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Wer durch eine Siedlung spazieren geht und sich die Häuser ansieht, kennt es aus eigener Erfahrung: der Blick fällt meistens zuerst zum Eingangsbereich. Er ist sozusagen die Visitenkarte eines Hauses. Daher lohnt es sich, bei der Planung eines Eigeneheims genügend Zeit für die Gestaltung des Hauseingangs zu investieren. Dabei sind wie in allen Bereichen Geschmäcker bekanntlich verschieden. Während die einen schlichte Formen und klassisches Design bevorzugen, darf es bei anderen ruhig ausgefallen sein. Grundlegend gilt, dass die Haustüre zum Stil des Hauses passen sollte. Auch einige weitere wichtige Tipps gilt es zu befolgen, damit man lange Freude an der Türe hat.

Überlegungen zum Eingangsportal: Die Grundsätze
Nicht nur die Optik entscheidet über die Gestaltung des Eingangsportals, noch weitere Faktoren spielen eine wichtige Rolle. Einer davon ist natürlich das Budget. Allerdings sollten Hausbauer nicht den Fehler machen, bei der Türe zu sparen. Luxuriöse Eingangstüren haben nämlich völlig zurecht ihren Preis. Sie punkten mit hochwertiger Verarbeitung und sind aus langlebigen Materialien hergestellt. Eines der Kriterien, die eine Eingangstüre erfüllen muss ist, dass sie sich harmonisch in den Rest der Fassade einfügen muss. Gerade bei schmalen Häusern hat man nicht unendlich viel Platz zur Verfügung. In weitläufigen Bungalows sind Haustüren mit Seitenteil vermutlich eher eine Option als in einem Reihenhaus, dessen Vorderfront nur wenige Meter breit ist.

Wer im Zuge einer Sanierung einen Eingangsbereich neugestaltet oder überhaupt ein Eigenheim erst errichtet, sollte an die Zukunft denken. Schließlich sind hochwertige Eingangstüren lange haltbar und werden meistens über Jahrzehnte verwendet. Daher ist zu überlegen, ob man den Eingangsbereich nicht von vorne herein barrierefrei gestaltet. Schließlich kann es in späteren Jahren dazu kommen, dass man nicht mehr so gut zu Fuß ist und daher das Stiegensteigen schwerfällt. Doch auch wenn man nach einem Großeinkauf mit vielen Taschen nach Hause zurückkehrt, ist ein ebener Eingang ideal. Ohne Stiegen zum Hauseingang zu gelangen ist außerdem für Familien mit Kleinkindern wichtig. Mit dem Kinderwagen kann man dann bei schlechtem Wetter direkt zum Haus zufahren, auch mit der Babyschale für das Auto in der Hand gelangt man leichter in die eigenen vier Wände.

Hilfreiche Tipps für die Materialwahl
Egal ob man sich für ein Holzhaus, ein Gebäude im alpenländischen Stil mit Holzverkleidungen an der Fassade, für ein Ziegelhaus oder eine andere Variante entscheidet, ebenso vielfältig wie die Architektur der Häuser sind auch die Materialien, die bei luxuriösen Eingangstüren zum Einsatz kommen. Wer die grundlegenden Eigenschaften kennt, dem fällt es leichter eine Türe zu finden, die ganz den persönlichen Bedürfnissen entspricht:

  • Kunststoff ist bei all jenen beliebt, die für die Haustüre ein begrenztes Budget haben und noch dazu wenig Zeit in die Pflege investieren möchten. Sie bieten außerdem einen schier unbegrenzten Gestaltungsspielraum. Wichtig dabei ist, sich für ein hochwertiges Modell zu entscheiden, das mit Stahlarmierungen zusätzliche Stabilität bietet. Ansonsten kann es sein, dass sich Eingangstüren aus Kunststoff verziehen.
  • Holztüren wirken besonders wohnlich und natürlich. Sie schaffen eine einladende Atmosphäre und strahlen heimeliges Flair aus. Holztüren passen sich nahezu jedem Architekturstil perfekt an. Da es viele verschiedene Holzarten gibt, ist die Farbauswahl groß. Holztüren sind in vielen verschiedenen Varianten erhältlich. Außerdem bieten Türen aus Holz einen optimalen Dämmschutz
  • Haustüren aus Aluminium sehen klassisch-elegant aus und sind noch dazu pflegeleicht. Sie sind witterungsbeständig und halten auch tiefen Temperaturen gut stand. Eine Aluminiumtüre von guter Qualität bewahrt auch nach vielen Jahren ihr Aussehen. Da sie massiv gefertigt sind, bieten sie außerdem einen perfekten Schutz vor Einbrechern. Ein Manko ist allerdings der Preis: Sie sind deutlich teurer als z.B. Kunststofftüren.

Der Wärmeschutz als wichtiges Kriterium
Eine Eingangstüre soll nicht nur gut aussehen, sondern auch vom funktionalen Aspekt her entscheidende Kriterien erfüllen. Dazu zählt ohne Zweifel der Wärmeschutz. Wie viel Heizluft durch die Türe entweicht, ist am U-Wert abzulesen. Dieser Wärmedurchgangskoeffizient gibt Auskunft darüber, wie viel warme Luft durch die verschiedenen Fassadenteile verlorengeht. Dafür gibt es in Deutschland Grenzwerte, die in der Energieeinsparverordnung festgelegt werden. Das Ziel dieser Regelung ist, aktiv zum Klimaschutz beizutragen und die CO2 Emissionen nachhaltig zu senken. Wie Studien beweisen, sind die Heizung und die Warmwasseraufbereitung zu 80 Prozent am Energieverbrauch eines ganzen Hauses beteiligt. Angegeben wird der Wärmeverlust in W/(m²K). Der für Haustüren maximal zulässige Wert beträgt 1,8 W/(m²K).

Ob viel oder wenig Wärme durch die Eingangstüre verloren geht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein Blick auf den Aufbau einer luxuriösen Eingangstüre zeigt, dass sowohl durch den Rahmen als auch durch das Türblatt und die Verglasung Energie verloren gehen kann. Bei Kunststofftüren, die über vergleichsweise schlechte Dämmeigenschaften verfügen, werden luftgefüllte Kammern in den Rahmen eingebaut. Mit Dämmmaterial versehen halten sie Wärme davon ab, nach außen zu entweichen. Entscheidet man sich für eine Türe mit einem Glaselement, sollte man dabei auf Wärmeschutzverglasung Wert legen.

Fazit
Luxuriöse Eingangstüren sehen nicht nur gut aus, sie bieten auch einen optimalen Dämmschutz. Dabei kommt es darauf an, für welches Material man sich entscheidet. Holztüren weisen schon von Natur auf ausgezeichnete Dämmeigenschaften auf. Moderne und luxuriöse Eingangstüren aus Kunststoff werden heute jedoch auch so gefertigt, dass möglichst wenig Energie entweichen kann. Sie sind besonders pflegeleicht. Edel sehen Aluminiumtüren aus, die noch dazu mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten überzeugen.