Eigenes Bundesland ist attraktives Urlaubsziel

Neue Studie belegt hohe Wertschätzung der Menschen in Baden-Württemberg für eigenes Land als Urlaubsdestination

Stuttgart.| Zwei Wochen vor dem Start der Sommerferien in Baden-Württemberg zeigt eine neue Umfrage, wie die Menschen im Land ihre Heimat als Ziel einer Urlaubsreise bewerten. Im Auftrag der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) hat das Marktforschungsinstitut Inspektour aktuelle Ergebnisse zur Einschätzung des eigenen Bundeslandes erhoben. 94 Prozent der Befragten bewerten Baden-Württemberg als attraktives Urlaubsziel. 86 Prozent würden das eigene Bundesland für einen längeren Urlaub weiterempfehlen, bei Kurzurlauben fällt die Empfehlungsbereitschaft mit 94 Prozent sogar noch höher aus.

„Diese neuen Zahlen bekräftigen die Beliebtheit von Urlaub im eigenen Land und sie sind mitten in der Hauptsaison eine schöne Bestätigung für die vielen Tourismusakteure in Baden-Württemberg“, sagte TMBW-Geschäftsführerin Christine Schönhuber über die Umfrageergebnisse. Reisende aus Baden-Württemberg bilden traditionell eine wichtige Zielgruppe für das Urlaubsland, insbesondere bei Kurzurlauben.

In der Studie wurden auch Assoziationen und Bilder abgefragt, die den Befragten bei der Nennung von Baden-Württemberg als Urlaubsziel spontan einfallen. Während die Einheimischen ihr Bundesland vorwiegend mit dem Schwarzwald und dem Bodensee, mit Natur, Wandern und kulinarischen Erlebnissen verbinden, fallen Menschen aus anderen Bundesländern mehrheitlich Begriffe wie Wein oder Stuttgart ein, gefolgt von Landschaft, dem Schwarzwald und dem Bodensee.

Die Ergebnisse stammen aus der seit 2009 laufenden Studienreihe „Destination Brand“, mit der Inspektour regelmäßig die nachfrageseitige Wahrnehmung von Destinationsmarken im In- und Ausland untersucht. Für die aktuelle Erhebung wurden pro Destination mehrere Hundert Bundesbürgerinnen und Bundesbürger repräsentativ befragt.


Produktionsjubiläum: Einmillionster Macan aus Leipzig läuft vom Band

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Das Porsche-Werk in Leipzig hat in der vergangenen Woche den einmillionsten Macan produziert. Das Kompakt-SUV läuft seit 2013 in der Messestadt vom Band und erfreut sich seitdem weltweit großer Beliebtheit. Im Geschäftsjahr 2024 wurden 82.795 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert.

„Der Macan ist untrennbar mit Leipzig verbunden“, sagt Gerd Rupp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Leipzig GmbH. „Das Modell steht wie kein anderes für Wachstum und Wandel: Das Kompakt-SUV symbolisiert sowohl den Ausbau des Standorts zum Vollwerk in den Jahren 2011 bis 2013 als auch den Start des Werks in das Zeitalter der Elektromobilität.“

Die Entscheidung für Leipzig als Produktionsstandort fiel 2011. Das einstige Montagewerk wurde daraufhin umfangreich erweitert und mit eigenem Karosseriebau und Lackiererei zum Vollwerk ausgebaut. 1.500 neue Arbeitsplätze entstanden.

„Mit dem Macan entwickelte sich Porsche in den vergangenen zwölf Jahren zu einem der bedeutendsten Wirtschaftsmotoren und Arbeitgebern in der Region Mitteldeutschland“, so Rupp. 2024 ging die zweite Fahrzeuggeneration mit vollelektrischem Antrieb in Serie. Das Werk wächst noch einmal um einen weiteren Karosseriebau und eine Achsfertigung. Heute produziert das Werk drei Antriebsarten – Benzin-, Hybrid- und Elektrofahrzeuge – hochflexibel auf einer Fertigungslinie.

Das Jubiläumsfahrzeug: ein Macan 4 in Frozenbluemetallic

Das Jubiläumsfahrzeug ist ein Macan 4 in der auffälligen Farbe Frozenbluemetallic. Zu den Ausstattungshighlights gehören neben der Lederinnenausstattung in den Farben Schwarz-Kreide und den adaptiven Sportsitzen auch ein beheizbares GT-Sportlenkrad in Leder, ein Head-up-Display mit Augmented Reality-Technologie sowie ein Panoramadach. Mit einer Overboost-Leistung von bis zu 300 kW (408 PS) beschleunigt der Macan 4 in 5,2 Sekunden von null auf 100 km/h und fährt bis zu 220 km/h schnell. Das Modell verfügt über eine leistungsfähige Hochvolt-Batterie mit 100 kWh BruttoEnergieinhalt. 800-Volt-Laden (DC) ist mit bis zu 270 kW möglich und sorgt für bis zu 612 Kilometern Reichweite. Der Ladezustand kann in rund 21 Minuten von zehn auf 80 Prozent angehoben werden.

