OLYMP-Bezner-Stiftung fördert die Familiennachsorge „aufwind e.V.“

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Finanzielle Unterstützung für Kinderklinik im Landkreis Ludwigsburg

Bietigheim-Bissingen, 26.06.2012.| Die OLYMP-Bezner-Stiftung aus Bietigheim-Bissingen unterstützt den Verein für Familiennachsorge und zur Förderung der Kinderklinik Ludwigsburg. Das Ziel ist es, jenen Familien ein wenig hilfreichen „Aufwind“ zu geben, deren Leben sich durch einen schweren Unfall, chronische oder lebensbedrohliche Erkrankung sowie die Frühgeburt eines Kindes dramatisch geändert hat. Hierfür spendet die Stiftung 3.000 Euro als Anschubkapital für das Jahr 2012. Die 2008 gegründete und mit einem Grundkapital von einer Million Euro ausgestattete OLYMP-Bezner-Stiftung hat sich mit ihrem Engagement in zahlreichen Projekten in Baden-Württemberg, in Deutschland und im Ausland positiv bewährt.

Birgit Bezner-Fischer, Kuratoriums-Mitglied der Stiftung und OLYMP-Mitgesellschafterin, unterstützt als Mutter von zwei Kindern das noch junge „Aufwind-Projekt“ für die wichtige Familiennachsorge: „Stark belasteten Familien zu helfen, die von einer Frühgeburt oder gesundheitlichen Problemen eines Kleinkindes oder sonstigen familiären Sorgen betroffen sind, entspricht den Vorgaben unserer Stiftung. Daher tun wir, was wir können und stellen dieses Jahr 3.000 Euro für den Verein zur Verfügung.“

Der Verein „aufwind e.V.“ Ludwigsburg will die stationären Aufenthaltsbedingungen in den Kliniken Ludwigsburg und Bietigheim verbessern sowie ein qualifiziertes Nachsorgekonzept für Familien von kranken Kindern anbieten. Absicht ist es, den betroffenen Familien umfassende Beratung und Begleitung sowie Hilfe und Unterstützung anzubieten, damit ihr Leben trotz der immensen persönlichen Belastungen zufriedenstellend weitergeführt werden kann. Vor allem die Eltern dieser kranken Kinder werden mit ihren Sorgen, Ängsten und Nöten von einem qualifizierten Team um den Ärztlichen Direktor, Dr. Matthias Walka, aufgefangen und erhalten wertvolle Tipps für die erforderliche Pflege, Therapie und Antragsverfahren bei Krankenkassen und sozialen Einrichtungen.

Die Kinderklinik in Ludwigsburg arbeitet eng mit der Frauenklinik in Bietigheim zusammen und versorgt dort alle erkrankten Neugeborenen oder behandlungsbedürftigen Kleinkinder vor Ort mit. Die Verbesserung der stationären Versorgung und der Aufenthaltsbedingungen im Krankenhaus ist ebenfalls ein Schwerpunkt von „aufwind e.V.“ Ein Beispiel hierfür stellt die Anschaffung teurer Reanimationspuppen dar, die den medizinischen Kräften zum Training von Wiederbelebungsmaßnahmen bei kleinsten Kindern in akuten Notfallsituationen dienen. Damit können die Überlebenschancen schwer erkrankter oder verunfallter Kinder deutlich verbessert werden.

Auch die Finanzierung einer Sitz- und Spielecke im Wartebereich der Frühchen-Station in Ludwigsburg ist ein wichtiges Projekt. Zurzeit müssen die Eltern von Frühgeborenen, die noch stationär versorgt werden müssen, mit den Geschwistern auf dem Gang vor der Station warten, bis medizinisch festgestellt ist, ob das Geschwisterkind gesund ist. Damit soll vermieden werden, dass Viren oder Bakterien eingebracht werden, welche für das Frühgeborene lebensbedrohliche Folgen hätten.