Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 50

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Nürtingen-Zizishausen: Mit entwendetem Pkw Unfall verursacht (Zeugenaufruf)
Zu einem schadensträchtigen Ereignis ist es im Zeitraum zwischen Freitagnachmittag und Samstagmorgen in Nürtingen-Zizishausen gekommen, bei welchem insgesamt drei Fahrzeuge teils erheblich beschädigt wurden. Ein bislang unbekannter Täter machte sich auf einem Werkstattgelände in der Seilerstraße den Umstand zunutze, dass der Schlüssel eines Ford Focus im Fahrzeug liegengeblieben war. Mit dem Ford wurden dann im rückwärtigen Bereich des Firmengeländes Driftversuche unternommen, welche dazu führten, dass der Ford einen etwa drei Meter tiefen Abhang hinunterrutschte. Unterhalb dieses Abhangs befand sich ein weiteres Grundstück, auf welchem unter anderem ein Pkw Jeep und ein Pkw Mercedes geparkt waren. Mit diesen beiden Fahrzeugen stieß der Ford zusammen und verursachte hierbei an beiden Fahrzeugen einen Schaden von etwa 40.000 Euro. Der Ford Focus, an welchem ein Sachschaden von etwa 35.000 Euro entstanden ist, wurde abschließend durch den unbekannten Fahrzeugführer wieder an die ursprüngliche Abstellörtlichkeit zurückgefahren. Der Verursacher entfernte sich dann nach seiner schadensträchtigen Fahrt in unbekannte Richtung. Das Polizeirevier Nürtingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 07022 / 9224-0 zu melden.

Filderstadt-Harthausen: Ins Rathaus eingebrochen
Von bislang unbekannten Einbrechern heimgesucht wurde in der Zeit von Freitag auf Samstag das Rathaus im Filderstädter Ortsteil Harthausen. Der oder die Täter verschafften sich durch Einwerfen einer Scheibe zunächst Zugang ins Erdgeschoss des Gebäudes. Im weiteren Verlauf wurde das Gebäude durchsucht, weitere Türen aufgebrochen, Schränke durchwühlt. Zudem wurde hier ein Tresor aus seiner Verankerung gerissen und entwendet. Am Samstagmorgen gegen 6.10 Uhr ging bei der Polizei die Meldung hinsichtlich eines aufgefundenen, beschädigten Tresors im Fasanenweg ein. Bei der anschließenden Überprüfung konnte dieser Tresor durch die Polizeibeamten schließlich dem Einbruch ins Rathaus Harthausen zugeordnet werden. Die Täter hatten versucht, den Tresor gewaltsam zu öffnen indem sie ihn von einem dortigen Parkhaus herunterwarfen. Anschließend setzten diese noch den Inhalt des Tresors in Brand. Die Höhe des entstandenen Schadens kann noch nicht beziffert werden. Zur Spurensicherung vor Ort wurden Spezialisten der Kriminalpolizei hinzugezogen.

A8 Höhe Tank- und Rastanlage Denkendorf: Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten und hohem Sachschaden
Gegen 01:15 Uhr am Samstagmorgen erreichten die Polizei mehrere Meldungen über einen schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 8 auf Höhe der Tank- und Rastanlage Denkendorf in Fahrtrichtung München. Es war zur Kollision zwischen einem Seat und einem Mercedes Sprinter gekommen. Der Mercedes kippte infolge des Zusammenstoßes um und kam in Seitenlage zum Stehen. Drei Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt, darunter der 20-jährige Fahrer des Seat und dessen 21 Jahre alter Beifahrer sowie der 55-jährige Fahrer des Mercedes. Alle wurden durch den Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Sowohl die Fahrzeuge als auch die Leitplanken im Bereich der Unfallstelle wurden stark beschädigt. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 46.000 Euro geschätzt. Die Fahrbahn musste im Bereich der Unfallstelle kurzzeitig voll gesperrt werden, der Verkehr konnte anschließend jedoch an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Neben mehreren Streifenwagen, waren zahlreiche Kräfte der umliegenden Feuerwehren, des Rettungsdienstes sowie der Autobahnmeisterei vor Ort. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg zu melden (Tel.: 07116869-0 oder Email: [email protected]).

Holzmaden: Technischer Defekt verursacht Brand
Zum Brand eines Gartenschuppen sind Feuerwehr und Polizei am frühen Samstagabend in die Blumenstraße ausgerückt. Gegen 18 Uhr konnte der Gebäudeeigentümer Flammen in dem als Werkstatt eingerichteten Schuppen erkennen, nachdem er zuvor in seinem Wohngebäude ein lautes Knallgeräusch gehört hatte. Unter der Zuhilfenahme von mehreren Feuerlöschern konnte der Mann die Flammen noch vor Eintreffen der Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften ausgerückt war, löschen. Gemäß den derzeitigen polizeilichen Ermittlungen geriet ein batteriebetriebenes Heizgerät im Inneren des Schuppens aufgrund eines technischen Defekts in Brand. Der entstandene Sachschaden lässt sich bislang nicht beziffern.

Esslingen: Durch Handy abgelenkt und alkoholisiert verunfallt
Freitagnacht gegen 22.30 Uhr ist es auf der Landesstraße 1191 zwischen Oberesslingen und Nellingen zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der 46-jährige Fahrer eines Mazda CX-5, welcher nach eigenen Angaben während der Fahrt mit seinem Handy telefonierte und deshalb abgelenkt gewesen sei, kam in Fahrtrichtung Nellingen kurz vor einer Serpentinenkurve nach links von der Fahrbahn ab und überfuhr zwei Warnbaken. Im weiteren Verlauf lenkte er seinen Pkw wieder nach rechts und kam schließlich im Kurvenbereich zum Endstand. Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten beim Fahrzeuglenker deutliche Alkoholbeeinflussung fest, was ein Vortest mit einem Wert von über einem Promille auch bestätigte. Der 46-Jährige musste folglich eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und seinen Führerschein abgeben. Am Mazda, welcher von einem Abschleppunternehmen geborgen wurde, entstand Sachschaden in Höhe von circa 8.000 Euro. Der Schaden an den Verkehrseinrichtungen wird auf ca. 1.500 Euro beziffert.

Filderstadt: Angeblicher Microsoft-Mitarbeiter bringt Senior um Geldbetrag
Ein Mann aus Filderstadt-Bonlanden ist im Laufe des Mittwochs Opfer eines kriminellen Telefonbetrügers geworden. Der Geschädigte hatte dazu auf seinem Computer eine Meldung mit der Aufforderung erhalten, umgehend eine Telefonnummer im Ausland anzurufen. Dort meldete sich ein angeblicher Mitarbeiter des Softwareunternehmens Microsoft, der dem Senior vorgaukelte, auf seinem Rechner eine Software zur Datensicherheit zu installieren. Der Mann schenkte den Ausführungen Glauben und erlaubte dem Betrüger per Fernzugriffsprogramm auf seinen Rechner zuzugreifen. Der Kriminelle tätigte in der Folge via Online-Banking den Transfer eines vierstelligen Betrages.

Filderstadt: Betrunkene Frau in Gewahrsam genommen
Eine stark alkoholisierte Frau ist am Freitagvormittag am Busbahnhof Bernhausen durch Polizeibeamte in Gewahrsam genommen worden. Zuvor hatte die Frau dort gegen zwölf Uhr in aggressiver Weise mehrere Passanten angepöbelt und auch versucht, zwei Jugendliche sowie einen wartenden, männlichen Busfahrgast zu schlagen. Die verständigte Polizeistreife musste die sich weiter renitent verhaltende Frau daraufhin in Gewahrsam nehmen und verbrachte sie in den Ortsarrest des Polizeireviers Filderstadt.

Denkendorf: Aufgrund Vorfahrtsverletzung im Linienbus gestürzt (Zeugenaufruf)
Um eine Kollision zu vermeiden hat am Donnerstagmittag ein Linienbusfahrer in Denkendorf eine Gefahrenbremsung vollzogen. Gegen 13.10 Uhr wollte der Bus vom Heerweg in die Neuhäuser Straße nach links abbiegen, als ihm ein Pkw-Lenker, mutmaßlich aufgrund einer Rotlichtmissachtung, im Kreuzungsbereich entgegenkam. Der Busfahrer bremste stark ab, wonach mehrere Fahrgäste im Bus stürzten. Zum Zusammenstoß kam es nicht. Der hinzugerufene Rettungsdienst brachte zwei Fahrgäste im Alter von 33 und 44 Jahren zur medizinischen Versorgung ihrer leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Pkw hatte sich vom Unfallort entfernt, weshalb die Verkehrspolizei Esslingen unter Telefon 0711/3990-420 Zeugen sucht.

Leinfelden-Echterdingen: Seniorin bei Verkehrsunfall in Echterdingen schwer verletzt (Zeugenaufruf)
Schwere Verletzungen hat eine Seniorin bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag in Echterdingen erlitten. Den derzeitigen verkehrspolizeilichen Ermittlungen zufolge wollte die Frau kurz vor 17 Uhr die L 1208a auf Höhe der Bernhäuser Straße an der dortigen Fußgängerampel queren. Im weiteren Verlauf wurde die Frau vom Nissan eines 35-Jährigen erfasst, der in Richtung Filderstadt unterwegs war. Die 77-Jährige wurde auf den Pkw aufgeladen und an den Fahrbahnrand abgeworfen. Sie musste nach einer notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert werden. Der Schaden am Nissan beträgt circa 6.000 Euro. Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben und insbesondere Angaben zur Ampelschaltung zum Unfallzeitpunkt machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/3990-420 bei der Verkehrspolizei Esslingen zu melden.

Großbettlingen: Rauchentwicklung
Eine Rauchentwicklung in einem Wohnhaus in der Straße Am See hat am Freitagmorgen, gegen 8.30 Uhr, die Rettungs- und Einsatzkräfte auf den Plan gerufen. Dort hatte eine Kunststoffschüssel auf einer eingeschalteten Herdplatte zu schmoren begonnen. Eine Bewohnerin wurde vom Rettungsdienst wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Nennenswerter Sachschaden war nicht entstanden.

