Barock Volleys stellen Lizenzantrag für die erste Bundesliga

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  • Volleyball-Zweitligist MTV Ludwigsburg wird in der Saison 2025/26 in der ersten Liga antreten
  • Ligabetrieb VBL entscheidet bis Ende Mai über die Lizenzen

Ludwigsburg.| Jetzt ist es offiziell: Der Volleyball-Zweitligist Barock Volleys MTV Ludwigsburg hat am Freitag (2. Mai) den Lizenzantrag für die erste Volleyball-Bundesliga eingereicht.

Der MTV Ludwigsburg hat als Drittplatzierter ein Aufstiegsrecht, da sowohl der Zweitliga-Meister Gotha als auch der Zweitplatzierte Kriftel nicht in die Eliteklasse aufsteigen wollen. Die Ligavereinigung VBL wird nach Prüfung eines noch vorzulegenden Wirtschaftsplans bis Ende Mai über den Lizenzantrag entscheiden.

Organisationsstruktur und Spieler stehen bereit

„Der MTV Ludwigsburg mit seinen mehr als 8.000 Mitgliedern und einer hochprofessionellen Hauptamtlichen Verwaltungs- und Organisationsstruktur freut sich, dass neben Karate und Turnen nun auch im Volleyball eine weitere Mannschaft in der 1. Bundesliga antreten wird“, sagt der Geschäftsführer des MTV Ludwigsburg, Ralph Schanz. „Wir gehen sehr bewusst diesen Schritt und wollen nächste Saison erstklassigen Männer-Volleyball in der Region Stuttgart/Ludwigsburg anbieten“, so der MTV-Geschäftsführer weiter.

Die Grundlagen für den angepeilten Aufstieg haben die Verantwortlichen und Trainer Michael Dornheim bereits in der vergangenen Saison gelegt, als schon Spieler mit Blick auf die erste Liga verpflichtet wurden. Mit weiteren Spielern gibt es bereits Vorverträge, die gültig werden, sobald der Verein eine Erstliga-Lizenz erhält. „Das Gerüst der Mannschaft steht, wir warten jetzt auf grünes Licht der VBL und freuen uns, wenn wir loslegen können“, sagt der 57-jährige ehemalige Nationalspieler, der als Sportdirektor für die Kaderzusammenstellung verantwortlich ist.

Der Spielbetrieb der Barock Volleys soll außerdem in eine GmbH ausgegliedert werden. Die Planungen dafür laufen seit Monaten, entsprechende Strukturen
und Personen stehen in den Startlöchern.

Erstliga-Auflagen der VBL teilweise schon umgesetzt

Einige Auflagen, die von der Volleyball-Bundesliga (VBL) für den Spielbetrieb der ersten Bundesliga notwendig sind, wurden von den Barock Volleys bereits in der abgelaufenen Zweitliga-Saison erfolgreich umgesetzt:

  • Live-Stream für Dyn mit 4+1-Kameras und Kommentatoren bei jedem Heimspiel
  • sechs Heimspiele mit erstligatauglichem Boden
  • zwei Highlight-Spiele in der Rundsporthalle mit Eventcharakter und Sponsorenpräsentation
  • Teilnahme an VBL-Workshops
  • Nachweis hauptamtliches Management
  • Nachweis hauptamtliche Nachwuchstrainerstelle

Die Heimspiele der Barock Volleys sollen in der ersten Liga künftig in der Rundsporthalle (1500 Sitzplätze) bzw. stattfinden. Innenstadtsporthalle (900 Zuschauerplätze) werden ausgetragen. Geplant sind perspektivisch außerdem Highlight-Spiele, die in der Ludwigsburger MHP-Arena mit insgesamt 4700 Sitzplätzen ausgetragen werden könnten.


Auszeit auf dem Wasser mitten in der Stadt

Stuttgart.| Kurz mal raus aus dem Trubel – das wünschen sich viele im Alltag. Dass das auch mitten in Stuttgart auf dem Neckar geht, das ist noch wenigen Stuttgarterinnen und Stuttgartern bekannt.

Der Verein Neckarinsel e.V. möchte das ändern: Mit der CRITICAL NASS lädt der Verein alle ein, sich gemeinsam auf den Fluss zu wagen und dort entspannt treiben zu lassen. Mit Kanus und Stand-Up Paddles geht es von der Neckarinsel an der Schleuse Bad Cannstatt für entspannte zwei Stunden auf Tour bis zum Hechtkopf und zurück. Mit Musik und gemeinsam mit vielen anderen Flussbegeisterten macht das gleich doppelt Spaß.

