Sanierungsarbeiten in der Gemeindehalle Jesingen im Plan

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Kirchheim unter Teck.| Die Sanierung der Gemeindehalle Jesingen kommt planmäßig voran. Mitglieder des Ortschaftsrates nutzten einen Abend, um die aktuellen Sanierungsmaßnahmen im Ortsteil Jesingen zu besichtigen. Nach der Lindachschule war die Gemeindehalle das zweite Ziel der Besichtigungstour. Im Mittelpunkt stand der Große Saal, das Herzstück der Gemeindehalle. Vor Ort konnte der Rat das Voranschreiten der Arbeiten an der Wandverkleidung und der Elektrik begutachten.

Projektleiterin Beate Kloss-Nitzschke vom Sachgebiet Hochbau stellte zu Beginn die historische Entwicklung der Halle dar. Die Gemeindehalle Jesingen ist ein Bauwerk aus den 1950er Jahren. Bereits beim Bau der Halle wurden nicht alle Anforderungen zum Brandschutz erfüllt. Im Rahmen einer Brandverhütungsschau Ende 2012 und einer bauordnungsrechtlichen Anordnung im Jahr 2018 wurden die Brandschutzmängel bereits deutlich gemacht. Nach einem umfassenden Brandschutzkonzept, das vor zwei Jahren für das gesamte Bauwerk erstellt wurde, wurde die weitere Nutzung als Versammlungsstätte ausgeschlossen. „Dies bedeutet, dass sich derzeit maximal 200 Personen in der Halle aufhalten dürfen“, so Ortsvorsteherin Gabriele Armbruster weiter.

Im Mittelpunkt der Sanierungsarbeiten stehen einerseits die Frühwarnung, die verbauten Materialien, aber auch die Anordnung der Fluchtwege und der Rauchabzug im Brandfall. Bereits im Jahr 2023 wurden im gastronomischen Bereich Maßnahmen im Treppenhaus, im Unter- und Obergeschoss umgesetzt. Damals wurden Brandschutztüren eingebaut, Wände für einen gesicherten Fluchtweg eingezogen und vorbereitende Arbeiten für die Sanierung im Großen Saal ausgeführt.

Aktuell sind die Schreiner und die Elektriker am Werk. Bertram Kiltz und Melanie Geiß von Kiltz Kazmaier Architekten zeigten, dass die neuen Fenster zur Entrauchung und zugleich besseren Belüftung bereits eingebaut sind. Durch eine neue Holzwandverkleidung in Verbindung mit einer nichtbrennbaren Dämmung werden die Hallenwände brandschutztechnisch ertüchtigt. Zusätzlich wird im gesamten Gebäude eine Brandmeldeanlage zur Kompensation der Hallendecke installiert. Im Rahmen dieser Maßnahme wird auch die Hallenbeleuchtung ausgetauscht. Für diese Maßnahme können Fördergelder abgerufen werden.

Während der Sanierung ist die Gemeindehalle für Veranstaltungen geschlossen. Die Vereine, die die Gemeindehalle nutzen, weichen auf alternative Räumlichkeiten im Ortsteil oder in der Stadt Kirchheim unter Teck aus.

Bis Ende des Jahres sollen die wesentlichen Sanierungsarbeiten abgeschlossen werden, sodass die Gemeindehalle im neuen Jahr wieder zur Verfügung steht. Der Austausch der Beleuchtung, sowie die Arbeiten an der Brandmeldeanlage werden im ersten Quartal 2026 ausgeführt.


Wüstenrot und ERGO verlängern Kooperationsvertrag

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Die Wüstenrot Bausparkasse AG und die ERGO Beratung und Vertrieb AG haben ihre Kooperation um weitere fünf Jahre verlängert. Zudem wird Wüstenrot künftig exklusiver Partner der ERGO für das private Baufinanzierungsgeschäft.
Die Verlängerung der Kooperationsvereinbarung, die im Bausparbereich mehr als 15 Jahre zurückreicht, wurde in diesen Tagen unterzeichnet. Beide Partner betonten im Zuge der Vertragsverlängerung die Bedeutung der langjährigen und erfolgreichen Zusammenarbeit im Bausparen und in der Baufinanzierung. Die Zusammenarbeit bei der Vermittlung von Baufinanzierungen soll in Zukunft vertieft und weiter ausgebaut werden. Wüstenrot stärkt damit seine Position als Kooperationsbausparkasse.
Durch die Zusammenarbeit bekommt die ERGO Zugang zum Baufinanzierungsportal von Wüstenrot. Dieses steht Vertriebspartnern zur Verfügung und ermöglicht die vollelektronische Einreichung und Abwicklung von Finanzierungsanträgen an ERGO, Wüstenrot sowie über 400 Finanzierungspartner. Das System erlaubt somit eine umfassende, bedarfsorientierte Kundenberatung und eine zeitnahe Bearbeitung. Im Rahmen der Partnerschaft stellt Wüstenrot der ERGO künftig eine Kombination digitaler Beratungslösungen und persönlicher Präsenz durch Bauspar- und Finanzierungsfachleuten vor Ort zur Verfügung. Damit wird sichergestellt, dass Kundinnen und Kunden eine noch effizientere und individuellere Beratung erhalten.
„Wir freuen uns sehr, dass wir die partnerschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit mit ERGO weiter ausbauen und so auch unsere Vertriebskraft in der Baufinanzierung stärken“, sagt Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse. „Exzellente Produkte und eine qualitativ hochwertige Baufinanzierungsberatung sind die Schlüsselfaktoren, damit Menschen den Weg ins eigene Zuhause finden. Gleichzeitig wächst auch die Nachfrage nach Modernisierungs- und energetischen Sanierungsmaßnahmen kontinuierlich.“
Dr. Christian Gründl, Vorsitzender des Vorstands der ERGO Beratung und Vertrieb AG: „Wir sind schon seit vielen Jahren vertrauensvoller Partner von Wüstenrot. Die bestehende, erfolgreiche Kooperation wollen wir – wie bereits im Bausparen – auch in der privaten Baufinanzierung weiter voranbringen. Dem dient auch die Fokussierung auf Wüstenrot als exklusivem Baufinanzierungspartner. Von der Kombination digitaler mit persönlicher Unterstützung vor Ort erwarten wir gute Erfolge.“


Aktueller Warnhinweis für den Bereich Esslingen

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Donnerstag, 13.11.2025, 17.00 Uhr | Zur Stunde rollt eine Welle von betrügerischen Telefonanrufen vor allem über den Bereich Ostfildern und Deizisau hinweg. Die Kriminellen geben sich als Polizeibeamte oder andere Amtspersonen aus, erzählen von einem angeblichen, schweren Unfall eines Angehörigen und fordern Bargeld um eine Haftstrafe zu vermeiden. Oder sie erkundigen sich nach Ihrem Geld und Wertsachen, welche bei Ihnen zu Hause oder bei Ihrer Bank angeblich nicht mehr sicher sind und drängen Sie dazu, diese zur Verwahrung an die Polizei zu übergeben.

Die Polizei rät: Schützen Sie sich, indem Sie sofort auflegen, wenn Sie einen Anruf dieser Art von einem vermeintlichen Polizeibeamten erhalten!

Gehen Sie nicht auf das Gespräch ein. Es handelt sich um einen Anruf von Kriminellen! Die echte Polizei fordert niemals Geld, fragt Sie auch niemals nach Geld oder Wertsachen und würde diese auch nie in Verwahrung nehmen.


Audi enthüllt Design für die Formel 1

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  • Audi R26 Concept gibt Ausblick auf den Markenauftritt in der Formel 1
  • Kompromisslose Klarheit auf der Rennstrecke und darüber hinaus
  • Vorstandsvorsitzender Gernot Döllner: „Formel-1-Einstieg ist der nächste Schritt in der Neuaufstellung von Audi“

Ingolstadt/München.| 115 Tage vor dem ersten Renneinsatz in der Formel 1 hat Audi in seinem Brand Experience Center in München einen Ausblick auf den Auftritt des Unternehmens in der Königsklasse des Motorsports gegeben. Wie bei zukünftigen Serienmodellen setzt Audi auch auf und abseits der Rennstrecke auf kompromisslose Klarheit.

„Mit dem Einstieg in die Königsklasse des Motorsports setzt Audi ein klares, ambitioniertes Statement“, sagt Audi CEO Gernot Döllner. „Er ist das nächste Kapitel in der Neuaufstellung des Unternehmens. Die Formel 1 wird ein Katalysator für den Wandel hin zu einem schlankeren, schnelleren und innovativeren Audi sein.“ Zudem steige Audi laut Döllner mit einem ehrgeizigen, aber realistischen Plan in die Rennserie ein: „Wir gehen nicht in die Formel 1, um nur dabei zu sein. Wir wollen gewinnen. Gleichzeitig wissen wir: Ein Top-Team in der Formel 1 wird man nicht über Nacht. Es erfordert Zeit, Ausdauer und unermüdliches Hinterfragen des Status quo. Ab 2030 wollen wir um den Weltmeistertitel kämpfen.“

F1 Team als Wegbereiter des neuen Markenauftritts von Audi

Der Audi R26 Concept ist ein klares Statement und gibt einen konkreten Ausblick auf die Farbwelt sowie das Design des ersten Formel-1-Rennwagens der Marke, der im Januar enthüllt wird. Diese visuelle Identität basiert auf der kürzlich vorgestellten Designphilosophie und deren vier Gestaltungsprinzipien: klar, technisch, intelligent und emotional. „Wir implementieren eine einheitliche Designsprache, die alle Aspekte unseres Unternehmens vereint“, sagt Audi Chief Creative Officer Massimo Frascella. „Damit wird das Formel-1-Projekt zum Vorreiter für den neuen Markenauftritt, der künftig sowohl im F1-Team als auch bei Audi insgesamt ausgerollt wird.“

Der R26 Concept ist eine der ersten Ausdrucksformen der neuen visuellen Identität der Marke. Minimalistische Grafikflächen zeichnen sich durch geradlinige geometrische Schnitte aus und verbinden sich mit der komplexen Geometrie des Rennwagens. Die Farbpalette besteht aus den Farben Titanium, Carbon-Schwarz und dem neu vorgestellten Audi Rot. Als Teil dieser Identität integriert Audi auch die roten Ringe, um nuanciert seine Präsenz in der Formel 1 zu unterstreichen

F1 als globale Bühne für „Vorsprung durch Technik“

Das Formel-1-Projekt ist für Audi ein strategisches Leuchtturmprojekt, das die technologische, kulturelle und unternehmerische Neuausrichtung der Marke widerspiegelt. Es soll Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende gleichzeitig begeistern. Entwicklung und Renneinsatz erfolgen in einem wirtschaftlich attraktiven Rahmen: Eine für alle Teams geltende Kostendeckelung („Cost Cap“) sorgt für ein klar definiertes Budget und Bedingungen, während die weltweite Reichweite der Formel 1 eine starke Markenpräsenz und Sponsoring-Möglichkeiten bietet.