Filderstadt: Räuberischer Ladendieb
Wegen des Verdachts des räuberischen Ladendiebstahls ermittelt das Polizeirevier Filderstadt seit Donnerstagabend gegen einen 48-Jährigen. Den bisherigen Ermittlungen zufolge soll dieser gegen 19.30 Uhr in einem Einkaufsgeschäft in der Volmarstraße zwei Bluetooth-Kopfhörer gestohlen haben und wurde dabei durch den Ladendetektiv erwischt. Nachdem der Angestellte den Dieb mit ins Büro gebeten hatte, flüchtete dieser unvermittelt. Beim Versuch den Flüchtigen festzuhalten, stürzten dann beide zu Boden, wodurch der Detektiv leicht verletzt wurde. In der Folge kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der es dem 36 Jahre alten Angestellten gelang, den Mann bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeistreifen festzuhalten. Diesen erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

Esslingen: Bei Frontalkollision verletzt
Zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden ist es am Mittwochnachmittag gekommen. Kurz nach 17 Uhr bog ein 37 Jahre alter Mann mit einem Audi im Bereich Ulmer Straße / Adenauerbrücke nach links ab und kollidierte mit dem entgegenkommenden Ford einer 31-Jährigen. Diese wurde dabei verletzt und nachfolgend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An den beiden Autos, die nicht mehr fahrbereit waren, dürfte jeweils ein Schaden in Höhe von schätzungsweise 20.000 Euro entstanden sein.

Neuhausen a. d. Fildern: Schlag gegen Einbruchskriminalität – mutmaßliches Einbrecherduo festgenommen
Ein bedeutender Schlag gegen die Einbruchskriminalität ist der Staatsanwaltschaft Stuttgart und einer auf die Bekämpfung derartiger Delikte spezialisierten Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion Esslingen am Standort Tübingen mit der Festnahme von zwei mutmaßlichen Einbrechern am Dienstagabend (09.12.2025) gelungen. Die Tatverdächtigen im Alter von 41 und 59 Jahren befinden sich bereits in Untersuchungshaft.
Durch personal- und zeitintensive Ermittlungen, Kameraaufnahmen an Wohngebäuden, sowie eine akribische Spurensicherung und -auswertung war das Duo, das namentlich zunächst nicht zweifelsfrei identifiziert werden konnte, ins Visier der Kriminalbeamten geraten. Sie sollen den bisherigen Ermittlungsergebnissen zufolge für mehrere Wohnungseinbrüche bzw. Einbruchsversuche hauptsächlich im Raum Esslingen verantwortlich sein.
So werden ihnen seit dem 29.11.2025 Taten in Esslingen-Rüdern sowie Wiflingshausen, Aichwald-Schanbach und Aichschieß, Notzingen, Denkendorf und Neuhausen auf den Fildern zur Last gelegt. Auch ein Einbruch in ein Wohnhaus in Ebersbach an der Fils wird ihnen zugerechnet. Zusammengenommen dürfte bei diesen Einbrüchen Schmuck im geschätzten Gesamtwert von über 28.000 Euro entwendet worden sein. Außerdem wurde ein insgesamt wohl fünfstelliger Sachschaden verursacht.
Die Festnahme des Duos gelang der Polizei am Dienstagabend, nachdem ein Bewohner der Lindenstraße in Neuhausen kurz nach 18.30 Uhr über Notruf einen Einbruch in sein Wohnhaus gemeldet hatte. Zuvor war der Mann im Inneren des Gebäudes auf Unbekannte gestoßen, die sich über die Kellertür Zutritt verschafft hatten. Die beiden Tatverdächtigen konnten nach ihrer Flucht vorläufig festgenommen werden. In ihrem verwendeten Pkw, der später sichergestellt wurde, sowie bei der Durchsuchung der Wohnanschrift des 41-Jährigen in Esslingen fanden und beschlagnahmten die Einsatzkräfte unter anderem offensichtliches Einbruchswerkzeug, mutmaßliche Tatkleidung sowie mehrere tausend Euro Bargeld. Der 59-Jährige verfügt nach derzeitigem Kenntnisstand in Deutschland über keinen festen Wohnsitz.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurden die Männer, bei denen es sich um kosovarische Staatsangehörige handelt, am Mittwoch (10.12.2025) einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ die beantragten Haftbefehle und setzte sie in Vollzug. Die Beschuldigten wurden daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen, insbesondere zu weiteren dem Duo zuzurechnenden Taten, dauern an.

Esslingen: Nach versuchtem Raub, sexueller Belästigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Haft (Zeugenaufruf)
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen ermitteln gegen einen 35 Jahre alten Mann, der im Verdacht steht, am Mittwoch (10.12.2025) einen Handtaschenraub versucht und mehrere Sexualstraftaten, unter anderem zum Nachteil von Minderjährigen, begangen zu haben. Der Tatverdächtige befindet sich bereits in Untersuchungshaft.
Den bisherigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen zufolge soll sich der Beschuldigte gegen 15.45 Uhr in der Maienwalterstraße an einer Bushaltestelle mehreren Frauen von hinten genähert und diese auf unsittliche Art und Weise angefasst haben. Nach den Taten war der Mann zu Fuß geflüchtet.
Wenig später soll derselbe Beschuldigte im Bereich der Sulzgrieser Straße eine Frau zunächst zu Fuß verfolgt und im weiteren Verlauf deren Handtasche ergriffen haben. Durch entsprechende Gegenwehr der Geschädigten war es dieser gelungen, die Tasche in ihrem Besitz zu halten. Nachdem die Frau weggerannt war und Passanten angesprochen hatte, konnte der Tatverdächtige an Ort und Stelle von den verständigten Polizeibeamten vorläufig festgenommen werden.
Beim Transport in eine Arrestzelle leistete der Tatverdächtige körperlichen Widerstand, indem er unter anderem gegen die Beamten trat. Drei Polizeibeamte zogen sich leichte Verletzungen zu und konnten ihren Dienst weiter verrichten.
Der 35-jährige Deutsche wurde am Donnerstag (11.12.2025) beim Amtsgericht Esslingen dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug, worauf der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Esslingen dauern an. Zeugen, denen der Mann im Bereich Sulzgries und Rüdern aufgefallen ist oder möglicherweise selbst unsittlich berührt worden waren, werden gebeten, sich unter Telefon 0711/3990-330 zu melden.

Reichenbach: Radfahrer von Auto erfasst
Zur Kollision zwischen einem Auto und einem Radfahrer ist es am Mittwochnachmittag gekommen. Kurz nach 17 Uhr war ein Mercedes-Lenker auf der Stuttgarter Straße in Richtung Plochingen unterwegs und wollte nach rechts auf ein Grundstück abbiegen. Dabei übersah er offenbar einen auf dem Geh- und Radweg entgegenkommenden, 43-jährigen Radler. Infolge der Kollision stürzte dieser zu Boden und zog sich ersten Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte den Mann zur weiteren Untersuchung und Behandlung in eine Klinik. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen beträgt schätzungsweise 2.500 Euro.

Kirchheim/Teck: Zigarettenautomat aufgehebelt
Ein Zigarettenautomat in der Straße Beim Südbahnhof ist in den vergangenen Tagen ins Visier eines Kriminellen geraten. In der Zeit zwischen Dienstag und Mittwochnachmittag hebelte der Unbekannte das Gerät auf und plünderte es komplett aus. Die Höhe des entwendeten Bargelds sowie der Wert der gestohlenen Zigaretten können abschließend noch nicht beziffert werden.

Esslingen: Mit Stock ins Gesicht geschlagen
Wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzungen ermittelt das Polizeirevier Esslingen seit dem späten Dienstagabend gegen mehrere, noch unbekannte Personen. Wie bisher bekannt ist, hielten sich ein 38-Jähriger und ein 53 Jahre alter Mann kurz vor 22.30 Uhr in der Weilstraße im Bereich eines Einkaufscenters auf. Nachdem ein Pkw herangefahren war und aus diesem drei noch Unbekannte ausstiegen, kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. In der Folge schlug einer der männlichen Täter dem 53-Jährigen mit einem schlagstockähnlichen Gegenstand ins Gesicht. Dieser wurde hierdurch leicht verletzt und vom Rettungsdienst vor Ort behandelt. Die drei im Anschluss geflüchteten Täter konnten trotz Fahndung nicht mehr angetroffen werden.

Leinfelden-Echterdingen: Auseinandersetzung mit Pfefferspray und Tritten
Noch unklar sind die Hintergründe einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen am späten Dienstagabend, gegen 22.45 Uhr, in der Hauptstraße in Echterdingen. Dort soll nach bisherigen Erkenntnissen ein 25-Jähriger durch mehrere Unbekannte mit einem Pfefferspray besprüht und mit Tritten traktiert worden sein. Der deutlich unter Alkoholbeeinflussung stehende 25-Jährige musste mit Verletzungen noch unbekannten Ausmaßes in eine Klinik gebracht werden. Ein Vortest hatte bei ihm einen vorläufigen Wert von über zwei Promille ergeben. Zudem fanden die Polizeibeamten bei ihm betäubungsmittelverdächtige Substanzen. Fahndungsmaßnahmen nach den Tatverdächtigen mit mehreren Streifenwagenbesatzungen verliefen bislang ohne Erfolg.

Baltmannsweiler: Verpuffung an Heizung
Feuerwehr und Polizei sind am Mittwochmittag, gegen 13.10 Uhr, zu einem gemeldeten Brand in die Pfarrstraße nach Hohengehren ausgerückt. Dort teilten Anwohner aus dem Keller eines Wohnhauses aufsteigenden Rauch mit. Beim Eintreffen der 15 Feuerwehrkräfte hatten die Bewohner das Gebäude sicherheitshalber bereits verlassen. Durch die Feuerwehr konnte ein technischer Defekt an der Heizungsanlage festgestellt werden, der zu einer Verpuffung geführt hatte. Ein Brand entstand nicht. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest.

Filderstadt: Beim Abbiegen gestürzt
Ein 23-Jähriger ist nach einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag in Bernhausen ins Krankenhaus gebracht worden. Der Mann stürzte mit seinem Motorrad gegen 14.30 Uhr beim Abbiegen im Kreuzungsbereich Echterdinger Straße / Weidacher Straße zu Boden. Aufgrund seiner dabei erlittenen Verletzungen kam er mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Der Schaden an der Honda beträgt schätzungsweise 3.000 Euro.