Seit 2021 findet die Aktion in den Sommermonaten regelmäßig statt. 2025 geht es mit der CRITICAL NASS an drei Sonntagen aufs Wasser: Am 11. Mai, 6. Juli und 14. September.

Bei schlechtem Wetter verschiebt sich der Termin um eine oder zwei Wochen nach hinten – genaue Informationen dazu auf der Website.

Die Teilnahme ist mit eigenem „muskelkraftbetriebenen Kleinfahrzeug“ möglich; wer kein eigenes hat, kann sich gegen einen geringen Betrag vor Ort ein Stand Up Paddel ausleihen. Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung unter www.neckarinsel.eu (CRITICAL NASS) möglich.

Insel für alle jeden Sonntag

Ab Mai ist die Neckarinsel wieder jeden Sonntag für alle zugänglich: Mit Aussichtsterrasse und Liegewiese lädt der Ort am Wasser zum entspannten Verweilen ein. Bei Führungen über die Insel kann man mehr über Schifffahrt, Geschichte und Ideen für die Stadt am Fluss erfahren oder sich ein SUP ausleihen und den Neckar auf eigene Faust erkunden. Mit dem Öffnen der Insel für ganz Stuttgart und Umgebung will der Verein die Stadt wieder an den Fluss bringen und den Neckar als öffentlichen Raum zurückerobern. Daneben laden ein breites Aktionsprogramm und Kooperationsprojekte mit lokalen Akteuren zum Austausch und Mitgestalten ein!


Kein Höflichkeitsbesuch im Fuchsbau

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Für Aufsteiger SG BBM Bietigheim zählt im Kampf um den Klassenerhalt jetzt jede Chance. Deshalb soll auch das Spiel bei den Füchsen Berlin, dem aktuellen Tabellenführer der Handball-Bundesliga, am Sonntag (16:30 Uhr) nicht zur gemütlichen Wochenendausfahrt werden.

Iker Romero und Fredrik Genz haben eine sportliche Vergangenheit in der Hauptstadt und werden sicher das eine oder andere bekannte Gesicht in der Max-Schmeling-Halle begrüßen können. Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning holte den spanischen Weltklasse-Spielmacher 2011 einst vom FC Barcelona in die Bundesliga. Und SG BBM-Torsteher Fredrik Genz stand von 2017 bis 2022 bei den Füchsen unter Vertrag.

Doch die alten Bekannschaften zu pflegen, das muss am Sonntag zunächst einmal 60 Minuten hintanstehen. Magere zwei Punkte aus dem Aufsteigerduell gegen den VfL Potsdam stehen bei der SG BBM in der Bundesliga-Rückrunde auf der Habenseite. Zuwenig, um am Ende den Klassenerhalt feiern zu können und zuwenig, um nicht jede Chance auf entscheidende Zähler ohne Gegenwehr verstreichen zu lassen. Vorbild für die Spieler um Kapitän Paco Barthe ist ausgerechnet der größte Konkurrent um den Klassenerhalt. Dem HC Erlangen gelang Anfang April mit einem 31:31-Unentschieden gegen das Team von Füchse-Coach Jaron Siewert eine faustdicke Überraschung.

Die Mannschaft um Welthandballer Mathias Gidsel zeigte sich davon aber gut erholt, gewann die anschließenden Top-Spiele in Kiel und gegen Hannover-Burgdorf und steht vor dem 28. Spieltag wieder vorn in der Tabelle. Beeindruckend ist vor allem die Offensiv-Power der Spieler um Kapitän Max Darj. Mit im Schnitt über 34 Tore pro Spiel erzielen die Füchse nicht nur die meisten Treffer in der Liga, sondern pflegen auch das beste Torverhältnis (+140), was sie vor der punktgleichen MT Melsungen an die Tabellenspitze bringt. Überragender Offensivakteur der Füchse ist Mathias Gidsel, der mit bislang 206 Feldtoren diese Statistik der Liga mit großem Abstand anführt.

Es kann eine große Saison werden für die Füchse. Einen kleinen Titel hat der Vorjahreszweite mit dem Supercup bereits zu Beginn der Saison eingesammelt. Am Mittwoch stürmten die Füchse mit einem 36:40- Erfolg bei Aalborg AB Handbold ins Final4 der Champions League und ins Konzert der ganz Großen. Da ist aktuell viel Feuer in der Siewert-Truppe.

