50 Jahre Ostfildern

Zum Festsonntag kostenlos mit dem ÖPNV fahren

Ostfildern.| Ein halbes Jahrhundert Stadtgeschichte, ein ganzer Tag voller Programm: Am Sonntag, 13. Juli, feiert Ostfildern sein 50-jähriges Bestehen mit einem großen Festsonntag im Scharnhauser Park – rund um das Stadthaus und im Baumhain. Vereine, Schulen, Einrichtungen und viele engagierte Bürgerinnen und Bürger gestalten ein buntes Programm für die ganze Familie.

Der Auftakt bildet um 10.30 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst auf der Bühne, bevor Oberbürgermeister Christof Bolay um 11.30 Uhr den Festtag offiziell eröffnet. Es folgt ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm bis 18 Uhr, das Musik, Tanz, Theater und Chore aus ganz Ostfildern präsentiert. Zum stimmungsvollen Ausklang spielt um 18.30 Uhr das Orchester Stefan Balle vor dem Sophie-Scholl-Haus Mozarts berühmte „Kleine Nachtmusik“ – ein musikalischer Gruß für den Nachhauseweg.

Mitmachen, entdecken, genießen

Auf dem gesamten Festgelände präsentieren sich Vereine, Schulen und Gruppen mit Mitmachaktionen, Verkaufsständen und kulinarischen Angeboten: Vom Ponyreiten über Mini-Tennis, Flugsimulator, Kreativworkshops bis zum Kinderflohmarkt ist für alle Altersgruppen etwas dabei. Auch das Technische Hilfswerk, das Rote Kreuz oder die Freiwilligenagentur laden zum Mitmachen und Staunen ein.

Ein weiteres Highlight ist das Angebot der Stadtbücherei im Stadthaus, die von 12 bis 18 Uhr geöffnet ist: Hier können Kinder und Jugendliche Freundschaftsarmbänder im Taylor-Swift-Stil basteln, Buttons gestalten oder einfach beim Schmökern eine Pause vom Trubel einlegen. Auch eine Medienausleihe ist möglich.

Kulinarische Vielfalt von Maultaschenburger bis Crêpes

Für das leibliche Wohl sorgen lokale Vereine und Gastronomen – ob Pizza, Pommes, Kuchen oder Crêpes, Maultaschenburger, Eis und Gegrilltes: Die Auswahl ist groß.

Hinweise zur Anreise

Die Tiefgarage am Stadthaus (kostenpflichtig), die Parkplätze bei Lidl, an der Festwiese und am Trendsportfeld stehen den Gästen am Festsonntag zur Verfügung. Der Platz vor dem Stadthaus ist bis 10 Uhr für den Festaufbau gesperrt, der Einlass für Besucher beginnt um 10.15 Uhr.

Optimal ist die Anreise mit dem ÖPNV. Busse und Stadtbahnen können am Sonntag von Betriebsbeginn bis Betriebsende kostenlos im gesamten Stadtgebiet genutzt werden.


SG verpflichtet Nationaltorhüter Martin Tomovski

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Bietigheim-Bissingen.| Die SG BBM Bietigheim hat sich zur anstehenden Saison 2025/26 in der 2. Handball-Bundesliga erfolgreich verstärkt: Der mazedonische Nationaltorhüter Martin Tomovski wechselt vom VfL Potsdam nach Bietigheim. Der 1,94 Meter große Schlussmann unterschrieb einen Vertrag bis 2027.

Der 1997 in Skopje geborene Keeper begann seine Laufbahn beim traditionsreichen RK Metalurg Skopje, wo er bereits er früh internationale Erfahrung in der Champions League sammelte. 2019 wagte Tomovski den Sprung nach Deutschland und heuerte bei den Eulen Ludwigshafen an, die damals noch in der 1. Handball-Bundesliga spielten.

Nach zwei Jahren in der Pfalz kehrte der Torhüter 2021 in seine Heimat zurück und schloss sich RK Vardar Skopje an. Mit dem nordmazedonischen Erstligisten feierte er 2022 das Double aus Meisterschaft und Pokal. In der vergangenen Saison 2024/25 stand er beim 1. VfL Potsdam in der 1. Handball-Bundesliga unter Vertrag.

Auf internationaler Ebene ist der 27-Jährige eine feste Größe im Kader der nordmazedonischen Nationalmannschaft. Er nahm mit seinem Team an der Weltmeisterschaft 2021 sowie der Europameisterschaft 2024 teil und sammelte dabei wertvolle Erfahrungen gegen die Weltspitze.

„Mit Martin Tomovski ist es uns gelungen, einen international erfahrenen Torhüter zu verpflichten, der seine Leistungsfähigkeit auch in der deutschen Bundesliga nachgewiesen hat. Martin hat bei seinen bisherigen Vereinen und Mitspielern auf und neben dem Feld einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Er wird ein wichtiger Faktor bei unserem Ziel Wiederaufstieg sein“, sagt SG-Geschäftsführer Bastian Spahlinger zum erfolgreichen Transfer.