Esslingen: Unfall mit verletztem Radfahrer
Mit einem Rettungswagen musste am Dienstagabend ein verletzter Radfahrer nach einem Verkehrsunfall auf der Sirnauer Brücke in eine Klinik gebracht werden. Ein 33-Jähriger war kurz vor 18.30 Uhr mit einem Citroen die Rampe von der Zeppelinstraße herkommend auf die Sirnauer Brücke gefahren. An der Einmündung missachtete er die Vorfahrt des 57 Jahre alten Radfahrers, der von Sirnau kommend in Richtung Oberesslingen unterwegs war. Durch die Kollision mit dem Pkw stürzte der 57-Jährige zu Boden. An den Fahrzeugen war ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro entstanden.

Leinfelden-Echterdingen: In Wohnhaus eingebrochen
In die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Musberger Hölderlinstraße ist in den vergangenen Tagen eingebrochen worden. In der Zeit von Donnerstag, 13.30 Uhr, bis Dienstag, 15 Uhr, gelang ein bislang unbekannter Täter gewaltsam über den Balkon in die Erdgeschosswohnung. Anschließend durchwühlte er das Mobiliar nach Wertsachen. Über ein mögliches Diebesgut liegen noch keine Erkenntnisse vor. Der Polizeiposten Leinfelden-Echterdingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wolfschlugen: Nach Unfall davongerannt (Zeugenaufruf)
Die Verkehrspolizei Esslingen sucht unter Telefon 0711/3990-420 nach bislang unbekannten Zeugen zu einer schadensträchtigen Unfallflucht am späten Dienstagabend in Wolfschlugen. Ein bislang unbekannter Lenker eines Buggy der Marke John Deere fuhr gegen 23.20 Uhr von einem Tankstellengelände mit hoher Geschwindigkeit auf die Esslinger Straße ein. Im Anschluss prallte das Fahrzeug gegen eine gegenüber geparkte Mercedes-Benz E-Klasse, die durch den heftigen Zusammenstoß bergauf geschoben wurde. Der Unfallverursacher und ein Beifahrer ließen den Buggy vor dem Mercedes stehen und rannten davon. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief bislang erfolglos. Beide Fahrzeuge waren erheblich beschädigt und nicht mehr fahrbereit. Der Schaden wird auf 35.000 Euro geschätzt. Die Verkehrspolizei geht ersten Hinweisen zu dem Unfallverursacher nach.

Bundespolizeiinspektion Flughafen Stuttgart: Syrischer Staatsbürger mit internationalem Auslieferungsersuchen von Bundespolizisten festgenommen
Am 06. Dezember 2025 haben Bundespolizisten einen 36-jährigen syrischen Staatsbürger am Flughafen Stuttgart festgenommen. Gegen den Mann lag ein internationales Auslieferungsersuchen eines türkischen Gerichts vor, das in den Interpol – Datenbanken gespeichert war.
Der Beschuldigte wird verdächtigt im Jahr 2018 einen Mann in der Türkei mit einem Messer erstochen zu haben.
Der Mann kam mit einem Flugzeug aus dem Irak am Flughafen Stuttgart an und wurde bei einer fahndungsmäßigen Überprüfung im Rahmen der Einreisekontrolle festgestellt.
Er wurde am Folgetag dem zuständigen Amtsgericht Nürtingen vorgeführt. Der Mann wurde in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt verbracht.

Kirchheim: Mit Reizgas gesprüht
Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen gegen eine unbekannte Personengruppe aufgenommen, die am Montagabend zwei junge Männer angegriffen haben soll. Nach Angaben der Geschädigten soll gegen 20.20 Uhr eine fünfköpfige Gruppe die beiden 19- und 21-Jährigen im Bereich des Alleenrings zu Fuß verfolgt haben. Wenig später habe einer aus der Gruppe heraus die beiden jungen Männer mit Pfefferspray attackiert, wonach die beiden sich in eine nahegelegene Bank flüchteten. Trotz der sofortigen Fahndung konnten die unbekannten Männer nicht festgestellt werden, die Ermittlungen dauern an.

Wernau: Nach Pkw-Diebstahl auf Autobahn verunfallt (Zeugenaufruf)
Der Polizeiposten Wernau hat die Ermittlungen zum Diebstahl eines BMW 520d xDrive aufgenommen und sucht unter Telefon 07021/501-0 Zeugen. Nach derzeitigem Stand entwendeten bislang unbekannte Täter in der Nacht von Sonntag auf Montag den in der Robert-Bosch-Straße abgestellten BMW und verunfallten später auf der BAB 6 in Fahrtrichtung Nürnberg. Gegen 3.40 Uhr fuhr der bislang unbekannte Fahrzeugführer dort auf ein vorausfahrendes Fahrzeug auf und kam anschließend von der Fahrbahn ab. Noch vor Eintreffen der Rettungskräfte flüchtete der Unfallverursacher und mutmaßliche Fahrzeugdieb zu Fuß. An dem mit zwischenzeitlich anderen Kennzeichen versehenen BMW entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. Die Polizei bittet um Beobachtungen, die möglicherweise mit dem Fahrzeugdiebstahl, auch schon an den Tagen vor der Tat, in Zusammenhang stehen könnten.

Leinfelden-Echterdingen: Einbruch
Ein Kindergarten in der Bernhäuser Straße ist am vergangenen Wochenende Ziel eines Einbrechers gewesen. Über ein Fenster, das er mit einem Stein zerstört hatte, verschaffte sich der Unbekannte in der Zeit zwischen Samstag, 14 Uhr, und Montagmorgen, 6.50 Uhr, Zugang und durchwühlte im Inneren ein Büro. Ob letztendlich Wertsachen entwendet wurden ist Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen.

Esslingen: Alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen, fünf Verletzte
Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist am Montagmittag in die Fritz-Müller-Straße ausgerückt. Gegen 12.45 Uhr befuhr ein 18-Jähriger mit seinem Pkw die Röntgenstraße und bog den derzeitigen Ermittlungen zufolge mit überhöhter Geschwindigkeit nach rechts in die Fritz-Müller-Straße ab. Hierbei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Durch den Aufprall wurden sowohl der 18-Jährige als auch seine insgesamt vier Mitfahrer verletzt und vom Rettungsdienst in Kliniken gebracht. Bei der Verkehrsunfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Beeinflussung durch Betäubungsmittel, weshalb eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Ferner ist der Fahrer, der zunächst falsche Angaben zu seiner Identität machte, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der Pkw wurde von einem Abschleppdienst geborgen.

Wernau: Im Taxi randaliert und Polizisten angegangen
Eine Frau ist am späten Sonntagabend in der Kirchheimer Straße in Gewahrsam genommen worden. Ein Taxifahrer hatte gegen 23 Uhr die 42-Jährige als Fahrgast in seinem Wagen. Im Bereich der Kirchheimer Straße geriet diese jedoch mit dem 27-jährigen Fahrer in Streit. Hierbei soll sie zunächst gegen die Fahrzeugeinrichtung und in der Folge auch gegen den Taxifahrer geschlagen und getreten haben. Eine verständigte Polizeistreife stoppte die stark unter Alkoholeinfluss stehende, zwischenzeitlich aus dem Taxi geflüchtete, 42-Jährige und nahm diese in Gewahrsam. Dabei trat sie auch nach den Beamten und beleidigte diese fortlaufend mit Schimpfwörtern. Sie konnte daraufhin die Nacht sicher in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Kirchheim verbringen.

Nürtingen: Heißes Fett löst Brandalarm aus
Feuerwehr und Polizei sind am Sonntagmorgen zu einem Brandalarm nach Neckarhausen in die Neckartailfinger Straße gerufen worden. Dort hatten Anwohner einer Pflegeeinrichtung kurz vor acht Uhr eine starke Rauchentwicklung bemerkt. Durch die Feuerwehrkräfte, die mit 20 Wehrleuten vor Ort waren, konnte zwar kein Brand festgestellt werden, jedoch fand sich auf einer eingeschalteten Herdplatte ein vergessener Topf mit heißem Fett, das zu rauchen begonnen hatte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.


 

Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 50

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Böblingen: Einbrüche
Zwischen Freitag und Samstag kam es in Böblingen zu mehreren Einbrüchen. Im Bereich Zimmerschlag brachen die bislang unbekannten Täter in ein Vereinsheim ein, in dem sie zunächst ein Fenster aufhebelten. Im Inneren des Gebäudes wurde eine Tür eingeschlagen und ein Tresor aus der Verankerung gerissen. Dieser wurde noch im Objekt aufgebrochen und das darin befindliche Bargeld entwendet. Unweit der Sportanlagen befindet sich eine Kleingartenanlage. Hier wurde zum jetzigen Stand der Ermittlungen in sechs Gartenhäuschen eingebrochen. Das Diebesgut wird aktuell auf einen Wert von 3.500 Euro geschätzt. Der entstandene Sachschaden ist noch unbekannt.

B464 – Kälberstelle Weil im Schönbuch: Trunkenheitsfahrt mit Unfall
Am Samstag (13.12.2025) gegen 00:35 Uhr kam es auf der B464 zu einem Verkehrsunfall. Ein 35-jähriger Fahrzeuglenker eines Pkw befuhr die B464 von Holzgerlingen kommend in Richtung Tübingen. Als er den Kreisverkehr Kälberstelle erreichte, verlor der Fahrzeuglenker aufgrund dichten Nebels und seiner nicht den Witterungsverhältnissen angepassten Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr geradewegs über den begrünten Kreisverkehr. Der Fahrzeuglenker wurde dabei leicht verletzt. Während der Unfallaufnahme stellte sich zudem heraus, dass der Lenker alkoholisiert war. Der 35-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen und der Führerschein wurde sichergestellt. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 30.000 Euro. Die Schäden an der Begrünung und einer Betonabgrenzung belaufen sich auf weitere 1.000 Euro. Die Ermittlungen zur Unfallursache hat das Polizeirevier Böblingen, das sich mit zwei Streifenbesatzungen im Einsatz befand, aufgenommen.

Weil der Stadt – Merklingen: Einbrecher wird von Bewohner überrascht
Ein noch unbekannter Täter hebelte am Donnerstag (11.12.2025) gegen 18.00 Uhr ein Fenster eines Wohnhauses in der Landhausstraße in Merklingen auf. Während sich der Täter in den Wohnräumen befand, kehrte ein Bewohner nach Hause zurück und überraschten den Unbekannten. Dieser ergriff unerkannt die Flucht. Der Sachschaden dürfte sich auf etwa 300 Euro belaufen. Ob es dem Einbrecher gelang, etwas zu stehlen, ist noch nicht bekannt.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07152 605-0 oder per E-Mail an [email protected] mit dem Polizeirevier Leonberg in Verbindung zu setzen.