Das Fahrzeug wurde heute im zum Werk gehörenden Porsche Experience Center Leipzig in Kundenhand übergeben. Käufer ist Stefan Schmidt aus Kiel in Schleswig-Holstein. „Der Macan begeistert mich wegen seiner sportlichen Merkmale, gepaart mit seiner Alltagstauglichkeit“, sagt der 62-Jährige Unternehmer. Zur Werksabholung in Leipzig gehört eine Fahrzeugerprobung auf der werkseigenen Rundstrecke in einem baugleichen Fahrzeug. Hier können Kunden ihr neues Fahrzeug unter der fachkundigen Anleitung eines Instrukteurs kennenlernen und im Grenzbereich erleben. „Die Werksabholung hier in Leipzig und die Strecke mit den berühmten Kurvenzitaten sind in jedem Fall Highlights – heute habe ich die Faszination der Marke Porsche wirklich hautnah gespürt.“

Mehrfach ausgezeichnet: die Produktion in Leipzig

Das Porsche-Werk in Leipzig nahm 2002 als zweiter Porsche-Produktionsstandort neben dem Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen die Produktion auf. Rund 5.000 Mitarbeitende fertigen hier die Modelle Macan und Panamera. Bis 2017 lief in Leipzig der Geländewagen Cayenne sowie von 2003 bis 2006 der legendäre Supersportwagen Carrera GT vom Band.

Zum Werk gehört auch ein Porsche Experience Center mit Rundstrecke und Geländestrecke. Der Standort wurde mehrfach für seine smarte Produktion und nachhaltige Ausrichtung ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Lean and Green Management Award“ 2021 und als „Fabrik des Jahres” 2023.


Bietigheimer Profihandballer in die Saisonvorbereitung gestartet

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Die Männer der SG BBM Bietigheim sind am gestrigen Montag in die Vorbereitung auf die neue Saison 2024/2025 gestartet. Bis zum ersten Spiel in der 2. Handball-Bundesliga stehen neben intensiven Trainingseinheiten mehrere Testspiele, ein sechstägiges Trainingslager sowie ein internationales Vorbereitungsturnier auf dem Programm.

Cheftrainer Iker Romero versammelte gestern Nachmittag zur ersten Trainingseinheit seine Mannschaft in der Sporthalle am Viadukt und stellte die Marschroute für die kommenden Wochen klar: „In der ersten Woche steht viel Bewegung in der Halle an, viele Pässe – es geht darum, wieder ins Handballspiel hineinzufinden. Ab nächster Woche beginnt dann die intensive Phase, in der wir gezielt an unserem Spielsystem arbeiten und Dinge verbessern, die in der vergangenen Saison noch nicht wie gewünscht funktioniert haben. Wir wollen unser Tempospiel weiterentwickeln und mit Leidenschaft und Entschlossenheit bestens vorbereitet in den Saisonstart am 30. August gehen.“

Die ersten Vorbereitungsspiele lassen nicht lange auf sich warten. Bereits am 24. Juli steht ein öffentliches Training mit anschließendem Testspiel beim TSV 1866 Weinsberg auf dem Plan. Am 26. Juli sind die Bietigheimer dann zu Gast beim Zweitligakonkurrenten HBW Balingen-Weilstetten. Nur eine Woche später, am 1. August, trifft das Team auf die Eulen Ludwigshafen – ebenfalls ein direkter Ligakonkurrent.

Einen weiteren wichtigen Vorbereitungsschritt bildet das Freundschaftsspiel am 9. August, bei dem es im Rahmen des traditionellen Bönnigheimer Turniers zur Partie gegen den Schweizer Vertreter RTV Basel kommt. Am 15. August trifft die SG BBM auf Pfadi Winterthur – das Spiel wird in Altbach ausgetragen.

Ein Höhepunkt der Vorbereitung folgt Mitte August: Dann reisen die SG-Männer für ein sechstägiges Trainingslager ins spanische Santander. Dort stehen neben intensiven Einheiten auch mehrere Partien im Rahmen eines Vorbereitungsturniers auf dem Programm: Am 21. August trifft die SG BBM auf BM

Valladolid, am 23. August auf Blendio Sinfín, gefolgt von den Platzierungsspielen am 24. August. Neben den sportlichen Einheiten soll auch das mannschaftliche Zusammenspiel gestärkt werden – besonders mit Blick auf die Integration der Neuzugänge.