Die Formel 1 ist seit Jahrzehnten eine global etablierte Sportplattform und mit mehr als 820 Millionen Fans die weltweit beliebteste Sportserie. Im Jahr 2024 haben rund 1,6 Milliarden TV-Zuschauer die Rennen verfolgt. Die finanziellen Bewertungen der Formel-1-Teams liegen im Milliardenbereich. Das künftige Audi F1-Team hat mit adidas, bp und dem zukünftigen Titelpartner Revolut bereits drei Weltkonzerne als Partner an seiner Seite – und das Interesse, Audi in der Formel 1 zu begleiten, ist groß.

Für den Einstieg in die Formel 1 hat Audi die Sauber Group in der Schweiz Anfang dieses Jahres vollständig übernommen und damit die Voraussetzung geschaffen, um den Staatsfonds von Katar als Investor an Bord zu holen. An der Spitze des Audi F1-Projekts stehen mit dem früheren Ferrari-Teamchef Mattia Binotto und Jonathan Wheatley zwei erfahrene Formel-1-Manager, die direkt an Audi CEO Gernot Döllner berichten. Bei den Fahrern setzt das Unternehmen mit Routinier Nico Hülkenberg (Deutschland) und Nachwuchstalent Gabriel Bortoleto (Brasilien) auf eine Kombination aus Erfahrung und jugendlicher Energie.

„Die Formel 1 ist mehr als Motorsport“, sagt Jürgen Rittersberger, CFO der AUDI AG. „Sie ist Show, Emotion, Technologie – und auch eine Herausforderung. Aber genau diese Kombination bringt uns dahin, wo wir hinwollen: neue Kundengruppen für Audi begeistern. Mit der enormen Reichweite der Formel 1 haben wir die Chance, neue Kunden für unsere Marke zu gewinnen – insbesondere in der jüngeren Zielgruppe, denn dort verzeichnet die Formel 1 ein rasantes Wachstum. Dank der Kostenobergrenze ist die Formel 1 heute finanziell berechenbarer denn je. Wenn wir uns die Entwicklung der Sponsoring-Möglichkeiten, die Team-Bewertungen und das gesamte Umsatzpotenzial in der Formel 1 ansehen, wird eines klar: Dieser Weg ergibt für Audi absolut Sinn – auch wirtschaftlich.“

Vom Motorsport-Erbe zum F1-Newcomer

Motorsport ist Teil der DNA von Audi und war schon immer Antrieb für technologischen Fortschritt und Innovation. Vom ersten Grand-Prix-Fahrzeug mit Mittelmotor über den Allradantrieb quattro im Rallyesport bis hin zu den Diesel-, Hybrid- und Elektroantrieben in Le Mans, in der Formel E und bei der Rallye Dakar hat Audi bisher jedes Motorsport-Projekt mit Entschlossenheit, Mut, Ausdauer und Teamgeist zum Erfolg geführt und dabei stets Pionierleistungen erbracht. Daran soll das Formel-1-Engagement von Audi anknüpfen.

Die Königsklasse des Motorsports gilt als härtestes Testlabor der Welt. Die kurzen Entwicklungszyklen, flachen Hierarchien und schnellen Entscheidungen sollen dem gesamten Unternehmen als Vorbild dienen. Gleichzeitig ist Audi damit nah an den neuesten technologischen Entwicklungen und Materialien. Dank eines offenen Wettbewerbs dient die Formel 1 als Technologietreiber sowohl für die Elektromobilität als auch für nachhaltige E-Fuels – beides Themen mit hoher Relevanz auch für Serienmodelle. Auf diesen beiden Gebieten bietet das Reglement große Freiheiten und Raum für Innovationen.

Tiefgreifende Änderungen im technischen Reglement der Formel 1 ab 2026 bieten für Audi als Neueinsteiger den idealen Zeitpunkt für den Eintritt in die Königsklasse. Alle Wettbewerber müssen sich zur selben Zeit sowohl beim Fahrzeug als auch beim Antrieb mit neuen Rahmenbedingungen und Technologien vertraut machen.

Meilensteine und der Weg in die Formel 1

Bereits seit Frühjahr 2022 entwickelt Audi in Neuburg an der Donau – dem einzigen operativen Standort eines F1-Teams in Deutschland – die sogenannte „Power Unit“ für die Formel 1. Sie besteht aus einem V6-Verbrennungsmotor (ICE) mit 1,6 Liter Hubraum und Turboaufladung, einem Energie-Rückgewinnungs-System (ERS) inklusive Energiespeicher (ES) und elektrischer Motor-Generator-Einheit (MGU-K) sowie einer elektronischen Steuereinheit (CU-K). Neben der Power Unit wird in Neuburg auch das Getriebe entwickelt, das in Kombination mit der Power Unit den sogenannten Antriebsstrang bildet. Das neue technische Reglement für die F1-Antriebe setzt mit einem neuen Hybridkonzept auf mehr Serienrelevanz. Die Leistung des E-Motors wurde verdreifacht und liegt künftig auf einem vergleichbaren Level mit dem Verbrennungsmotor, der ab 2026 mit nachhaltigen Kraftstoffen betrieben wird. Audi arbeitet hier seit 2022 exklusiv mit dem britischen Unternehmen bp zusammen.

Die Konzeptentwicklung für den F1-Antrieb „made in Germany“ hat 2022 begonnen. Nur rund zwei Jahre später lief der komplette Antriebsstrang erstmals als Einheit dynamisch in der Rennsimulation auf dem Prüfstand. Besondere Bedeutung kommt dabei virtuellen Simulationen und digitalen Entwicklungstools zu, da es bis Anfang 2026 reglementbedingt keine Möglichkeit gibt, die neuen Antriebe auf einer Rennstrecke zu testen. Ein dynamischer Fahrsimulator ebenso wie digitale Tools und Methoden spielen daher, ähnlich wie in der Produktentwicklung bei Audi, eine bedeutende Rolle in der Entwicklung. Inzwischen sind die ersten Antriebseinheiten für den Einsatz auf der Rennstrecke fertiggestellt und werden ab Dezember von Neuburg an der Donau aus an die jeweiligen Einsatzorte verbracht.

In der F1 Factory in Hinwil entwickelt und baut das Team die Rennfahrzeuge. An dem Schweizer Standort sind auch Planung und Durchführung der Renneinsätze verortet. Dazu kommt seit Sommer 2025 ein Technikbüro im englischen Bicester. Die Präsenz im sogenannten „Motorsport Valley“ verschafft dem Team Zugang zu zusätzlicher F1-Expertise. Zwischen den Standorten findet eine intensive technische Zusammenarbeit statt, um die Vorteile und Möglichkeiten eines Werksteams mit der nahtlosen Integration von Antrieb und Chassis voll auszuschöpfen.

Erstes Rennen in der Formel 1

Das künftige Audi F1-Team wird sich im Januar 2026 beim offiziellen „Team Launch“ präsentieren. Ende Januar finden erste offizielle Testfahrten mit den Formel-1-Rennwagen der neuen Generation noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit im spanischen Barcelona statt. Bei weiteren Tests in Bahrain (11.–13. Februar und 18.–20. Februar) wird das Audi Werksteam erstmals vor den Augen der Öffentlichkeit in der Formel 1 testen, ehe vom 6. bis 8. März in Melbourne (Australien) das mit Spannung erwartete Debüt der Marke in der Königsklasse des Motorsports erfolgt.


Stadionsicherheit und Fankultur gemeinsam erhalten

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Auf Einladung der Innenministerkonferenz haben Vertreter von Politik, Polizei, dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), der DFL Deutsche Fußball Liga und der Koordinierungsstelle Fanprojekte (KOS) in den vergangenen Monaten intensiv über die Sicherheit in Fußballstadien in der eingesetzten Bund-Länder-offenen-Arbeitsgruppe (BLoAG) diskutiert. Ausgangspunkt war ein Spitzengespräch von Innen- und Sportministern mit Vertretern des Fußballs im Oktober 2024. Dessen Hintergrund waren insbesondere die Zahl von Einsatzstunden der Polizei rund um die Fußballspiele sowie öffentlichkeitswirksame Gewaltvorfälle.

Der deutsche Profifußball ist bekannt für eine vielfältige, einzigartige Fankultur und stimmungsvolle Stadien. Das Stadionerlebnis in Deutschland ist zudem sicher. Die offiziellen Statistiken, etwa der Zentralen Informationsstelle Sporteinätze (ZIS) der Polizei, sowie Umfragen unter Besucherinnen und Besuchern der Stadien bestätigen dies ausdrücklich. Zudem arbeiten DFB, DFL, Klubs und alle Netzwerkpartner gemeinsam stetig und intensiv an der weiteren Verbesserung der Stadionsicherheit unter Wahrung der positiven Fankultur.

Die vielfältige deutsche Fankultur ist im internationalen Vergleich einzigartig. Sie gerät jedoch aktuell von zwei Seiten unter Druck. Zum einen durch die Gewaltbereitschaft krimineller Einzeltäter, zum anderen stehen infolgedessen aus der Politik Androhungen von zum Teil auch kollektiv wirkenden behördlichen Maßnahmen im Raum, die viele Fans und Unbeteiligte betreffen würden. In der BLoAG wurden beispielsweise die Reduzierung beziehungsweise Streichung von Kartenkontingenten für Gästefans oder die Verpflichtung zur Personalisierung von Tickets gefordert. Thematisiert wurde auch, dass von den Behörden Sicherheitskonzepte der Klubs nicht mehr genehmigt werden, so dass Spiele im Zweifel nicht stattfinden könnten.