Tomovski selbst zeigt sich motiviert für die neue Herausforderung: „Ich bin glücklich und freue mich auf den nächsten Schritt bei der SG BBM. Ich hatte vergangene Saison die Gelegenheit in und gegen Bietigheim zu spielen und habe die Qualitäten von Trainer Iker Romero gesehen. Nach dem Gespräch mit ihm fiel die Entscheidung für mich leicht. Die Ziele sind klar und wir haben den gleichen Plan. Deshalb bin ich hier genau richtig!“


Auszeichnung für Arbeitgeberkampagne der Stadt Kirchheim unter Teck

German Brand Award für Agentur fmk.

Kirchheim unter Teck.| Die von der Stadt Kirchheim unter Teck im Auftrag gegebene Arbeitgeberkampagne wurde mit dem German Brand Award 2025 ausgezeichnet. Die Kirchheimer Agenturgruppe fmk. und FACT, die die neue Arbeitgebermarke entwickelt und umgesetzt hat, erhielt den renommierten Markenpreis in der Kategorie „Employer Branding Activities & Campaigns“ und „Brand Strategy of the Year“. Die Stadt freut sich über die überregionale Anerkennung für einen Markenauftritt, der mit kreativen Ideen und authentischer Umsetzung neue Maßstäbe im öffentlichen Dienst setzt.

„Dass unsere Arbeitgebermarke jetzt mit dem German Brand Award ausgezeichnet wurde, freut uns riesig. Die kreative Idee und das Gespür von der Agenturgruppe fmk. und FACT haben entscheidend dazu beigetragen, dass aus unseren Inhalten und Werten ein stärkerer, moderner Auftritt geworden ist, der zu uns passt und wirkt“, so Katja Schmitt, Abteilungsleiterin Personal und Organisation.

Ziel der Kampagne war es, das Profil der Stadt Kirchheim unter Teck als moderne Arbeitgeberin zu schärfen, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen – und das auf eine Weise, die auffällt und hängen bleibt. Das zentrale Leitmotiv: Arbeiten bei der Stadt Kirchheim unter Teck ist nie „oder“, sondern immer „und“ . Ein einfaches, aber starkes Versprechen: Karriere & Privatleben. Struktur & Kreativität. Sicherheit & Entwicklung.

Entwickelt wurde die Kampagne auf Grundlage einer breit angelegten Mitarbeitendenbefragung, an der sich über 350 Mitarbeitende beteiligt haben. In mehreren Workshops wurden darauf aufbauend Leitmotive, Bildsprache und ein grafisches Element entwickelt, das nun alle Kommunikationskanäle begleitet und für hohe Wiedererkennung sorgt. Als Gesichter der Kampagne treten Mitarbeitende selbst auf. Das war ein bewusst gewählter Schritt, um Authentizität statt Hochglanzversprechen zu vermitteln.

„Uns war wichtig, nicht nur modern zu wirken, sondern unsere Haltung nach außen sichtbar zu machen: Wir wollen individuelle Wege ermöglichen, flexibel auf Lebenssituationen eingehen und ein menschliches Arbeitsumfeld schaffen“, betont Katja Schmitt.

Die Agenturgruppe fmk. und FACT kann auf eine außergewöhnliche Erfolgsbilanz beim German Brand Award 2025 zurückblicken: Insgesamt sieben Auszeichnungen sprechen für die hohe Qualität und Kreativität des Teams, das von internationalem Brand Design über innovative Kommunikationskampagnen bis hin zur Entwicklung von Corporate Brands reicht. Die Entscheidung für die Agenturgruppe fmk. und FACT und den gemeinsam eingeschlagenen Weg haben sich bewährt: Die neue Arbeitgebermarke überzeugt durch einen klaren, authentischen und zeitgemäßen Auftritt.

Bereits erste Umsetzungsschritte wie ein neuer Karrierebereich auf der städtischen Website sowie gezielte Social-Media-Maßnahmen haben die Aufmerksamkeit für die Arbeitgebermarke erhöht. Weitere Schritte zur Steigerung der Sichtbarkeit und Fachkräftegewinnung sind in der Planung.

Der German Brand Award zählt zu den bedeutendsten Marken- und Kommunikationspreisen Deutschlands. Er präsentiert herausragende Markenerfolge – ausgewählt durch eine unabhängige Jury aus über 1.500 Einreichungen aus 11 Ländern. Hinter dem German Brand Award steht der Rat für Formgebung. Er arbeitet im Auftrag des Deutschen Bundestages und ist die Instanz für Design in Deutschland seit 1953. Aufgabe ist es, das Potenzial von Design für eine nachhaltige Zukunft zu entfalten und Wirtschaft und Design zusammenzubringen.