Böblingen: Polizei ermittelt wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetzt gegen zwei Jugendliche
Nachdem am Dienstag (09.12.2025) gegen 18.30 Uhr mehrere Notrufe bei der Polizei eingegangen waren, da es im Bereich des Schulzentrums Murkenbach zu lauten Knallgeräuschen gekommen war, rückte das Polizeirevier Böblingen aus. Als die Streifenwagenbesatzungen vor Ort eintrafen, konnten Passanten mitteilen, dass vermutlich Jugendliche Feuerwerkskörper bzw. Böller gezündet hätten. Die Explosionen der Böller seien auffällig laut gewesen. Die Jugendlichen hatten bereits die Flucht ergriffen. Allerdings meldete sich schließlich ein Zeuge telefonisch bei der Polizei, der zwei 14 und 15 Jahre alte Jungen verfolgt hatte, die an den Zündungen der Feuerwerkskörper beteiligt gewesen sein sollen. Er konnte den Einsatzkräften den Aufenthaltsort der beiden Jugendlichen zeigen. Die Polizei traf schließlich die beiden Tatverdächtigen und ihre Mütter an. Der 15-Jährige trug noch Böller bei sich. Die Durchsuchung seines Kinderzimmers förderte weitere Feuerwerkskörper zu Tage. Die erste Überprüfung der aufgefundenen Feuerwerkskörper deutet daraufhin, dass es sich um in Deutschland nicht zugelassenes Feuerwerk handelt. Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz dauern an.
Des Weiteren dauern auch die Ermittlungen zu einer Körperverletzung im Zusammenhang mit dem Zünden von Feuerwerkskörpern an, die ebenfalls am Dienstag gegen 15.00 Uhr unweit des Schulzentrums in einer Unterführung im Bereich der Schönaicher Straße verübt wurde. Bislang noch unbekannte Täter warfen einen Böller vermutlich aus Richtung einer benachbarten Parkanlage in die Unterführung. Der Böller explodierte in nächster Nähe zu einer 39-jährigen Frau und deren 5 Jahre alten Tochter. Die Frau erlitt durch den Knall vermutlich leichte Verletzungen. Das Mädchen wurde nicht verletzt, wirkte auf die Einsatzkräfte aber stark verängstigt. Ein Zeuge konnte mitteilen, dass mehrere Jugendliche nach dem Knall in unterschiedliche Richtungen geflüchtet seien.
Ob zwischen den beiden Taten ein Zusammenhang besteht, wird nun geprüft.
Die Polizei weist eindringlich daraufhin, dass nur am 31. Dezember und 1. Januar ausschließlich klassisches Silvesterfeuerwerk gezündet werden darf.
In unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen und besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen gilt ein ganzjähriges Verbot für das Abbrennen jeglichen Feuerwerks.
Die Städte und Kommunen haben darüber hinaus die Möglichkeit, auch für das Zünden von F2-Feuerwerk (klassisches Silvesterfeuerwerk) am 31. Dezember und 1. Januar zeitliche und räumliche Beschränkungen oder komplette Verbote in bestimmten Teilen einer Gemeinde zu erlassen.

Leonberg: Erneute Festnahme im Rockermilieu – scharfe Schusswaffen sichergestellt
Bereits am 30.09.2025 fanden polizeiliche Einsatzmaßnahmen gegen Rockergruppierungen in mehreren Landkreisen in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz statt. Zu Grunde lag ein bereits monatelang andauerndes Ermittlungsverfahren der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg gegen Mitglieder der Rockergruppierung Gremium MC Nomads Bosporus Türkiye.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 39-jährigen Mann, ebenfalls im Besitz von Schusswaffen zu sein. Der Tatverdächtige war bereits im September Ziel der polizeilichen Maßnahmen gewesen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragte einen Durchsuchungsbeschluss für ein Spielcasino in Calw, das mutmaßlich als Versteck für die Waffen dienen sollte. Dieser wurde durch das Amtsgericht Stuttgart erlassen und von polizeilichen Einsatzkräften am Mittwoch, den 03.12.2025 vollstreckt. Dabei wurden zwei scharfe Schusswaffen (Pistolen) samt zugehöriger Munition aufgefunden und sichergestellt. Der Tatverdächtige wurde im Zuge der Durchsuchung festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ gegen den 39-Jährigen einen Haftbefehl wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz, setzte ihn in Vollzug und wies den kroatischen Staatsangehörigen in eine Justizvollzugsanstalt ein. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.

Herrenberg: Unfall im Begegnungsverkehr fordert drei verletzte Personen
Aus noch unbekannter Ursache kam es am Mittwoch (10.12.2025) gegen 13.00 Uhr zu einem Unfall auf der Bundesstraße 296 bei Herrenberg-Kayh. Ein 72 Jahre alter BMW-Fahrer, der aus Richtung Entringen (Landkreis Tübingen) in Richtung Herrenberg unterwegs war, geriet auf die Gegenspur. Zwei entgegenkommende Verkehrsteilnehmende mussten gemäß den derzeitigen polizeilichen Erkenntnissen ausweichen. Letztlich stieß er jedoch mit einem VW zusammen, in dem ein 46 Jahre alter Fahrer und ein 57-jähriger Beifahrer saßen. Der 72-Jährige konnte sein Fahrzeug zunächst nicht selbst verlassen. Letztlich konnte er aus dem BMW befreit werden und wurde leicht verletzt vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Beifahrer im VW erlitt Verletzungen, deren Grad abschließend noch nicht beurteilt werden konnten und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus transportiert. Der 46 Jahre alte Fahrer wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Beide PKW war nicht mehr fahrbreit und wurden abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Die B 296 musste im Bereich der Unfallörtlichkeit komplett gesperrt werden. Derzeit finden noch Reinigungs- und Aufräumarbeiten statt. Sobald diese beendet sind, wird die Fahrbahn wieder frei gegeben und die eingerichteten Umleitungen werden aufgehoben. Zeugen, die den Unfallhergang oder die Fahrweise des BMW-Lenkers beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail: [email protected] bei der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg zu melden.

Grafenau-Döffingen: 47 Jahre alte Volvo-Lenkerin bei Unfallflucht schwer verletzt
Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg, Tel. 0711 6869-0 oder E-Mail: [email protected], sucht Zeugen zu einer Verkehrsunfallflucht, die ein noch unbekannter PKW-Lenker am Dienstagabend (09.12.2025), gegen 22.00 Uhr auf der Kreisstraße 1064 zwischen Döffingen und Sindelfingen-Maichingen verübte. Eine 47 Jahre alte Volvo-Lenkerin war in Richtung Maichingen unterwegs, als sie bereits im Bereich des Ortsausgangs von Döffingen bemerkte, dass ihr ein Fahrzeug dicht auffuhr. Etwa in der Mitte der Strecke zwischen Döffingen und Maichingen setzte der Unbekannte zum Überholen an. Vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit und da der Unbekannte das Überholmanöver im Verlauf einer sich verengenden Linkskurve begann, geriet er nach rechts in Richtung des Fahrzeugs der 47-Jährigen. Diese bremste in der Folge ab und kam dann ihrerseits nach rechts von der Fahrbahn ab, verlor die Kontrolle über den Volvo und prallte gegen mehrfach gegen die Schutzplanken. Der Unbekannte setzt seine Fahrt indes fort. Die 47 Jahre alte Frau erlitt schwere Verletzung und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Volvo war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro.

Leonberg: Unfall in der Südrandstraße – Führerschein beschlagnahmt
Weil er unter dem Einfluss von Alkohol gestanden haben dürfte und während der Fahrt im Bereich der Bundesstraße 295 bei Leonberg die Kontrolle über seinen PKW verlor und verunfallte, wurde der Führerschein eines 23-Jährigen in der Nacht zum Mittwoch (10.12.2025) beschlagnahmt. Der junge Mann war zunächst von der Bundesstraße 295 kommend in Richtung der Südrandstraße unterwegs. Hierbei kam er nach einer langgezogenen Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine rechtsseitig der Straße verlaufenden Stützmauer. Anschließend wurde der BMW in die Mitte der Fahrbahn geschleudert, wo er schließlich zum Stehen kam. Der 23-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Da die Einsatzkräfte während der Unfallaufnahmen Alkoholgeruch bei dem 23-Jährigen wahrnahmen, musste er einen Atemalkoholtest durchführen, dessen Ergebnis sich auf etwa 1,2 Promille belief. In der Folge wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt. Der BMW, der nicht mehr fahrbereit war, musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro.

Gärtringen: Pedelecfahrer bei Unfall schwer verletzt
Zwischen einem 54 Jahre alten Pedelecfahrer und einem 55-jährigen Seat-Lenker kam es am Dienstag (09.12.2025) gegen 06.35 Uhr im Kreuzungsbereich der Hauptstraße, der Wilhelmstraße und des Rohrwegs in Gärtringen zu einem Unfall. Der 54-Jährige wollte gemäß derzeitigen Ermittlungen von der Hauptstraße nach links in den Rohrweg abbiegen. Vermutlich schnitt er hierbei die Einmündung der Wilhelmstraße. Der 55-Jährige im Seat, der von der Wilhelmstraße nach links in die Hauptstraße abbiegen wollte, konnte vermutlich nicht mehr rechtzeitig auf den Zweiradfahrer reagieren und die beiden Beteiligten stießen zusammen. Der Pedelecfahrer, der einen Helm getragen hat, erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 1.500 Euro geschätzt. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail: [email protected] mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.

