Kreissparkasse Ludwigsburg feiert 160-jähriges Bestehen

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Landrat: „Idee, die jung, zeitgemäß und zukunftsfähig ist“
Gastredner Prof. Huber begeistert die Gäste

Freute sich sichtlich über die illustren Gäste: KSK-Chef Dr. Heinz-Werner Schulte

Ludwigsburg. Anlässlich ihres 160-jährigen Bestehens hatte die Kreissparkasse am Donnerstag zu einer Jubiläumsveranstaltung im Louis-Bührer-Saal eingeladen, und rund 500 Gäste waren gekommen. Sie erlebten eine stimmungsvolle Veranstaltung mit einem ebenso prominenten wie überzeugenden Gastredner – Professor Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber, einer der profiliertesten Theologen Deutschlands.

Bundestagsabgeordnete, Abgeordnete des Landtags, Kreisräte, Repräsentanten der Kommunalpolitik, Vertreter der Behörden, Kirchen und Mitglieder des Verwaltungsrats sowie des Beirats der Kreissparkasse und natürlich zahlreiche Kunden: Dr. Heinz-Werner Schulte, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse, freute sich sichtlich, so viele Gäste begrüßen zu dürfen. „Wir feiern heute nicht nur ein Firmenjubiläum. Wir feiern im Kern die Kontinuität einer einfachen und überzeugenden Idee. Wir haben diese Idee in unser Motto eingeschrieben, dem wir uns zutiefst verpflichtet fühlen: Wir sind Gut für Generationen“, betonte Schulte, der, nachdem er anschaulich das erfolgreiche Modell Sparkasse umrissen hatte, auf den Gastredner Huber einging. „Ich bin mir sicher, dass wir in seinem Vortrag auf manche Parallele zwischen den Gedanken eines bedeutenden Theologen und Ethik-Experten und dem Leitgedanken der Kreissparkasse stoßen werden.“

„Die Kreissparkasse verkörpert eine Idee, die in vielerlei Hinsicht jung, zeitgemäß und zukunftsfähig ist“, sagte Landrat Dr. Rainer Haas, der Vorsitzende des Verwaltungsrats der Kreissparkasse Ludwigsburg, in seinem Grußwort. Um diese Idee und das Selbstverständnis der Kreissparkasse verständlich zu machen, tauchte er in die wechselvolle Geschichte der Kreissparkasse ein – von der Gründung am 1. Januar 1852 bis heute. „Wirtschaftlicher Erfolg und – darauf aufbauend – die Möglichkeit, über eine Fülle gemeinnütziger Aktivitäten den Menschen im Landkreis zu helfen. Diesen beiden Zielen, die sich aus ihrer Historie ergeben, wird die Kreissparkasse stets gerecht“, so das Fazit von Landrat Haas. „Gäbe es unsere Kreissparkasse nicht, würde viel Gutes ausbleiben. Gäbe es die Kreissparkasse nicht, müsste man sie erfinden.“

In seinem Vortag bestätigte Prof. Dr. Dr. h.c. Huber seinen Ruf, einer der Vordenker in ethischen Fragen zu sein. Huber, der sechs Jahre lang, von 2003 bis 2009, Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) war und damit die 24,5 Millionen Menschen evangelischen Glaubens in unserem Land repräsentierte, referierte rhetorisch wie inhaltlich überzeugend über das Thema Wertevermittlung in Wirtschaft und Gesellschaft.

Zum Gelingen des Abends trug auch das abwechslungsreiche musikalische Rahmenprogramm durch das Ludwigsburger Blechbläser Quintett und die S-Familiy Band bei. Die Theateraufführung „Das erste Sparbuch“ durch Auszubildende der Kreissparkasse erntete ebenfalls stürmischen Applaus.