Nachhaltigkeit der Kreissparkasse ist „Gut für Generationen“

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Zahlreiche Förderprojekte mit 1,5 Millionen Euro unterstützt
Die Kreissparkasse Ludwigsburg blickt auf ein gutes und erfolgreiches Geschäftsjahr zurück – Wirtschaftlicher Erfolg ist Basis für gemeinnütziges Engagement – Im Jahr 2011 kam das Gute viermal am Tag und nahezu 1.000 mal insgesamt

Ludwigsburg, 15.06.2012.| Zweimal im Jahr präsentiert die Kreissparkasse Ludwigsburg Zahlen. Das marktführende Finanzinstitut im Kreis stellt dabei zum einen Geschäftszahlen vor und zum anderen die Bilanz des Guten: die Summe aller gemeinnützigen Aktivitäten. Für beide Tätigkeitsfelder gilt, dass sie vom Gedanken der Nachhaltigkeit geprägt sind. Aus diesem Grund legte heute die Kreissparkasse im Rahmen einer Pressekonferenz auch erstmals ihren „Kompaktbericht 2011“ zum Thema Nachhaltigkeit vor.

Bei der Konferenz präsentierten Landrat Dr. Rainer Haas, der Verwaltungsratsvorsitzende der Kreissparkasse Ludwigsburg, und Dr. Heinz-Werner Schulte, der Vorsitzende des Vorstands der Kreissparkasse Ludwigsburg, unter dem Titel „Gut für Generationen“ sowohl die Bilanz des Geschäftsjahres 2011 als auch die „Bilanz des Guten“, wie Haas die Gesamtschau auf sämtliche gemeinnützige Förderaktivitäten nannte. Beide Vortragende unterstrichen dabei die zunehmende Bedeutung nachhaltigen Denkens und Handelns und stellten dieses Thema in den Mittelpunkt.

Beim Blick auf die „Bilanz des Guten“ zeige sich, so Schulte, „ganz deutlich, worin der zentrale Unterschied zwischen der Kreissparkasse und allen anderen Wettbewerbern“ liege. „Denn unser Motto“, so Schulte, „lautet: Maximale Lebensqualität statt maximalem Gewinn“. Der Vorstandsvorsitzende unterstrich, dass die Leitidee der Kreissparkasse Ludwigsburg, „Gut für Generationen“ zu sein, die beste Formel dafür sei, „wie nachhaltiges Wirtschaften und nachhaltiges Helfen“ über Jahrzehnte so ineinander greifen, dass „die Menschen im Landkreis auf vielen verschiedenen Gebieten und in allen Altersklassen von unserer Arbeit profitieren.“

Wer erleben wolle, warum sich die Kreissparkasse als „echte Mehrwertbank“ mit nachhaltiger Prägung und „sehr starker gemeinnütziges Ausrichtung“ sieht, der habe, ergänzte Schulte, „gerade im laufenden Jahr viele gute Gelegenheiten dazu“. Denn die Kreis-sparkasse Ludwigsburg feiert im Jahr 2012 ihr 160-jähriges Bestehen. „Aber die Kreis-sparkasse feiert das nicht alleine, sondern lädt die Menschen dazu ein, mitzufeiern, unterstützt Bürgerfeste und spendet aus Anlass des Jubiläums allen 39 Kommunen im Landkreis jeweils 10.000 Euro.“ Geld, dass allen Bürgern zugute kommt.

„Allein diese 39 Bausteine“, erläuterte Schulte weiter, „sind für sich genommen schon Ausdruck enormen Engagements für die Gemeinschaft“. Richte man aber den Blick, so Schulte, zudem auf die mit insgesamt 17 Millionen Euro Stiftungskapital ausgestatteten Kreissparkassenstiftungen und die rund 1,5 Millionen Euro, die im Jahr 2011 in fast 1.000 gemeinnützige Projekte geflossen sind, „dann wird die ganze positive Dimension der Hilfe seitens der Kreissparkasse und ihren Stiftungen deutlich“.

Als Verwaltungsratsvorsitzender freue er sich, so Haas, nicht nur über den wirtschaftlichen Erfolg der Kreissparkasse Ludwigsburg, sondern zudem auch darüber, dass die Leitidee „Gut für Generationen“ sich gewissermaßen wie der berühmte, in diesem Falle „Kreisspar-kassen-rote“ Faden durch alle Aktivitäten des Finanzinstituts ziehe.