Mit Max Prantner bekommt der Rückraum frischen Wind, während Nachwuchstalent Nico Bacani die Rechtsaußen-Position verstärkt. Im Tor hat sich die SG BBM mit Martin Tomovski und Jan Hrdlička – zwei international erfahrene Torhüter – verstärkt. Die Eingewöhnung der vier Neuzugänge wird in den kommenden Wochen ebenso ein zentraler Bestandteil der Vorbereitung sein.

Der Sommerfahrplan im Überblick:

  • 24.07.2025 Öffentliches Training und Testspiel: TSV 1866 Weinsberg vs. SG BBM Bietigheim
  • 26.07.2025 HBW Balingen-Weilstetten vs. SG BBM Bietigheim
  • 01.08.2025 Eulen Ludwigshafen vs. SG BBM Bietigheim
  • 09.08.2025 SG BBM Bietigheim vs. RTV Basel (Austragungsort: Bönnigheim)
  • 15.08.2025 Pfadi Winterthur vs. SG BBM Bietigheim (Austragungsort: Altbach)
  • 20.–25.08.2025 Trainingslager Santander (Spanien) o   21.08.2025 SG BBM Bietigheim vs. BM Valladolid
    – 23.08.2025 SG BBM Bietigheim vs. Blendio Sinfín
    – 24.08.2025 Platzierungsspiele

Handwerkskonjunktur: Das Warten auf den Aufschwung

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Die aktuelle Konjunkturfrage der Handwerkskammer Region Stuttgart zeigt: Auch im zweiten Quartal stemmt sich das regionale Handwerk gegen die Lethargie. Trotz anhaltender Herausforderungen gibt es erste positive Signale aus dem Bau – doch der Weg zu einem echten Aufschwung ist noch weit.

Der Konjunkturmotor im Handwerk der Region Stuttgart möchte immer noch nicht richtig in Gang kommen. Laut einer aktuellen Umfrage der Handwerkskammer Region Stuttgart bewerten die meisten Betriebe ihre Geschäftslage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ähnlich, 59 Prozent als gut (Q2/2024: 60 %) und 25 Prozent als befriedigend (Q2/2024: 26 %). Der Anteil negativer Bewertungen ist jedoch leicht auf 16 Prozent (Q2/2024: 13 %) gestiegen. Peter Friedrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart, ist besorgt: „Viele Betriebe der Region sind stabil aufgestellt, doch die Betriebe des gewerblichen Bedarfs hängen am Tropf der Industrie – zum Beispiel die vielen Zulieferbetriebe der Automobilindustrie, die es in der Region gibt.“ Diese spürten die dort herrschenden Unsicherheiten unmittelbar, so Friedrich. Dazu zählten auch die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle. „Die Lage für die handwerklichen Dienstleister und Ausstatter der Industrie ist kritisch und droht sich weiter zu verschärfen“, warnt der Kammerchef.

Bei Umsatz und Auslastung der Betriebe gibt es kaum Veränderungen zum Vorjahr: 29 Prozent (Q2/2024: 27 %) der Betriebe konnten ihre Umsätze steigern, während 22 Prozent (Q2/2024: 20 %) Rückgänge verzeichnen. Die Kapazitätsauslastung bleibt ebenfalls stabil: Die Hälfte der Betriebe (50 %) gibt an, über 80 Prozent ausgelastet gewesen zu sein (Q2/2024: 52 %). Gerade im Ausbaugewerbe sei die wirtschaftliche Lage solide, freut sich Peter Friedrich. „Auch unser Sorgenkind Bau hat sich in den letzten Monaten leicht erholt, jedoch ist das mit Vorsicht zu bewerten“, erklärt der Hauptgeschäftsführer. „Da im Vorjahr der Bau in der Krise steckte, können wir jetzt positivere Zahlen verzeichnen. Doch ob die Verbesserung langfristig hält, ist noch unklar.“

Zuverlässigkeit wichtig für Wachstumskurs

Erfreulich ist die Entwicklung bei den Beschäftigungszahlen: 13 Prozent der Handwerksbetriebe melden einen Zuwachs an Mitarbeitenden – fast doppelt so viele wie im Vorjahr (Q2/2024: 7 %). „Es ist gut, dass die Betriebe an ihren Fachkräften festhalten und weiter einstellen. Denn wenn die von der Politik geplanten Aufträge kommen, die das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz, brauchen wir viele Hände im Handwerk“, bewertete Peter Friedrich die Zahlen. Jetzt muss das Sondervermögen endlich auf die Strecke gebracht werden. „Die Investitionen dürfen nicht länger auf dem Papier stehen. Es braucht konkrete Projekte, die schnell umgesetzt werden“, fordert Friedrich.

