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Neujahrsempfang des FDP-Kreisverbandes Ludwigsburg

AktuellNeujahrsempfang des FDP-Kreisverbandes Ludwigsburg
  • FDP-Bundesvorsitzender Christian Dürr spricht vor über 130 Gästen in Ludwigsburg
  • Gemeinsam mit FDP-Spitzenkandidat Rülke fordert er konsequenten Bürokratieabbau

Auf dem Neujahrsempfang des FDP-Kreisverbandes Ludwigsburg begrüßte der Kreisvorsitzende und Ludwigsburger FDP-Landtagskandidat, Wolfgang Vogt, über 130 Gäste sowie die FDP-Landtagskandidaten Helena Herzig (Wahlkreis Vaihingen) und Paul Wien (Wahlkreis Bietigheim-Bissingen). Als Hauptredner kamen der FDP-Bundesvorsitzende, Christian Dürr, sowie der FDP-Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Dr. Hans-Ulrich Rülke, nach Ludwigsburg.

Im Hinblick auf die anstehende Landtagswahl betonte Wolfgang Vogt: „Baden-Württemberg kann es besser“. „In 15 Jahren grün-geführter Landesregierung wurde zu wenig für unsere Infrastruktur getan“, so Vogt mit Blick auf Investitionen in das Straßennetz. „Gleichzeitig wurden zu viele Verwaltungsstrukturen aufgebaut und damit zu viel Bürokratie in Baden-Württemberg geschaffen“, erläuterte Vogt und leitete dabei an den FDP-Bundesvorsitzenden, Christian Dürr, über.

Dürr, der selbst in Niedersachsen Regierungsverantwortung getragen hat und in dieser Zeit die Abschaffung der Bezirksregierungen miterlebt hat, rief Baden-Württemberg zu mehr Mut zu Verwaltungsreformen auf. „Bürokratieabbau darf nicht nur Teil von Sonntagsreden sein, sondern muss von Montag bis Freitag umgesetzt werden“, bekräftigte Dürr.

„Wir brauchen einen starken Staat in der Bildungspolitik“, erläuterte der FDP-Bundesvorsitzende. „Deutschland investiert 0,75% seiner Wirtschaftsleistung in die Grundschulen. Nur ein Land in Europa gibt weniger Geld für seine Grundschulen aus als wir. Das kann nicht unser Anspruch an eine gute Bildungspolitik sein. Daher mein Vorschlag: Mindestens 1,5% der Wirtschaftsleistung in Grundschulen investieren“, so Dürr abschließend.

Damit leitete Dürr auf die Rede des FDP-Spitzenkandidaten zur Landtagswahl, Dr. Hans-Ulrich Rülke, über. „Für uns als FDP ist klar: Ein Meister muss so viel Wert sein wie ein Master“, bekräftigte Rülke die Wichtigkeit von Ausbildungen.

Darüber hinaus machte Rülke deutlich, dass es die FDP ernst meint mit konsequentem Bürokratieabbau: „Wir möchten in Baden-Württemberg zwei Verwaltungsebenen abschaffen. Die Regierungspräsidien und die Regionalverbände“. „Wir möchten den Kommunen mehr Eigenverantwortung geben. Vor Ort kann am besten entschieden werden, was gebraucht wird und was nicht“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende. „Die Landkreise wollen wir stärken und in 13 Großkreise zusammenfassen. Als mittlere Verwaltungsebene zwischen den Kommunen und dem Land“, Rülke weiter.

Mehr Übersichtlichkeit forderte Rülke auch in der Verkehrspolitik: „Eine Verkehrszone in Baden-Württemberg reicht vollkommen aus“.

Im Anschluss an die jeweiligen Reden hatten die Gäste die Gelegenheit mit Christian Dürr und Dr. Hans-Ulrich Rülke ins Gespräch zu kommen. Auch die drei FDP-Landtagskandidaten aus dem Landkreis Ludwigsburg nutzten die Gelegenheit ins Gespräch zu kommen und Fragen zu beantworten: Wolfgang Vogt (Wahlkreis Ludwigsburg), Helena Herzig (Wahlkreis Vaihingen), Paul Wien (Wahlkreis Bietigheim-Bissingen).


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