Formula Student 2012

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Bosch macht Studenten-Rennwagen fit für internationalen Wettbewerb
200 Studenten optimieren in Boxberg ihre selbst konstruierten Fahrzeuge

♦ Zweitägiger Workshop für von Bosch gesponserte Teams
♦ 21 Rennwagen und mehr als 200 Teilnehmer am Start
♦ Bosch-Gruppe unterstützt mehr als 35 Teams aus den Disziplinen Formula Student Electric und Formula Student Combustion

Boxberg.| Bosch lädt am 5. und 6. Juli die von der Bosch-Gruppe gespon­serten Formula Student-Rennteams ein, ihre selbst entwickelten und konstruierten Fahrzeuge im Bosch-Prüfzentrum in Boxberg unter Rennbe­dingungen zu testen und zu optimieren. Bei dem zweitägigen Workshop können die rund 200 Teilnehmer sich mit Ingenieuren und Experten von Bosch austauschen und ihre 21 Rennwagen auf den internationalen Hoch­schulwettbewerb Formula Student Germany (FSG) vorbereiten. Dabei stehen den Teams unterschiedliche Beschleunigungs- und Ausdauer­parcours auf dem Bosch-eigenen Prüf- und Testgelände zur Verfügung. Ausgerichtet wird der Workshop von der Bosch Engineering GmbH, einer auf Entwicklungsdienstleistungen spezialisierten Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH. „Die Formula Student ist eine Win-Win-Situation für die Teilnehmer und uns als Unternehmen. Bosch unterstützt hochmoti­vierte und qualifizierte Nachwuchskräfte bei ihrer Arbeit an einem spannen­den, interdisziplinären Projekt. Gleichzeitig können wir uns als attraktiver und innovativer Arbeitgeber präsentieren“, sagte Bernhard Bihr, Geschäftsführer von Bosch Engineering.

Bosch-Engagement wächst seit Jahren
Bosch unterstützt seit 2007 ausgewählte Teams bei ihrer Teilnahme an der Formula Student. In diesem Jahr sponsert die Bosch-Gruppe mehr als 35 Hochschul-Mannschaften aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Österreich und Australien. Bosch fördert den internationalen Nachwuchswettbewerb mit zahlreichen Aktivitäten. So werden fachbezogene Workshops angeboten, z. B. zum Thema Kabelbaumbau und Hochvoltsicherheit, oder Veranstaltungen zur Fahrzeugerprobung durchgeführt. Zudem werden die Teams mit Motorsport-Komponenten und finanziellen Mitteln unterstützt. Ein Engagement, das sich für Bosch auszahlt: In den vergangenen Jahren konnten auf diesem Weg zahlreiche hochqualifizierte Nachwuchskräfte für das Unternehmen gewonnen werden.

Elektro-Klasse gewinnt an Bedeutung
Auch im Bereich der Elektromobilität ist der Bedarf an Nachwuchskräften groß. Das wachsende Interesse an Elektrofahrzeugen schlägt sich ebenfalls in der Formula Student nieder: Seit zwei Jahren treten dort neben Fahrzeu­gen mit klassischem Verbrennungsmotor auch Elektroautos an. Bosch unterstützt in diesem Jahr 13 Teams, die auf einen rein elektrischen Antrieb setzen. Insgesamt treten bei der FSG 32 Mannschaften in der Disziplin Formula Student Electric an.

Vorbereitung auf das Berufsleben
Bei der Formula Student gewinnt nicht das schnellste Auto, sondern das beste Gesamtkonzept. Die Studenten planen, konstruieren und bauen ihre Autos selbst und entwickeln darüber hinaus einen Wirtschaftsplan sowie ein Marketingkonzept. Eine Jury aus Experten der Motorsport-, Automobil- und Zulieferindustrie bewertet die Rennwagen nach insgesamt acht Kriterien, unter anderem Design, Wirtschaftlichkeit, Beschleunigung und Benzinverbrauch. Der Wettbewerb ist eine optimale Vorbereitung auf das Berufsleben. Teamfähigkeit, Ausdauer und Engagement sind dabei ebenso gefragt wie grundlegende technische und wirtschaftliche Fähigkeiten.

International bedeutender Wettbewerb
In den sieben Jahren ihres Bestehens hat sich die unter der Schirmherr­schaft des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) veranstalte FSG zu einem der wichtigsten internationalen Konstruktionswettbewerbe für den Inge­nieursnachwuchs entwickelt. Jedes Jahr treffen sich Studenten aus aller Welt für fünf Tage am Hockenheimring, um in Rennsport-Atmosphäre ihre Konstruktionen miteinander zu messen. Mit den Rennwagen präsentieren die Nachwuchskräfte der Industrie zugleich auch ihre eigene Leistungsfähig­keit. In diesem Jahr treten bei der FSG vom 31. Juli bis 5. August 2012 insgesamt 110 Teams und damit mehr als 2 000 Studenten an.