Chikungunya-Erkrankung im Elsass

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„Infektionen durch Mückenstiche sind keine Überraschung – Vorkehrungen auch in Stuttgart immer wichtiger“ – Interview mit Stuttgarter Gesundheitsamt

Stuttgart.| Laut Medienberichten ist im Raum Straßburg erstmals ein Mann am Chikungunya-Fieber erkrankt, ohne in einem der Verbreitungsgebiete in den Tropen oder Subtropen gewesen zu sein. Deshalb ist davon auszugehen, dass er sich durch einen Mückenstich im Elsass angesteckt hat. Im Vorfeld der Reisewelle in den baden-württembergischen Sommerferien äußert sich als Experte dazu der Leiter der Abteilung Infektionsschutz und Umwelthygiene des Gesundheitsamts der Landeshauptstadt Stuttgart, Dr. Florian Hölzl. In einem Interview erläutert er die Rolle der Asiatischen Tigermücke beim Infektionsgeschehen und die Relevanz für Stuttgart.

Überrascht Sie die Meldung aus dem Elsass?

Hölzl: Nein, als Überraschung kann ich die Meldung nicht bezeichnen. Denn zu Infektionen mit Tropenkrankheiten wie dem Dengue-Fieber ist es durch eingewanderte Stechmücken in Europa schon öfter gekommen, in Frankreich und Italien zum Beispiel. Die Übertragung von Chikungunya funktioniert grundsätzlich ähnlich, daher war es nur eine Frage der Zeit. In Deutschland ist das zwar noch nicht aufgetreten, aber eine Weiterverbreitung der Asiatischen Tigermücke als sogenannter Vektor macht Übertragungen auch bei uns immer wahrscheinlicher.

Aktuell sind die Chancen dafür noch gering, aber wir müssen diesen Fall als Mahnung dafür nehmen, uns gegen die wachsende Gefährdung durch diese invasive Tierart zu wappnen.

Wie kann es denn dazu kommen? Wie wahrscheinlich ist eine Infektion?

Hölzl: Einer der Überträger des Chikungunya-Virus ist die Asiatische Tigermücke. Durch die Klimaerwärmung fühlen sich diese Insekten inzwischen auch bei uns wohl und können den Winter überdauern. Eingeschleppt durch den globalen Reise- und Güterverkehr haben sie sich in den vergangenen Jahren im Südwesten angesiedelt, auch in der Region Stuttgart.

Die bei uns inzwischen heimische Tigermücke selbst trägt Chikungunya oder auch Dengue nicht in sich, sondern sie kann es nur weitergeben, wenn dasselbe Tier zuerst einen erkrankten Menschen sticht, das Virus aufnimmt und bei einem anschließenden Stich überträgt. Die Erkrankungen müssen also aus dem Ausland eingeschleppt werden, in aller Regel durch einen erkrankten Reiserückkehrer. Deshalb ist es wichtig, dass Touristen nach ihrer Rückkehr aus tropischen und subtropischen Ländern in Deutschland für drei Wochen den Mückenschutz während der Mückensaison fortsetzen – auch, wenn sie sich gar nicht krank fühlen sollten.

War das dann Pech, das man vernachlässigen kann?

Hölzl: Pech vielleicht in diesem Einzelfall – aber das grundlegende Problem ist keinesfalls zu vernachlässigen. Die Asiatische Tiermücke kann, wie erwähnt, verschiedene tropische Krankheiten übertragen, wie Chikungunya, Dengue und Zika. Und je mehr Tigermücken es gibt, desto größer wird die Möglichkeit von Infektionen, da dann die Chance auf ein Zusammentreffen zwischen Mücke und infiziertem Reiserückkehrer steigt. Daher müssen wie alles tun, um deren Verbreitung einzudämmen.

Wie ist die Lage in Stuttgart und was tut die Stadt dagegen?

Hölzl: Nachdem es in Korntal-Münchingen im Landkreis Ludwigsburg bereits einige Jahre Tigermücken gibt, haben sie sich nachweislich ebenfalls im angrenzenden Stuttgarter Stadtbezirk Weilimdorf angesiedelt. Die Ausbreitung kann vermindert werden, wenn wir zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern die nötigen Gegenmaßnahmen ergreifen.

Die Stadt selbst führt gemeinsam mit der Fachfirma Icybac ein Monitoring und eine Bekämpfung vor Ort durch. Das Monitoring dient dem Nachweis, wo Tigermücken brüten und wie hoch die Populationsdichte ist. Hier sind wir auch für belegbare Hinweise aus der Bevölkerung dankbar, möglichst mit Fotos zur Speziesbestimmung. Außerdem weiten wir unsere Informationskampagne immer stärker aus, mit dem Ziel zu vermitteln, wie die Anwohnerschaft in Weilimdorf, aber auch alle stadtweit gegen die Tigermücke vorgehen können. Es wäre falsch, die Vermeidung von Brutstätten erst dann zu beginnen, wenn die Asiatische Tigermücke schon da ist. Wir müssen als Stadtgemeinschaft, als Bürgerinnen und Bürger, zusammen versuchen, die Weiterverbreitung in weitere Stadtbezirke zu verhindern. Da sitzen wir alle in einem Boot.