Warum es bei der SG BBM nicht so läuft wie zu Saisonbeginn und die Erfolgserlebnisse ausbleiben, darüber kann auch Dominik Claus nur spekulieren. Der Halbrechte der SG BBM, der nach seiner Schulterverletzung in dieser Saison nicht mehr ins Geschehen eingreifen kann, kann sich vorstellen, dass der eine oder andere Gegner den Aufsteiger in der Hinrunde noch unterschätzt hatte. „Das ist jetzt mit Sicherheit nicht mehr der Fall“, sagt der 29-Jährige. Tabellenführer Füchse Berlin konnte diesen Eindruck übrigens schon innerhalb der 60 Minuten des Hinspiels wegwischen. Bis zum 19:19 in der 36. Minute konnte die SG BBM das Hinspiel Ende Oktober in der EgeTrans Arena offenhalten. Dann fegten die Füchse über den Aufsteiger hinweg und gewannen mit 24:36 Toren am Ende noch überdeutlich.


SWS konzentrieren die stella-Flotte auf die Innenstadt

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Bessere Verfügbarkeit der E-Mopeds im Stadtzentrum – neue Konditionen für Neukunden – höherer Nutzerkomfort

Stuttgart.| Nichts wie raus – der Frühling lockt auch in der Landeshauptstadt die Menschen ins Freie. Wer in den Wonnemonaten umweltfreundlich, flott und flexibel unterwegs sein will, kann stella-sharing, das Elektromoped-Sharing der Stadtwerke Stuttgart (SWS), in Stuttgarts City bald verstärkt nutzen. Ab 1. Mai passen die SWS ihr Zuhause-Gebiet an und konzentrieren die Verfügbarkeit der roten Flitzer auf die Innenstadt. Für Neukundinnen und -kunden gelten zudem neue Konditionen: Sie zahlen künftig eine einmalige, geringfügige Registrierungsgebühr in Höhe von 4,95 Euro, die bei der anschließenden Fahrt komplett in Freiminuten gutgeschrieben wird. „Unser stella-sharing ist in Stuttgart seit 2016 als klimafreundliche Mobilitätsalternative fest etabliert“, sagt Peter Drausnigg, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart. „Mit dem verdichteten Geschäftsgebiet passen wir unser nachhaltiges Angebot optimal auf die Bedarfe unserer stella-Nutzerinnen und -Nutzer an.“ Die rote Flotte der inzwischen 240 E-Mopeds wird auch weiterhin mit 100 Prozent Ökostrom der SWS geladen. Seit 2016 wurden damit bereits über 2,3 Millionen Kilometer klimafreundlich zurückgelegt und damit rund 174,5 Tonnen CO2 eingespart.  Allein im letzten Jahr haben über 3.500 stella-Nutzerinnen und -Nutzer in etwa 92.000 Kilometer zurückgelegt und dadurch mehr als fünf Tonnen CO2 vermieden.

Höhere Verfügbarkeit der E-Mopeds im Stadtzentrum

Mit der Konzentration auf die Stuttgarter Innenstadt wollen die SWS die E-Mopeds vor allem dort anbieten, wo sie am meisten genutzt werden – für Kurzfahrten innerhalb des Stadtzentrums. Das bestätigen auch die Zahlen, denn Fahrten in der City machen rund 90 Prozent der Nutzung aus. Sven Gläser, Programmmanager Ladeinfrastruktur & Elektromobilität, erläutert: „Damit verkürzen wir den Weg zu einem freien Fahrzeug erheblich und machen unser Angebot noch attraktiver. Wer schnell irgendwo hin möchte, nutzt mit stella die Mobilitätsoption, die ihn am schnellsten ans Ziel bringt und direkt verfügbar ist.“
Die An- und Abmiete der stella-E-Mopeds im Zuhause-Gebiet fokussiert sich nun mehr auf die Innenstadt. Das Gebiet erstreckt sich von der Rotenwaldstraße im Osten bis zur Talstraße im Westen und wird im Norden von der Heilbronner Straße sowie von der Wielandshöhe im Süden begrenzt.