Generell habe die Politik erste gute Signale gesendet: Das Investitionsprogramm, dass nun auch vom Bundesrat beschlossen wurde, bietet Handwerksbetrieben schnellere Abschreibungen und steuerliche Entlastungen. Das soll vor allem die Investitionsbereitschaft der Betriebe fördern, die in der schwierigen Wirtschaftslage lieber abwarten, als Neuanschaffungen zu tätigen. Doch was die Wirtschaft vor allem brauchte, sei Zuverlässigkeit politischer Aussagen und Entscheidungen. „Vertrauen ist die zentrale Währung, um wieder einen selbsttragenden Aufschwung anzukurbeln. Daher darf so etwas, wie der Wegfall der Stromsteuersenkung für alle, nicht mehr passieren“, fordert der Kammerchef.

Den vollständigen Konjunkturbericht finden Sie hier: www.hwk-stuttgart.de/konjunktur.


Erholung mit Fernweh-Gefühl in der Panorama Therme

Vier Tage Tiefenentspannung rund um den Globus

Die Panorama Therme Beuren lädt vom 17. bis 20. Juli 2025 zu einer besonderen Erlebnisreise ein: Unter dem Motto „Einmal um die Welt“ erwartet die Gäste ein spezielles Programm voller Entspannung, Wohlgefühl und Genuss. Zudem gelten die Sommer-Sonder-Tarife, mit denen die Bade- und Saunazeit ohne Aufzahlung um 1,5 Stunden verlängert werden kann. Die Aktionstage verbinden die wohltuenden Angebote der Therme mit Erlebnissen aus verschiedenen Ländern – ganz ohne Kofferpacken, Sicherheitskontrollen oder lange Staus.

Bella Italia trifft auf Skandinavien

Während sich die Besucher/innen in der Badehalle nach Italien treiben lassen oder in der Thermengrotte skandinavische Ruhe genießen, wartet auf sie ein täglich wechselndes Programm im gesamten Haus. Viele der Angebote sind dabei bereits im regulären Eintrittspreis enthalten, wie z. B.:

  • „Aquafit“ mit Musik zu bestimmten Zeiten im Strömungs- oder Aktivbecken
  • Peeling „Rosmarin-Zitrone-Kokos“ mit anschließender Erfrischung im Wärmestollen
  • Atemübungen im Salzstollen am Donnerstag, 17.07. in Kooperation mit dem Gesundheitszentrum Team Tropsch
  • Rückenreise „Mobil um die Welt“ am Freitag, 18.07. im Gartenbereich oder je nach Wetterlage im Ruheraum „Sonnenwiese“ – ebenfalls mit dem Team Tropsch (großes Liegetuch und trockene Badebekleidung erforderlich)
  • Achtsamkeitsyoga mit Sandra Layh, zertifizierte MBSR-Achtsamkeitslehrerin, am Donnerstag- und Freitagnachmittag
  • Asiatisches Verwöhnprogramm im Saunabereich

In der Sauna – asiatische Entspannungskultur

In der Finnischen Sauna sorgen Aufgüsse wie „Buddhas Lächeln“, der Musikaufguss „Bangkok“ oder der Eis-Aufguss „Im Himalaya“ für fernöstliche Wohlfühlmomente. Die Panorama Sauna lädt zu Teezeremonien mit Klangschale ein. Im Dampfbad Salomelium runden Matcha-Peelings das Programm ab.

Weltweite Massagekunst & kulinarische Reise

Ergänzend buchbar über das Gesundheitszentrum Team Tropsch sind Massagen aus aller Welt – von ayurvedisch und balinesisch über Lomi Lomi bis hin zu thailändischen und polynesischen Anwendungen. Infos und Buchungen unter Tel. 07025/89915 oder unter www.teamtropsch.de.

Für das leibliche Wohl ist in der Gastronomie gesorgt: Das Sauna-Bistro serviert asiatische Köstlichkeiten. Die Restaurants „Friedrichs“ und „Die Quelle“ entführen kulinarisch nach Griechenland (nicht im Eintrittspreis enthalten). Weitere Informationen zu den Aktionstagen sowie die genauen Uhrzeiten finden Interessierte unter www.panorama-therme.de.