Das Gesundheitsamt wird übrigens bei der Einwohnerversammlung in Weilimdorf am Montag, 21. Juli, ab 19 Uhr in der Lindenbachhalle (Solitudestraße 243) mit einem Informations- und Beratungsstand dabei sein. Dort können auch Interessierte aus anderen Stadtbezirken vorbeischauen. Wir haben aber auch die wichtigsten Hinweise und den digitalen Flyer auf der Internetseite der Stadt: https://www.stuttgart.de/tigermuecke

Was sind in aller Kürze die wichtigsten Maßnahmen?

Hölzl: Das Wichtigste ist, mögliche Brutstätten rigoros zu beseitigen. Alle Gegenstände, in denen auf dem Balkon, auf der Terrasse oder im Garten Wasser steht – und seien es noch so kleine Reste – sollen trockengelegt werden. Da muss man genau hinschauen, wo sich nach einem Regenschauer Wasser ansammelt, etwa in Topfuntersetzern, Eimern und Gießkannen, Spielzeug, aber auch Autoreifen, die im Freien lagern.

Und dort wo das Wasser gewollt ist, etwa in Vogeltränken, sollte es alle fünf Tage, spätestens aber wöchentlich ausgetauscht werden. Gießkannen und Eimer dreht man am besten um und Regentonnen brauchen einen fest und vor allem dicht verschlossenen Deckel, zum Beispiel mit einem feinen Netz: Denn die Tigermücke zwängt sich auch durch kleine Spalten und Lücken und findet ohne Schutzmaßnahmen sonst hinein.

Gibt es besondere Lehren aus dem Fall im Elsass?

Hölzl: Den Mückenschutz sollte man nicht nur im Ausland betreiben. Natürlich gilt es, im Reiseland durch lange, luftige Kleidung, Moskitonetze und Antimückenspray so wenig wie möglich gestochen zu werden, um gar nicht erst krank zu werden. Falls es aber doch dazu kommt, sollte man denselben Schutz in den ersten Wochen daheim aufrechterhalten, um das Virus hier nicht weiterzugeben. Weil man während der Inkubationszeit anfangs selbst nicht weiß, ob man sich angesteckt hat, beziehungsweise es auch sehr milde Verläufe geben kann, sollten alle, die im Verbreitungsgebiet von Krankheiten wie Chikungunya, Dengue oder Zika waren, zu Hause den Mückenschutz aus Vorsicht für drei Wochen fortsetzen.

Das Interview führte Harald Knitter.


Evangelische Kirchengemeinde Neuffen erhält Sparkassenspende

Stiftung Kreissparkasse spendet 10.000 Euro für Erhalt des Neuffener Martinskirchendachs

Esslingen.| Die Evangelische Kirchengemeinde Neuffen ist ihrem Ziel, das Dach der Martinskirche zu sanieren, ein großes Stück nähergekommen: Die Stiftung Kreissparkasse EsslingenNürtingen unterstützt das Bauprojekt mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro. Sparkassen-Regionaldirektor Heiko Kaiser (links) und Neuffens Filialleiter Andreas Mohring (rechts) überreichten den Scheck an Pfarrer Dietrich Groh und Kirchenpflegerin Diana Weingärtner.

Die Sanierung des Dachtragwerks der Neuffener Martinskirche steht bei der Kirchengemeinde ganz oben auf der Dringlichkeitsliste. Das Dach übt mit seinem Gewicht ungleichen Druck auf die Außenmauern aus und gefährdet damit auf lange Sicht die gesamte Dachkonstruktion des Gotteshauses. Für das Sanierungsprojekt rechnet die Evangelische Kirchengemeinde Neuffen mit Kosten in Höhe von 910.000 Euro. Pfarrer Dietrich Groh hofft, davon insgesamt 140.000 Euro über Spenden zu finanzieren. „Wir freuen uns, dass wir einen Beitrag zum Erhalt der Kirche leisten können“, sagte Sparkassen-Regionaldirektor Heiko Kaiser.


Fortsetzung von jetztklimachen!

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Kampagne macht Klimaschutz erlebbar – Futurepoints weisen Weg zur Klimaneutralität

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart will bis 2035 klimaneutral werden. Mit der Fortsetzung der Klima-Kampagne „jetztklimachen!“ zeigt die Stadtverwaltung, was in Sachen Klima angepackt wird. Drei Wochen lang machen vom 7. bis 27. Juli zahlreiche analoge und digitale „Futurepoints“ (abgeleitet von Touchpoints für die Zukunft) erlebbar, wie Klimaschutz umgesetzt wird und wie Stuttgart die klimafreundliche Zukunft gestaltet: von Energie und Wohnen über Innovation, Mobilität, Ernährung und Klimaanpassung bis hin zur Kreislaufwirtschaft.

Unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft machen“ sensibilisiert und aktiviert die Kampagne für Klimathemen: mit Plakaten und animierten Anzeigen auf Werbeflächen im gesamten Stadtgebiet sowie Beiträgen und Tipps auf städtischen Social-Media-Kanälen. Die Futurepoints – urbane Erlebnisorte, Veranstaltungen, Pop-ups und digitale Angebote – laden die Bürgerinnen und Bürger ein, sich zu informieren und aktiv mitzuwirken.

Präsenz in der ganzen Stadt

Die Futurepoints sind vielfältig und in der ganzen Stadt präsent: Der Betrieb der Eiswelt Stuttgart und der Sporthalle Waldau beispielsweise ist seit der Saison 2024/25 klimaneutral – und damit ein Vorreiter. Das Plusenergie-Quartier in Bad Cannstatt, Deutschlands größtes Wohnbauprojekt in nachhaltiger Holzmodulbauweise, erzeugt mehr Energie als es selbst benötigt. In der Königstraße 1A macht ein „Pop-up Space“ das Thema Kreislaufwirtschaft sichtbar und lädt ein zum Lernen, Vernetzen und Handeln. Eine mobile Fahrradwerkstatt, bedruckte Sattelschoner auf RegioRädern oder Flyer in Carsharing-Fahrzeugen und an ERollern machen auf nachhaltige Mobilitätsangebote aufmerksam. Weitere Beispiele sind die

Lebensmittel-„Fairteiler“ in den Stadtvierteln, der Stuttgarter Klima-Innovationsfonds oder Orte zum Abkühlen und Durchatmen wie die Stuttgarter Trinkbrunnen, Bibliotheksgärten und Bäder. Jan Kohlmeyer, Leiter der Abteilung Klimaschutz, sagt: „Klimaneutralität ist möglich. Dieses Ziel können wir mit einer aktiven Bürgerschaft erreichen. Die Futurepoints sind tolle Beispiele dafür, was im Großen und im Kleinen schon heute geschieht. Sie vermitteln ein starkes Gefühl dafür, wie die Stadtverwaltung, Personen, Institutionen und Unternehmen wirksam Fortschritt mitgestalten – und, dass Klimaschutz auch Freude machen darf.“

Die Kampagne baut auf dem Klima-Fahrplan der Stadt Stuttgart auf und verfolgt einen partnerschaftlichen Ansatz. Neben der Stadtverwaltung wirken städtische Beteiligungsunternehmen wie die Stuttgarter Straßenbahnen AG, die Stadtwerke Stuttgart und die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) mit. Auch Eigenbetriebe sowie viele weitere Partner sind mit dabei, etwa aus Sport, Wissenschaft und der Start-upSzene. Die Kommunikationsmaßnahmen sind Teil der Kampagne jetztklimachen!, die 2022 mit dem „Marketing For Future Award“ in Silber ausgezeichnet wurde. Die Stadtverwaltung konzipierte und setzte den aktuellen Kampagnen-Zeitraum mit Unterstützung der Stuttgarter Agentur Urban Propaganda um.

Weitere Informationen zu den Futurepoints und ausgewählte Veranstaltungen stehen unter: jetztklimachen.de/futurepoints

Zudem gibt es vom 7. bis 27 Juli im Rathaus (Foyer im Erdgeschoss) Informationen zur Kampagne und zu einzelnen Futurepoints.

Hintergrund-Informationen:

Die Futurepoints sind in der ganzen Stadt präsent: zum Erleben, Mitmachen und Entdecken. Hier ein Ausschnitt aus den zahlreichen Aktionen und Angeboten:

  • Ausstellungen und Information:
  • Ausstellung zur Kampagne im Rathaus-Foyer (Erdgeschoss, Marktplatz 1)
  • Sonderausstellung zum Klima-Innovationsfonds in der Ausstellung Stuttgart Rosenstein (Eichstraße 9), Eröffnung am 17. Juli um 18.30 Uhr. Laufzeit bis Juli
  • RE:THINKING Pop-up Space – Kreislaufwirtschaft erleben (Königstraße 1A)

Sichtbare Zeichen im Stadtraum:

  • Brücken- oder Bauzaunbanner an innovativen Quartieren und nachhaltigen Stadtentwicklungsprojekten
  • Beklebtes Biomüll-Fahrzeug der Abfallwirtschaft Stuttgart
  • Sticker auf Trinkbrunnen und Solarbänken im gesamten Stadtgebiet
  • Sattelschoner auf RegioRad-Fahrrädern
  • Flyer in Carsharing-Fahrzeugen und E-Rollern
  • Hänger in SSB-Bussen und Fahrtgast-TV-Video in U-Bahnen

Mitmach- und Pop-up-Angebote:

  • „Fairteiler“ gegen Lebensmittelverschwendung
  • Pop-up-Fahrrad-Werkstatt am Erwin-Schöttle-Platz (8. Juli ab 17.30 Uhr) ○ Pflanzkästen mit Sitzmöglichkeiten am oberen Ende der Königstraße PRESSEDIENST der Landeshauptstadt Stuttgart

Bewegung, Führungen und Beratung:

  • Führung am klimaangepassten „Futurepoint“ NeckarPark (22. Juli)
  • Beratungstage zu Gebäudebegrünung und artenreicher Stadtbegrünung (8. und 15. Juli, Königstraße/Ecke Rotebühlplatz)
  • Führungen zur Energiewende in der EnergiePlaza der Stadtwerke Stuttgart in Stuttgart-Wangen (16. und 23. Juli 17 Uhr, 18. und 22. Juli 11 Uhr)
  • Fußverkehr und Klima: Stäffele-Workouts (16. und 18. Juli 17 Uhr, ElseHimmelheber-Staffel / 20. Juli 10 Uhr, Georg-Elser-Staffel)

Julia de Paula startet ihr Engagement in Stuttgart

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Die 20-jährige spanische Nationalspielerin schlägt nach einjähriger Leihe nun in der SCHARRena für Allianz MTV Stuttgart auf

Der nächste Neuzugang von Allianz MTV Stuttgart hört auf den Namen Julia de Paula Viana. Die 20jährige Außenangreiferin, die bereits im vergangenen Sommer von Stuttgarts schönstem Sport verpflichtet, dann jedoch um wichtige Spielpraxis zu sammeln an den VfB Suhl Lotto Thüringen für eine Spielzeit verliehen wurde, wird ab der kommenden Saison für Allianz MTV Stuttgart ans Netz gehen und mit der Rückennummer 17 auflaufen.

Julia de Paula begann ihre Karriere im Jahre 2018 beim spanischen Zweitligisten CAEP Soria und wechselte zur Saison 2021-2022 zu CV Gran Canaria in die spanische erste Liga. Mit Gran Canaria gewann sie 2023 die spanische Meisterschaft und wechselte anschließend zu PGE Rzeszów in die erste polnische Liga und wurde dort von der Diagonal- zur Außenangreiferin umgeschult. Nach Ablauf der Saison in Polen verpflichtete Stuttgarts schönster Sport die spanische Nationalspielerin, verlieh sie jedoch innerhalb der Volleyball Bundesliga an den VfB Suhl Lotto Thüringen.

Die 20-jährige Spanierin ist auch mit der spanischen Nationalmannschaft aktiv und sammelte in den vergangenen Nationalmannschaftsphasen wichtige internationale Erfahrungen, die sie ab der kommenden Saison im Trikot von Allianz MTV Stuttgart ins Spiel einbringen und mit der sie Spuren hinterlassen möchte.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich nächste Saison zur Allianz MTV Stuttgart Familie gehören werde. Seit sie mich in die Bundesliga geholt haben freue ich mich darauf, für Stuttgart aufzulaufen. Allianz MTV Stuttgart ist ein sehr angesehener Verein in Europa und ich fühle mich sehr geehrte, dass ich mich diesem Verein für die kommende Saison anschließen kann. Ich bin sicher, dass ich bereit bin dabei zu helfen, die Ziele des Vereins zu erreichen“, sagt Julia de Paula zum Start ihrer Zeit bei Stuttgarts schönstem Sport.

Cheftrainer Konstantin Bitter: „Wir haben Julia letztes Jahr mit viel Überzeugung unter Vertrag genommen und ihre Entwicklung in Suhl hat diese Entscheidung mehr als bestätigt. Jetzt freuen wir uns sehr, sie endlich bei uns zu haben. Sie bringt nicht nur viele Lösungen im Angriffsspiel mit, sondern auch Leidenschaft und Emotionen ins Team. Das ist genau die Energie, die wir in unserer Mannschaft brauchen. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zeit.“


Barock Volleys beweisen U23-Nationalspieler aus den USA

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Ludwigsburg.| Der US-Amerikaner Nyherowo Omene ist der nächste Neuzugang des Volleyball-Bundesligisten Barock Volleys MTV Ludwigsburg. Der 22-Jährige soll als Schlüsselspieler auf der Diagonalposition für Punkte sorgen, wenn die Ludwigsburger ab Oktober in ihre erste Saison der 1. Volleyball-Bundesliga starten. Nyherowo Omene hat sein Architektur-Studium an der Princeton University gerade abgeschlossen und wird nun in Europa seine Profikarriere vorantreiben.

Feste Größe in den Nachwuchsteams der USA

Im Juli ist der Diagonalangreifer noch mit dem Team USA U23 unterwegs und wird Anfang August um den Pan-American-Cup spielen. Der 2,01 Meter große Angreifer, der ursprünglich als Blockspieler ausgebildet wurde, spielt bereits seit 2021 in den Nachwuchsteams der USA und war Kapitän der U21-Mannschaft. Auch an der Universität führte er die Princeton Tigers als Kapitän an und wurde mehrfach als bester Spieler ausgezeichnet (ua 2025 AVCA All-American Honourable Mention).

