50 ehrenamtlich Tätige zu Besuch bei Steffen Bilger

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50 ehrenamtlich Tätige aus dem sozialen Bereich zu Gast in der Hauptstadt – vier Tage Berlin als Dank für ihre Arbeit

Berlin.> Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Steffen Bilger (CDU) erlebten 50 ehrenamtlich Tätige der Caritas, der Diakonie und der Tafelläden im Landkreis Ludwigsburg das politische Berlin.

Natürlich orientierte sich das Programm thematisch auch an der Tätigkeit der Mitreisenden im sozialen Bereich. Der Besuch und ein Gespräch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales war ein Wunsch der Gruppe. Schließlich sind die Teilnehmer von den Auswirkungen der Entscheidungen des Ministeriums in ihrer täglichen Arbeit betroffen.

„Wir beraten Menschen in persönlichen und wirtschaftlichen Notlagen und bieten Hilfe in sozialrechtlichen Fragen, deshalb ist es für uns besonders wertvoll, mit einem Vertreter des Ministeriums sprechen zu können.

Mit Fragen zum Arbeitslosengeld II und zur Sozialhilfe werden wir fast täglich konfrontiert“, so Horst Krank, der Vorsitzende der LudwigsTafel e.V., der zahlreiche Helfer für die Reise begeistern konnte. Die LudwigsTafel e.V. ist eine von inzwischen weit über 890 realisierten und geplanten Tafeln im Bundesgebiet und bietet im Bereich Versorgung mit Lebensmitteln Hilfe für Bedürftige an. Die Tafeln gibt es in Ludwigsburg mit Filialen in Kornwestheim, Eglosheim und Grünbühl sowie in Vaihingen/Enz, Marbach und Ditzingen.

Beim Gespräch mit Steffen Bilger im Bundestag wurde die politische Diskussion fortgeführt. Der Abgeordnete berichtete über seine Arbeit in Berlin und betonte, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit der Anwesenden gerade im sozialen Bereich ist: „Ihre Tätigkeit bei den Tafelläden, bei der Caritas oder bei der Diakonie ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer sozialen und gesundheitlichen Sicherung.

Ohne ehrenamtliche Arbeit wäre das Funktionieren unseres Sozialstaats so nicht möglich“. Die Caritas und die Diakonie in Ludwigsburg bieten Hilfe in der Sozial- und Lebensberatung, sind Anlaufstelle für junge Zuwanderer und sind weiter tätig in der Arbeit mit suchtkranken Menschen und  anderen sozialen Bereichen. „Ohne Sie blieben viele bedürftige Menschen unversorgt“. Deshalb solle der Aufenthalt „ein kleines Dankeschön für diesen wichtigen ehrenamtlichen Einsatz sein“, so Steffen Bilger.

Bei der Berliner Stadtmission am Hauptbahnhof informierte sich die Gruppe über die umfangreiche soziale Arbeit unter armen und ausgegrenzten Menschen in der Stadt. Das Beispiel der „Kältebusse“, die von Oktober bis März wohnungslose Menschen aufsammeln, ansprechen und sie in Notunterkünfte bringen, hat auf die Gruppe großen Eindruck gemacht. Eine echte Hilfe für die Betroffenen.