Auftaktworkshop zum Hitzeaktionsplan der Stadtverwaltung

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Kirchheim unter Teck.| Am letzten Dienstag, 8. Juli fand der Auftaktworkshop zur Entwicklung eines Hitzeaktionsplans für Kirchheim unter Teck statt. Rund 15 Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung, darunter Stadtplanung, Bildung, Soziales, Grünflächenmanagement, Sicherheit und Gewerbe, Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Öffentlichkeitsarbeit sowie eine Vertreterin des Gesundheitsamts Esslingen und ein Vertreter des Kreisseniorenrates, arbeiteten gemeinsam mit zwei externen Fachreferenten der Ökonsult GbR Stuttgart an den Grundlagen für ein kommunales Vorgehen gegen gesundheitliche Belastungen durch Hitze.

Auf der Agenda stehen zentrale Fragen wie: Wo und bei wem treten in Kirchheim besonders hohe Hitzebelastungen auf? Welche kurz- und langfristigen Maßnahmen braucht es, um besonders gefährdete Gruppen zu schützen? Wie können diese Menschen erreicht werden? Deutlich wurde im Verlauf des Vormittags, dass insbesondere im Umfeld von Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie bei älteren Menschen dringender Handlungsbedarf besteht. Einigkeit herrscht darüber, dass sowohl gezielte bauliche und organisatorische Maßnahmen als auch Aufklärung und Fürsorge wichtige Bestandteile eines wirkungsvollen Hitzeaktionsplans sein müssen.

„In den letzten Jahrzehnten hat die Zahl der heißen Tage in Kirchheim unter Teck schon deutlich zugenommen von durchschnittlich sieben Tagen im Jahr im Zeitraum von 1961-1990 auf 14 Tage im Zeitraum 1991-2020. Im vergangenen Jahr gab es 22 Hitzetage mit Temperaturen über 30°C und diese Entwicklung wird weitergehen. Deshalb müssen wir als Kommune und als Gesellschaft mit den gesundheitlichen Belastungen die damit einhergehen auseinandersetzen und was wir im Akutfall und.“ „Vorbeugend dagegen tun können. Studien zeigen, dass die meisten Menschen das persönliche Risiko durch Hitze unterschätzen.“

Mit dem Workshop ist der Startschuss für die Entwicklung eines strategischen Plans mit der Definition von konkreten Maßnahmen gefallen. Kommunale Hitzeaktionspläne gelten bundesweit zunehmend als zentrales Instrument, um Städte und Gemeinden auf die Folgen extremer Temperaturen und der steigenden Anzahl an Hitzetagen vorzubereiten. Sie zielen darauf ab, besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen, dazu gehören Kinder, ältere oder gesundheitlich vorbelastete Menschen sowie Menschen, die im Freien arbeiten oder Sport treiben, rechtzeitig zu schützen und Vorsorgemaßnahmen zu etablieren.

Der Gemeinderat hatte im Vorfeld den politischen Rahmen für die Entwicklung eines Hitzeaktionsplans geschaffen und den Prozess damit angestoßen. Aufbauend auf dem Auftaktworkshop wird in einem weiteren Treffen der fachliche Austausch fortgesetzt und überlegt, wie die Bevölkerung und Interessenvertreter mit einbezogen werden können. Ziel ist es, auf lokaler Ebene konkrete und umsetzbare Maßnahmen zu entwickeln, um die Bevölkerung in Zeiten zunehmender Hitzewellen wirksam zu schützen.


Städtebaulicher Vertrag unterzeichnet

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Nürtingen.|  Derzeit ist das Areal nördlich des Bahnhofs Nürtingen, das auch „Gleis 13“ genannt wird, eher von praktischem Nutzen geprägt, als dass es mit Aufenthaltsqualität punktet. Doch der momentan dort befindliche Schotterparkplatz soll künftig einem lebendigen Mix aus Wohnen, Gewerbe und Mobilität weichen. Auf einer Fläche von rund 8000 Quadratmetern sind ca. 300 Wohneinheiten geplant. Dazu unterschrieben nun Oberbürgermeister Dr. Johannes Fridrich und der Investor Sandro Camilli den unter Federführung des Amtes für Liegenschaften, Wirtschaftsförderung und Bürgerbeteiligung mit dem Vorhabenträger ausverhandelten städtebaulichen Vertrag.

