Bosch Solar Energy baut Marktposition in Europa aus

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Mehr Informationen mit App „Bosch Solar To Go“

♦ Neue Vertriebspartner von Solarmodulen auch in Norddeutschland
♦ Mehr Präsenz und neue Projekte in Frankreich, Türkei und Bulgarien
♦ Gesamte kristalline Produktpalette auf der Intersolar 2012

München, 13.06.2012.| Die Bosch Solar Energy AG ist weiter auf Wachstumskurs und baut insbesondere in den europäischen Kernmärkten die Präsenz konsequent aus. So wurden zwei neue Spezialgroßhändler aus dem Bereich Erneuerbare Energien, die Firma SEN Solare Energiesysteme Nord und EWS aus Schleswig-Holstein als starke Partner gewonnen. „Unsere Partner bieten viel Erfahrung in der Photovoltaik-Branche, umfangreichen Service und ausgezeichnete Beratungsleistungen für Installateure. Mit ihrem Qualitäts- und Leistungsanspruch passen sie perfekt zur Marke Bosch“, betonte Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der Bosch Solar Energy AG.

Zur Unterstützung der Vertriebspartner bietet das Unternehmen eine neue kostenlose App an: „Bosch Solar To Go“. Damit stehen alle Informationen – vom Datenblatt, über technische Dokumentationen bis hin zu Produktbroschüren und verkaufsunterstützendem Videomaterial – zur Verfügung und können mit nur einem Klick per Mail versendet werden. Die neue App „Bosch Solar To Go“ ist in Deutsch und Englisch zunächst für iPads von Apple konzipiert.

Mehr Präsenz in Europa
Gleichzeitig verstärkt Bosch Solar Energy die eigene Präsenz in den wichtigsten Märkten Europas. So hat das Unternehmen im französischen Vénissieux Mitte März eine neue Fertigungsstätte für kristalline Solarmodule in Betrieb genommen. Die Produktion, die in nur acht Monaten aufgebaut wurde, hat eine Kapazität von 150 Megawatt peak und beschäftigt bis zu 200 Mitarbeiter. Damit betreibt Bosch die größte und modernste Modulfertigung Frankreichs. „Frankreich bietet sehr gute Voraussetzungen für die Nutzung von Solarenergie. Gerade der Süden des Landes hat sehr gute Einstrahldaten. Mit einer eigenen Produktion vor Ort, einer breiten Modulpalette und der starken Marke Bosch haben wir gute Voraussetzungen, um zu den führenden Anbietern im Markt zu gehören“, betonte Holger von Hebel. Die Linien in dem neuen Werk sind flexibel einsetzbar und können fünf verschiedene Typen sowohl mono- als auch multikristalliner Solarmodule herstellen.

Im kommenden Sommer eröffnet darüber hinaus ein neues Vertriebsbüro in der Türkei. Der Markt ist insbesondere durch die intensive Sonneneinstrahlung, aber auch durch den stark wachsenden Energiebedarf sehr attraktiv. Bosch Solar Energy wird sich in der Türkei vor allem auf die Planung und Errichtung schlüsselfertiger Solarparks konzentrieren.
Schlüsselfertige Solarparks von Bosch mit einer Kapazität von 50 Megawatt peak entstehen derzeit auch im bulgarischen Kazanlak. Hier hat das Unternehmen die Projektrechte an den Parks erworben. Der erste Bauabschnitt mit einer Leistung von 25 Megawatt wird bereits Ende dieses Monats ans Netz gehen. Die Solarparks entstehen auf einer Fläche von 1,4 Millionen Quadratmetern. Die Anlagen mit insgesamt 105 000 kristallinen Bosch-Modulen werden jährlich circa 34 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen und können damit fast 10 000 Haushalte versorgen. „Wir sind optimistisch, dass wir in der zweiten Hälfte dieses Jahres mit dem zweiten Bauabschnitt, und damit weiteren 25 Megawatt peak, beginnen können. Dieser Schritt hängt allerdings von der Änderung der Einspeisevergütung durch die bulgarische Regierung im Juni ab“, so Holger von Hebel.
Bosch Solar Energy entwickelt und realisiert seit 2009 im Auftrag privater und institutioneller Investoren weltweit schlüsselfertige Solarkraftwerke mit ausgereifter Technologie und entsprechender Wirtschaftlichkeit.
Der TÜV Thüringen hat Bosch Solar Energy als Fachfirma für Planung, Projektierung und Errichtung von Photovoltaikanlagen zertifiziert und damit den hohen Leistungsstandard von Bosch Solar Energy von der Planung über die Projektierung bis hin zur Inbetriebsetzung, Überprüfung und Instandhaltung/Service von Solarkraftwerken bestätigt.

Gesamte kristalline Produktpalette auf der Intersolar
Auf der Intersolar 2012 zeigt Bosch Solar Energy erstmals die gesamte kristalline Produktpalette mit Modulen aus den Fertigungsstätten in Deutschland und Frankreich. Die Module werden in beiden Werken auf gleichartigen Produktionslinien nach Bosch-Qualitätsrichtlinien gefertigt und sind in Leistung, Zuverlässigkeit und Lebensdauer identisch. Es gelten die gleichen Garantie- und Gewährleistungsbedingungen.

Zu den Highlights zählt das Hochleistungsmodul „Bosch Solar Module c-Si M 60 EU42117“ für eine Installation auf privaten Dach- oder gewerblichen Industrie- und Freilandanlagen. Es ist ideal geeignet für alle Lagen, bei denen langfristig stabile Erträge und beste Flächennutzung zählen. In dem ertragsstarken Modul kommt die neueste Generation monokristalliner Hochleistungszellen „Bosch Solar Cell M 3BB C4 1200“ mit selektivem Emitter für eine breitere spektrale Nutzung, sowie der neue LHS (Light Harvesting String) mit längsverlaufender Pyramidenstruktur für mehr Lichtreflektion auf die Solarzellen im Modul zum Einsatz. Der TÜV-Rheinland hat die Stabilität der Module auch in Meeresnähe sowie in landwirtschaftlicher Umgebung bestätigt.

Ebenfalls neu ist das „Bosch Solar Rack Air Fix f“ für gerahmte Module. Das innovative Aufdachsystem für kommerziell genutzte Flachdächer wurde in Zusammenarbeit mit Bosch Rexroth entwickelt. Das Solar-Untergestell überzeugt durch eine einfache, bauteilarme Konstruktion und das besonders geringe Gewicht von 11,4 Kilogramm je Quadratmeter inklusive Modul. So können auch Dächer mit geringer Resttragfähigkeit für Photovoltaikanlagen genutzt und neue Flächen erschlossen werden. „Air Fix f“ kommt außerdem ohne zusätzliche Befestigung an der Dachhaut aus. Mit seinem modularen Aufbau ermöglicht das System Flachdachanlagen verschiedenster Größe und Form. Dabei können Wünsche hinsichtlich bester energetischer Auslastung der Fläche mit minimalster Dachbelastung in höchstem Maß berücksichtigt werden.

Zu finden sind die Highlights von Bosch Solar Energy auf der Intersolar 2012 in Halle A2, Stand 380.