Bild: Freuen sich auf die neue VR-Bank Ludwigsburg, weil „zusammen kommt, was zusammen gehört“: Timm Häberle, Klaus Schönthaler, Thomas Palus, Frank Kraaz, Heiko Herbst, Urban Krappen und Joachim Sandner (v.l.n.r) | Foto: Volksbank Ludwigsburg

Möglingen/Ludwigsburg/Besigheim, 25. Juni 2021.| Die jeweiligen Vertreterinnen und Vertreter der VR-Bank Asperg-Markgröningen eG, der Volksbank Ludwigsburg eG und der VR-Bank Neckar-Enz eG haben in unabhängigen Beschlussrunden einem rückwirkenden Zusammenschuss der drei Häuser zugestimmt.

Nach drei gleichzeitig laufenden Abstimmungsauszählungen unter notarieller Aufsicht stand am gestrigen Abend das erwartet klare Ergebnis fest:
Mit 97,42% Zustimmung der Vertreterinnen und Vertreter der VR- Bank Asperg-Markgröningen, 97,88% bei der Volksbank Ludwigsburg und 95,32% bei der VR-Bank Neckar-Enz ist die geplante VR Bank Ludwigsburg nun beschlossene Sache.

„Wir bedanken uns für dieses klare Mandat und das damit gezeigte tiefe Vertrauen aller Vertreterinnen und Vertreter“, so die erste Reaktion von Vorstandssprecher Urban Krappen (VR-Bank Asperg- Markgröningen) sowie den Vorstandsvorsitzenden Timm Häberle (VR- Bank Neckar-Enz) und Thomas Palus (Volksbank Ludwigsburg), die damit auch im Namen ihrer weiteren Vorstandskollegen sprachen.

Schon bei ersten Sondierungsgesprächen im Herbst 2020 sei rasch erkennbar gewesen, dass alle drei Häuser – wie die ganze Kreditbranche – vor den gleichen Herausforderungen stehen und man dem künftig gemeinsam begegnen wolle: die in ihrem Ende nicht absehbare Phase politisch motivierter Niedrig- oder gar Negativzinsen, eine ausufernde Regulierung und der durch die COVID-19 Pandemie sogar noch beschleunigte gesellschaftliche und technologische Wandel.

Und so standen selbst die diesjährigen Vertreterversammlungen ganz unter dem Zeichen von Corona und Digitalisierung: Begonnen hatte der Prozess anstelle der sonst in Hallen üblichen Vertreterversammlungen in der ersten Phase schon am 20. April mit einem Informationsangebot aus mehreren Videobeiträgen auf extra eingerichteten Web-Portalen. Als nächstes konnten im Mai die Vertreterinnen und Vertreter in allen drei Häusern mit den Vorständen bei zahlreichen Webtalk-Veranstaltungen live in den Dialog treten. Danach folgten bis zum 23. Juni abschließend jeweils schriftliche Beschlussfassungen. So wurden coronagerecht alle drei Bestandteile der sonst in Präsenz üblichen Vertreterversammlung digital oder schriftlich dargestellt: Rede, Diskussion, Abstimmung.

„Schon bei den Informationsrunden war ein hoher Zuspruch zur Fusion von Seiten der Vertreterinnen und Vertreter spürbar“, erinnert sich Häberle.

„Auch wir konnten uns über ein großes Interesse der Vertreterinnen und Vertreter freuen, dass bei vielen Gesprächen in Fragen und Anregungen zum Ausdruck kam“, kann auch Palus berichten.

„Unsere Vertreterinnen und Vertreter haben es ebenfalls sehr begrüßt, dass hier im Landkreis die drei großen Genossenschaftsbanken auf Augenhöhe zusammenfinden und gemeinsam eine regionale Zukunftsperspektive schaffen“, ergänzt Krappen.

Aktuell laufen bereits zahlreiche vorbereitende Maßnahmen und Projekte, danach folgen bald Informationsmaßnahmen für die Kunden, damit die Fusion schon im November 2021 rückwirkend zum Jahresbeginn abgeschlossen werden kann.

Das Vorstandsteam Heiko Herbst, Timm Häberle, Frank Kraaz, Urban Krappen, Thomas Palus und Joachim Sandner wird die Bank künftig leiten, Klaus Schönthaler wird, wie von ihm gewünscht, mit Abschluss der Fusion in den wohlverdienten Ruhestand treten.