“Grenzsteine Bietigheimer Forst”

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Bietigheim-Bissingen, 27.06.2012.| Anlässlich der Waldtage der “Schule im Sand” in Bietigheim-Bissingen hatte sich vergangene Woche eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der 4. Grundschulklasse die Säuberung und Pflege alter Grenzsteine zum Ziel gesetzt.

Entlang des Grenzweges zwischen dem ehemaligen Stadtwald Bietigheim und dem Bietigheimer Forst mussten die Grenzsteine unter der Führung des zuständigen Revierförsters Axel Armbruster erstmal im Unterholz gesucht werden. Zunächst wurden die bis zu 200 Jahre alten Grenzsteine aus Sandstein frei geschnitten. Dann gingen die Schüler und Schülerinnen mit Bürsten und Pinsel daran, die Steine auf schonende Weise von Gräsern und Moos zu befreien.

Auf diese Weise konnten die alten Inschriften und Symbole wieder sichtbar gemacht werden. Sie kennzeichneten einstmals den Besitz der Stadt Bietigheim und des Königreichs Württemberg. Nach getaner Arbeit strahlen die Grenzsteine nun wieder in frischem Glanz und künden den Spaziergängern von der alten Geschichte des Bietigheimer Forstes. Grenzsteine sind wichtige Kleindenkmale, deren Erhalt sowohl der Forstdirektion, als auch der Stadt Bietigheim-Bissingen am Herzen liegt.