Als Grundlage für das Bauvorhaben „Urbanes Leben am Bahnhof“ dient der Siegerentwurf eines Wettbewerbs vom Herbst 2024 des Büros „ARP Architektenpartnerschaft Stuttgart GbR“. Das Wohnangebot wird von der Einzimmerwohnung für Studierende oder Senioren bis zur Vierzimmerwohnung für Familien reichen. Annähernd 40% der Wohnungen sollen sozial gefördert sein und nach Möglichkeit Wohnungssuchenden aus Nürtingen zugutekommen. Die geplanten drei Baukörper werden durch begrünte, gemeinschaftlich genutzte Flächen sowie einer gemeinsamen Tiefgarage verbunden.

Das Projekt ist elementares Element der Nürtinger Stadtplanung, vorzugsweise den Innenraum zu verdichten und damit den Flächenfraß zu reduzieren. Zusammen mit den in der östlichen Bahnstadt geplanten Objekten sollen so ca. 500 neue Wohnungen entstehen.


SG verpflichtet tschechischen Nationaltorhüter

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Die SG BBM Bietigheim treibt ihre Kaderplanung für die kommende Bundesligasaison weiter voran und verstärkt sich auf der Torhüterposition mit dem tschechischen Nationalspieler Jan Hrdlička. Der 28Jährige wechselt zur anstehenden Saison 2025/26 von MKS Kalisz aus der polnischen 1. Liga nach Bietigheim und hat einen Vertrag bis Sommer 2027 unterzeichnet.

Jan Hrdlička wurde in der Kleinstadt Litoměřice geboren, unweit von Lovosice, der Heimatstadt vom ehemaligen SG-Aufstiegshelden Jan Kulhanek. Seine handballerische Ausbildung begann er 2003 beim tschechischen Verein HK Město Lovosice, wo er zur Saison 2015/2016 auch den Sprung in die erste Mannschaft und damit in den Profibereich der 1. Liga schaffte. Zur Saison 2022 wechselte der Torhüter zum polnischen Topclub MKS Kalisz, wo er sich rasch als Stammtorhüter etablierte und mit konstant starken Leistungen überzeugte. In der vergangenen Spielzeit gehörte Hrdlička mit einer Fangquote von 31 Prozent zu den besten Torhütern der polnischen Liga.

Auch international bringt der 1,89 Meter große Schlussmann reichlich Erfahrung mit: Er ist fester Bestandteil der tschechischen Nationalmannschaft, nahm unter anderem an der Weltmeisterschaft 2025 teil und kam dort auch im Vorrundenspiel gegen Deutschland zum Einsatz.

Bastian Spahlinger, Geschäftsführer der SG BBM, zeigt sich hochzufrieden mit dem Neuzugang: „Jan hat in den letzten Jahren durch starke Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Nun möchte er in Deutschland den nächsten Schritt gehen und wir freuen uns sehr, dass er sich dabei für uns entschieden hat. Jan passt sowohl sportlich als auch menschlich – mit seiner freundlichen und motivierten Art – sehr gut zu uns.“

Jan Hrdlička selbst sagt zu seiner neuen Aufgabe: „Ich habe mich für Bietigheim entschieden, weil der Verein eine großartige Handballtradition und einen hervorragenden Ruf hat. Bei der SG BBM erwarte ich Handball auf einem sehr hohen Niveau. Mein Ziel ist es, der Mannschaft zu helfen, ihre sportlichen Ziele zu erreichen und mich dabei persönlich weiterzuentwickeln. Ich bin sehr dankbar, Teil dieses Teams zu sein – es ist eine große Ehre für mich.“


CHILL-OUT IM ABENDROT

Die schönsten Sundowner-Spots in den Städten des Südens

Stuttgart.| Die Städte in Baden-Württemberg verzaubern vom Morgen bis in die Nacht mit vielfältigen Erlebnissen. Nach einem langen Sightseeing-Tag kann man den Sonnenuntergang bei einem Sundowner in Premiumlage entspannt und aus der ersten Reihe genießen. Von den schönsten Sunset-Spots sind es dann oft nur wenige Schritte ins Nachtleben.

Teufelsbrücke Mannheim
Die Teufelsbrücke von 1875 ist die älteste noch erhaltene Brücke Mannheims und verbindet die Mühlauinsel mit dem Stadtviertel Jungbusch. Seit 1972 steht die bewegliche Drehbrücke unter Denkmalschutz und hat sich über die Jahre zum urbanen Sundowner-Spot entwickelt. Mit einem kühlen Getränk lässt sich das Farbenspiel am Abendhimmel an der Brücke mit Blick übers Wasser entspannt beobachten, bevor man sich im Jungbusch ins Nachtleben stürzt. Das kreative Szeneviertel bietet eine Vielzahl an Kultkneipen, Bars, Clubs und Restaurants, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Einen Überblick gibt die geführte Tour „Pulsierender Jungbusch“.
visit-mannheim.de

