Gutes Signal für den Ausbau der Neckarschleusen

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WZ, 27.06.2012.| Der endgültige Bericht zur Wasser- und Schifffahrtsreform sieht für den Ausbau der Neckarschleusen vom Rhein bis Heilbronn den Ausbau vor. Der Neckar im Wahlkreis Ludwigsburg ist nun in der zweitbesten Kategorie. Damit ist der notwendige Ausbau der Neckarschleusen von Heilbronn bis Plochingen in realistische Nähe gerückt.

Der CDU-Abgeordnete des Wahlkreises Ludwigsburg und Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages, Steffen Bilger, erklärt dazu: „Der uns im Verkehrsausschuss vorgelegte Bericht ist ein gutes Signal für den Ausbau der Neckarschleusen. Wirtschaft und Umwelt im Wahlkreis Ludwigsburg werden davon profitieren. Die Binnenschifffahrt der Zukunft wird damit auch im Wahlkreis Ludwigsburg stattfinden können. Wir brauchen dringend die Wasserstraßen zur Entlastung von Straße und Schiene.“

Der Druck der baden-württembergischen CDU hat mit dazu beigetragen, dass der endgültige Reformbericht eine Vereinfachung der Netzkategorien vorsieht. Dadurch rückt die Strecke Rhein bis Heilbronn in die beste Kategorie vor und neckaraufwärts der Verlauf Heilbronn über Remseck am Neckar und Stuttgart bis Plochingen in die zweitbeste Kategorie. Im ersten Abschnitt wird die Schleusenverlängerung nun definitiv vorangetrieben. Im zweiten Abschnitt bis Plochingen besteht bei Ersatzinvestitionen die Möglichkeit des Ausbaus.

Das Güteraufkommen auf dem Neckar zwischen Heilbronn und Plochingen ist in den letzten Jahren bedauerlicherweise gesunken. Auch deshalb ist dieser Abschnitt nur in der zweitbesten Ausbau-Kategorie. Der Waiblinger Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer, der auch Vorsitzender der CDU-Regionalfraktion Stuttgart ist, betont: „Jetzt sind Politik und Wirtschaft gefordert, mehr Verkehr auf die Wasserstraße zu bringen. Dann wird auch der Ausbau zwischen Heilbronn und Plochingen unumgänglich. Es liegt in der Hand des Landes, die Vorbereitungen für die Erweiterungen zu treffen.“

Die Region Stuttgart braucht die Erweiterung der Neckarschleusen, damit auf der Bundeswasserstraße auch die modernen 135-Meter-Schiffe fahren können. Nur durch den Ausbau der Neckarschleusen wird eine Kapazitätserhöhung des Beförderungsvolumens erreicht.