Aus Sicht des Fußballs sollten derartige einseitige Eingriffe der Behörden unbedingt vermieden werden, weil sie nicht auf die Täter zielen und zur Zielerreichung ungeeignet sind. Ziel des DFB und der DFL war und ist es in allen Gesprächen, im Sinne des Fußballs geeignete und zielführende Maßnahmen zu vereinbaren, welche die Sicherheit rund um Fußballspiele weiter verbessern und zugleich Einsatzstunden der Polizei reduzieren können. Zugleich galt es aber, ungeeigneten, nicht erforderlichen und/oder nicht angemessenen Forderungen mit Aufklärung und sachlichen Argumenten entgegenzutreten. In den Gesprächen wurden unterschiedliche Standpunkte sehr deutlich.

Mit aktuellen Zwischenergebnissen aus der BLoAG hat sich unter anderem das Präsidium des DFL e.V. in der Sitzung am gestrigen Dienstag unter Beteiligung des DFB-Präsidenten detailliert auseinandergesetzt – und neben der Zustimmung zu sinnvollen Maßnahmen klare Forderungen zur Zusammenarbeit zwischen Fußball, Politik und Behörden formuliert.

Ein wichtiges Mittel im Konsens mit der Politik bleibt die Prävention, gepaart mit einer vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Netzwerkpartner. Auch die von DFB und DFL zugesagte Erhöhung der Mittel für die sozialpädagogischen Fanprojekte soll dem Ausbau der Präventionsarbeit dienen. Zudem sind die in vielen Bundesländern vorhandenen Stadionallianzen bereits ein wirksames Instrument.

Ergänzt werden muss die Prävention durch konsequentes, aber auch transparentes Vorgehen des organisierten Fußballs gegen individuelle Störer und Gewalttäter. Hierzu kann es keine unterschiedlichen Auffassungen geben – gerade dann, wenn wir unsere Fankultur erhalten und behördliche Eingriffe in den Spielbetrieb vermeiden wollen.

Einigkeit besteht derzeit in Bezug auf die Stärkung des Sicherheits- und Fanmanagements der Klubs und die Stärkung von Präventionsmaßnahmen (insbesondere der Stadionallianzen). Zudem soll die Einrichtung einer verbandsseitig zentralen Instanz zur Rechts- und Fachaufsicht im Hinblick auf Stadionverbote umgesetzt werden. Positiv ist zu bewerten, dass die vorhandenen dezentralen Strukturen lokaler Stadionverbotskommissionen mit ihren Sanktionsrechten bestehen bleiben sollen. Darauf hatten die Experten aus DFB, DFL und Klubs mit guten Argumenten hingewirkt. Die neue Instanz dient als übergeordnete Fachaufsicht, um ein einheitliches, konsequentes, effektives, effizientes und faires Stadionverbotsverfahren zu gewährleisten.

Im Hinblick auf die Einzeltäterverfolgung fordert der Fußball zudem ausdrücklich, dass ein Stadionverbot sich auf konkrete, nachweisliche Tatsachen von hinreichendem Gewicht stützen muss, die in der Mitteilung zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens an die lokale Stadionverbotskommission ausführlich dargelegt werden müssen. Stadionverbote “mit der Gießkanne” kann es nicht geben. Ein Stadionverbot muss sich gegen Personen richten, bei denen die Besorgnis besteht, dass sie Störungen bei Fußballveranstaltungen verursachen werden. Entsprechend bedarf es beschleunigter Verfahren mit angemessenen Fristen. Hierzu erwarten wir verbindliche Zusagen und konkrete Maßnahmen von Politik und Polizei.

Ein klares Bekenntnis des Fußballs zum Ausbau der Prävention geht mit ersten weiteren Maßnahmen einher – explizit einer Erhöhung der Zahl der Fanbeauftragten sowie der Stärkung der Sicherheitsbeauftragten und Veranstaltungsleiter der Klubs. Bereits bei der Mitgliederversammlung des DFL e.V. Anfang Dezember sollen diese für die Bundesliga und 2. Bundesliga beschlossen werden.

DFB und DFL bleiben dem gemeinsamen Ziel verpflichtet, das hohe Sicherheitsniveau auch künftig zu gewährleisten, Polizeieinsatzstunden zu reduzieren und eine positive Fankultur zu erhalten.


Landeshauptstadt Stuttgart plant starkes Nahverkehrsangebot

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Fortschreibung berücksichtigt Haushaltslage

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart will den Nahverkehr trotz finanzieller Einsparungen stärken. Neue Projekte, wie die U19-Verlängerung und die U25-Linie, sollen schrittweise realisiert werden. Ein neuer Betriebshof in Weilimdorf wird für den Ausbau der Stadtbahn benötigt. Zudem wird die Schieneninfrastruktur verbessert. Bürgerinnen und Bürger wurden in die Planung einbezogen.

Die Mobilitätsbefragung 2024 zeigt es: Die Stuttgarterinnen und Stuttgarter sind mit der erbrachten Leistung der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sehr zufrieden. Stadt und SSB wollen an der engen Zusammenarbeit festhalten und sie mit Blick auf die schwierige Haushaltslage fortsetzen. Basis dafür ist die Weiterführung des Nahverkehrsplans. Er ist das wichtigste Planungsinstrument zur Gestaltung des stadteigenen ÖPNV und regelt die Entwicklungen in den kommenden fünf Jahren.

Einsparungen betreffen neue Projekte

Angesichts der angespannten Haushaltslage steht die Stadt vor der Herausforderung, im öffentlichen Nahverkehr finanzielle Kürzungen vorzunehmen. Geplant sind Einsparungen von rund 25 Millionen Euro pro Jahr, die ausschließlich neue Projekte betreffen sollen.

Wichtige Punkte aus der dritten Fortschreibung des Nahverkehrsplans wurden bereits umgesetzt oder befinden sich vor der Umsetzung. Dazu zählen unter anderem die Erweiterung der Stadtbahnlinie U1 auf 80 Meter lange Züge in Doppeltraktion, die im Jahr 2026 erstmals verkehren sollen.

Festgehalten werden soll an der Verlängerung der U19 zum Mercedes-Benz-Museum und die neue U25-Linie, die Plieningen und die Universität Hohenheim mit der Innenstadt verbindet. Diese Vorhaben sollen schrittweise und mit Blick auf die finanziellen Gegebenheiten realisiert werden.

Neuer Stadtbahnbetriebshof in Weilimdorf

Ein zentrales Projekt bleibt der Bau eines neuen Stadtbahnbetriebshofs im Bezirk Weilimdorf, der mit einem städtischen Zuschuss gefördert wird. Der Betriebshof ist entscheidend, um die für den Ausbau des Nahverkehrs notwendigen Stadtbahnwagen zu unterbringen. In Kombination mit der Verlängerung der U13 nach Hausen wird dieses Vorhaben zügig vorangetrieben.

Im Busverkehr wurden bereits Verbesserungen umgesetzt, etwa die Einführung der neuen Linie 47 zwischen dem Stuttgarter Osten und der Innenstadt sowie Taktverdichtungen auf der Linie 42. In Zukunft wird dort ein Fünf-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit eingeführt, um die Fahrgastnachfrage auch bei weniger Großraumbussen zu decken.

Investitionen in die Qualität der Schieneninfrastruktur

Zudem stehen in den kommenden Jahren mehrere Baumaßnahmen an, um die Qualität der Schieneninfrastruktur aufrechtzuerhalten. Diese Maßnahmen sind erforderlich, um die Verlässlichkeit und Leistungsfähigkeit der Stuttgarter Stadtbahn langfristig zu sichern.

Die Bürgerinnen und Bürger wurden aktiv an der Planung beteiligt. Bereits im Jahr 2024 gab es eine Bürgerbeteiligung in Form einer Onlinebefragung, vier Vor-Ort-Veranstaltungen sowie einer Sitzung des Jugendgemeinderats zum Thema. Viele der Vorschläge aus der Beteiligung werden bereits zum kommenden Fahrplanwechsel umgesetzt, insbesondere Verbesserungen der Umstiegsmöglichkeiten zwischen Stadtbahn und Busverkehr.

In den kommenden Wochen werden die Bezirksbeiräte, größtenteils in gemeinsamen Sitzungen, ihre Stellungnahmen zum neuen Nahverkehrsplan diskutieren und abgeben. Der Beschluss durch den Gemeinderat ist für den 18. Dezember geplant.

Der Nahverkehrsplan der Landeshauptstadt Stuttgart legt die Grundsätze für den Ausbau und die Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs fest. Er regelt sowohl den Umfang und die Qualität des Verkehrsangebots als auch die Integration der verschiedenen Verkehrsmittel und ist ein zentrales Planungsinstrument für die Gestaltung des Stuttgarter ÖPNV.


Angehende Bergretterinnen und Bergretter legen Grundlagenprüfung erfolgreich ab

51 Anwärterinnen und Anwärter aus 14 Bergwachten der DRK Bergwacht Württemberg haben in Schwäbisch Gmünd – Degenfeld die diesjährige Grundlagenprüfung abgelegt und damit einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu ihrem ehrenamtlichen Dienst als Bergretterinnen und Bergretter erreicht.

Eine Besonderheit in diesem Jahr: Erstmals legte ein Anwärter aus dem Iran die Prüfung in englischer Sprache ab. Er studiert derzeit in Deutschland und war in seiner Heimat beim Roten Halbmond aktiv. Da er aktuell noch die deutsche Sprache erlernt, wurde ihm die Teilnahme auf Englisch ermöglicht – ein Beispiel für die Offenheit und Integrationsbereitschaft innerhalb der Bergwacht-Gemeinschaft.

Geprüft wurde theoretisches Wissen und Können in den Bereichen Naturschutz, Alpine Gefahren, Wetter- und Lawinenkunde, Luftrettung und Orientierung im Gelände. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem sicheren Umgang mit Karte, Kompass und Planzeiger, denn nicht überall ist eine Navigation über Satellit, etwa per GPS, zuverlässig möglich.

Im zweiten Teil der Prüfung stand die körperliche Leistungsfähigkeit im Mittelpunkt: Auf einer rund sieben Kilometer langen Strecke mit 360 Höhenmetern mussten die Anwärterinnen und Anwärter ihre Kondition unter Beweis stellen. Die Herausforderung bestand darin, die Strecke in maximal einer Stunde und dreisig Minuten zu bewältigen.