Auch außerhalb liegende Pendlerziele sind Zuhause-Gebiet

Um auch die Randgebiete und wichtige Pendlerziele weiterhin anzubinden, wurde das Zuhause-Gebiet um mehrere Inseln ergänzt, um Lieblingsspots miteinzubeziehen. Folgende Standorte gehören weiterhin zum Zuhause-Gebiet: Der Kelterplatz in Stuttgart-Zuffenhausen, die Wohnsiedlung Tapachstraße in Stuttgart-Rot, das Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart-Bad Cannstatt (Pragsattel), die Bahnhöfe Feuerbach und Bad Cannstatt, die Reinhold-Maier-Brücke in Bad Cannstatt sowie der Uni-Campus in Stuttgart-Vaihingen. Auch außerhalb des Zuhause-Gebiets darf man mit den stella-Mopeds unterwegs sein und parken. Dann gilt automatisch der Parktarif (19 Cent pro Minute), anstelle des Fahrtarifs für 33 Cent pro Minute. So kann man flexibel an beliebigen Orten in Stuttgart verweilen. Allerdings müssen die stellas nach dem Ausflug wieder im neuen Zuhause-Gebiet abgestellt werden, sonst läuft der Parktarif weiter.

Stabile Preise und höherer Komfort

Die bislang gültigen Preise bleiben unverändert ‒ auf aktive Nutzerinnen und Nutzer kommen somit keine höheren Kosten zu. Lediglich für Neukundinnen und -kunden erheben die SWS seit dem 1. April 2025 eine einmalige Registrierungsgebühr von 4,95 Euro, die ihnen als Fahrtguthaben angerechnet wird und direkt für die erste Tour genutzt werden kann. „Wir möchten damit die Zahl unserer aktiven stellanerinnen und stellaner erhöhen und einen Anreiz schaffen, die stella-Mopeds direkt auszuprobieren“, erklärt Sven Gläser. Außerdem wurde die Akkuleistung der E-Mopeds erhöht und der Akkuwechsel optimiert, damit ein längerer Fahrspaß garantiert ist.

Weitere Informationen unter www.stella-sharing.de.


Platzprojekte zum Stadtjubiläum

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Die Aufenthaltsqualität in den Stadtteilen wird mit kreativen Aktionen spürbar verbessert

Ostfildern.| Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Ostfildern erstrahlen die Stadtteile in neuem Glanz. Mit den sogenannten „Platzprojekten“ wird die Aufenthaltsqualität in den Stadtteilen spürbar verbessert – und das auf kreative und nachhaltige Weise.

Den Auftakt machte Anfang April Kemnat. Die in die Jahre gekommenen Bänke entlang der Straße Ob der Wette wurden durch farbenfrohe Bänke ersetzt, die in verschiedenen Grüntönen gestaltet sind. „Die neuen Bänke bringen frischen Wind in die Umgebung und laden zum Verweilen ein“, erklärt Julia Schlipf vom Kulturbüro der Stadt. Gemeinsam mit dem Fachbereich Baurecht und Planung sorgt sie dafür, dass die Platzprojekte Realität werden.

Doch das ist erst der Anfang. Schon bald wird es in Scharnhausen und in Nellingen weitergehen. In Nellingen wird der Klosterhof mit neuen Sitzsteinen unter der Kastanie aufgewertet, während ein kunstvolles Mosaik das Fundament darunter schmücken wird. In Scharnhausen entstehen im Bereich Wittumwiesen neue Sitzgelegenheiten, außerdem wird dort eine Reihe von Bäumen gepflanzt. Ein markanter Mühlstein wird in diesem Bereich als zentraler Blickfang dienen.

Auch in Ruit und im Scharnhauser Park stehen Veränderungen an. In Ruit wird die Grüne Mitte technisch aufgerüstet, um Stadtteilfeste und Veranstaltungen noch besser zu unterstützen. Im Scharnhauser Park setzen Graffiti auf dem Trendsportfeld und an der Stadtbahnhaltestelle frische Akzente. Die Parksiedlung erhält zusätzliche Sitzmöglichkeiten entlang des Panoramawegs und der dortige Baumbestand wird erneuert. Mit diesen Projekten setzt die Stadt Ostfildern ein Zeichen für Zusammenhalt und Lebensqualität, das weit über das Jubiläumsjahr hinausstrahlt.


Stadtradeln im Landkreis Esslingen startet am 12. Mai in 28 Kommunen

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Am 12. Mai startet die Aktion „Stadtradeln“ im Landkreis Esslingen und 28 Landkreiskommunen. Drei Wochen lang heißt es dann Radel-Kilometer sammeln, Teamgeist stärken und gemeinsam für mehr nachhaltige Mobilität, Klimaschutz und Gesundheit in die Pedale treten.