Ludwigsburgs Sportdirektor Michael Dornheim freute sich über den schlagkräftigen US-Amerikaner: „Nyherowo bringt alles mit, was ein guter Diagonalangreifer braucht: große Flexibilität gepaart mit Schlaghärte und einer enormen Abschlaghöhe.“ Nyherowo Omene wird Mitte August in Ludwigsburg ankommen und schickt vorab Grüße in die Barockstadt: „Ich freue mich auf die Barock Volleys und die 1. Bundesliga. Ludwigsburg ist ein guter Standort, um in meine berufliche Karriere zu starten.“

Der bisherige Kader der Barock Volleys

Damit wächst der Kader der Barock Volleys weiter an. Neben Cheftrainer Hasse Mattila sind bereits neun Spieler offiziell verkündet worden. Als zehnte Verpflichtung wird am Montag Jonah Dornheim auf der Zuspiel-Position bekannt gegeben:
Kader Barock Volleys : Nyherowo Omene (Diagonalangriff/Princeton University), Tomi Saarinen (Zuspiel/Powervolleys Düren), Kapitän Ben-Simon Bonin (Außenangriff/Barock Volleys), Tim Köpfli (Außenangriff/Barock Volleys), Mykyta Shapovalov (Außenangriff/Barock Volleys), Philipp Herrmann (Mittelblock/Barock Volleys), Jan Huber (Mittelblock/TV Rottenburg), Darius Diefenbach (Mittelblock/Barock Volleys), Laurin Schiegl (Libero/Barock Volleys), Jonah Dornheim (Zuspiel/Barock Volleys).


Busverkehr in Ostfildern: Status Quo light entlastet Kommunen finanziell

Ostfildern.| Ab dem 1. Januar 2027 wird das Linienbündel „Esslingen 04 Filder Ost“ neu vergeben. Der Ostfilderner Gemeinderat nahm in seiner jüngsten Sitzung die Eckpunkte zur anstehenden Ausschreibung des Landkreises zur Kenntnis. Die Taktung wird teils etwas ausgedünnt, die Stadt Ostfildern wird jedoch durch die sogenannte „Status Quo light“-Variante finanziell nicht belastet.

Der bisher eigenwirtschaftlich betriebene Verkehr im Linienbündel ES04 endet zum 31. Dezember 2026. Die Vergabe erfolgt gemäß EU-Vergaberecht durch den Landkreis Esslingen, der als Aufgabenträger für den regionalen Busverkehr fungiert. Die neue Konzession soll eine Laufzeit von acht bis zehn Jahren haben.

Bereits im Oktober 2024 wurde diskutiert, inwieweit die bisherigen Angebotsleistungen – die über das offiziell als ausreichend eingestufte Basisangebot hinausgehen – erhalten bleiben können. Der Haken: Die Stadt Ostfildern hätte bei voller Beibehaltung des Angebots jährlich 298.000 Euro zuschießen müssen, denn die betroffenen Gemeinden hätten sich mit einem Anteil von 50 Prozent an den Mehrkosten beteiligen müssen. Die daraus resultierenden Beträge waren für viele beteiligte Kommunen nicht tragbar.

In der Folge wurde gemeinsam mit dem Landkreis und dem Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) eine reduzierte Variante erarbeitet – die sogenannte „Status Quo light“-Lösung. Diese sah zwar Angebotskürzungen vor, hätte Ostfildern aber immer noch mit rund 118.000 Euro jährlich belastet.

Beim entscheidenden Abstimmungstermin am 27. Mai kam dann die Wende: Der Landkreis Esslingen erklärte sich bereit, die Kosten für die abgespeckte Version vollständig zu übernehmen. Grund dafür sei ein Sonderfall im Linienbündel ES04.

Welche Änderungen bringt die Light-Variante?

  • Das Linienbündel bleibt in seiner Struktur erhalten und umfasst weiterhin die Linien 119, 120, 121, 122, 130 und 131. Änderungen gibt es jedoch im Takt und bei einzelnen Fahrten:
  • Linien 119 und 120: Werktags wird zwischen 9 und 12 Uhr der Takt von 15 auf 30 Minuten reduziert. Fahrten zu Randzeiten entfallen teilweise.
  • Linie 122: Streichung einzelner Fahrten am frühen Morgen und späten Abend.
  • Linie 130: Zwischen 9 und 12 Uhr entfallen werktags alle Fahrten.
  • Linie 131: Keine Änderungen – der Fahrplan bleibt wie bisher bestehen.

Der VVS begründet die Reduktionen mit schwächerer Nachfrage in den betroffenen Zeitfenstern. So sei etwa vormittags im Industriegebiet Ruit kaum mit Berufspendlern zu rechnen.


