{"id":162529,"date":"2026-10-12T12:57:09","date_gmt":"2026-10-12T11:57:09","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/?p=162529"},"modified":"2026-10-12T12:57:09","modified_gmt":"2026-10-12T11:57:09","slug":"bilanz-ueber-220-besucherinnen-finden-unterstuetzung-bei-der-wasenboje-und-den-mobilen-teams","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2026\/10\/12\/bilanz-ueber-220-besucherinnen-finden-unterstuetzung-bei-der-wasenboje-und-den-mobilen-teams\/","title":{"rendered":"Bilanz: \u00dcber 220 Besucherinnen finden Unterst\u00fctzung bei der \u201eWasenboje\u201c und den mobilen Teams\u00a0"},"content":{"rendered":"<p class=\"m_-6204245023268011417mynewsSubline\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Durch mobile Teams, die in diesem Jahr neu im Einsatz sind, k\u00f6nnen M\u00e4dchen und Frauen schneller unterst\u00fctzt werden. Seit Projektstart im Herbst 2023 hat die \u201eWasenboje\u201c insgesamt mehr als 1.700 Frauen unterst\u00fctzt.<\/strong><\/p>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Ende des 179. Cannstatter Volksfests zieht die Stadt Stuttgart Bilanz zu ihrem Projekt \u201eWasenboje\u201c: Rund 220 Besucherinnen nutzten den Safer Space. Die Mehrheit der Frauen, die die \u201eWasenboje\u201c nutzten, ist unter 30 Jahren alt. Mehr als 20 Klientinnen des Safer Spaces waren j\u00fcnger als 18 Jahre.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rund ein Drittel der Frauen befand sich in einer kritischen Situation. Im Vergleich zum Fr\u00fchlingsfest 2026 gab es somit zwar insgesamt etwas weniger F\u00e4lle, die Zahl der kritischen F\u00e4lle ist aber angestiegen. \u00a0Neu ist seit diesem Jahr, dass die geschulten Mitarbeiterinnen der Wasenboje auch als mobile Teams auf dem Gel\u00e4nde unterwegs waren. Vor allem in kritischen F\u00e4llen konnten so schneller Unterst\u00fctzung geleistet werden. Die Abteilung f\u00fcr Chancengleichheit und die Stabsstelle Sicherheitspartnerschaft in der Kommunalen Kriminalpr\u00e4vention bieten die Anlaufstelle seit 2023 auf dem Festgel\u00e4nde an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kritische Situationen haben sich vor allem am Abend und in der Nacht zugetragen. Darunter kam es zu F\u00e4llen von sexualisierter Gewalt, zu k\u00f6rperlichen \u00dcbergriffen oder es bestand der Verdacht auf K.O.-Tropfen. Andere Notsituationen waren F\u00e4lle von akuten psychischen Krisen wie Panikattacken. In vielen F\u00e4llen kam es zu Orientierungslosigkeit durch Alkoholkonsum. Mitarbeiterinnen der \u201eWasenboje\u201c unterst\u00fctzten die Frauen dann dabei, sicher nach Hause zu kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Angebot der mobilen Teams best\u00e4tigt sich\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Volksfest waren Mitarbeiterinnen des Safer Spaces auch direkt auf dem Festgel\u00e4nde als mobile Teams unterwegs. Besonders f\u00fcr M\u00e4dchen und Frauen, die sich in einer kritischen Situation befanden, bot die aufsuchende Arbeit der mobilen Teams schnell Hilfe. Franziska Haase-Flaig von der Abteilung f\u00fcr Chancengleichheit und Marc Reinelt von der Kommunalen Kriminalpr\u00e4vention der Stadt betonen: \u201eDie mobilen Teams der Wasenboje haben sich unserer Auffassung nach bew\u00e4hrt. In einem Fall haben Mitarbeiterinnen der Wasenboje zum Beispiel eine junge Frau in hilflosem Zustand aufgefunden. Sie blieben bei ihr, holten das DRK dazu und kontaktierten die Eltern, die ihre Tochter daraufhin abholten. So stellen wir uns F\u00fcrsorge auf dem Cannstatter Wasen vor.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eWasenboje\u201c hilft in niedrigschwelligen Situationen pr\u00e4ventiv<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele M\u00e4dchen und Frauen suchten die \u201eWasenboje\u201c auch auf, weil sie die eigene Gruppe verloren hatten. Oft wurde die sichere Anlaufstelle auch genutzt, um das Handy aufzuladen. Die M\u00e4dchen und Frauen konnten so ihren Heimweg sicher planen und waren f\u00fcr Familie und Freundinnen wieder erreichbar. Andere haben die \u201eWasenboje\u201c als sicheren R\u00fcckzugsort genutzt und dort das Gespr\u00e4ch mit den Mitarbeiterinnen gesucht. Diese gaben bei Bedarf auch Wasser, Hygieneartikel und Pflaster aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Informationen zum Projekt sind unter <a href=\"https:\/\/wasenboje.stuttgart.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-saferedirecturl=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=https:\/\/wasenboje.stuttgart.de&amp;source=gmail&amp;ust=1791885878990000&amp;usg=AOvVaw3iyCXppCrTNS1V8YH2i04M\">wasenboje.stuttgart.de <\/a>zu finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schwesterprojekt \u201eNachtboje\u201c als dauerhaftes Angebot in Stuttgart<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben dem tempor\u00e4ren Angebot der \u201eWasenboje\u201c hat die Stadt Stuttgart auch ein kontinuierliches Angebot im \u00f6ffentlichen Raum geschaffen, um die Sicherheit und das Sicherheitsempfinden von M\u00e4dchen, Frauen und anderen vulnerablen Personengruppen wie der queeren Community weiter zu verbessern. Das Projekt \u201eNachtboje\u201c macht Einrichtungen der Nachtwirtschaft wie Imbisse, Kioske, Restaurants, Bars oder Hotels sichtbar, die eine offene T\u00fcr bieten, wenn sich eine Person nachts unwohl oder unsicher f\u00fchlt. Seit dem Projektstart im Herbst 2023 engagieren sich mittlerweile mehr als 60 Einrichtungen als \u201eNachtbojen\u201c in Stuttgart.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch mobile Teams, die in diesem Jahr neu im Einsatz sind, k\u00f6nnen M\u00e4dchen und Frauen schneller unterst\u00fctzt werden. Seit Projektstart im Herbst 2023 hat die \u201eWasenboje\u201c insgesamt mehr als 1.700 Frauen unterst\u00fctzt. Zum Ende des 179. Cannstatter Volksfests zieht die Stadt Stuttgart Bilanz zu ihrem Projekt \u201eWasenboje\u201c: Rund 220 Besucherinnen nutzten den Safer Space. 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