Böblingen: Kellerbrand in der Heubergstraße
Die Feuerwehr rückte am Montag (08.12.2025) in die Heubergstraße in Böblingen aus, nachdem dort gegen 19.50 Uhr ein Brand in einem Reihenhaus gemeldet worden war. Auf noch unbekannte Weise wurde der Ofen einer Sauna aktiviert, die sich im Keller des Hauses befindet. Dadurch gerieten untere anderem Decken und Holz, die auf dem Ofen gelagert wurden, in Brand. Auch weitere Gegenstände in dem Kellerraum sowie die Saunaverkleidung wurden in Mitleidenschaft gezogen. Wie es zur Aktivierung des Saunaofens kam, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Der Sachschaden dürfte sich auf etwa 5.000 Euro belaufen. Durch die starke Rauchentwicklung ist das Haus vorübergehend nicht bewohnbar.
Die drei Bewohner im Alter von 47, 84 und 81 Jahre wurden leicht verletzt vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Herrenberg: Zwei Männer mit Pfefferspray besprüht
Mutmaßlich mit Pfefferspray besprühte ein noch unbekannter Jugendlicher am Freitag (05.12.2025) in Herrenberg zwei Männer im Alter von 23 und 27 Jahren. Die beiden Männer waren gegen 22.50 Uhr im Bereich Bronntor aus noch ungeklärten Gründen mit drei Jugendlichen in verbalen Streit geraten. Einer der Jugendlichen soll dann zunächst dem 27-Jährigen und anschließend auch dem 23-Jährigen den Reizstoff in die Augen gesprüht haben. Er wird als etwa 170 cm groß mit sehr kurz rasierten Haaren beschrieben. Zur Tatzeit trug der 14 bis 16 Jahre alte Jugendliche eine schwarze Jacke mit einem auffälligen Aufdruck in Form des Buchstabens “A” mit drei Querstreifen.
Während die Jugendlichen die Flucht ergriffen, mussten die beiden jungen Männer vor Ort vom Rettungsdienst versorgt werden.
Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Herrenberg unter der Tel. 07032 2708-0 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.

Leonberg-Eltingen: geparkte Fahrzeuge ausgebrannt – Zeugen gesucht
Am Montag (08.12.2025) wurde gegen 01:30 Uhr ein brennendes Fahrzeug in der Neuköllner Straße in Leonberg gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Renault Clio bereits komplett in Flammen und das Feuer griff auf einen dahinter geparkten VW T-Roc über. Im Endeffekt standen beide Pkw in Vollbrand und mussten von der Feuerwehr gelöscht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 50.000 Euro. Es besteht der Verdacht, dass noch unbekannte Personen den Brand möglicherweise mit einem Feuerwerkskörper verursacht haben könnten. Anwohner hatten zuletzt mehrfach Knallgeräusche aus dem Bereich Neuköllner Straße / Stadtpark gemeldet, die eingesetzten Streifen hatten jedoch keine Personen mehr angetroffen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Fahrzeugbrand oder zu den Knallgeräuschen der letzten Tage geben können, werden gebeten, sich an das Polizeirevier Leonberg zu wenden (Tel. 07152 605-0, [email protected]).

Leonberg: Autofahrer kommt von Fahrbahn ab und bedroht Einsatzkräfte
Mit einem mutmaßlich unter Alkoholeinfluss stehenden, äußerst aggressiven 27-Jährigen bekamen es Einsatzkräfte des Polizeireviers Leonberg am Sonntagnachmittag (07.12.2025) in Leonberg zu tun. Der Mann war gegen 16:30 Uhr mit seinem VW Golf auf einem Feldweg parallel zur Bundesstraße 295 (B295) unterwegs und fuhr aus Richtung Renningen kommend in Fahrtrichtung Leonberg. Auf Höhe der dortigen Grünbrücke kam er von dem Feldweg ab, durchbrach einen Zaun und rutschte einige Meter die Böschung hinunter. Der VW prallte schließlich gegen die Leitplanke, blieb dort stehen und gelangte daher nicht auf die Fahrbahn der B295. Aufgrund der Spurenlage ist nicht auszuschließen, dass sich der Golf beim Herabstürzen der Böschung überschlagen hatte und wieder auf den Rädern zum Stehen kam. Der 27-Jährige verhielt sich den Streifenwagenbesatzungen gegenüber sofort so aggressiv, dass ihm Handschließen angelegt wurden. Da der Verdacht bestand, er könnte möglicherweise unter Alkoholeinfluss stehen, musste er sich einer Blutentnahme in einem Krankenhaus unterziehen. Die Beifahrerin im VW wurde bei dem Unfall nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Am VW Golf entstand Sachschaden von rund 10.000 Euro. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt. Der Flurschaden sowie die Schäden an Zaun und Leitplanke werden auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

Gärtringen: Unfallflucht im Begegnungsverkehr
Das Polizeirevier Herrenberg sucht Zeugen einer Unfallflucht, die sich am Freitag (05.12.2025) gegen 15.45 Uhr bei Gärtringen ereignete.
Eine 19 Jahre alte Ford-Lenkerin fuhr auf der Kreisstraße 1067 von Deckenpfronn in Richtung Gärtringen, als ihr ein noch unbekannter Pkw-Fahrer entgegenkam. Als sich die beiden Fahrzeuge auf derselben Höhe befanden, touchierte der Unbekannte den rechten Außenspiegel des Ford. Beide Verkehrsteilnehmenden setzten ihre Fahrt fort, die 19-Jährige meldete den Vorfall der Polizei. An dem Ford entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro.
Für sachdienliche Zeugenhinweise stehen beim Polizeirevier Herrenberg die Tel. 07032 2708-0 sowie die E-Mail-Adresse [email protected] zur Verfügung.

Gäufelden-Nebringen: Unbekannter versucht Schnäppchenmarkt auszurauben
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt derzeit wegen des Verdachts des versuchten Raubes gegen einen noch unbekannten Mann.
Der Unbekannte betrat am Freitag (05.12.2025) gegen 18.30 Uhr einen Schäppchenmarkt in der Raiffeisenstraße in Nebringen. Als er eine Kassiererin aufforderte, ihm Bargeld auszuhändigen, werden zwei Kunden auf ihn aufmerksam und er ergreift unverrichteter Dinge die Flucht. Ob der Mann bewaffnet war, ist derzeit noch unklar. Er soll 30 bis 40 Jahre alt, etwa 190 cm groß und sehr schlank gewesen sein. Er trug eine schwarze Kopfbedeckung, eine schwarze Softshelljacke mit gelben Nähten, einen pinkfarbenen Mundschutz sowie dunkle Handschuhe.
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, insbesondere die zur Tatzeit anwesenden Kunden, sich unter der Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Böblingen: Zeugen nach möglichem Raub gesucht
Nicht unerheblich verletzt wurde ein 18-Jähriger in der Nacht zum Samstag (06.12.2025) in Böblingen. Der junge Mann hielt sich zwischen 23.50 Uhr und 00.20 Uhr im Bereich eines Fast-Food-Restaurants in der Königsberger Straße auf, als er überfallartig von vier noch unbekannten Männern angegriffen worden sein soll. Die vier sollen den 18-Jährigen geschlagen und getreten haben. Unter Vorhalt eines Messers sollen sie das Mobiltelefon sowie den Geldbeutel des Geschädigten gestohlen haben. Anschließend sollen die unbekannten schwarz gekleideten Täter mit einem Pkw, möglicherweise einem dunklen Dacia, geflüchtet sein.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.


LKA-BW: Operation Herakles schaltet mehr als 3.500 Rufnummern ab

Baden-Württemberg.| Das bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe eingerichtete Cybercrime-Zentrum (CCZ) und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA) haben in enger Kooperation mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Infrastruktur von mutmaßlichen Cyber-Kriminellen im Zuge der gemeinsamen Operation Herakles erneut erheblich geschwächt.

Die Aktion steht im Zusammenhang mit betrügerischen Online-Plattformen. Dabei wurden zahlreiche Festnetz-, Mobilfunk- und VoIP-Rufnummern identifiziert und abgeschaltet, die von mutmaßlichen Betrügern genutzt wurden. Rufnummern und Telekommunikationsdienstleistungen werden vielfach als “Crime-as-a-Service” an internationale Betrugsnetzwerke vermietet und massenweise zur Begehung von Straftaten genutzt.

Es besteht der Verdacht, dass die identifizierten Rufnummern neben dem Modus Operandi Online-Anlagebetrug (Cybertrading-Fraud) auch zur Begehung von weiteren Straftaten nach den bekannten Betrugsformen, wie etwa “Enkeltrick” und “Falscher Polizeibeamter”, verwendet wurden.

Die BaFin hat durch ihre Erkenntnisse, die zur Ermittlung der verdächtigen Rufnummern geführt haben, wesentlich zum Gelingen der Operation beigetragen.

Ziel der Operation Herakles ist es, die zur Verwirklichung von Cyber-Betrugsstraftaten genutzte Infrastruktur nachhaltig zu zerstören und so die Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet vor solchen Straftaten zu schützen. Bereits im Juni und Oktober 2025 ist es gelungen über 2.200 mutmaßlich zur Umsetzung solcher Straftaten genutzte Domains vom Netz zu nehmen.

Bis zum 5. Dezember 2025 konnte das LKA im Auftrag des CCZ insgesamt 3.562 überwiegend deutsche Rufnummern ermitteln, über die mutmaßlich Telefonate mit Opfern in Deutschland geführt wurden. Alle identifizierten Rufnummern wurden zwischenzeitlich durch die verantwortlichen Provider abgeschaltet.

Diese Maßnahmen stören die Kommunikationswege der Tätergruppen erheblich. Zugleich sollen sie dazu beitragen, dass Deutschland für Anbieter solcher illegal genutzten Telekommunikationsdienstleistungen aufgrund steigender Kosten und des immensen organisatorischen Aufwands zunehmend unattraktiv und unwirtschaftlich wird.

Neben den deutschen Telefonnummern wurden 355 österreichische Festnetznummern, die im Zuge der Ermittlungen bekannt wurden, in enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundeskriminalamt erfolgreich abgeschaltet.

“Mit der Operation Herakles zeigen wir, dass wir Cyber-Kriminelle nicht nur verfolgen, sondern ihnen auch aktiv die Grundlage ihres Handelns entziehen. Die nun abgeschalteten Rufnummern stehen für tausende potenzielle Betrugsversuche, die wir damit verhindert haben. Unser Ziel ist klar: Deutschland soll für Tätergruppen, die sich moderner Telekommunikation bedienen, zu einem ausgesprochen schwierigen Terrain werden. Der Erfolg bestätigt, dass ein entschlossenes, koordiniertes Vorgehen der Strafverfolgungsbehörden gemeinsam mit starken Partnern wie der BaFin wichtig ist”, sagt Generalstaatsanwalt Jürgen Gremmelmaier.