„Die Grundlagenprüfung ist ein entscheidender Schritt in der Ausbildung“, erklärt ein Sprecher der DRK Bergwacht Württemberg. „Sie stellt sicher, dass alle zukünftigen Bergretterinnen und Bergretter über ein solides Basiswissen und die notwendige Fitness verfügen, um in den nächsten Ausbildungsabschnitten erfolgreich zu sein.“

Die bestandene Grundlagenprüfung ist Voraussetzung für alle weiterführenden Qualifikationen, darunter die Prüfungen Bergrettung Sommer und Winter, die Naturschutzprüfung in Theorie und Praxis sowie die Prüfung in Notfallmedizin. Erst nach deren erfolgreichem Abschluss können die angehenden Rettungsspezialistinnen und -spezialisten ihren ehrenamtlichen Dienst im unwegsamen Gelände antreten – als bestens ausgebildete Einsatzkräfte der DRK Bergwacht Württemberg. (RW)


Barock Volleys ziehen ins Pokal-Viertelfinale ein

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  • Die Barock Volleys MTV Ludwigsburg stehen nach einem 3:0-Sieg gegen die Blue Volleys Gotha in der nächsten Runde des Zoi DVV-Pokals
  • Im Viertelfinale empfängt Ludwigsburg am 26. November die Powervolleys Düren  
Am Ende sorgte der Aufsteiger für klare Verhältnisse: Die Barock Volleys MTV Ludwigsburg haben sich am Sonntag im Achtelfinale des Zoi DVV-Pokals beim Zweitligameister Blue Volleys Gotha mit 3:0 (25:20, 25:18, 25:20) durchgesetzt. Zum MVP der Partie wurde Ludwigsburgs Zuspieler Tomi Saarinen gewählt. Der Gegner der Ludwigsburger im Pokal-Viertelfinale wird nun der letztjährige Pokalfinalist Powervolleys Düren. Die Partie wird am 26. November in Ludwigsburg ausgetragen – das ergab die Auslosung am Sonntagabend.
Nach der Partie am Sonntag in Thüringen analysierte Ludwigsburgs Trainer Hasse Mattila: „Das war heute nicht unsere beste Leistung, aber im Pokal zählt nur das Ergebnis.“ Der Sportdirektor der Barock Volleys, Michael Dornheim, sagte nach dem Spiel: „Gotha war der erwartet schwere Gegner. Wir haben solide gespielt, sind aber zu leichtsinnig mit einfachen Bällen umgegangen. Man sieht an den anderen Achtelfinal-Spielen, dass es nicht immer einfach ist bei vermeintlich leichteren Gegnern zu gewinnen, deshalb bin ich sehr froh, dass wir eine Runde weiter sind.“ Die Ausgangslage vor dem Viertelfinale gegen Düren ist angesichts der überzeugenden Leistungen des Gegners und der Tabellensituation sehr klar: „Düren reist als haushoher Favorit nach Ludwigsburg.“
Kapitän Bonin mit 14 Punkten erfolgreichster Angreifer

In der Achtelfinalpartie am Sonntag startete der Zweitligameister aus Thüringen gut in die Partie, Ludwigsburgs Motor stotterte dagegen zu Beginn etwas. Kapitän Ben-Simon Bonin ging mit einer starken Leistung voran und brachte gleich drei Angriffe hintereinander im gegnerischen Feld unter und damit sein Team ins Spiel. Sein Pendant auf der Außenposition war diesmal Pascal Winter statt Tim Köpfli, der wegen muskulärer Probleme zuhause in Ludwigsburg geblieben war. Bis Satzmitte konnte Gotha den Satz offen gestalten, in der Crunchtime zogen die Barock Volleys aber an und Ludwigsburgs Diagonalangreifer Nyherowo Omene kam besser ins Spiel. Auch in Satz 2 und 3 übernahm in engen Situationen immer wieder Kapitän Bonin Verantwortung und führte seine Mannschaft an – er war mit 14 Punkten am Ende der erfolgreichste Angreifer.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 46

Quelle: ots

Stuttgart-Nord: Auto in Gleisbereich gefahren – Zeugen gesucht
Bei einem Verkehrsunfall in der Heilbronner Straße entstand Freitagnacht (14.11.2025) ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro. Ein 24 Jahre alter Mann fuhr gegen 23.55 Uhr mit seinem VW Golf die Heilbronner Straße von der Stadtmitte kommend in Fahrtrichtung Pragsattel. Hierbei war er mutmaßlich mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, da er mehrere Fahrzeuge überholte und hierbei mehrfach den Fahrstreifen wechselte. Auf Höhe der Einmündung Heilbronner Straße / Presselstraße touchierte er beim Spurwechsel einen Pkw BMW, welcher auf dem linken Fahrstreifen fuhr. Durch den Zusammenstoß verlor der VW-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und blieb erst einige Meter weiter mit seinem Pkw im Gleisbereich der SSB stehen. Im Nachgang meldete sich noch eine 24-jährige Verkehrsteilnehmerin, welche angab, dass ihr Fahrzeug ebenfalls durch den Unfall beschädigt worden sei. An den drei beteiligten Fahrzeugen und am Gleisbereich entstand insgesamt ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro. Der VW Golf des 24-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Verletzt wurde durch den Unfall niemand. Zeugen oder eventuell weitere betroffene Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903200 beim Polizeirevier 2 Wolframstraße zu melden.

Stuttgart-Mitte: Fußgängerinnen gefährdet – Zeugen gesucht
Bei einem Verkehrsvorgang in der Friedrichstraße wurden am Freitagabend (14.11.2025) mehrere unbekannte Fußgängerinnen von einem BMW-Fahrer gefährdet. Ein 20 Jahre alter Mann fuhr gegen 20.50 Uhr mit seinem BMW die Friedrichstraße in Fahrtrichtung Arnulf-Klett-Platz. Kurz nach der Einmündung zum kleinen Schlossplatz beschleunigte er sein Fahrzeug vor der dortigen Fußgängerfurt und fuhr mutmaßlich direkt auf die Fußgängerinnen zu, welche offensichtlich bei für sie geltendem Rotlicht die Fahrbahn überqueren wollten. Ein Zusammenstoß konnte von den Fußgängerinnen nur verhindert werden, indem sie sich rennend von der Fahrbahn entfernten. Zeugen des Vorfalls, vor allem die drei bis vier unbekannten Fußgängerinnen, werden gebeten sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizeiinspektion Stuttgart zu melden.

Stuttgart-West: Mehrere Verstöße bei Verkehrsüberwachung festgestellt
Polizeibeamte haben am Donnerstagvormittag (13.11.2025) in der Schloßstraße an der Kreuzung zur Silberburgstraße und Senefelderstraße den Verkehr kontrolliert und legten ihr Augenmerk auf das verbotswidrige Abbiegen. Im Zeitraum zwischen 10.00 Uhr und 11.50 Uhr stellten die Beamten elf Verkehrsverstöße fest. Darunter kam es bei einem Abbiegeverstoß sogar zu einer Gefährdung eines entgegenkommenden Autos. Alle Betroffenen sehen nun einem entsprechenden Bußgeld entgegen.

Ludwigsburg/Stuttgart: Ermittlungen nach Erkenntnissen aus der SoKo “Frost” – drei Haftbefehle erlassen, Ermittlungsverfahren auch gegen Bedienstete der Staatsanwaltschaft Stuttgart
In Folge eines versuchten Tötungsdelikts in der Silcherstraße in Tamm am 12.05.2025 wurde beim Polizeipräsidium Ludwigsburg die Sonderkommission “Frost” eingerichtet. Diese führt umfangreiche Ermittlungen auch zu mehreren weiteren Taten. Im Zuge der durchgeführten Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass einzelne Bedienstete aus dem Unterstützungsbereich der Staatsanwaltschaft Stuttgart unbefugt Daten an Dritte weitergegeben haben könnten. Vor diesem Hintergrund und weiteren Folgeermittlungen führt die Staatsanwaltschaft Heilbronn gemeinsam mit den Kriminalpolizeien der Präsidien Stuttgart und Ludwigsburg Verfahren gegen sieben Bedienstete wegen des Verdachts der Bestechlichkeit und der Verletzung von Dienstgeheimnissen. Gegen einen Bediensteten aus dem Unterstützungsbereich sowie zwei mutmaßliche Auftraggeber wurden durch das Amtsgericht Heilbronn neben Durchsuchungsbeschlüssen jeweils Haftbefehle wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr erlassen. Aufgrund dieser wurden die drei Männer am 12.11.2025 festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt, der den Vollzug der Untersuchungshaft anordnete. Zeitgleich führten Staatsanwaltschaft Heilbronn und Polizeipräsidien am 12.11.2025 Durchsuchungsmaßnahmen an Privatadressen sowie an den Arbeitsplätzen der Beschuldigten bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart durch. Die Ermittlungen und insbesondere die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauern an.

Stuttgart-Ost: Unfall nach riskantem Überholmanöver – Zeugen gesucht
Die Polizei sucht Zeugen eines Unfalls, der sich am Donnerstagabend (13.11.2025) in dem Bereich der Bundesstraße 10 ereignet hat. Eine 35 Jahre alte Frau war gegen 20.10 Uhr mit ihrem VW auf der B10 aus Esslingen kommend in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs. Zwischen dem Dreieck Neckarpark und der Ausfahrt Wangen überholte der unbekannter Motorradfahrer die 35-Jährige und einen weiteren Autofahrer, der auf dem linken Fahrsteifen fuhr, über den Mittelstreifen. Um einen Zusammenstoß mit dem Unbekannten zu verhindern, musste die VW-Fahrerin nach rechts ausweichen und streifte hierbei die Leitplanke. Der Motorradfahrer fuhr weiter in Richtung Stuttgart, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 10.000 Euro. Bei dem Motorrad handelt es sich um ein sportliches Modell, mit Ludwigsburger Zulassung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903500 beim Polizeirevier 5 Ostendstraße zu melden.