Das Modell Sparkasse – Garant für Sicherheit in unsicheren Zeiten
„Im Geschäftsjahr 2011 waren sowohl auf internationaler wie auf nationaler Ebene zum Teil heftige Turbulenzen durchzustehen“, fasst Dr. Heinz-Werner Schulte die Rahmenbedingungen für die Finanzbranche im vergangenen Jahr zusammen. In der Bilanz der Kreissparkasse Ludwigsburg zeige sich aber „ganz deutlich und sehr erfreulich“, so Schulte weiter, „dass unsere Kunden uns und dem Geschäftsmodell, für das wir als Sparkasse stehen, vertrauen.“ Das spiegele sich in konkreten Zahlen wider.

Insgesamt ist es dem führenden Finanzdienstleister im Landkreis Ludwigsburg nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden nämlich erneut gelungen, „auf Wachstumskurs zu bleiben, die Ziele zu erreichen und ein sehr gutes und erfolgreiches Jahr zu gestalten“.  In Kundenbefragungen fand die Kreissparkasse bestätigt, dass „das Kapital Kundenvertrauen“ weiter gestiegen sei.

Hinzu komme, dass das Modell Sparkasse „ganz offenbar den Wünschen der Anleger nach Stabilität und Sicherheit“ entspricht, so Schulte weiter, und sich also einmal mehr als „Erfolgsmodell sowie als Garant für Sicherheit in unsicheren Zeiten“ erwiesen habe.

Kein einfaches, aber ein erfolgreiches Jahr
„Das Geschäftsjahr 2011 war für uns kein einfaches, aber ein letztlich ein sehr gutes und erfolgreiches Jahr“, resümierte Schulte das vergangene Jahr bei der heutigen Präsentation der endgültigen und im „Jahresbericht 2011“ zusammengestellten Zahlen.

Die Bilanzsumme der Kreissparkasse Ludwigsburg stieg in 2011 um 0,63 Prozent auf insgesamt 9,44 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss verzeichnete einen leichten Anstieg von 17,1 auf 17,2 Millionen Euro. In etwa auf Vorjahresniveau bewegte sich mit 2,07 Prozent die Zinsspanne (Vorjahr: 2,08 Prozent).

Getragen wurde die gesamte Entwicklung durch die starke Zunahme der Kundeneinlagen und des Kreditvolumens. Die Kundeneinlagen erreichten in 2011 die Höhe von 6,25 Milliarden Euro (Vorjahr 5,99 Milliarden Euro) und legten damit um 4,23 Prozent zu. Insbesondere die Spareinlagen haben mit einem Anstieg von 10 Prozent auf rund 2,2 Milliarden Euro stark zu diesem Plus beigetragen, so Schulte.

Das Kreditvolumen stieg nach den Worten von Schulte ebenfalls deutlich an: von 4,36 Milliarden Euro im Vorjahr auf 4,60 Milliarden Euro vergangenen Geschäftsjahr (das entspricht einer Zunahme von 5,61 Prozent). Dabei seien, so Schulte weiter, die Kredite an Unternehmen und Selbstständige um 121 Millionen auf rund 2,24 Milliarden Euro angewachsen.

Auf einigen Geschäftsfeldern konnte, so Schulte im Rückblick, die Kreissparkasse Ludwigsburg „wieder Rekordergebnisse“ erzielen – etwa bei Baufinanzierungen oder bei der Immobilienvermittlung. Zudem seien die Wertpapierumsätze wieder stark gestiegen.

Die Sparkasse – Inbegriff für Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit und Renditeerwartung in Finanzgeschäften schließen sich, so Schulte, nicht aus. Im Gegenteil. „Nachhaltiges Wirtschaften und attraktive Renditen“, so der Vorstandsvorsitzende, greifen bei der Kreissparkasse Ludwigsburg ineinander.

„Auf drei Säulen ruht unser Verständnis von Nachhaltigkeit“, erläuterte Schulte. Es handele sich hier um die ökonomische, die ökologische und die soziale Dimension. Wobei Schulte unterstrich, dass „Nachhaltigkeit bei der Sparkasse keine Erfindung der jüngeren Vergangenheit“ ist, sondern „schon immer elementarer Bestandteil unseres Gründungsauftrages“ war. Die Bedeutung freilich habe zugenommen.

Mit Verweis auf den bei der heutigen Pressekonferenz erstmals präsentierten „Kompaktbericht 2011“ zum Thema Nachhaltigkeit unterstrich Schulte den noch zusätzlich gewachsenen Stellenwert des Thema Nachhaltigkeit bei der Kreissparkasse Ludwigsburg.