“Mit diesem neu gedachten Vorgehen stören wir offensiv die Kommunikationswege der Tätergruppen erheblich. Um dagegen zu halten, müssen die Täter einen immensen organisatorischen Aufwand betreiben, der mit erheblichen Kosten verbunden ist. Damit soll Deutschland für diese illegal genutzten Telekommunikationsdienstleistungen unwirtschaftlich und dadurch unattraktiv werden”, so der Präsident des LKA Baden-Württemberg, Andreas Stenger.

“Hier wird erneut das gewaltige Ausmaß des Betrugs mit Online-Handelsplattformen deutlich. Täter nutzen dabei oft das sogenannte ‘Crime as a Service’ bei dem sie arbeitsteilig vorgehen, um möglichst viele Anlegerinnen und Anleger in die Falle zu locken. Das erfolgreiche Verfahren zeigt aber, dass Kriminalität beispielsweise auch durch Abschalten von Rufnummern bekämpft werden kann. Entscheidend dafür sind die enge Zusammenarbeit der Behörden und der vermehrte Einsatz von IT-gestützten Ermittlungsansätzen”, sagt BaFin-Exekutivdirektorin Birgit Rodolphe.

Das Cybercrime-Zentrum und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg werden in Kooperation mit der BaFin ihr entschiedenes Vorgehen gegen solche Straftaten im Netz fortsetzen und weitere Maßnahmen ergreifen, um Cyber-Trading-Betrug sowie andere Betrugsformen effektiv zu bekämpfen.


Mercedes-AMG gewinnt Stefan Weckbach als neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung

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Erfahrener Stratege und Performance-Experte Stefan Weckbach startet zum 1. Juli 2026

Stuttgart.| Die Mercedes-AMG GmbH stellt die Weichen für ihre zukünftige Führung: Stefan Weckbach übernimmt zum 1. Juli 2026 den Vorsitz der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH und wird zudem Leiter der Top End Vehicle (TEV) Group. Die Besetzung stärkt die Ausrichtung von Mercedes-AMG im erfolgskritischen Top-End-Segment weiter.

„Mit Stefan Weckbach gewinnen wir eine herausragende Führungspersönlichkeit für Mercedes-AMG. Er verbindet tiefes Produktwissen mit großer strategischer Stärke und bringt eine außergewöhnlich breite Erfahrung in der Entwicklung und Ausrichtung von Performance- und Luxus-Segmenten mit. Er hat mehrfach bewiesen, dass er komplexe Fahrzeugprogramme ebenso souverän vorantreibt wie übergeordnete Konzern- und Produktprojekte. Diese Kombination macht ihn zur idealen Besetzung für die Weiterentwicklung von Mercedes-AMG, Mercedes-Maybach und des Produktbereichs G-Klasse.“

Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, verantwortlich für Entwicklung & Einkauf und Chief Technology Officer  

Nach leitenden Funktionen in Produktstrategie, verschiedenen Baureihen und eines Concept Car-Projektes bei der Porsche AG ist Weckbach seit 2023 Leiter Konzernstrategie, Konzern Produktstrategie und Generalsekretariat der Volkswagen AG. Bis zum Amtsantritt von Weckbach wird sein Vorgänger Michael Schiebe – seit dem 1. Dezember 2025 im Vorstand der Mercedes-Benz Group AG für Produktion, Qualität & Supply Chain Management verantwortlich – die Geschäfte von Mercedes-AMG interimistisch weiterführen.


Bodenseeraum als Modellregion weiterentwickelt

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Baden-Württemberg hat den Vorsitz der Internationalen Bodensee-Konferenz an den Kanton Zürich übergeben. Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte die Bedeutung der Bodenseeregion als politischer Motor und gemeinsamer Kulturraum.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am Freitag, 5. Dezember 2025, als diesjähriger Vorsitzender der Extern: Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) das Steuerrad symbolisch an den Kanton Zürich übergeben, der im nächsten Jahr den Vorsitz übernimmt. Bei der Regierungschefkonferenz im Zeppelin-Hangar Friedrichshafen betonte Kretschmann die Bedeutung der Bodenseeregion als politischer Motor und gemeinsamer Kulturraum, der in Europa beispielhaft für gelungene und vertrauensvolle grenzüberschreitende Zusammenarbeit in allen Bereichen stehe. „Kooperation ist gerade in diesen Zeiten ein wichtiger Beitrag zur Resilienz Europas. Die IBK steht daher auch vor der Frage, welchen Beitrag die Region leisten kann, damit die Menschen in Europa weiterhin in Frieden, Freiheit und Wohlstand leben können“, so Kretschmann.

Kooperation ist gerade in diesen Zeiten ein wichtiger Beitrag zur Resilienz Europas. Die IBK steht daher auch vor der Frage, welchen Beitrag die Region leisten kann, damit die Menschen in Europa weiterhin in Frieden, Freiheit und Wohlstand leben können.

Für diese gemeinsame Bereitschaft zur Kooperation steht auch die „Friedrichshafener Erklärung“, in der alle zehn Regionen der IBK die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit betonen. Um die Bodenseeregion als starken europäischen Innovations-, Lebens- und Wirtschaftsraum weiterzuentwickeln, soll die Zusammenarbeit unter anderem in den Bereichen Forschung, Mobilität und Biodiversität weiter intensiviert werden.

Europastaatssekretär Florian Haßler, der das „Steuerrad“ vor einem Jahr vom Kanton Appenzell Innerrhoden übernahm, blickt sehr zufrieden auf das baden-württembergische IBK-Vorsitzjahr zurück: „Ein gemeinsamer und entschlossener politischer Auftritt aller Bodenseeanrainer sorgt dafür, dass wir in Brüssel gehört werden. Das wirkt sich direkt darauf aus, ob wir zum Beispiel EU-Fördermittel erhalten oder bei der Wasserstoffnetzplanung berücksichtigt werden.“

Klimaneutrale Schifffahrt auf dem Bodensee im Blick

Zu den Schwerpunktthemen gehört der Bereich Mobilität. So wurde das Vorsitzjahr intensiv genutzt, um die Mobilitätswende um und auf dem See effektiv voranzutreiben. So konnte unter anderem nach intensiver Vorbereitung und dreijähriger Pilotphase die „4 Länder Mobil GmbH“ gegründet werden. Sie wird künftig dazu beitragen, die Angebote im grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehr zu verbessern. Mit der neuen, verbesserten Unterstützung des Landes bei den Planungskosten für die Extern: Bodenseegürtelbahn konnten auch deren Ausbau und die Elektrifizierung entscheidend vorangebracht werden. Um den 260 Kilometer langen Extern: Bodenseeradweg als Europas beliebtesten Radfernweg noch sicherer und attraktiver zu gestalten, wurde ein gemeinsamer Qualitätsprozess auf den Weg gebracht. Die dreiteilige Veranstaltungsreihe Extern: „Green Waves – Klimaneutrale Schifffahrt auf dem Bodensee“ hat die Funktionsweisen und die Vorteile alternativer Schiffsantriebe der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Stakeholdern gestärkt. Die Veranstaltungen haben deutlich gemacht, welche Dynamik die Region auf dem Weg hin zu einer klimaneutralen Extern: Bodenseeschifffahrt bereits entwickelt hat.

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Die Internationale Bodenseekonferenz ist ein gelungenes Beispiel für europäische Kooperation. Zusammen mit den anderen Anrainerländern des Bodensees machen wir diese einzigartige Region zukunftsfähig. Wichtig ist mir, dass wir dabei besonders den Extern: Klimaschutz in den Blick nehmen. Gemeinsam arbeiten wir an einem nachhaltigen, grenzübergreifenden Verkehrssystem auf Schiene, Straße und auf dem See. Ein besonderer Fokus lag in diesem Jahr auf der klimaneutralen Bodenseeschifffahrt. Gemeinsam ist es uns gelungen, ein Bewusstsein für nachhaltige Antriebe der Zukunft zu schaffen. Umweltschonende Schiffe und Boote sind wichtig für den Klimaschutz und helfen dabei, den besonderen Natur- und Kulturraum rund um den Bodensee zu schützen.“

Maßnahmen zum Schutz des Ökosystems

Im Bereich Umwelt- und Naturschutz, einem weiteren Schwerpunktthema im Vorsitzjahr, hat sich die IBK in diesem Jahr insbesondere mit der Extern: Quaggamuschel und deren Ausbreitung auseinandergesetzt. Die invasive Art gefährdet das Ökosystem des Bodensees massiv, sorgt für einen Rückgang der Fischbestände und verursacht zudem Schäden in Milliardenhöhe an den Trinkwasserleitungen und Anlagen. Um die weitere Ausbreitung einzudämmen, wurde eine mehrjährige Studie in Auftrag gegeben. Unter anderem soll geprüft werden, inwieweit muschelfressende Fische die Verbreitung eindämmen könnten. Gleichzeitig wird auch eine Bootsreinigungspflicht für Wanderboote am Bodensee innerhalb der IBK diskutiert und geprüft. Auf den Weg gebracht wurde zudem ein großes Interreg-Projekt zum Thema Fischartenschutz und Kormoranmanagement. Beide Maßnahmen sollen einen nachhaltigen Beitrag zum Schutz des sensiblen Ökosystems leisten.

Politische Gespräche mit der Europäischen Union

Weitere Schwerpunkte im Vorsitzjahr von Baden-Württemberg waren die Bereiche Wirtschaft und Digitalisierung sowie Sicherheit und Extern: Katastrophenschutz. Auch hier konnten viele Projekte umgesetzt und Maßnahmen angestoßen werden. Beispielsweise eine grenzüberschreitende Stabsrahmenübung, die 2026 durchgeführt wird und die Zusammenarbeit der Behörden im Krisenfall rund um den See stärken soll. Flankiert wurde das Vorsitzjahr von einer Reihe verschiedener Veranstaltungen wie etwa: Die Verleihung des Extern: IBK-Kulturförderpreises, der Jugendkongress „lebenswerter Bodensee“, das Extern: Bodensee Summit Digital zum Thema „Resilienz durch Digitalisierung und Innovation“, ein Workshop zum Thema Wasserstoffinfrastruktur sowie das europäische Sommerfest in der baden-württembergischen Landesvertretung in Brüssel, in dessen Rahmen auch politische Gespräche mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission geführt wurden.

Die IBK steht seit über 50 Jahren für eine erfolgreiche Zusammenarbeit über alle Grenzen hinweg und hat international Modellcharakter. Diese europäische Erfolgsgeschichte wollten wir im Vorsitzjahr gemeinsam fortschreiben – und ich denke, dass uns das gemeinsam gelungen ist.