Scheffelterrasse Heidelberg
Einer der schönsten Plätze, um den Sonnenuntergang in Heidelberg zu bewundern, liegt im hinteren Teil des Schlossgartens: Von der Scheffelterrasse aus eröffnet sich ein Panoramablick zum Schloss, über die Altstadt, die Alte Brücke und den Neckar bis zur Rheinebene. Ihren Namen verdankt sie dem Dichter Joseph Victor von Scheffel, den der Ausblick zu seiner Dichtkunst inspirierte. Damit war er nicht allein: Auch der Dichterfürst Goethe suchte den stimmungsvollen Ort immer wieder auf. Der Eintritt in den Schlossgarten und zur Scheffelterrasse ist frei. Besonderer Tipp: Ganz romantisch wird es mit einem Glas Heidelberger Wein.
heidelberg-marketing.de

Turmberg Karlsruhe
Der Turmberg bei Karlsruhe ist der nordwestlichste Gipfel des Schwarzwalds und grenzt an den Kraichgau. Erreicht werden kann er mit der Turmbergbahn, Deutschlands ältester noch in Betrieb befindlicher Standseilbahn, oder auf 528 Stufen über die “Hexenstäffele”. Seine Aussichtsterrasse bietet einen spektakulären Blick über die Fächerstadt, das Rheintal und bei entsprechender Witterung sogar die Gipfel der Nordvogesen. Jeden Abend versammeln sich Einheimische wie Gäste dort auf den Terrassenstufen und genießen, wie die sinkende Sonne die Landschaft in ein magisches Licht taucht. Im Anschluss kann man den Tag im Hofbistro „Anders auf dem Turmberg“ ausklingen lassen.
karlsruhe-erleben.de

SP6 Strandbar Pforzheim
Sonnenschirme, Liegestühle, Palmen, Sangria und Sand unter den Füßen … Klingt nach Urlaub? Fühlt sich auch so an. In der „SP6 Strandbar“ auf dem Sparkassenparkhaus Pforzheim kann man den Alltag in den Sommermonaten ganz weit hinter sich lassen und eine relaxte Auszeit nehmen. Ein unschlagbarer Ausblick auf den Sonnenuntergang ist dabei natürlich inklusive. Interessierte können davor noch einen Abstecher in die interaktive Dauerausstellung „Gold.Geld.Gesellschaft.“ im nahegelegenen „TurmQuartier“ der Sparkasse machen und dort Wissenswertes rund um das Edelmetall und die Geschichte der Goldstadt Pforzheim erfahren.
turmquartier.de

Martin-Heinrich-Wengerthäusle Heilbronn
Bei regionaler Kost und feinen Weinen inmitten der Reben sitzen und beobachten, wie sich der Himmel rosarot färbt, bis die Sonne am Horizont verschwindet? Das kann man am Martin-Heinrich-Wengerthäusle auf dem Wartberg in Heilbronn. An den Wochenenden zwischen April und Oktober übernehmen die 14 Betriebe der Wein-Villa abwechselnd den Ausschank. Erreichen lässt sich das Wengerthäusle mit dem Sightseeing-Bus und der normalen Stadtbuslinie – wesentlich komfortabler als im Mittelalter, als der Weinbau auf dem Wartberg in einer Urkunde aus dem Jahr 1146 erstmals erwähnt wurde.
heilbronn.de/tourismus.html

Teehaus im Weißenburgpark Stuttgart
Ein wahres Kleinod der Naherholung liegt auf einem Hügel im Südosten Stuttgarts. Um 1850 wünschte man sich für den Weißenburgpark eine Villa mit dem „Hauptzweck, dass an dieser schönen Stelle mit Kaffee, Limonade und sonstigen feinen Getränken aufgewartet wird“. Heute ist das Teehaus ein beliebtes Freiluft-Café. Drum herum bieten Terrassen traumhafte Ausblicke auf Stuttgart und unterhalb der großen Aussichtsplattform lädt eine Wiese zum Sundowner-Picknick ein. Danach lohnt ein Abstecher in die nur einen kurzen Spaziergang entfernte Schwarz-Weiß-Bar mit ihren ausgefallenen Cocktails und Spirituosen.
stuttgart-tourist.de