Nachhaltigkeit in ökonomischer Hinsicht – Möglichkeiten jetzt und in der Zukunft
„Das Modell Sparkasse“, so Schulte, „erfüllt einen öffentlichen Auftrag und strebt zudem aus Tradition nach langfristigem Erfolg.“ Diese grundsätzliche Ausrichtung unterscheide die Kreissparkasse vom Wettbewerb. „Kurzfristiges, nur am Gewinn orientiertes Denken ist uns fremd“, so Schulte.  Seit der Gründung der Kreissparkasse im Jahr 1852 stehe das Finanzinstitut, so Schulte, „für nachhaltige Kreditvergaben und damit für verantwortungsvolle Investitionen im Landkreis Ludwigsburg“.

Wer sich als Anleger nachhaltig ausrichten wolle, der finde „bei der Kreissparkasse einen Mix aus traditionellen und innovativen, sehr jungen Produkten“.  Allein die in jüngerer Vergangenheit begebenen Anleihen im Energie- und Sozialbereich hätten jeweils „reißenden Absatz gefunden“, so Schulte. „Diese positiven und ermutigenden Erfahrungen bestärken uns in unserem Vorhaben, das Angebot an nachhaltigen Geldanlagen auch in Zukunft weiter auszubauen“, so Schulte im Ausblick.

„Die ökologische Dimension unseres nachhaltigen Handelns“
Neben der ökonomischen Dimension richte man, so Schulte weiter, bei der Kreissparkasse den Blick ganz stark auf die ökologischen Aspekte. Schulte hierzu: „Die ökologische Dimension unseres nachhaltigen Handelns ist kein reines Gedankengebäude, sondern ganz konkretes Handeln“.  Als Beispiele nannte Schulte etwa die Installation von Photovoltaikanlagen oder die schon vor Jahrzehnten begonnene  ökologische Ausrichtung in der Gebäudetechnik.

Nirgendwo ist Nachhaltigkeit so wichtig wie beim Einsatz für Menschen
Das Angebot von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sei einer der wichtigsten Belege dafür, so Schulte, dass „Nachhaltigkeit nirgendwo so wichtig“ sei „wie im Bezug auf die Menschen.“ Als Arbeitgeber und Ausbilder war die Kreissparkasse Ludwigsburg im Geschäftsjahr 2011 einmal mehr ein Anker der Stabilität.

„Ende 2011 waren 1.805 Mitarbeiter bei uns beschäftigt, darunter 235 Auszubildende“, so Schulte. Noch nie zuvor habe die Zahl der Azubis diese Höhe erreicht. Damit sei das Finanzinstitut sowohl einer der größten Arbeitgeber als auch einer der bedeutendsten Ausbildungsbetriebe im Landkreis.

Wer die so wichtige persönliche Nähe zum Kunden mit gut ausgebildeten Mitarbeitern suche, müsse bereit sein, „nachhaltig in sein Team zu investieren und die Mitarbeiter im Blick haben“, so Schulte. Die Anstrengungen in diese Richtung würden honoriert, fasst Schulte zusammen. „Und von anderen gewürdigt“, fügt er an. Die erneute Verleihung des Siegels „Arbeit Plus“ sei nur ein Beispiel für die Anerkennung von Außen.

Nähe als Ausdruck von Nachhaltigkeit
Die wichtigste Anerkennung von Außen aber, so Schulte, sei die Anerkennung durch die Kunden. Einer der wesentlichen Gründe für die guten Kundenbeziehungen sei, so Schulte, die Tatsache, dass wir „Nähe leben und erlebbar machen“.  Kein anderer Finanzdienstleister im Kreis Ludwigsburg wartet mit einem so dichten Filialnetz und einem so breiten technischen Ausstattungsgrad auf. 118 Filialen umfasst das Geschäftsstellennetz. Insgesamt stehen den Kunden 128 Geldautomaten und 144 Kontoauszugsdrucker zur Verfügung. Jährlich investiere die Kreissparkasse, so Schulte, enorme Summen in den Aus- und Umbau ihres Filialnetzes.

„Seit 160 Jahren im Dienst der Kunden“  – beim Jubiläum feiern viele mit
„Seit 160 Jahren arbeitet dieses Haus im Dienst der Kunden“, blickt Schulte auf das im aktuellen Jahr gefeierte Firmenjubiläum. Doch feiere die Kreissparkasse Ludwigsburg im laufenden Jahr nicht sich selbst, sondern richte sich auf die Menschen im Landkreis aus. „Das ist uns wichtig, auch da wollen wir zeigen, dass wir unverändert ‚Gut für Generationen’ sind“, sagte Schulte. Die lange Liste der Jubiläumsaktivitäten liest sich dabei, so Schulte, wie ein Leitfaden gemeinnützigen Engagements. „390.000 Euro spenden wir insgesamt den Kommunen im Landkreis als zusätzliche Jubiläumsspende, wir feiern mit den Bürgern, wir interpretieren unser Jubiläum als Aufgabe für die Gesellschaft“, fasste Schulte alle Aktivitäten zusammen.

