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StartAktuellErfolgreiche Premiere für die Barock Volleys MTV Ludwigsburg

Erfolgreiche Premiere für die Barock Volleys MTV Ludwigsburg

AktuellErfolgreiche Premiere für die Barock Volleys MTV Ludwigsburg

Platz 6 im Ligacup

Ludwigsburg.| Erfolgreiche Premiere für die Barock Volleys MTV Ludwigsburg: Beim Ligacup in Hildesheim mit den besten acht Teams der Liga hat der Volleyball-Bundesligist aus Ludwigsburg den sechsten Platz belegt. Insgesamt standen für das Team von Trainer Patrick Steuerwald drei Spiele innerhalb von drei Tagen an, alle Spieler kamen zum Einsatz. Das Spiel um Platz fünf verloren die Barock Volleys am Sonntagnachmittag im Tiebreak-Krimi denkbar knapp mit 2:3 (25:21, 19:25, 25:14, 23:25, 13:15) gegen die FT 1844 Freiburg.
Nach einem Sieg und zwei Niederlagen zog Ludwigsburgs Trainer Steuerwald seine Turnierbilanz: „Wir können aus den drei Spielen hier beim Ligacup sehr viel mitnehmen. Am Ende haben wir zweimal verloren, das ist nie zufrieden stellend. Wir nehmen aber auch sehr viel positive Dinge für uns mit: Wir haben gegen hochklassige Gegner gespielt und man hat gesehen, dass wir in der Lage sind, mitzuspielen. Am Ende hat oft ein Tick gefehlt, daran müssen wir jetzt arbeiten. Wir haben uns in allen drei Spielen sehr viele Chancen erarbeitet, die wir konsequenter nutzen müssen. Das gehört aber zum Lernprozess eines jungen Teams dazu.“ Insgesamt bewertete Steuerwald die Ludwigsburger Premiere als „sehr positiven Auftritt“ und eine perfekte Vorbereitung für das erste Ligaspiel am nächsten Sonntag.
Mit dem Ligacup-Wochenende und viel Spielzeit für den ganzen Kader im Rücken geht es für die Ludwigsburger in die letzte Woche der Vorbereitung, bevor am Sonntag (am 25. Oktober, 17 Uhr, Innenstadtsporthalle) der Saisonstart mit einem Heimderby ansteht: Gleich zum Auftakt kommt es zum Württemberg-Derby gegen den Aufsteiger TV Rottenburg, der nach sechs Jahren in die Volleyball-Bundesliga zurückkehrt.
Auftakt-Niederlage gegen Finalist Grizzlys Giesen
Dabei können die Barock Volleys wertvolle Spielerfahrungen aus Hildesheim mitnehmen. Beim Auftaktspiel am Freitag gegen Gastgeber Grizzlys Giesen startete das Team von Patrick Steuerwald fokussiert und konnte den ersten Satz für sich entscheiden. Doch die Grizzlys übernahmen im Spielverlauf mehr und mehr die Kontrolle und vor allem Giesens Topscorer Lars Migge war nicht zu stoppen. Am Ende entschieden die Grizzlys das doppelte Brüderduell (an der Seitenlinie: Patrick Steuerwald gegen Markus Steuerwald, im Angriff: Lars Migge gegen Gregor Migge) mit 3:1 für sich. Giesen stand am Sonntagabend gegen die BR Volleys im Finale.
Sieg im Tiebreak-Krimi gegen Düren am Samstag
Somit ging es für Ludwigsburg am Samstag um die Plätze 5-8 und gegen das „schwere Kaliber“ Düren. Das Spiel entwickelte sich zum wahren Krimi: Das Match begann mit einem hart umkämpften Ballwechsel, der schon den Charakter der Partie anklingen ließ. Auf beiden Seiten gab es viele Auf und Abs, und die Partie war geprägt von viel Kampf. In Satz drei war für Düren immer häufiger im Block der Barock Volleys Endstation – so ging dieser Durchgang aufs Ludwigsburger Konto. Der klare Satzverlust hinterließ jedoch keinen bleibenden Eindruck in Düren und zur Satzmitte etablierte die Sechs von Christophe Achten eine Vier-Punkte-Führung, die bis zum Ende halten sollte. Im Tie-Break schenkten sich beide Teams dann nichts und Außenangreifer Tim Köpfli (Topscorer mit 20 Punkten) bescherte Ludwigsburg mit einem Block die 10:8-Führung, legte mit zwei Assen zum 13:11 nach. Ein Dürener Fehlaufschlag machte die Überraschung für das Team von Patrick Steuerwald perfekt. „Heute war Kampf angesagt“, resümierte Ludwigsburgs Kapitän Ben-Simon Bonin nach der Partie, „wir sind jetzt heiß darauf, um Platz fünf zu spielen und freuen uns auf das Match gegen Freiburg.“
Ludwigsburger Youngster unterliegen Freiburg im Spiel um Platz fünf
Im Spiel um Platz fünf gegen die FT 1844 Freiburg schickte Ludwigsburgs Trainer Steuerwald im Vergleich zu den zwei Vortagen dann eine völlig neue Starting six ins Rennen: Mit Jonah Dornheim, Laurin Schiegl, Gregor Migge und Maxim Günther standen gleich vier U20-Nachwuchsspieler auf dem Feld und Ludwigsburg ging mit dem jüngsten Team des Turniers (Durchschnittsalter 19 Jahre) und viel positiver Energie ins Spiel. Zuspieler Jonah Dornheim und Außenangreifer Adrian Mol setzten mit zwei Assen gleich ihre Akzente. Bis zur Satzmitte gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel, bevor sich Ludwigsburg mit 20:16 absetzen und den Satz mit 25:21 für sich entscheiden konnte. Im zweiten Durchgang erwischte Freiburg den besseren Start und setzte Ludwigsburg vor allem in der Annahme unter Druck und glich mit 25:19 zum 1:1-Satzstand aus.
In Satz drei verjüngte Steuerwald sein Team nochmals und brachte im Mittelblock Kalle Kreuzer für Caleb Lipscomb. Die Youngster starteten mit viel Aufschlagdruck (insgesamt elf Asse), zogen auf 16:7 davon und brachten den Satz locker mit 25:14 nachhause. Doch Freiburg stabilisierte sich und erzwang den Tiebreak, der zum Krimi geriet. Das junge Ludwigsburger Team startete nervös und wenig überzeugend im Angriff. Beim 6:9 schien die Vorentscheidung gefallen, doch die Barock Volleys kamen mit einer starken Aufschlagserie von Dornheim nochmal auf 10:11 heran. Am Ende zeigten die Freiburger dann aber die besseren Nerven und entschieden den Tiebreak mit 15:13 für sich. „Wir haben uns heute viele Chancen erarbeitet, die wir leider nicht nutzen konnten“, bilanzierte Patrick Steuerwald nach der Partie, „da liegt noch ein Stück Arbeit vor uns – aber die Niederlagen werden erst ab dem Saisonstart nächsten Sonntag schmerzhaft.“


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