Stuttgart-Degerloch: Kontrolle über Fahrzeug verloren – Zeugen gesucht
Ein 31 Jahre alter BMW-Fahrer hat am Donnerstagabend (13.11.2025) in der Jahnstraße ersten Erkenntnissen zufolge die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der 31-Jährige war gegen 18.30 Uhr Richtung Ruhbank unterwegs. An der Einmündung Frauenkopfstraße fuhr er offenbar mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unter Missachtung des Rotlichts nach links und stieß beim Kreuzen der Gegenfahrbahn mit dem entgegenkommenden Audi einer 65 Jahre alten Frau zusammen. Anschließend verlor er die Kontrolle über seinen BMW und kam erst im Gleisbereich zum Stehen. Die 65-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu. Da der Verdacht bestand, dass der 31-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, musste er neben seinem Führerschein auch eine Blutprobe abgeben. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 50.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Zuffenhausen: Vor Polizeikontrolle geflüchtet – Zeugen und weitere Geschädigte gesucht
Polizeibeamte haben am Mittwochabend (12.11.2025) einen 19-Jährigen vorläufig festgenommen, der versucht haben soll, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Die Beamten entdeckten den jungen Mann auf seinem Roller der Marke Aprila gegen 18.15 Uhr und wollten ihn in der Mönchsbergstraße kontrollieren. Anstatt anzuhalten soll der 19-Jährige mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Hohenloher Straße davongefahren sein. Kurze Zeit später wendete er und fuhr erneut in die Mönchsbergstraße, wo er auf Höhe der Hausnummer 27 gegen eine Hauswand stieß und stürzte. Während seiner Flucht soll der Tatverdächtige ohne Licht und auf Gehwegen gefahren sein. Bei seiner Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Tatverdächtige offenbar nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Da außerdem der Verdacht bestand, er könnte unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen, musste er eine Blutprobe abgeben. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen setzten die Polizisten den 19-Jährigen wieder auf freien Fuß. Zeugen und mögliche Geschädigte, die durch die Fahrweise des Rollerfahrers möglicherweise gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

A8 Stuttgart: Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen und 50.000 Euro Sachschaden
Drei verletzte Personen und ein Sachschaden von rund 50.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwoch (12.11.2025) gegen 21:30 Uhr auf der Bundesautobahn 8 zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen und dem Autobahnkreuz Stuttgart in Fahrtrichtung Karlsruhe ereignete. Kurz vor dem Autobahnkreuz Stuttgart entwickelte sich aufgrund einer Nachtbaustelle ein Lkw-Rückstau auf der rechten Duchgangsfahrspur, wenngleich zu dem Zeitpunkt der Verkehr sowohl auf den beiden linken Fahrstreifen als auch auf den rechts daneben befindlichen Verflechtungsstreifen in Richtung Bundesautobahn 81 bzw. Bundesautobahn 831 flüssig lief. Ein 50-jähriger Mercedes-Lenker, der in Richtung Karlsruhe unterwegs war, wechselte zwischen den wartenden Lkw von der rechten Duchgangsfahrspur nach rechts auf den Verflechtungsstreifen. Hierbei übersah er mutmaßlich eine dort fahrende 40-jährige Ford-Lenkerin. Es kam zur seitlichen Kollision beider Fahrzeuge. Der Mercedes schleuderte anschließend gegen ein auf der rechten Durchgangsfahrspur wartendes Sattelzuggespann. Der Ford der 40-Jährigen wurde gegen die rechtsseitige Betonwand abgewiesen, überschlug sich und kam auf den Rädern zum Stehen. Sowohl der Mercedes-Lenker als auch die Ford-Lenkerin erlitten schwere Verletzungen. Ein Beifahrer der Ford-Lenkerin erlitt leichte Verletzungen. Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro. Beide Pkw mussten abgeschleppt werden. Für die Zeit der Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten wurde die Autobahn in Richtung Karlsruhe bis etwa 22:30 Uhr voll und anschließend bis 23:30 teilgesperrt.

Stuttgart-Mitte: 32-Jährigen bedroht – Tatverdächtigen vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am Mittwochabend (12.11.2025) an der Stadtbahnhaltestelle Charlottenplatz einen 28-Jährigen vorläufig festgenommen, der einen 32 Jahre alten Mitarbeiter der SSB bedroht haben soll. Der 32-jährige Mitarbeiter befand sich gegen 20.50 Uhr an einem Treppenabgang, als er auf den 28-Jährigen traf. Dieser sprach den 32-Jährigen an und fragte nach Gutscheinen für Tickets. Als der SSB-Mitarbeiter dies verneinte und sich entfernte, drohte der 28-Jährige damit ihn auszurauben und anschließend abzustechen. Der Mitarbeiter konnte Sicherheitskräfte der SSB antreffen, woraufhin diese den 28-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei festhielten. Der 28-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Stuttgart-West: 26-Jährige sexuell belästigt – Tatverdächtigen vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am Mittwochnachmittag (12.11.2025) einen 41 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der eine 26 Jahre alte Frau belästigt haben soll. Der Mann soll gegen 17.40 Uhr in der Schloßstraße an der jungen Frau vorbeigerannt und ihr an den Hintern gefasst haben. Zeugen, die auf den Vorfall aufmerksam wurden, verfolgten den mutmaßlich unter Alkohol und Drogen stehenden Tatverdächtigen und übergaben ihn alarmierten Beamten, die ihn vorläufig festnahmen. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen setzten sie ihn wieder auf freien Fuß.

Stuttgart-Weilimdorf: Beim Einkaufen bestohlen – Tatverdächtigen festgenommen
Polizeibeamte haben am Dienstagvormittag (11.11.2025) einen 50 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, in einem Discounter am Krötenweg die Geldbörse einer 70 Jahre alten Kundin gestohlen zu haben. Ein Detektiv beobachtete den Tatverdächtigen, wie er gegen 10.30 Uhr in einem unbeobachteten Moment die Geldbörse der Frau aus ihrer Handtasche nahm. Die Handtasche hing zu diesem Zeitpunkt am Einkaufswagen. Der Detektiv sprach den 50-Jährigen an und übergab ihn den alarmierten Polizeibeamten. Diese stellten fest, dass gegen den Tatverdächtigen mit rumänischer Staatsangehörigkeit ein Haftbefehl in anderer Sache bestand. Er wurde am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt, der den bestehenden Haftbefehl in Vollzug setzte und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Motorroller in Brand gesetzt – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Dienstagabend (11.11.2025) einen Motorroller auf einem Feldweg hinter der Schmollerstraße angezündet. Ein 49-jähriger Spaziergänger bemerkte gegen 18.10 Uhr, wie zwei männliche Personen auf den Roller einschlugen und dieser daraufhin Feuer fing und ausbrannte. Die bislang unbekannten Täter flüchteten auf einem Motorroller über die Schmollerstraße und bedrohten den 49 Jahre alten Zeugen vorher noch mit einer Axt. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr löschte das Fahrzeug. Es entstand Totalschaden am Roller und lediglich ein geringer Flurschaden an den angrenzenden Grundstücken. Die Männer waren etwa 20 bis 25 Jahre alt. Sie trugen dunkle Kleidung und schwarze Helme. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Vaihingen / Leinfelden / Bad Ditzenbach: Mutmaßlich gefälschte Markenware verkauft – Tatverdächtigen vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am Dienstag (11.11.2025) in Leinfelden einen 37 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, gefälschte Markenware verkauft zu haben. Der 37-Jährige soll über ein Online Verkaufsportal gefälschte Markenkopfhörer zum Verkauf angeboten und einem 25 Jahre alten Mann am 04.11.2025 am Bahnhof in Vaihingen verkauft haben. Als dem 25-Jährigen der Schwindel auffiel, alarmierte dieser die Polizei. Ermittlungen führten die Beamten auf die Spur des Tatverdächtigen. Sie nahmen ihn am Dienstag gegen 13.00 Uhr an der Echterdinger Straße in Leinfelden vorläufig fest. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Bad Ditzenbach fanden die Beamten eine Vielzahl von mutmaßlich gefälschter Markenware, die sie beschlagnahmten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten den 37-Jährigen wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

Stuttgart-Ost: Getränkemarkt ausgeraubt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat am Dienstagvormittag (11.11.2025) einen Getränkemarkt an der Rotenbergstraße überfallen. Der Täter betrat den Laden gegen 11.50 Uhr und forderte von der 51 Jahre alten Kassiererin die Herausgabe der Kasse. Offenbar untermauerte er seine Forderung mit einem Messer, das er in Richtung der Frau streckte. Die 51-Jährige händigte ihm die Kasse aus, woraufhin der Unbekannte den Laden verließ und in Richtung Raitelsberg im Osten flüchtete. Der Mann war etwa 170 Zentimeter groß, hatte eine schlanke Statur und war etwa 20 Jahre alt. Er hatte einen schwarzen Schal bis zur Nase hochgezogen, trug eine schwarze Kapuze sowie schwarze Kleidung. Der Täter hatte einen schwarzen Rucksack der Marke Nike dabei mit der Aufschrift “Just do it”. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 beim Raubdezernat zu melden.

Stuttgart-Mitte: Zahlreiche Verstöße bei Verkehrskontrollen festgestellt
Polizeibeamte haben am Dienstag (11.11.2025) an der Tübinger Straße, am Charlottenplatz und in der Königstraße Verkehrskontrollen durchgeführt. Das besondere Augenmerk der Kontrolle lag hier auf Beeinträchtigungen und der Verkehrstüchtigkeit von E-Scooter-Fahrern, die Regeltreue bei der Benutzung von Elektrokleinstfahrzeugen und der Aufklärung über richtiges Verhalten und mögliche Gefahren. Im Zeitraum zwischen 15.00 Uhr und 18.00 Uhr stellten die 15 eingesetzten Beamten rund 32 Verstöße fest. Darunter waren unter anderem zehn Rotlichtverstöße, vier Handyverstöße, elf falsche Benutzungen der Fußgängerzone, eine erloschene Betriebserlaubnis und zwei Verstöße zur Personenbeförderung mit einem E-Scooter. Die Betroffenen sehen nun einem entsprechenden Bußgeld entgegen.