„Wir sind im Vorsitzjahr angetreten, um die Bodenseeregion weiterzuentwickeln, hin zu einem CO2-neutralen Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum mit einer klimafreundlichen, grenzüberschreitenden Mobilität“, so Europastaatssekretär Florian Haßler: „Die IBK steht seit über 50 Jahren für eine erfolgreiche Zusammenarbeit über alle Grenzen hinweg und hat international Modellcharakter. Diese europäische Erfolgsgeschichte wollten wir im Vorsitzjahr gemeinsam fortschreiben – und ich denke, dass uns das gemeinsam gelungen ist.“

Internationale Bodensee-Konferenz (IBK)

Die Extern: Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) ist die gemeinsame Plattform der Regierungen der Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern. Sie wurde im Jahr 1972 mit dem Ziel gegründet, die Bodenseeregion als gemeinsamen Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu fördern, eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu ermöglichen und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Die IBK bildet den Kern eines breit gefächerten Netzwerkes in der Bodenseeregion.


Stuttgart würdigt bürgerschaftliches Engagement mit landesweiter Ehrenamtskarte

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Ministerium und Stadt besiegeln Partnerschaft

Stuttgart.| Zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember, an dem weltweit das freiwillige Engagement von Millionen Menschen gewürdigt wird, setzen die Landeshauptstadt Stuttgart und das Land Baden‐Württemberg ein starkes Zeichen der Anerkennung und beschließen die Kooperation zu einer Ehrenamtskarte.

Der Erste Bürgermeister Dr. Fabian Mayer und Ministerialdirigentin Dr. Simone Höckele‐Häfner haben am 5. Dezember im Stuttgarter Rathaus die offizielle Zusammenarbeit zur Einführung der Ehrenamtskarte zwischen der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Ministerium für Soziales, Integration und Gesundheit Baden‐Württemberg besiegelt. Bei der offiziellen Unterzeichnung betonten beide die Bedeutung einer starken kommunalen Engagement‐Landschaft als Fundament des gesellschaftlichen Miteinanders.

Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart hat in seiner Sitzung am 31. Juli einstimmig die Einführung der landesweiten Ehrenamtskarte beschlossen. Mit diesem klaren Votum unterstreicht die Stadt die zentrale Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für das gesellschaftliche Zusammenleben. Das breite freiwillige Engagement der Stuttgarterinnen und Stuttgarter soll durch die Ehrenamtskarte sichtbarer und stärker gewürdigt werden.

Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer betont: „Mit der Teilnahme an der Ehrenamtskarte schaffen wir eine starke Partnerschaft zwischen der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Land Baden‐Württemberg, die das ehrenamtliche Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger noch stärker in den Mittelpunkt stellt. Ich bin überzeugt, dass wir gerade in schwierigen Zeiten die Bedingungen für freiwilliges Engagement weiter verbessern müssen und dadurch einen Beitrag zu einer lebendigen und widerstandsfähigen Ehrenamtsgesellschaft leisten.“

Die Ehrenamtskarte wird nach einem erfolgreichen Modellversuch sukzessive in ganz Baden‐Württemberg eingeführt. Ein besonderer Vorteil: Die Karte ist über die eigenen Stadtgrenzen hinaus landesweit gültig. Je mehr Kommunen und Landkreise sich beteiligen, desto attraktiver werden die Vergünstigungen für Ehrenamtliche – denn sie können die Vorteile in allen teilnehmenden Städten und Gemeinden nutzen.

„Es freut mich sehr, dass unsere Landeshauptstadt die Ehrenamtskarte des Landes einführt und damit einmal mehr zum Ausdruck bringt, wie wichtig ihr die Anerkennung umfangreichen bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamtes ist“, unterstreicht Ministerialdirigentin Dr. Simone Höckele‐Häfner. „Bürgerschaftliches Engagement bedeutet zugleich eine Stärkung unserer Demokratie. Die Ehrenamtskarte Baden‐Württemberg wird gewiss von attraktiven Akzeptanzstellen in Stuttgart profitieren.“

Akzeptanzstellen für die Ehrenamtskarte gesucht

Die Landeshauptstadt Stuttgart will nun Kultur‐, Sport‐ und Bildungseinrichtungen als Akzeptanzstellen für die Ehrenamtskarte gewinnen. Gegen Vorlage der Ehrenamtskarte sollen die zukünftigen Karteninhaberinnen und ‐inhaber attraktive Vergünstigungen und exklusive Aktionen erhalten – von ermäßigten Eintritten über Sonderkonditionen bis hin zu besonderen Events. Die Gewinnung von Landeseinrichtungen ist Aufgabe des Sozialministeriums. Auf der Stuttgarter Gemarkung sind bereits dabei: das Linden‐Museum Stuttgart, die Grabkapelle Baden‐Württemberg, die Staatsgalerie sowie das Staatstheater Stuttgart.

Weitere Einrichtungen sind herzlich eingeladen, sich als Akzeptanzstellen anzuschließen und so ihre Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement zum Ausdruck zu bringen.

Karte für aktive Ehrenamtliche

Die Voraussetzungen für den Erhalt der Ehrenamtskarte hat das Land Baden‐Württemberg definiert. Anspruchsberechtigt sind Ehrenamtliche, die sich in den vergangenen zwölf Monaten mindestens 200 Stunden unentgeltlich in einer gemeinnützigen Organisation eingebracht haben. Auch wer sich in dieser Zeit mit mindestens 100 Stunden freiwillig in einem gemeinnützigen Projekt engagiert hat, kann die Karte beantragen. Inhaberinnen und Inhaber der „Juleica“‐Card, Freiwilligendienstleistende sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und des Katastrophenschutzes haben einen garantierten Anspruch ohne Stundennachweis. Die Ehrenamtskarte wird ausschließlich in der Kommune beantragt, in der das Engagement ausgeübt wird – unabhängig vom Wohnort der Antragstellenden.

Die Beantragung und Ausgabe der Ehrenamtskarte in Stuttgart ist ab Mitte Januar 2026 möglich. Detaillierte Informationen zum Antragsprozess und den teilnehmenden Akzeptanzstellen werden rechtzeitig auf der städtischen Website veröffentlicht.


Europa League Begegnung VfB Stuttgart gegen Maccabi Tel Aviv

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Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz vor

Stuttgart.| Das Polizeipräsidium Stuttgart bereitet sich intensiv auf die Europa League-Begegnung VfB Stuttgart gegen Maccabi Tel Aviv vor, die am Donnerstag (11.12.2025) um 18.45 Uhr in der MHP-Arena angepfiffen wird. Für die Europa League-Begegnung liegen dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg derzeit zwar keine konkreten Gefährdungserkenntnisse aus dem Bereich der Politisch Motivierten Kriminalität vor. Dennoch wird die Stuttgarter Polizei diese Spielpartie mit einem Großeinsatz betreuen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat mehrfach vorgetragen, dass Antisemitismus und Israelfeindlichkeit verbindende Elemente zwischen Islamisten, Links- und Rechtsextremisten sowie Anhängern extremistischer palästinensischer Organisationen sind. Seit längerem beobachtet das BfV den erklärten Willen von Islamisten, Anschläge im Westen zu verüben. Zudem findet das Spiel in der Vorweihnachtszeit statt und die geopolitische Situation rund um den Nahostkonflikt erfordert zusätzlich die maximale Aufmerksamkeit der Sicherheitsbehörden.

Um einen sicheren Verlauf des Fußballspiels zu gewährleisten, steht die Polizei Stuttgart im intensiven Austausch mit anderen beteiligten Behörden, Sicherheitspartnern und dem VfB Stuttgart. Polizeipräsident Markus Eisenbraun und Polizeiführer Carsten Höfler luden hierzu am Freitag (05.12.2025) zu einem Informationsgespräch in das Polizeipräsidium ein, an dem neben Vertretern der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW), des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg und des VfB Stuttgart auch der von der Landesregierung Beauftragte gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben, Dr. Michael Blume, teilnahm.

Um den israelischen Fans einen sicheren Aufenthalt in Stuttgart zu ermöglichen, passt die Polizei Stuttgart ihre Maßnahmen an die aktuellen weltpolitischen Geschehnisse an und plant auf dieser Grundlage einen zweitägigen Großeinsatz. Sie bereitet ein breites Spektrum von Einsatzlagen vor, bis hin zu terroristischen Szenarien. Anlässlich des Spieltages sowie an den Tagen vor und nach dem Spiel werden mehrere Tausend Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Stuttgart, mit Unterstützung aus anderen Präsidien, insbesondere des Präsidiums Einsatz, im Bereich des Stadions und auch in der Innenstadt präsent sein. Baden-Württemberg wird aufgrund der langen Einsatzdauer zudem durch Polizeikräfte anderer Bundesländer unterstützt. Auch der Luftraum rund um das Stadion und die Innenstadt bleibt teilweise gesperrt und wird von der Polizei mit Hubschraubern überwacht. Drohnen und andere Luftfahrzeuge dürfen dort nur mit Genehmigung fliegen.

“Antisemitismus hat in Stuttgart keinen Raum – zu keinem Zeitpunkt und an keinem Ort. Der Schutz jüdischen Lebens hat für uns höchste Priorität. Ohne Ausnahme und ohne Relativierung”, betont Polizeiführer Carsten Höfler beim Informationsgespräch am Freitag. Das mit dem Nahostkonflikt verbundene hohe Emotionalisierungs- und Mobilisierungspotential hat die Polizei Stuttgart dabei fest im Blick: Bereits am Mittwoch, 10.12.2025 sind Versammlungen mit pro-palästinensischem Kontext im Stadtgebiet zu erwarten. “Friedlicher Protest ist nicht nur erlaubt – er ist gelebte Demokratie und das schützen wir. Doch jeder Versuch, Hass oder Gewalt hineinzutragen, wird auf Grenzen treffen, die wir gewährleisten”, kündigt der Einsatzleiter Carsten Höfler am Freitag an.

Im Zusammenhang mit der Großeinsatzlage kann es für Besucherinnen und Besucher der Innenstadt sowie für Anwohnerinnen und Anwohner zu Einschränkungen kommen. In der Landeshauptstadt sind alle Fans willkommen, die sich an die Spielregeln halten – ob es um Fußball oder Politik geht, spielt dabei keine Rolle. “Wir berücksichtigen auch komplexe und gefährliche Szenarien und werden – analog zu den hohen Standards der UEFA EURO 2024 – mit allen professionellen Fähigkeiten vertreten sein”, resümiert Höfler.