Der Landkreis Esslingen ist bereits zum fünften Mal beim Stadtradeln dabei. Die Erste Landesbeamtin Dr. Marion Leuze-Mohr freut sich auch dieses Jahr wieder auf den Wettbewerb: „Das Stadtradeln hat sich bei uns im Landkreis fest etabliert. Jedes Jahr setzen noch mehr Teilnehmende ein Zeichen für nachhaltige Mobilität. Das wollen wir dieses Jahr erstmals mit einer landkreisweiten Preisverleihung belohnen.“

Ob zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit, jeder Kilometer zählt. Zusätzliche Spannung kann ein Wettbewerb im kleinen Rahmen erzeugen: Ob Unternehmen, Schulen oder Vereine, alle können Unterteams bilden, zum Beispiel für Abteilungen oder Schulklassen und innerhalb des Hauptteams gegeneinander antreten. Bei einer Preisverleihung zeichnet der Landkreis die aktivsten Teams, Schulen und Kommunen aus, zudem werden unter allen Teilnehmenden attraktive Preise verlost. Für Schulen gibt es auch dieses Jahr die zusätzliche Möglichkeit, sich für den landesweiten Sonderwettbewerb Schulradeln anzumelden.

Als weitere Neuerung bietet der Landkreis Esslingen während des Kampagnenzeitraums allen Bürgerinnen und Bürgern die Meldeplattform RADar! an. Mit diesem Tool haben Radelnde die Möglichkeit, im Internet unter www.radar-online.net oder direkt über die Stadtradeln-App die Verwaltung auf Mängel im Radverkehrsnetz aufmerksam zu machen. Dabei setzt man einen Pin auf die digitale Straßenkarte, beschreibt den Mangel und damit wird automatisch der zuständige Fachbereich in der Verwaltung informiert.

Das Stadtradeln ist eine Kampagne von Klima-Bündnis Services. Alle radelnden Kommunen in Baden-Württemberg werden vom Landesverkehrsministerium unterstützt. Die Initiative RadKULTUR übernimmt die Teilnahmegebühren und stellt Werbematerialien und Vorlagen zur Verfügung.

Weitere Informationen und Anmeldung gibt es unter https://www.stadtradeln.de/landkreis-esslingen.


Palomino European Qualifier 2025

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Ein Palomino-Turnier in neuen Dimensionen vom 29. April bis 4. Mai 2025 in Stuttgart

Bereits seit 2018 findet im Ballpark des TV Cannstatt das jährliche Palomino European Qualifier Turnier im Baseball statt, doch noch nie hatte es so viele Teilnehmer wie dieses Jahr. Die gastgebenden Stuttgart Reds haben alle Möglichkeiten ausgeschöpft, damit erstmals die Zahl der teilnehmenden Baseball-Mannschaften auf zehn wachsen konnte, die nun neun Länder repräsentieren. Dazu kommt das zum zweiten Mal ausgetragene Softball-Turnier mit fünf Teams aus vier Ländern, die gegeneinander antreten, um sich für die PONY World Series in den USA zu qualifizieren.

Dass dieses Wachstum auf nun 15 Teams in zwei Sportarten nicht das Ende darstellen soll, macht Jan Bagin, Director PONY League European Zone, klar, wenn er in seinem Grußwort schreibt: „Wir hoffen, dass die Stuttgart Reds in naher Zukunft in der Lage sein werden, noch weitere Baseballfelder in der Region zu nutzen, um die Zahl der Teilnehmer weiter steigern zu können.“

Das Baseball-Turnier beginnt auf Grund der deutlich zahlreicheren Begegnungen bereits am Dienstag, 29. April 2025, um 16 Uhr mit der Begegnung der Nationalteams aus Litauen und Belgien, gefolgt von den Gastgebern Stuttgart Reds gegen die Angels Trnava. Weitere Teilnehmer sind die Schweizer „Nati“, zwei Auswahlen aus den Niederlanden, zwei Akademien aus Spanien und Italien und die London Archers. Das Finale ist für Sonntag, 4. Mai, um 19:30 Uhr terminiert.

Das Softball-Turnier beginnt am Mittwoch, 30. April 2025, wenn um 9:00 Uhr Italiens Nationalmannschaft auf Netherlands United trifft. Die drei weiteren Teams sind die Gastgeberinnen der Stuttgart Reds, die deutsche Softball-Nationalmannschaft sowie das Team der Piranhas Beroun aus Tschechien. Das Softball-Finale findet am Samstag, 3. Mai, um 16 Uhr statt.