Stuttgart-Süd: Zaun beschmiert – Tatverdächtiger vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am späten Dienstagabend (11.11.2025) einen 33-jährigen Mann vorläufig festgenommen, der einen Zaun im Bereich des Spielplatzes an der Unteren Straße beschmiert haben soll. Eine 32-jährige Passantin bemerkte gegen 23.10 Uhr den 33-Jährigen, wie er sich verdächtig im Bereich des Zaunes aufhielt und alarmierte die Polizei. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest. In seinem Rucksack fanden die Polizisten verschiedenste Utensilien, wie zum Beispiel schwarze Edding-Stifte. Der 33-Jährige wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Stuttgart-Süd: 19-Jährigen ausgeraubt – Zeugen gesucht
Drei Unbekannte haben am Montagmittag (10.11.2025) am Marienplatz einen 19 Jahre alten Mann geschlagen und beraubt. Der 19-Jährige befand sich gegen 20.40 Uhr am Marienplatz, als die Unbekannten auf ihn zukamen. Die Täter schlugen unvermittelt auf das Gesicht des Mannes ein und raubten seine Jacke, sowie seine Armbanduhr im Gesamtwert von zirka 180 Euro. Der 19-Jährige wurde leicht verletzt und die unbekannten Männer flüchteten mit der Zahnradbahn in Richtung Degerloch. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Plieningen: Exhibitionist belästigt Frau – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat sich am Montagmittag (10.11.2025) auf einem Feldweg im Bereich der Hundersinger Straße vor einer 35 Jahre alten Frau entblößt. Die junge Frau spazierte gegen 14.30 Uhr über den Feldweg, als ihr ein Mann mit entblößtem Glied entgegenkam. Nachdem sie den Mann auf sein Verhalten ansprach, lächelte dieser und flüchtete in Richtung Karlshofstraße. Der Täter war etwa 178 Zentimeter groß und hatte dunkelblonde oder braune Haare. Er trug zum Tatzeitpunkt Arbeitskleidung mit Reflektoren und eine Brille. Der Unbekannte ist ungefähr 35 Jahre alt, hat eine dickliche Statur und auffällige Muttermale im Gesicht. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903100 beim Polizeirevier 1 Theodor-Heuss-Straße zu melden.

Stuttgart-Feuerbach: Frau in Stadtbahn bestohlen und getreten – Zeugen gesucht
Ein Unbekannter hat am Montag (10.11.2025) in der Stadtbahn der Linie U13 Richtung Pfostenwäldle eine Frau bestohlen und getreten. Der Unbekannte stieg mit seinen zwei Begleitern gegen 13.35 Uhr an der Haltestelle Löwentor in die Stadtbahn. Der Täter stahl der 34 Jahre alten Frau zunächst unbemerkt ihr Handy aus der Jackentasche. Als sie gegen 13.45 Uhr an der Haltestelle Wilhelm-Geiger-Platz aussteigen wollte, trat sie der Unbekannte von hinten, sodass die Frau aus der Bahn fiel. Hierbei konnte sie ihren Kinderwagen, in dem sich ihr zwei Jahre alter Sohn befand, gerade noch festhalten. Die 34-Jährige zog sich bei dem Sturz leichte Verletzungen zu. Die Unbekannten blieben in der Bahn und fuhren weiter Richtung Pfostenwälde. Der Täter war etwa 16 bis 18 Jahre alt, war zirka 170 bis 175 Zentimeter groß und hatte schwarze Haare. Er hatte eine schlanke Statur und trug eine schwarze Kapuzenjacke und eine schwarze Jogginghose. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Motorroller gegen Lkw gefallen – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Rollerfahrer ist am Montag (10.11.2025) auf der Gaisburger Brücke gegen einen Lkw gefallen und anschließend davongefahren, ohne Angaben zu seiner Person zu machen. Ein Fahrer eines blauen Lkw fuhr gegen 09.50 Uhr auf der Gaisburger Brücke Richtung Bad Cannstatt und hielt an einer roten Ampel. Der unbekannte Rollerfahrer scherte vor den Lkw ein und verlor anschließend die Kontrolle über sein Fahrzeug, sodass er mit dem Roller auf den Kühlergrill des Lkw stürzte. Anschließend fuhr der Rollerfahrer bei Grünlicht davon. Am Lkw entstand ein Sachschaden von geschätzten 1000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903500 beim Polizeirevier 5 Ostendstraße zu melden.

Stuttgart-Ost: Gegen Ampelmasten geprallt
Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 10 ist am Montagmittag (10.11.2025) nach ersten Schätzungen ein Schaden von rund 30.000 Euro entstanden. Ein 30 Jahre alter Mann fuhr gegen 12.15 Uhr auf der Bundesstraße 10 Richtung Esslingen. Auf Höhe der Poststraße wechselte er dabei vom linken auf den rechten Fahrstreifen und übersah dabei den VW einer 43 Jahre alten Frau, die auf dem rechten Fahrstreifen in die gleiche Richtung fuhr. Dabei wurde der VW nach rechts geschoben und prallte gegen einen Ampelmast. Die beiden Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

Stuttgart-Ost: 14-Jährige bedrängt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat am Sonntagabend (09.11.2025) an der Straße Am Leuzebad eine 14-Jährige sexuell bedrängt. Die 14-jährige Jugendliche saß zwischen 18.00 Uhr und 19.00 Uhr im Becken eines Stadtbades, als ihr ein unbekannter Mann mehrfach in den Po gekniffen hat. Auf dem Heimweg vertraute sich die Jugendliche ihrem Freund an und sie alarmierten die Polizei. Der Täter ist zirka 20 bis 25 Jahre alt. Er hat ein auffälliges Tattoo am rechten Oberarm und trägt ein Kinn- und Oberlippenbart. Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer +4971189903300 bei dem Polizeirevier 3 Gutenbergstraße zu melden.

Stuttgart-Sillenbuch: Bedroht und Geldbeutel gefordert – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Freitag (07.11.2025) an der Trossinger Straße einen 18-Jährigen bedroht und seinen Geldbeutel gefordert. Der 18-Jährige geriet gegen 23.30 Uhr mit einer mehrköpfigen Personengruppe in ein Gespräch. In dessen Verlauf forderten sie unter Drohung von Schlägen den Geldbeutel des 18-Jährigen. Aus diesem entnahmen sie eine Fahrkarte und flüchteten. Die Unbekannten waren etwa 15 bis 16 Jahre alt. Einer war zirka 175 bis 180 Zentimeter groß und blond. Er hatte eine schmale Figur und trug eine pinkfarbene Schildmütze. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Motorradfahrer schwer verletzt
Bei einem Unfall am Samstagmittag (08.11.2025) in der Neckarstraße hat sich ein 33-jähriger Motorradfahrer schwere Verletzungen zugezogen. Der Motorradfahrer fuhr gegen 11.20 Uhr in der Neckarstraße in Richtung Willy-Brandt-Straße. In einer Linkskurve verlor der 33-Jährige die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte. Er zog sich durch den Sturz schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte verbrachten ihn in ein Krankenhaus. An dem Motorrad entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro.

Stuttgart-West: Pkw gegen Stadtbahn – Zeugen gesucht
Vier Schwerverletzte, ein Leichtverletzter und ein Sachschaden von zirka 80.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntagabend (09.11.2025) ereignet hat. Ein 57 Jahre alter Mann befuhr mit seinem BMW gegen 17.00 Uhr die Schloßstraße in stadtauswärtiger Richtung. An der Kreuzung Schloßstraße/Senefelderstraße wollte er offenbar verbotswidrig nach links abbiegen und kollidierte hierbei mit einer in gleicher Richtung fahrenden Stadtbahn der Linie U9. Der 57 Jahre alte Fahrzeuglenker wurde ebenso wie zwei Mitfahrer im Alter von 85 und 21 Jahren und einer Mitfahrerin im Alter von 21 Jahren schwer verletzt. Ein weiterer 23 Jahre alter Mitfahrer wurde leicht verletzt. Das Fahrzeug des Mannes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei unter der Rufnummer +4971189904100 zu melden.

Stuttgart-Mitte: Mutmaßlicher rabiater Ladendieb leistet Widerstand
Polizeibeamte haben am Samstagmittag (08.11.2025) einen 37 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, Waren gestohlen und sich gegen seine Festnahme gewehrt zu haben. Ein 28 Jahre alter Ladendetektiv beobachtete ihn gegen 13.30 Uhr dabei, wie er in einem Geschäft an der Königstraße Waren an sich genommen haben soll und den Laden verlassen wollte, ohne die Waren zu bezahlen. Als der Detektiv ihn ansprach, soll er versucht haben, dem Ladendetektiv ins Gesicht zu schlagen. Der Detektiv konnte Ausweichen und wurde daher nicht verletzt. Bei der Festnahme durch die alarmierten Beamten kurze Zeit später soll sich der 37-Jährige mehrfach gewehrt und zudem den Ladendetektiv beleidigt haben. Verletzt wurde hierbei niemand. Der 37-Jährige mit rumänischer Staatsangehörigkeit wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft im Laufe des Sonntags (09.11.2025) einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte.


Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 46

Quelle: ots

Esslingen: In Recyclinghof eingebrochen
Ein aufmerksamer Spaziergänger hat am Samstagnachmittag zu einem raschen Fahndungserfolg beigetragen. Gegen 14 Uhr meldete der aufmerksame Mitbürger zwei männliche Personen, die auffällig um den Recyclinghof in der Hohenheimer Straße herumschlichen. Noch während des Anrufs bei der Polizei begaben sich die beiden Personen auf das Gelände. Eine Überprüfung mit mehreren Streifenwagen führte zur Ergreifung zweier 22 und 37 Jahre alten Männer, die offenbar den geländeumschließenden Zaun überwanden und sich aus einem Elektroschrott-Container diverse Multimedia-Geräte einsteckten. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Täter auf freien Fuß gesetzt.

Leinfelden-Echterdingen: Einbrüche in Musikschule und Kindergärten
In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es zu mehreren Einbrüchen in Kindertageseinrichtungen und eine Musikschule gekommen. Unbekannte Täter hebelten die Tür einer Einrichtung in der Geranienstraße auf und entwendeten Bargeld. Ein weiterer Einbruch ereignete sich in der Kirchstraße, wo die Tür eines Kindergartens gewaltsam aufgehebelt und schwer beschädigt wurde. Mutmaßlich dieselben Täter warfen in der Folge eine Scheibe der darunterliegenden Musikschule ein. Bei einem Kindergarten in Stetten, in den bereits in der Nacht zum Samstag eingebrochen wurde, beobachtete ein Anwohner zwei Personen, wie diese eine zum Schutz vor weiteren Einbrüchen angebrachte Holzplatte entfernten. Als die Täter den Zeugen erkannten, ergriffen sie sofort die Flucht. Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach den Unbekannten blieb bislang erfolglos. Die Höhe der entstandenen Schäden, sowie die genaue Höhe des Diebesgutes sind Gegenstand weiterer Ermittlungen des Polizeireviers Filderstadt.

