Börse Stuttgart setzt im Juni über 7 Milliarden Euro um

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Anleger agieren zurückhaltend +++ Hohes Handelsvolumen bei Unternehmensanleihen +++ Starkes Wachstum bei Länder-Jumbos

Stuttgart, 02.07.2012.| Im Juni 2012 setzte die Börse Stuttgart nach Orderbuchstatistik über 7 Milliarden Euro um. Allerdings zeigten sich die Anleger aufgrund der anhaltenden Unsicherheit an den Märkten wie schon in den Vormonaten eher zurückhaltend.

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte der Handel mit verbrieften Derivaten. In dieser Anlageklasse wurden im vergangenen Monat insgesamt über 3,3 Milliarden Euro umgesetzt. Hierbei entfielen mehr als 1,8 Milliarden Euro auf Anlageprodukte, während Hebelprodukte rund 1,5 Milliarden Euro zum Gesamtumsatz beitrugen.

Der Umsatz im Anleihenhandel konnte leicht zulegen. Insgesamt wurden in dieser Assetklasse im April mit fast 2,4 Milliarden Euro rund 3 Prozent mehr umgesetzt als im Vormonat und über 15 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Vor allem Unternehmensanleihen trugen zum positiven Ergebnis bei. Das Handelsvolumen mit  Corporate Bonds lag im Juni bei rund 1 Milliarde Euro – knapp 1 Prozent über dem Vormonat. Damit konnte die Börse Stuttgart ihre Marktführerschaft im börslichen Handel mit Unternehmensanleihen weiter festigen. Das stärkste Wachstum im Anleihenbereich verzeichneten Länder-Jumbos. Die Anleihen der Bundesländer legten um über 28 Prozent auf rund 184 Millionen Euro zu.

Im Aktienhandel wurden über 650 Millionen Euro umgesetzt, davon entfielen 490 Millionen Euro auf Inlands- und rund 160 Millionen Euro auf Auslandsaktien.

Der Fondhandel trug rund 580 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei. Damit lag das Handelsvolumen rund 46 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Der Löwenanteil von 542 Millionen Euro wurde im Handel mit Exchange Traded Products (ETPs) erzielt.