Die offizielle Eröffnungszermonie des PONY Palomino Turniers ist für Mittwoch, 30. April 2025, um 17:30 Uhr im Baseball-Stadion vorgesehen und am Donnerstag, 1.Mai 2025 beginnt ab 18 Uhr ein gemeinsames BBQ, bei dem alle Spieler, Trainer, Fans und Organisatoren aus beiden Sportarten zusammen bis spät in die Nacht feiern können.

Alle Informationen zum Turnier, zu den Spielplänen und Live Streams im „REDS TV“ findet man auf der Veranstaltungs-Website: palomino.stuttgart-reds.de


Softball-Bundesliga: Zum Saisonauftakt zwei Siege der Reds in Regensburg

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Am Samstag, 26. April 2025, feierten die Softballerinnen des TV Cannstatt einen perfekten Start in die Softball-Bundesliga unter der neu ernannten Headcoach Hope Cornell. Beim Auswärtsspiel gegen die Regensburg Legionäre holten die Reds zwei Siege und belegen somit Platz eins in der Tabelle der Süd-Gruppe.

Im ersten Spiel ließen die Reds keinen Zweifel aufkommen. Mit starkem Hitting und konsequenter Defensive setzten sie die Gastgeberinnen früh unter Druck. Annie Stepniak und Hope Cornell sorgten mit ihren insgesamt drei Homeruns für Highlights und wichtige Runs auf dem Scoreboard. Im Circle dominierte Jessica Weil mit einer starken Pitching-Performance und ließ nur fünf Hits zu. Die Reds hingegen konnten 14 Hits für sich verzeichnen. Im vierten Inning stand es bereits 16:2 für Stuttgart. Ein guter Catch von Centerfielderin Alia Petzold am Zaun brachte das dritte Aus, woraufhin die Partie durch die Mercy Rule endete.

Hart erkämpfter Erfolg nach Rückstand

Das zweite Spiel war weniger eindeutig. Regensburg startete stark und ging im ersten Inning mit fünf Runs in Führung. Doch die Reds gaben nicht auf und kämpften sich Run für Run zurück. Erneut sorgte Annie Stepniak für Offensiv-Highlights: mit drei Hits, inklusive einem Double über den Zaun brachte sie wichtige Runs. Auch in der Defensive blieben die Reds souverän und ließen keinen Error zu. Besonders hervorzuheben ist der Assist von Neuzugang Ada Kaschl aus dem Leftfield, der zu einem Tag Play an Home führte, wodurch Regensburg im zweiten Inning nicht mehr scoren konnte.

Durch weitere Hits von Hope Cornell, Annie Stepniak, und Alia Petzold stand es zu Beginn des siebten und letzten Innings 7:7. Doch die Reds hatten nun das Momentum auf ihrer Seite. Die Legionäre waren diesem Druck nicht gewachsen und produzierten drei aufeinanderfolgende Errors, wodurch die Reds erneut punkten konnten. Obwohl die Regensburgerinnen im zweiten Match mit 14 Hits im Vergleich zu Stuttgarts 11 Hits offensiv leicht überlegen schienen, konnten sie den Reds in der Defensive nicht standhalten und ließen insgesamt fünf Errors zu. Die Reds dagegen verteidigten fehlerfrei, weshalb sie auch dieses Duell mit 9:7 für sich entscheiden konnten.

Home Opening Day am 11. Mai

Als nächstes treffen die Reds-Damen am 11. Mai auf die Tübingen Hawks, diesmal auf eigenem Platz. Die Hawks sind gerade auf dem 2. Platz der Tabelle mit drei Wins und einem Loss. Doch Headcoach Hope Cornell hat keine Zweifel an den Fähigkeiten ihrer Spielerinnen und blickt dem Aufeinandertreffen mit Zuversicht entgegen.


Stuttgart und Region starten in das Wasserstoff-Zeitalter

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Spatenstich der Stadtwerke Stuttgart für den Green Hydrogen Hub am Stuttgarter Hafen – 150 Gäste mit Prominenz aus Politik und Wirtschaft