Filderstadt: Mehrere Gartenhütten aufgebrochen
Mehrere Gartenhütten im Gebiet “Auf der Heid” im Ortsteil Plattenhardt sind zwischen Sonntag, dem 9. November 2025 und Samstag, dem 15. November 2025, zum Ziel eines unbekannten Einbrechers geworden. Der Täter brach hierbei unter Anwendung von Gewalt in die Hütten ein und stahl zahlreiche Gartengeräte. Der Wert des Diebesgutes steht noch nicht fest. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Owen: In Wohnhaus eingebrochen
Ein Einfamilienhaus im Hopfenweg ist am Samstagabend Ziel eines Einbruchs geworden. Zwischen 17.45 Uhr und 21 Uhr verschaffte sich unbekannter Täter über die Terrassentüre gewaltsam Zutritt zum Haus und durchwühlte das Inventar. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wurde unter anderem Schmuck in bislang unbekannter Höhe entwendet. Die Sicherung der vorgefundenen Spuren wurde von Spezialisten der Kriminaltechnik übernommen.

Neckartenzlingen: Räuberischer Ladendiebstahl
Unter anderem wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls ermittelt das Polizeirevier Nürtingen gegen einen 35-jährigen Mann. Dieser wurde am Samstagabend gegen 19.45 Uhr von den Mitarbeitern eines Supermarkts in Neckartenzlingen dabei beobachtet, wie er Waren ohne sie zu bezahlen aus dem Geschäft brachte. Als er vor der Tür angesprochen wurde, griff der Täter die Mitarbeiter an. Selbst beim Eintreffen der Polizei hatte er sich noch nicht beruhigt und musste mit Zwang zur Dienststelle gebracht werden, um seine Identität festzustellen. Der Ladendieb stand mit einem Wert von mehr als zwei Promille deutlich unter Alkoholeinfluss. Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass er mit einem E-Scooter zum Tatort gefahren war, weshalb nun auch Ermittlungen im Zusammenhang mit einer möglichen Trunkenheitsfahrt geführt werden. Hierzu musste der Täter auf dem Revier eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, bevor er seinen Weg zu Fuß fortsetzen durfte.

Nürtingen: Unfall aufgrund medizinischer Ursache
Vermutlich aufgrund einer medizinischen Ursache ist ersten Ermittlungen der Esslinger Verkehrspolizei nach eine Zweirad-Lenkerin am Mittwochabend in Nürtingen gestürzt und kurze Zeit später in einer Klinik verstorben. Die 52-Jährige befuhr kurz nach 18 Uhr mit einer Vespa die Alleenstraße von der Metzinger Straße herkommend. Kurz vor der Kreuzung Gerberstraße/Brunnsteige kam sie nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Verkehrsinsel sowie dem darauf befindlichen Verkehrszeichen. Anschließend stürzte die Frau zu Boden und blieb regungslos liegen. Zeugen leiteten sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein, die vom Rettungsdienst übernommen wurden. Die 52-Jährige wurde im Anschluss mit einem Rettungswagen in eine Klinik verbracht, wo sie kurze Zeit später verstarb.

Esslingen: Mann von Zug erfasst und verstorben
Ein Mann ist am Mittwochnachmittag im Bahnhof von Esslingen von einem Zug erfasst worden. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge begab sich der Senior gegen 16.20 Uhr aus einem Gebüsch heraus auf die Gleise und legte sich nieder. Er wurde von einem einfahrenden Zug erfasst und so schwer verletzt, dass er nach der Einlieferung in eine Klinik durch den Rettungsdienst verstarb. Der Bahnverkehr musste bis kurz vor 17.30 Uhr voll gesperrt werden

Esslingen-Zell: Kartonagen in Brand geraten
Zum Brand auf der Ladefläche eines VW-Transporters mussten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei am Mittwochmittag in die Körschstraße ausrücken. Ein 28-Jähriger war dort gegen 13.50 Uhr mit seinem Transporter unterwegs, als er von Verkehrsteilnehmern auf Rauch und kleineren Flammen auf der offenen Ladefläche seines mit Kartonagen beladenen Fahrzeugs aufmerksam gemacht wurde. Die sofort alarmierte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen, sodass die Flammen nicht auf das komplette Fahrzeug übergreifen konnten. Der entstandene Sachschaden an dem Transporter wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und prüft ob ein Zusammenhang mit einem kurzen Stop des Fahrers wenige Minuten zuvor an einer Bäckerei in der Sedanstraße in Altbach bestehen könnte.

Stuttgart-Vaihingen / Leinfelden / Bad Ditzenbach: Mutmaßlich gefälschte Markenware verkauft – Tatverdächtigen vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am Dienstag (11.11.2025) in Leinfelden einen 37 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, gefälschte Markenware verkauft zu haben. Der 37-Jährige soll über ein Online Verkaufsportal gefälschte Markenkopfhörer zum Verkauf angeboten und einem 25 Jahre alten Mann am 04.11.2025 am Bahnhof in Vaihingen verkauft haben. Als dem 25-Jährigen der Schwindel auffiel, alarmierte dieser die Polizei. Ermittlungen führten die Beamten auf die Spur des Tatverdächtigen. Sie nahmen ihn am Dienstag gegen 13.00 Uhr an der Echterdinger Straße in Leinfelden vorläufig fest. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Bad Ditzenbach fanden die Beamten eine Vielzahl von mutmaßlich gefälschter Markenware, die sie beschlagnahmten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten den 37-Jährigen wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

Leinfelden-Echterdingen: Kind bei Verkehrsunfall verletzt
Ein Kind ist bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen in Leinfelden verletzt worden. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge war ein 58 Jahre alter Mann mit seinem Wagen gegen 7.10 Uhr auf der Rohrer Straße in Richtung Stuttgarter Straße unterwegs und hielt vor dem dortigen Zebrastreifen an. Nach dem Anfahren erfasste das Auto eine elfjährige Radlerin, die zuvor ebenfalls angehalten hatte und dann den Fußgängerüberweg passieren wollte. Das Mädchen stürzte zu Boden und erlitt ersten Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen. Der Schaden am Fahrrad beträgt circa 250 Euro. Ob das Auto auch beschädigt wurde, steht noch nicht fest.

Ostfildern: Autos durch Steine beschädigt (Zeugenaufruf)
Wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt das Polizeirevier Filderstadt seit Dienstagnachmittag gegen Unbekannt. Kurz nach 17.30 Uhr waren der Lenker eines gelben Mini Cooper sowie der Fahrer eines weißen Tesla auf der L 1192 von Nellingen herkommend in Richtung Esslingen-Berkheim unterwegs. Auf Höhe der Brücke über die Landesstraße, im Bereich der Berkheimer Straße, wurden beide Fahrzeuge durch Steine beschädigt. Am Mini durchschlug ein ungefähr faustgroßer Stein gar die Windschutzscheibe. Insgesamt dürfte der entstandene Sachschaden schätzungsweise 6.000 Euro betragen. Der genaue Tathergang ist noch unklar, weshalb das Polizeirevier Filderstadt um Zeugenhinweise bittet. Entsprechende Hinweise zur Tat oder zu verdächtigen Personen werden unter der Telefonnummer 0711/7091-3 entgegengenommen.

Kohlberg: Kupferdiebe unterwegs (Zeugenaufruf)
Kupferdiebe haben ihr Unwesen auf dem Kohlberger Friedhof getrieben und mehrere Zentner des Buntmetalls gestohlen. In der Zeit von Montag, 15.45 Uhr, bis Dienstag, 7.30 Uhr, montierten die Täter Abdeckbleche der dortigen Aussegnungshalle ab und nahmen diese mit. Die Bleche haben eine Gesamtlänge von knapp 60 Metern und eine Breite von 40 Zentimetern. Weiterhin rissen sie mehr als zehn Meter der innenliegenden Dachrinne heraus und nahmen diese ebenfalls mit. Ersten Schätzungen nach dürfte das Diebesgut ein Gewicht von etwa 200 kg haben. Der Wert des Kupfers sowie der angerichtete Sachschaden dürften sich jeweils auf mehrere tausend Euro belaufen. Mitarbeiter des Bauhofs hatten den Diebstahl bemerkt und daraufhin die Polizei verständigt. Der Polizeiposten Neuffen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Telefon 07025/91169-0 um sachdienliche Hinweise insbesondere zum Verbleib des Buntmetalls.

Kirchheim: Großeinsatz an Schulen nach Alarmauslösung
Zu einem größeren Einsatz von Polizei und Rettungsdienst ist es am Dienstag an einer Kirchheimer Schule in der Hahnweidstraße gekommen. Durch einen Unbekannten wurde gegen 7.55 Uhr missbräuchlich die Amok-Alarmanlage in einem der Schulgebäude ausgelöst. Daraufhin rückten starke Polizeikräfte, darunter auch Beamte des Polizeipräsidiums Einsatz, an die Schule aus. Im Anschluss wurden die knapp 900 Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte des Gymnasiums aus den verschiedenen Schulgebäuden klassenweise herausbegleitet und zu einer Sammelstelle in der Sporthalle einer benachbarten Schule geführt. Für die Eltern wurde ebenfalls eine Sammelstelle in der Nähe eingerichtet. Der Rettungsdienst kümmerte sich im Anschluss um die Kinder und ihre Angehörigen. Eine Schülerin musste aufgrund einer Kreislaufschwäche vor Ort behandelt werden. Ersten Erkenntnissen nach hatte es keine sonstigen Verletzten gegeben. Gegen elf Uhr konnten die Schulgebäude wieder an die Lehrkräfte und die Schulleitung übergeben werden. Unterricht fand jedoch keiner mehr statt.
Gegen 9.50 Uhr wurde ein Brandmeldealarm an einer weiteren Schule in der Jesinger Halde missbräuchlich benutzt. Daraufhin wurde auch dieses Gebäude geräumt und nach Überprüfung durch die Feuerwehr kurz darauf wieder freigegeben. Der Unterricht konnte nach einer halbe Stunde fortgesetzt werden.
Das Polizeirevier Kirchheim hat Ermittlungen wegen Missbrauchs von Notrufeinrichtungen aufgenommen. Ob es einen Tatzusammenhang zwischen den beiden missbräuchlichen Alarmauslösungen gibt, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Esslingen: In Fachklinik gebracht
Wegen des Verdachts der Bedrohung ermittelt das Polizeirevier Esslingen seit Montagnachmittag gegen einen psychisch auffälligen 24-Jährigen. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge stand der Mann kurz vor 15.30 Uhr beim Bahnhof auf der Fahrbahn, weshalb eine Autofahrerin anhielt und nach einiger Wartezeit hupte. Nachdem sich der 24-Jährige zur Seite gedreht hatte und die Frau langsam vorbeifuhr, soll er gegen den Radlauf des Pkw getreten haben. Ob dabei ein Schaden entstand, steht noch nicht fest. Anschließend soll der 24-Jährige ein Messer aus der Hosentasche geholt und dem weiterfahrenden Wagen gefolgt sein. Eine zufällig vor Ort befindliche Streifenwagenbesatzung sprach den Mann zu Boden, legte ihm Handschließen an und beschlagnahmte das Messer. Er wurde im Anschluss in eine Fachklinik gebracht.