Erfolgreiches letztes Heimspiel-Wochenende für die Reds

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Versöhnlicher Abschluss mit Doppel-Sieg gegen die Haar Disciples

Mit zwei Siegen gegen den Tabellenletzten München-Haar Disciples gelang den Stuttgart Reds ein versöhnlicher Abschluss der Heimspielsaison in der DEUTSCHEN BASEBALL LIGA. Mit 4:2 und 6:3 wurden die Saisonerfolge 12 und 13 eingefahren. An den kommenden beiden Wochenenden müssen die Baseballer des TV Cannstatt dann noch je zweimal in Mainz und Regensburg antreten.

Das erste Spiel des Double Headers gegen die Disciples konnten die Reds am Freitagabend mit 4:2 für sich entscheiden. Vor großer Publikumskulisse an einem perfektem Sommerabend im TVC-Ballpark tat sich das Team um Headcoach Austin Bull allerdings immer wieder schwer damit, Baserunner in Runs zu verwandeln.

Bereits im ersten Inning gingen die Reds durch ein RBI-Double von Moritz van Bergen in Führung. Die Gäste aus München-Haar konterten im dritten Inning mit zwei Runs, profitierten dabei aber auch von einem Wild Pitch und einer überhasteten Aktion der Reds-Defensive. Doch Stuttgart antwortete im vierten Durchgang: Ein Walk für Jonas van Bergen gefolgt von Hits durch Frido Fink, Yannick Witt und Moritz Köhler brachten zwei Runs nach Hause und stellten das Ergebnis auf 3:2. Im siebten Inning punktete Moritz Köhler nach einem produktiven Groundout von Moritz van Bergen zum 4:2 – dem Endstand.

Matchwinner auf dem Mound war Joel Petzold, der in sechs Innings lediglich drei Hits zuließ und acht Strikeouts verbuchte. Im Anschluss übernahm Lukas Traut und sicherte mit drei starken Relief-Innings und vier weiteren Strikeouts den Save.

Auch offensiv zeigten sich die Reds aktiv: Neben van Bergen (2 RBI) überzeugten Moritz Köhler (2 Hits, 1 RBI, 1 SB) und Yannick Witt (1 RBI, 2 BB, 1 SB). Insgesamt stahlen die Stuttgarter sechs Bases und hielten die Disciples mit aggressivem Baserunning sowie solider Defense unter Kontrolle. Mangelnde Effizienz beim Schlagen mit Runner auf den Bases (5 für 17) verhinderte, dass das Ergebnis deutlicher ausfiel.

Reds holen sich mit starkem Comeback auch den zweiten Sieg

Mit einem energischen Comeback im siebten Inning haben die Stuttgart Reds dann das zweite Spiel der Serie gegen die München-Haar Disciples am Samstagnachmittag entschieden.

Über weite Strecken dominierten die Pitcher das Geschehen. Stuttgarts Starter Joni Schäffer zeigte eine solide Leistung über 5.1 Innings mit sieben Strikeouts und nur einem zugelassenen Run. Sein Nachfolger Myles Martinez übernahm bei Bases loaded und brachte mit 3.2 Innings ohne Earned Run und mit fünf Strikeouts den Sieg souverän nach Hause.

Die Reds-Offensive fand spät ins Spiel, schlug dann aber mit Nachdruck zu: Im sechsten Inning brachte Danilo Weber den ersten Run aufs Scoreboard – zum 1:1-Ausgleich, nachdem Haar im 4. Inning in Führung gegangen war. Im siebten folgte die entscheidende Wende. Zwischenzeitlich 1:3 in Rückstand geraten, nutzte Stuttgart eine Schwächephase von Haars Reliever Ethan Stoddard eiskalt aus. Nach einem Single, einem Walk und einem Hit by Pitch waren die Bases geladen, als Outfielder Ethan Mann den Reds-Angriff mit dem entscheidenden 3-Run-Double krönte. Insgesamt erzielten die Reds vier Runs im Inning und gingen damit 5:3 in Führung. Im achten Inning setzte Stuttgart einen weiteren Run drauf – zum 6:3-Endstand.

Neben Ethan Mann (1-4, 3 RBI, 2 SB) überzeugte auch Moritz Köhler mit zwei Hits, einem RBI und einem Stolen Base. Lucas Traut punktete doppelt und schlug ein Double, während Danilo Weber ebenfalls zwei Hits beisteuerte. Trotz eines kurzen Aufbäumens der Disciples im siebten Inning blieb Stuttgart cool – und defensiv stark mit drei Double Plays.

Ausblick

Mit diesen beiden Siegen hat Stuttgart sein Konto wieder ausgeglichen: Nach 26 von 30 Saison-Spielen stehen den 13 Siegen ebenso viele Niederlagen gegenüber. An den beiden kommenden Wochenenden reisen die Reds dann zum Abschluss der Saison noch für je zwei Spiele nach Mainz bzw. Regensburg.