Arbeitssieg im Derby

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Im Freitagabend-Derby zwischen der SG BBM Bietigheim und dem HC Oppenweiler/Backnang setzte sich der Tabellenführer nur knapp mit 28:27 (12:12) durch. Trotz der klaren Ausgangslage – Erster gegen Letzter – entwickelte sich eine bis zum Schluss umkämpfte Partie in der Bietigheimer EgeTrans Arena.

Spiel der Torhüter

Von Beginn an war die besondere Derbyatmosphäre in der Arena spürbar. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, nach 14 Minuten stand es 7:7. Anschließend folgte eine torlose Phase bis zur 21. Minute, geprägt von starken Torhüterleistungen. SG-Keeper Jan Hrdlička parierte in dieser Phase unter anderem vier Würfe in Folge und kam zur Halbzeit auf 11 Paraden. Sein Gegenüber Janis Boieck überzeugte ebenfalls mit 8 Paraden, begünstigt durch mehrere technische Fehler im Bietigheimer Angriffsspiel. Mit 12:12 ging es in die Pause.

Rote Karte nach Wiederanpfiff

Kurz nach Wiederanpfiff erhielt HCOB-Spieler Timm Buck nach einem Foul an Nikola Vlahović die Rote Karte. Zu diesem Zeitpunkt war Buck mit 9 Treffern bester Torschütze der Gäste. Die SG nutzte die numerische Überzahl sofort und setzte sich mit einem 3:0-Lauf auf 17:15 ab.

Oppenweiler blieb jedoch in Schlagdistanz und kämpfte weiter. SG-Rückraumspieler Dominik Claus sprach im Anschluss von einem „schweren Arbeitssieg“: „Im Endeffekt sind zwei Punkte zwei Punkte, aber der Weg dahin war heute sicher nicht unser bestes Spiel. Wir hatten viele individuelle Ideen und haben uns nicht immer an den Matchplan gehalten.“

Beim HCOB übernahm im zweiten Durchgang zunehmend Nick Fröhlich Verantwortung und erzielte den Großteil der Treffer seines Teams.

Führung in der Schlussphase verspielt

Zehn Minuten vor dem Ende traf Vlahović ins leere Tor zum 25:21. Das Team von Iker Romero konnte diesen Vier-Tore-Vorsprung jedoch nicht behaupten. Oppenweiler nutzte die Fehler der Gastgeber konsequent und glich mit vier Treffern in Serie zum 25:25 aus.

In der entscheidenden Schlussphase übernahm der jüngste SG-Spieler Alen Hadzimuhamedovic Verantwortung und traf zum 26:25 sowie zum 28:26. Der HCOB verkürzte nochmals durch Fröhlich auf 28:27.

Ein weiterer technischer Fehler der SG brachte den Gästen 30 Sekunden vor Schluss den Ballbesitz – die Chance zum Ausgleich war greifbar. Doch Nationalkeeper Hrdlička entschied die Partie mit einer Parade in der Schlusssekunde. Insgesamt kam er auf 16 Paraden und eine Quote von 37 %; Boieck hielt auf der Gegenseite 39 % der Würfe.

Claus mit klarer Analyse

„Oppenweiler hat es gut gemacht und uns das Leben schwer gemacht. Trotzdem müssen wir so selbstbewusst sein zu sagen, dass wir es heute auch deutlicher hätten gestalten können“, sagte Claus nach der Partie. Der Rückraumspieler steuerte vier Treffer zum Heimsieg bei. Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf ergänzte er: „Wir stehen auf Platz 1, daher können wir zufrieden sein. Aber solche Spiele sollten nicht mehr vorkommen. Der Dezember ist lang und es warten noch einige schwierige Aufgaben.“

Ausblick

Die SG bleibt auch im achten Heimspiel ungeschlagen und steht mit 24:4 Punkten weiterhin an der Tabellenspitze der 2. Handball-Bundesliga. Weiter geht es bereits am kommenden Freitag, 12. Dezember, um 19:30 Uhr, in der heimischen EgeTrans Arena gegen den Dessau-Roßlauer HV.


Ein Abenteuer im Glühweindunst: Mein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt

Wie ich zwischen Bratwurst, Lametta und dem Duft von verbrannten Mandeln fast das Fest der Liebe fand – ein nicht ganz ernst gemeinter Erfahrungsbericht 🙂

Vorfreude ist die schönste Freude (angeblich)

(MiS) Es ist wieder so weit: Die besinnlichste Zeit des Jahres ist angebrochen – und mit ihr der unaufhaltsame Drang, sich dem traditionellen Weihnachtsmarktbesuch hinzugeben. Schon beim Gedanken an funkelnde Lichter, den Klang von „Last Christmas“ in Endlosschleife und zahlreiche, unbezahlbare Handwerksstände wächst die Vorfreude. Bewaffnet mit Schal, Mütze und einer Kreditkarte wage ich mich in die frostige Wildnis des lokalen Weihnachtsmarktes – denn was wäre der Dezember ohne einen Glühweinkater und eine gewisse Portion Zuckerschock?

Betreten auf eigene Gefahr: Das Gedränge

Kaum habe ich das Eingangstor passiert, werde ich Teil einer amorphen Menschenmasse, die scheinbar nur ein Ziel kennt: möglichst planlos von Stand zu Stand zu strömen. Kinderwagen rasen mir über die Füße, während Omas mit Nordic Walking-Stöcken eine Schneise durch die ahnungslose Menge schlagen. Die Luft riecht nach einer raffinierten Mischung aus gebrannten Mandeln, Bratwurst und dem subtilen Hauch von Angstschweiß.

Die Kunst der Verhandlung: Der Glühweinstand

Ein Weihnachtsmarkt ohne Glühwein ist wie der Sommer ohne Regen – also quasi undenkbar. Die Schlange am Glühweinstand erinnert dabei an die Warteschlange beim Bürgeramt, nur dass hier wenigstens Weihnachtsmusik spielt. Der Preis für einen Becher: ein kleiner finanzieller Ruin. Aber was tut man nicht alles für den Geschmack von heißem Zuckerwasser mit einem Hauch von Industriealkohol und der Illusion von Weihnachtsstimmung? Mit klammen Fingern halte ich das Plastikpfandmarken-Relikt fest, denn nach der dritten Tasse ist jede Koordination ein kleines Wunder.

Handgemacht? Vielleicht…

An den Ständen gibt es allerlei Kunsthandwerk zu bestaunen: Holzengel, Filzsterne und „handgemachte“ Tassen, die verdächtig an die Massenware aus dem letzten Sommerurlaub erinnern. Ein Verkäufer preist mir eine „original bayrische Schneekugel“ an, made in China – authentischer geht’s kaum!

Kulinarische Auswüchse und Zuckerflash

Selbstverständlich gehört auch die kulinarische Seite zelebriert: Bratwurst im Brötchen, Crêpes mit Nutella, Kartoffelpuffer, die mehr Fett als Kartoffel enthalten, und gebrannte Mandeln, deren Zuckerkruste mich an meine Zahnarztrechnungen erinnert. Am Ende des Abends fühle ich mich wie ein wandelnder Adventskalender – gefüllt bis zum Rand mit allem, was das Herz (und die Bauchspeicheldrüse) begehrt.

Magie oder Massenwahnsinn?

Und während ein letztes Mal „Stille Nacht“ aus übersteuerter Lautsprecherbox plärrt und ein Nikolaus mit LED-Bart mir zuwinkt, frage ich mich: Ist das die vielbeschworene Magie von Weihnachten – oder einfach nur kollektiver Massenwahnsinn auf Glühweinbasis? Egal! Ich komme nächstes Jahr bestimmt wieder. Denn Tradition ist Tradition, und irgendwo zwischen Bratwurst und blinkender Schneekugel spüre auch ich ein kleines, weihnachtliches Kribbeln.


FIFA WM 2026: Gruppen ausgelost

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Deutschland in Gruppe E gegen Curacao, Elfenbeinküste und Ecuador

Die deutsche Nationalmannschaft trifft in der Gruppenphase der FIFA Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko auf interessante Gegner. In der Gruppe E geht es für die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann gegen Curacao, die Elfenbeinküste und Ecuador.

Den Anfang macht am 14. Juni die Partie gegen Debütant Curacao in Philadelphia oder Houston, gefolgt sechs Tage später am 20. Juni vom Duell mit der Elfenbeinküste in Toronto oder Kansas City. Zum Abschluss geht es am 25. Juni in Philadelphia oder New York/New Jersey gegen die Ecuadorianer. Die genauen Anstoßzeiten und Spielorte legt der Fußball-Weltverband FIFA am Samstag gesondert fest.

Bei einer Qualifikation für die K.o.-Runde würde in der Runde der letzten 32 als Gruppensieger am 29. Juni in Boston der Dritte aus der Gruppe A, B, C, D oder F warten, als Gruppenzweiter am 30. Juni der Zweite aus Gruppe I in Dallas. Erreichte man als einer der besten acht Gruppendritten die nächste Runde, wäre einer der Sieger der Gruppen A, B, D, G, K oder L der Gegner.

Die Vorrundengruppen

  • Gruppe A: Mexiko, Südkorea, Südafrika, Europa-Playoffsieger D
  • Gruppe B: Kanada, Schweiz, Katar, Europa-Playoffsieger A
  • Gruppe C: Brasilien, Marokko, Schottland, Haiti
  • Gruppe D: USA, Australien, Paraguay, Europa-Playoffsieger C
  • Gruppe E: Deutschland, Ecuador, Elfenbeinküste, Curacao
  • Gruppe F: Niederlande, Japan, Tunesien, Europa-Playoffsieger B
  • Gruppe G: Belgien, Iran, Ägypten, Neuseeland
  • Gruppe H: Spanien, Uruguay, Saudi-Arabien, Kap Verde
  • Gruppe I: Frankreich, Senegal, Norwegen, FIFA-Playoffsieger B
  • Gruppe J: Argentinien, Österreich, Algerien, Jordanien
  • Gruppe K: Portugal, Kolumbien, Usbekistan, FIFA-Playoffsieger A
  • Gruppe L: England, Kroatien, Panama, Ghana