Esslingen: Papiertonne in Brand gesetzt
Wegen des Verdachts der Brandlegung an einer Papiertonne ermittelt seit Montagvormittag das Polizeirevier Esslingen. Zeugen hatten kurz vor zwölf Uhr einen brennenden Papiermüllbehälter in der Hirschstraße bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Die Tonne brannte trotz des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte fast vollständig ab. Dabei entstand ein Schaden von etwa 50 Euro. Hinweise auf den Verursacher liegen nicht vor.

Esslingen: In Wohnung eingebrochen und Elektroequipment geklaut
Ein Unbekannter ist zwischen Freitag und Sonntag in eine Wohnung in der Esslinger Straße im Stadtteil Hegensberg eingebrochen. Der Einbrecher drang dazu zwischen 7.30 Uhr und 19.30 Uhr gewaltsam über eine Eingangstür in die Räumlichkeiten ein und entwendete mehrere mobile Rechner. Der Wert des Diebesgutes sowie der angerichtete Sachschaden dürften mehrere tausend Euro betragen.

Esslingen: Alkoholfahrt endet mit Unfall und Führerscheinabgabe
Wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ermittelt das Polizeirevier Esslingen seit Sonntagabend gegen einen 65-Jährigen. Der Mann war gegen 20.15 Uhr mit seinem Mercedes auf der Fabrikstraße unterwegs. Beim Abbiegevorgang in die Neckarstraße missachtete er den Vorrang eines entgegenkommenden VW Touran, den ein 41-Jähriger steuerte und stieß mit diesem zusammen. Die verständigten Polizeibeamten stellten während der Unfallaufnahme nicht nur einen Sachschaden von mindestens 8.000 Euro fest, sondern auch eine Alkoholfahne bei dem 65-jährigen Mercedesfahrer. Ein Vortest ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Der Mann musste im Anschluss neben einer Blutprobe auch seinen Führerschein abgeben.

Owen: Mit Gegenverkehr kollidiert
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der K 1243 bei Owen sind am Sonntagabend mehrere Personen verletzt worden. Ein 82-Jähriger war gegen 18.30 Uhr mit einem Mercedes auf der Kreisstraße aus Richtung Nürtingen kommend unterwegs. In einer langgezogenen Rechtskurve geriet er mit seinem Wagen nach links und streifte zunächst den Volvo eines 51-Jährigen, bevor er in der Folge frontal versetzt mit dem VW Golf eines 25-Jährigen zusammenstieß. Der Golf überschlug sich daraufhin und blieb im angrenzenden Grünstreifen auf dem Dach liegen. Der Wagen des 82-jährigen Unfallverursachers landete ebenfalls im Grünstreifen. Die Lenker des Mercedes und des VW Golf wurden mit Verletzungen noch unbekannten Ausmaßes durch den Rettungsdienst in Kliniken gebracht. Ihre Pkw wurden so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Für die Unfallaufnahme wurde die Kreisstraße Richtung Nürtingen bis circa 21.45 Uhr komplett gesperrt. Der Gesamtschaden des Unfalls beläuft sich auf rund 35.000 Euro.

Filderstadt: Gegen Baum geprallt
Schwerverletzt ist ein Pkw-Lenker nach einem Verkehrsunfall am Sonntagabend auf der L 1209 in eine Klinik gebracht worden. Der 64 Jahre alte Mann befuhr kurz vor 18.30 Uhr mit seinem VW Tiguan die Landesstraße in Fahrtrichtung Filderstadt. Im Bereich einer Linkskurve geriet der 64-Jährige von der Straße ab und prallte gegen ein Verkehrszeichen sowie einen Baum. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten bei dem Mann eine starke Alkoholisierung fest. Der diesbezügliche Vortest ergab einen Wert von über drei Promille. Der verletzte 64-Jährige musste deshalb eine Blutprobe abgeben. Sein Führerschein wurde noch vor Ort beschlagnahmt. Der Schaden am Pkw, der von einem Abschlepper abtransportiert wurde, dürfte sich auf etwa 8.000 Euro belaufen.

Weilheim/Teck: Betrunken nach Verkehrsunfall geflüchtet
Deutlich alkoholisiert war ein 50-Jähriger, der am Sonntagnachmittag an der Einmündung Brunnenstraße / Kirchheimer Straße einen Verkehrsunfall verursacht hat und anschließend geflüchtet ist. Der Mann war gegen 15.15 Uhr mit seinem Audi auf der Kirchheimer Straße unterwegs und wollte nach links in die Brunnenstraße einbiegen. Nachdem er zunächst verkehrsbedingt warten musste, fuhr wieder an und missachtete dabei die Vorfahrt eines 33-Jährigen, der mit seinem Mercedes von der Kirchheimer Straße in die Brunnenstraße einbog. Während der Mercedes-Fahrer nach der Kollision unverzüglich an der dortigen Bushaltestelle anhielt, setzte der Unfallverursacher seine Fahrt fort und flüchtete. Er konnte wenig später im Verlauf der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen in der Brunnenstraße in seinem Audi fahrend festgestellt und angehalten werden. Nachdem eine Überprüfung seiner Verkehrstüchtigkeit einen vorläufigen Atemalkoholwert von mehr als 1,7 Promille ergeben hatte, musste eine Blutentnahme angeordnet werden. Sein Führerschein wurde noch an Ort und Stelle beschlagnahmt. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der entstandene Sachschaden an den beiden Autos wird auf insgesamt knapp 5.000 Euro geschätzt.

Nürtingen: Unfall mit zwei Verletzten
Ein Verkehrsunfall mit zwei Verletzten hat sich am Sonntagnachmittag im Nürtinger Stadtteil Roßdorf ereignet. Eine 45-Jährige war gegen 17.10 Uhr mit einem Skoda auf der Berliner Straße abwärts in Richtung Humpfenbachtal unterwegs. An der abknickenden Vorfahrtsstraße mit dem Roßdorfweg kam es zur Kollision mit dem Mazda eines 26 Jahre alten Mannes. Dieser wollte von der Neuffener Straße herkommend dem vorfahrtsberechtigten Straßenverlauf nach links folgen. Die Kollision war so heftig, dass sich zwei Frauen im Alter von 36 und 47 Jahren in dem Mazda verletzten. Sie mussten mit Rettungswagen in eine Klinik zur medizinischen Versorgung gebracht werden. Zudem war das Fahrzeug des Mannes nicht mehr fahrbereit. Es wurde abgeschleppt. Der Schaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro.

Leinfelden-Echterdingen: Einbruch in Büros und Schulgebäude
Ein Unbekannter ist über das Wochenende in mehrere Büros und ein angrenzendes Schulgebäude in der Schimmelwiesenstraße in Echterdingen eingebrochen. Zwischen Freitagnachmittag, 17 Uhr, und Sonntagmittag, 13.30 Uhr, verschaffte sich der Täter gewaltsam Zutritt zu mehreren Büroräumen, in welchen er Geld in noch unbekannter Höhe entwendete. Im Anschluss stieg er durch ein weiteres Fenster in ein angrenzendes Schulgebäude ein. Erkenntnisse zu möglichem Diebesgut liegen bislang noch nicht vor. Der Polizeiposten Leinfelden-Echterdingen hat mit Unterstützung von Spurensicherungsexperten der Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Leinfelden-Echterdingen / Filderstadt: Pkw gestohlen und verunfallt (Zeugenaufruf)
Wegen einer ganzen Reihe von Straftaten ermittelt das Polizeirevier Flughafen nach einem Autodiebstahl am Sonntagvormittag. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge sollen zwei Männer im Alter von 44 und 37 Jahren kurz vor elf Uhr auf einem Parkplatz auf dem Flughafengelände einen silbernen VW Golf gestohlen haben und bei der Fahrt aus dem Gebäude gegen einen geparkten Wagen gestoßen sein. Das Parkhaus sollen sie trotz geschlossener Schranke mit dem Fahrzeug verlassen haben, um anschließend in Richtung Autobahn zu flüchten. Beschädigt wurde die Schranke offenbar nicht. Ein Zeuge, der dies beobachtet hatte, verständigte anschließend die Polizei. Wie bislang bekannt ist, überfuhr der VW Golf den Kreisverkehr in der Tübinger Straße in Bernhausen und war danach nicht mehr fahrtauglich. Die beiden Tatverdächtigen sollen den beschädigten Wagen in der Folge zurückgelassen haben. Sie konnten im Rahmen der polizeilichen Fahndung unweit des Unfallorts angetroffen und vorübergehend festgenommen werden. Wie sich weiter herausstellte, ist der 44-Jährige, der den Wagen gelenkt haben soll, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Beide Männer waren zudem erheblich alkoholisiert. Der insgesamt verursachte Sachschaden dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen. Der VW Golf musste abgeschleppt werden. Das Polizeirevier Flughafen sucht nun Zeugen oder mögliche Geschädigte, die die Fahrt oder den Unfall des silbernen VW Golf beobachtet haben oder dabei selbst gefährdet wurden. Entsprechende Hinweise werden unter der Telefonnummer 0711/78780-0 entgegengenommen.