Stuttgart.| Es geht los mit dem Bau der ersten großen Erzeugungsanlage für grünen Wasserstoff im Stuttgarter Hafen: Die Stadtwerke Stuttgart (SWS) haben die Umsetzung des Projektes Green Hydrogen Hub Stuttgart (GH2S) am Montag (28. April) mit einem symbolischen Spatenstich eingeläutet. „Mit diesem Wasserstoffprojekt für die Region Stuttgart realisieren wir einen weiteren wichtigen Baustein für eine effiziente CO2-freie Energieversorgung zum Erreichen der Stuttgarter Klimaziele“, sagt Peter Drausnigg, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart. Beim Empfang am Standort des Hubs Am Mittelkai 25 haben Baden-Württembergs Umweltministerin Thekla Walker, Rainer Wieland, Vorsitzender des Verbands Region Stuttgart, und Dr. Frank Nopper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, die Relevanz des wegweisende Wasserstoffprojekts gewürdigt. Sie hoben vor rund 150 geladenen Gästen in ihren Reden die große Bedeutung des Projekts für die Wirtschaft der gesamten Region und darüber hinaus hervor.

Das Gesamtprojekt besteht aus drei Komponenten: der Erzeugung und Logistik mit dem Green Hydrogen Hub Stuttgart (GH2S), der Verteilung über die H2 GeNeSiS-Pipeline sowie den Anwendungen mit HydroPulse Stuttgart (HyPulseST). Das Investitionsvolumen des Projekts beträgt in der aktuellen Ausbaustufe rund 50 Millionen Euro, davon werden rund 16,6 Millionen Euro durch Fördermittel finanziert. Der Verband Region Stuttgart fördert die Teilprojekte Green Hydrogen Hub und HyPulseST mit rund zehn Millionen Euro. Der Bau der H2 GeNeSiS-Pipeline wird unterstützt durch die Europäische Union mit rund 4,9 Millionen Euro sowie durch das Land Baden-Württemberg mit rund 1,7 Millionen Euro. „Mit dem Wasserstoffprojekt beginnt für die Stadtwerke ein neues Kapitel in der Energieversorgung. Dafür gilt ein besonderer Dank unseren Partnern für die finanzielle Förderung und ihre Unterstützung“, betont Peter Drausnigg. Das Wasserstoffprojekt soll bis Dezember 2026 fertiggestellt sein und in Betrieb gehen.

Grüner Wasserstoff vielfältig einsetzbar

Die SWS beginnen am Stuttgarter Hafen mit dem Bau der Erzeugungsanlage und Logistikkomponenten. Aus überschüssigem Wind- und Solarstrom wird dort hochreiner grüner Wasserstoff hergestellt. Er dient vor allem der Industrie, insbesondere bei der Fahrzeugentwicklung, als Kraftstoff für Brennstoffzellen-Busse, -Lastkraftwagen oder -Schiffe.

„Die Stadtwerke Stuttgart machen den Stuttgarter Hafen zum Ort der Technologiewende. Mit dem Green Hydrogen Hub wird Stuttgart zum Vorzeigestandort für grünen Wasserstoff. Der Stuttgarter Hafen wird zum Knotenpunkt für Produktion und Logistik in dieser Innovationstechnologie unter anderem mit einer Wasserstoff-Pipeline im Neckartal von Stuttgart-Gaisburg bis Esslingen“, sagt Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper. „Mit der Nutzung von grünem Wasserstoff für die Sektoren Mobilität, Industrie und Energieversorgung wird der Wirtschaftsstandort Stuttgart gestärkt und wettbewerbsfähig gemacht. Dies ist auch ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Die im Stuttgarter Hafen zukünftig mögliche Jahresproduktion von 1.200 Tonnen grünem Wasserstoff entspricht vier Millionen Liter Diesel und bedeutet eine jährliche Einsparung von 15.000 Tonnen CO2.“

Drei Elektrolyseure werden im Hub am Stuttgarter Hafen ab Ende 2026 in Betrieb gehen und jährlich bis zu 1.000 Tonnen hochreinen Wasserstoff aus Ökostrom erzeugen. Der grüne Wasserstoff wird über Trailer oder über die unterirdische H2 GeNeSiS-Pipeline zu Abnehmern transportiert. Der Pipelineverlauf wird von Stuttgart-Ost über Stuttgart-Hedelfingen und den Hub bis zur Gemarkungsgrenze Esslingen geplant. Unter anderem werden daran Wasserstofftankstellen angeschlossen. Dieses Projekt markiert einen weiteren Meilenstein für eine effiziente CO2-freie Energieversorgung mit Strahlkraft über Baden-Württemberg hinaus.