Donau-Ufer Ulm
Wer Ulm im Abendrot in seiner vollen Pracht sehen will, geht am besten ans Donau-Ufer. Dort bietet die Uferbar, ein waldgrün gestrichener Kiosk, leckere Sommerdrinks, Wein, Bier und Kaffeespezialitäten. Mit denen kann man sich dann ein Plätzchen am Fluss suchen und von einem der Tische oder aus dem Liegestuhl die einmalige Sicht auf die Ulmer Skyline genießen: Das Ulmer Münster mit dem welthöchsten Kirchturm ragt über den Altstadthäusern empor und man sieht die Spitze der gläsernen Pyramide der Stadtbibliothek. Nach Einbruch der Dunkelheit bietet sich ein Bummel durch das malerische Fischerviertel an.
tourismus.ulm.de

Merkur Baden-Baden
Vom Baden-Badener Hausberg Merkur aus liegt einem die Stadt buchstäblich zu Füßen. Mit der „MerkurBergbahn“ erklimmt man den 668 Meter hohen Gipfel in wenigen Minuten, kann ihn aber auch zu Fuß oder mit dem Rad erklimmen. Oben angekommen, bietet sich ein faszinierender Rundblick über Baden-Baden, die höchsten Berge des Nordschwarzwaldes und das Murgtal bis in die Oberrheinebene und zu den Vogesen, hinter denen die letzten Sonnenstrahlen des Tages verschwinden. Bei einem Gläschen heimischen Rieslings lässt sich dann die romantische Abenddämmerung auf der Terrasse des Restaurants Merkurstüble genießen.
baden-baden.com

Mariensteg und Dreisamschaukel Freiburg
Die Dreisam ist Freiburgs Lebensader. Der Fluss bietet im Sommer Erfrischung, speist mit seinem klaren Wasser ganzjährig die berühmten Bächle und lässt den Trubel der Stadt mit seinem gemütlichen Plätschern in weite Ferne rücken. Am Dreisam-Ufer gibt es viele schöne Plätze für einen Sundowner. Ein besonders beliebter Spot ist der 35 Meter lange Mariensteg. Eine Jugendstilbrücke, die 1980 komplett erneuert wurde und eine Überraschung birgt: Unbekannte haben hier eine Schaukel installiert, mit der man über die Dreisam schwingen kann. Trockenen Fußes erreicht man sie zwar nicht, dafür kommt man der Abendsonne mit etwas Schwung noch näher.
visit.freiburg.de


Italienischer Nationalspieler verstärkt die SG

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Bietigheim-Bissingen.| Die SG BBM Bietigheim freut sich, die Verpflichtung von Max Prantner bekannt zu geben. Der italienische Rückraumspieler aus Südtirol wechselt zur anstehenden Saison 2025/26 ins Ellental und unterzeichnete einen Vertrag bis 2027.

Am 24. Juni 2000 in Meran geboren durchlief Prantner seit dem Jahr 2005 die Jugendabteilung seines Heimatvereins Alperia Meran Handball. Seit 2018 gehörte Prantner zum Kader der ersten Mannschaft – den „Black Devils“ – in der italienischen Serie A. Mit konstant starken Leistungen entwickelte er sich dort zu einem Schlüsselspieler im Rückraum.

Der 1,80 Meter große Linkshänder ist variabel einsetzbar – sowohl im rechten Rückraum als auch auf Rückraum-Mitte-Position – und bringt bereits umfangreiche internationale Erfahrung mit. Prantner spielte in sämtlichen italienischen Nachwuchs-Nationalteams und gehört derzeit zum erweiterten Aufgebot der A-Nationalmannschaft, die zuletzt an der Handball-Weltmeisterschaft 2025 teilnahm.

Max Prantner stammt aus einer echten Handballfamilie: Sein Vater Jürgen Prantner prägte über 15 Jahre lang als Cheftrainer das Geschehen beim SC Meran und ist aktuell als Co-Trainer der italienischen Nationalmannschaft tätig. Auch Bruder Leo Prantner ist im Profi-Handball aktiv – er steht beim Bundesligisten Füchse Berlin unter Vertrag.

Bastian Spahlinger, Geschäftsführer der SG BBM, freut sich über die Neu-Verpflichtung: „Max ist ein junger Spieler mit viel Potential und großer Variabilität. Mit seinem Spielverständnis und seiner Dynamik passt er perfekt in unser Konzept. Zudem besticht Max mit seiner netten, aufgeschlossenen Art und ArbeiterMentalität.“

„Ich verfolge den deutschen Handball schon seit vielen Jahren und die SG BBM Bietigheim war dabei immer ein etablierter und ambitionierter Verein. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich vom Interesse des Clubs erfahren habe. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und werde alles daransetzen, gemeinsam mit der Mannschaft die gesteckten Ziele zu erreichen.“, sagt der 25-jährige Rückraumspieler, der ab der Saison 2025/26 das Trikot der SG BBM tragen wird.