Menschen erleben ihre Bank als „Mehrwertbank“ – Veranstaltungen für Generationen
Mit den Worten: „Gemeinnütziges Engagement verbessert die Lebensqualität vieler Menschen, auf vielen Gebieten“, schloss Schulte seinen Vortrag und verwies auf die große Zahl von Veranstaltungen, die die Kreissparkasse Ludwigsburg allein im Jahr 2011 entweder selber durchgeführt oder unterstützt hat. „Auf 250 Events konnten Sportler und Konzertbesucher, Theater- und Literaturliebhaber sowie andere Interessierte erleben, was ‚Mehrwertbank’ bedeutet“, so Schulte abschließend.

Das Gute kam viermal am Tag – und mit 1,5 Millionen Euro Fördervolumen fast 1.000 mal im Jahr 2011
Wenn Landrat Dr. Rainer Haas, der Verwaltungsratsvorsitzende der Kreissparkasse Ludwigsburg, die Bilanz des Guten zieht, nennt er drei Zahlen: „Rund 1,5 Millionen Euro betrug das gesamte Fördervolumen des gemeinnützigen Engagements im vergangenen Jahr, nahezu 1.000 Projekte wurden damit unterstützt und so konnte das Gute im Durchschnitt pro Arbeitstag viermal kommen.“ Haas betonte dabei, dass ihn sowohl die „große Bandbreite an Hilfsprojekten als auch die Tatsache, dass Menschen jeden Alters damit geholfen wird“ sehr freut.

Die Stiftungen der Kreissparkasse stricken ein Netz aus Hilfe
„Die vier Kreissparkassenstiftungen verfügen zusammen über ein Stiftungskapital von 17 Millionen Euro – und stricken unentwegt ein Netz aus Hilfe“, beschreibt Landrat Dr. Rainer Haas deren finanzielle Ausstattung und Aktivitäten.

Die 1995 gegründete „Stiftung Jugendförderung, Arbeit und Soziales“ verfügt über ein Stiftungskapital von sieben Millionen Euro. Bei der „Stiftung Kunst, Kultur und Bildung“ (1988 gegründet) sind es fünf Millionen Euro. Über drei Millionen Euro Stiftungskapital verfügt die 1996 ins Leben gerufene „Stiftung Umwelt- und Naturschutz“. Das Stiftungskapital der 2007 gegründeten „Kreissparkassenstiftung Gesundheit“ ist zuletzt auf jetzt insgesamt zwei Millionen Euro aufgestockt worden. Und in das Schullandheim Strümpfelbrunn sind seit 1970 rund vier Millionen Euro geflossen.

Unterschiedliche Förderbereiche profitieren
Mit rund 460.000 Euro entfiel im Jahr 2011 auf den Förderbereich „Kunst und Kultur“ anteilig der größte Beitrag von den insgesamt 1,5 Millionen Euro an Fördervolumen, führte Haas aus. In den Bereich „Sport“ flossen insgesamt rund 410.000 Euro an Fördergeld. Projekte im Bereich „Soziales und Schulen“ profitierten mit rund 300.000 Euro vom gemeinnützigen Engagement. Das seit rund vier Jahrzehnten unterstützte Schullandheim Strümpfelbrunn konnte sich im vergangenen Jahr über rund 180.000 Euro freuen. Mit rund 150.000 Euro wurden verschiedene Projekte im Bereich „Umwelt- und Naturschutz“ unterstützt.

Klassik unter freiem Himmel beim Monrepos Open Air

Kulturelle Vielfalt ist ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität des ganzen Kreises
„Kulturelle Vielfalt trägt ganz wesentlich zur Lebensqualität bei“, fasste Schulte ergänzend die positiven Auswirkungen des vielfältigen gemeinnützigen Engagements im Förderbereich Kunst und Kultur zusammen.

