Quelle: ots
Ludwigsburg: Einbruch in Einkaufszentrum – Zeugen gesucht
In der Nacht von Samstag (24.01.2026) 22:00 Uhr auf Sonntag (25.01.2026) 07:20 Uhr suchten noch unbekannte Einbrecher ein Einkaufszentrum in der Wilhelmstraße in der Ludwigsburger Innenstadt heim. Mutmaßlich über ein Seitenfenster des Gebäudes verschafften sich die Täter Zugang in ein Ladengeschäft des Einkaufszentrums. Im Innern brachen sie im Kassenbereich die Kasse sowie einen vorgefundenen Tresor auf. So erbeuteten die Täter eine noch unbekannte Menge an Bargeld. Anschließend brachen die Täter eine Glasschiebetüre zur Ladenstraße auf. Danach drangen sie in ein weiteres Ladengeschäft ein und hebelten eine weitere vorgefundene Kasse auf. Aus dieser machten die Täter ebenfalls Beute in noch unbekannter Höhe. Mutmaßlich über das aufgebrochene Seitenfenster flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Das Polizeirevier Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen machen konnten sich unter Tel. 07141 18-5353 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.
Ludwigsburg: Raub am Bahnhof – Kriminalpolizei sucht Zeugen
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg sucht Zeugen zu einem Vorfall, der sich am Samstag (24.01.2026) gegen 23:20 Uhr am Bahnhof in Ludwigsburg ereignet hat. Ein 57-jähriger Mann befand sich am Bahnsteig 1. Hier wurde er zunächst von einer noch unbekannten vierköpfigen Personengruppe angesprochen und nach Tabak gefragt. Als das Oper gerade dabei war, etwas von seinem Tabak abgeben zu wollen, soll ein Täter aus der Gruppe heraus nach dem Geldbeutel in seiner Gesäßtasche gegriffen haben. Dies versuchte der 57-Jährige zu unterbinden, woraufhin er von der Gruppe abgelenkt wurde. Anschließend wurde das Opfer durch einen weiteren Täter aus der Gruppe zu Boden gestoßen. Ein Täter entriss dem Opfer hierbei seinen Geldbeutel und die Gruppe flüchtete anschließend zu Fuß in unbekannte Richtung. Alarmierte Streifenwagenbesatzungen fahndeten nach den Tätern, jedoch ohne Erfolg. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen und wurde von einer hinzugerufenen Rettungswagenbesatzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Bei den Tätern solle es sich um vier Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 18 Jahre gehandelt haben. Diese waren alle schwarz gekleidet. Ein Täter, der zunächst das Opfer ansprach, soll rund 175 bis 180 cm groß gewesen sein und hatte schwarze Haare.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.
Steinheim an der Murr: Unbekannte versuchen 15-Jährigen zu berauben
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt derzeit gegen drei noch unbekannte Täter, die am Samstag (24.01.2026) in Steinheim an der Murr versucht haben sollen, einen 15-Jährigen zu berauben.
Der Jugendliche stieg zwischen 17 und 18 Uhr aus einem Linienbus an der Haltestelle “Wellarium” aus, als ihn die drei Täter ansprachen und aufforderten sein Mobiltelefon herauszugeben. Als der 15-Jährige dieser Aufforderung nicht nachkam, griff einer der Täter in die Hosentasche des Jugendlichen, um an das Smartphone zu gelangen. Der Geschädigte schob die Hände des Unbekannten weg, woraufhin er zunächst einen Faustschlag ins Gesicht bekam. Als der 15-Jährige am Boden lag, schlugen und traten alle drei auf ihn ein, ehe sie flüchteten, ohne das Mobiltelefon erlangt zu haben. Der 15-Jährige erlitt den bisherigen Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen.
Einer der Täter wurde als 17 bis 18 Jahre alt, ca. 170 cm groß mit langen dunklen, zu einem Zopf zusammengebundenen Haaren beschrieben. Ein weiterer soll etwa 170 bis 175 cm groß und dünn sein. Er soll schwarze Haare mit einem Seitenscheitel haben. Der dritte Täter wurde als dick, mit kurzen blonden Haaren und blauen Augen beschrieben.
Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg unter der Tel. 0800 1100225 sowie die E-Mail-Adresse [email protected] entgegen.
Polizeipräsidium Ludwigsburg: witterungsbedingte Verkehrsunfälle
Aufgrund starker Schneefälle wurden beim Polizeipräsidium Ludwigsburg seit gestern Abend (25.01.2026, 20:00 Uhr) 65 Verkehrsunfälle registriert, davon 21 auf den Autobahnen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde dabei niemand verletzt, der entstandene Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 560.000 Euro, davon rund die Hälfte durch Unfälle auf der Autobahn. Es ist anzunehmen, dass im Laufe des Tages durch den am Vormittag einsetzenden Berufsverkehr weitere Unfälle hinzukommen. Es wird nach Rückmeldung polizeilicher Einsatzkräfte auch von einer nicht unerheblichen Anzahl an noch nicht gemeldeten Verkehrsunfallfluchten ausgegangen, zum Beispiel durch Beschädigung von Schutzplanken, Verkehrsschildern oder geparkten Fahrzeugen.
Zwischen 20:00 Uhr und 03:00 Uhr war insbesondere die Lage auf den Autobahnen angespannt. Wegen mehrerer festgefahrener Fahrzeuge musste an der Autobahnanschlussstelle Wendlingen die Überleitung der B 313 auf die BAB 8 in Fahrtrichtung München für circa zwei Stunden gesperrt werden. Ebenfalls für rund zwei Stunden gesperrt war an der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen die Parallelfahrbahn der BAB 8 in Fahrtrichtung München.
Die Verkehrspolizeiinspektion wurde auf den Autobahnen tatkräftig durch zahlreiche Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) unterstützt bei der Absicherung von Einsatzstellen und dem Abschleppen von Fahrzeugen. Dabei kam auch ein Gerätekraftwagen des THW mit Schneeketten zum Einsatz.
Ein 35-jähriger Fahrer eines Audi S5 war gegen Mitternacht auf der BAB 8 aus Richtung Karlsruhe kommend unterwegs und wollte bei Leonberg auf die BAB 81 in Fahrtrichtung Heilbronn wechseln. Aufgrund einer Baustelle im Engelbergtunnel war die Überleitung von der BAB 8 auf die BAB 81 jedoch gesperrt. Davon ließ sich der 35-Jährige nicht abhalten, schob das Absperrmaterial zur Seite und setzte seine Fahrt auf der gesperrten Fahrbahn fort. Im weiteren Verlauf wurde die Fahrbahn durch eine mobile Schutzplanke im Baustellenbereich bis zur Vollsperrung verengt. Aufgrund nicht an die Witterungsverhältnisse angepasster Geschwindigkeit konnte der 35-Jährige nicht mehr rechtzeitig abbremsen und kollidierte mit der Schutzplanke. Der Audi-Fahrer wurde dabei nicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 30.000 Euro. Der Audi S5 wurde stark beschädigt, war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Marbach am Neckar: Mann setzt sich auf Schoß von junger Frau
Das Polizeirevier Marbach am Neckar sucht eine junge Frau, die am Sonntag (25.01.2026) gegen 14.00 Uhr in Marbach am Neckar von einem 39-Jährigen belästigt wurde.
Die junge Frau oder Jugendliche, die als zwischen 16 und 20 Jahre alt beschrieben wurde, saß an einer Bushaltestelle am Busbahnhof, als sich der 39-Jährige unvermittelt auf ihren Schoß setzte. Die Frau schob den Mann Zeugenangaben zufolge weg, stand auf und ging davon. Ein Zeuge alarmierte die Polizei, die den deutlich unter Alkoholeinfluss stehenden 39-Jährigen kurz darauf vorläufig festnehmen konnte. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen.
Zeugen, insbesondere die geschädigte Frau, werden gebeten, sich unter der Tel. 07144 900-0 oder per E-Mail an [email protected] mit dem Polizeirevier Marbach am Neckar in Verbindung zu setzen.