„Wasserstoff spielt für die Energiewende eine Schlüsselrolle“, sagt Baden-Württembergs Umweltministerin Thekla Walker. Er stehe für Klimaschutz genauso wie für eine sichere Energieversorgung. „Als führender Industriestandort muss Baden-Württemberg bei dieser Technologie von Anfang an dabei sein. Der Green Hydrogen Hub setzt hier ein starkes Statement: Wir gestalten die Transformation mit, wir halten die Region wettbewerbsfähig. Das hat Vorzeigecharakter und ist ein bedeutender Schritt für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Baden-Württemberg.“

„Mit unserer Wasserstoffstrategie wirken wir als Region an der Transformation der Wirtschaft und des Standortes mit und verbessern die Standortattraktivität und die Fachkräftegewinnung vor Ort“, so Rainer Wieland, Vorsitzender des Verbands Region Stuttgart. „Projekte wie dieses sollen die wirtschaftliche Umsetzung in der Realität erproben, den Markt vorbereiten und die gesellschaftliche Akzeptanz für Wasserstoff als Energieträger in der Bevölkerung verbessern. Nur wenn Wasserstoff verfügbar ist, kann es gelingen, ihn als echte Alternative zu etablieren.“

Meilenstein auf dem Weg in die grüne Zukunft

Das Wasserstoffprojekt gilt als weiterer Meilenstein auf dem Weg in die grüne Zukunft der Landeshauptstadt: Es beinhaltet eine wirtschaftlich tragfähige Wasserstoffproduktion inklusive Transportinfrastruktur im Neckartal. Ausgangspunkt des SWS-Projekts GH2S ist das von der EU und dem Ministerium für Umwelt und Klima des Landes Baden-Württemberg geförderte Gemeinschaftsprojekt H2 GeNeSiS. An diesem Projekt arbeiten neben den SWS die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), die Stadtwerke Esslingen am Neckar GmbH & Co. KG, das Steinbeis-Innovationszentrum Energieeffiziente und emissionsfreie Technologien (SIEET) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung BW (ZSW) mit. Weitere Information unter www.stadtwerke-stuttgart.de/partner-der-energiewende/h2g/.


Iker Romero übernimmt zusätzlich Nationaltrainerposten in Österreich

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Iker Romero, Cheftrainer der SG BBM Bietigheim, wird ab der kommenden Saison 2025/2026 zusätzlich das Traineramt bei der österreichischen Handballnationalmannschaft übernehmen.

Der 44-jährige Spanier bleibt der SG BBM in der kommenden Spielzeit somit weiterhin erhalten und wird sowohl die Geschicke des Bundesligisten leiten als auch die österreichische Nationalmannschaft betreuen. Die neue Aufgabe auf internationaler Ebene unterstreicht das große Vertrauen, das in seine fachliche Kompetenz und seine Führungspersönlichkeit gesetzt wird.

Ab der Saison 2026/2027 wird Romero seinen Fokus auf die Nationalmannschaft legen und die SG BBM Bietigheim nach dann fünf erfolgreichen Jahren als Cheftrainer verlassen. Die SG BBM, der Österreichische Handballbund (ÖHB) und der Trainer haben sich in enger Abstimmung auf diesen Fahrplan verständigt.

„Wir freuen uns für Iker, dass er diese ehrenvolle Aufgabe erhält. Dies zeigt, welchen Stellenwert Iker sich mittlerweile auch als Trainer erarbeitet hat. Zugleich sind wir dankbar, dass er der SG noch ein weiteres Jahr zur Verfügung steht. Wir werden dann fünf, im Profisportgeschäft lange Jahre zusammengearbeitet haben. Das macht mich stolz und glücklich, weil Iker ein überragender, begehrter Trainer sowie toller Mensch und Freund ist. Die SG hat ihm in ihrer Entwicklung viel zu verdanken und wir werden in den nächsten Monaten noch viele Erfolge gemeinsam feiern“, so SG-Geschäftsführer Bastian Spahlinger.

Iker Romero sagt zu seiner neuen Herausforderung: „Ich bin sehr glücklich, dass ich nächste Saison beide Aufgaben übernehmen kann und dankbar für das Vertrauen, das mir die SG und der ÖHB entgegenbringen. Wir haben in Bietigheim gemeinsam viel geschafft und haben in dieser und in der nächsten Spielzeit noch viele Ziele zu erreichen, die ich weiter mit vollem Einsatz angehen werde. Die SG, aber auch die Menschen in der Region sind mir und meiner Familie sehr ans Herz gewachsen und wir planen hier auch weiter unseren Lebensmittelpunkt. Gleichzeitig freue ich mich natürlich auf die Arbeit mit der österreichischen Nationalmannschaft.“