Oft werden Projekte über Jahre hinweg unterstützt. So etwa die interkommunale Kunstschule Labyrinth der Städte Bietigheim-Bissingen, Kornwestheim und Ludwigsburg. Verteilt auf mehrere Jahre und insgesamt sieben Projekte hat die Stiftung Kunst, Kultur und Bildung der Kreissparkasse Ludwigsburg die Kunstschule – das Jahr 2011 mitgerechnet – mit insgesamt 41.000 Euro unterstützt. Im vergangenen Jahr half eine Einzelspende in Höhe von 5.000 Euro dem Jugendtheaterstück „Sommernachtstraum“. Schulte dazu: „Für uns hat die Förderung junger Menschen einen sehr hohen Stellenwert.“ Auch der Theatersommer im Cluss-Garten und das Monrepos „Klassik Open Air“-Konzert werden seit Jahren unterstützt.

Jungen Menschen für deren Zukunft helfen

Die Hilfe der „Stiftung Jugendförderung, Arbeit und Soziales“ kommt sehr vielen jungen Menschen zu Gute. Aber nicht nur. Insgesamt hat allein diese Stiftung im vergangenen Jahr 32 Projekte gefördert.

Bei jungen Menschen zeige sich immer wieder, dass gerade der Übertritt von der Schule ins Berufsleben eine schwierige Hürde darstelle, so Schulte. „Da muss man den jungen Leuten zur Seite stehen“, fügte er an. Das Projekt „Net for Young – Co-Train“ etwa tut das seit 1999. Bislang sind „in dieses ausgesprochen erfolgreiche Projekt“ knapp 180.000 Euro geflossen.

Ein weiteres in diese Kategorie gehörendes Projekt ist die 2010 gegründete noch junge „Jobbrücke Freiberg“. Für den bis 2013 definierten Förderzeitraum stehen insgesamt 40.000 Euro zur Verfügung. Helfen soll das Geld Freiberger Haupt- und Realschülern, die sich aber für eine Teilnahme bewerben müssen.

Den Kampf gegen Drogen und Verschuldung unterstützen
„Wenn Jugendliche auf die schiefe Bahn geraten, muss ihnen geholfen werden, wenn junge Menschen zu Schuldnern werden, muss man ihnen helfen, aus dem Schuldensumpf wieder rauszukommen“, beschrieb Schulte eine ganz wichtige Richtung der Hilfe im sozialen Bereich. Er nannte konkrete Beispiele.

Das „Teenie-Projekt“, das mit 21.000 Euro gefördert wird, etwa sagt Drogen den Kampf an und richtet sich an 13- bis 17-jährige Jugendliche suchtkranker Eltern.

„Von großer Wichtigkeit ist das Thema Schuldenprävention“, betonte Schulte. Die Schuldenprävention des Landkreises Ludwigsburg hat Verschuldungsstrukturen insbesondere bei Jugendlichen den Kampf angesagt.  Seit 2008 und mit einer geplanten Laufzeit bis 2013 wird dieses Projekt mit 180.000 Euro unterstützt.

Unterstützung für den Sport – in der Breite und in der Spitze
„Bei der Unterstützung für den Sport ist das gemeinnützige Engagement der Kreissparkasse Ludwigsburg ganz bewusst nicht allein auf den Spitzensport fokussiert, sondern geht auch gezielt in die Breitenförderung“, beschrieb Schulte die Förder-Ausrichtung. Beispiele wären etwa das Sportabzeichen – seit 2004 mit rund 30.000 Euro gefördert – oder die Olympiapatenschaften für Einzelsportler.

Umwelt-Projekt „Trockenmauersanierung“
Die Aktivitäten der Stiftung „Umwelt- und Naturschutz“ sind ebenso vielfältig wie nachhaltig. „Eines der beeindruckendsten Beispiele“, führte Schulte aus, „ist das seit langem laufende Projekt Trockenmauersanierung.“ Im Jahr 2000 sei das Projekt gestartet worden, so Schulte,  „und seither ist allein dafür rund eine Viertelmillion Euro bereitgestellt worden.“ Geld, das dazu beiträgt, wichtigen Kulturraum zu erhalten und gleichzeitig die Umwelt zu schützen.

Das Schullandheim Strümpfelbrunn stärkt seit vier Jahrzehnten die Gemeinschaft junger Menschen
„Seit über vier Jahrzehnten stärkt das im Odenwald gelegene Schullandheim Strümpfelbrunn die Gemeinschaft junger Menschen“, blickte Schulte auf die Anfänge dieses Engagements zurück. Allein 2011 sind dem Schullandheim rund 180.000 Euro an Unterstützung zugeflossen, seit 1970 sind es insgesamt rund vier Millionen Euro. „Davon haben ganze Generationen von Schülern profitiert“, fasst Schulte zusammen und ergänzte: „Und man kann bestimmt davon ausgehen, dass manch einer, der selber als Schüler dort war, mittlerweile seine eigenen Kinder zur Erholung in den Odenwald schicken konnte.“