{"id":159073,"date":"2025-12-28T10:50:48","date_gmt":"2025-12-28T09:50:48","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/?p=159073"},"modified":"2025-12-28T11:25:54","modified_gmt":"2025-12-28T10:25:54","slug":"feuerwerksverbot-gilt-an-silvester-wieder-in-der-stuttgarter-innenstadt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2025\/12\/28\/feuerwerksverbot-gilt-an-silvester-wieder-in-der-stuttgarter-innenstadt-2\/","title":{"rendered":"Feuerwerksverbot gilt an Silvester wieder in der Stuttgarter Innenstadt"},"content":{"rendered":"<p class=\"m_1079815193185455689mynewsSubline\" style=\"text-align: justify;\">Stuttgart.| Zum Jahreswechsel greift in der Stuttgarter Innenstadt wieder ein Feuerwerksverbot. Zur Verhinderung von Verletzungs- und Brandgefahren hat Oberb\u00fcrgermeister Dr. Frank Nopper eine Polizeiverordnung erlassen, die untersagt, am Silvesterabend ab 18 Uhr bis 6 Uhr am Neujahrsmorgen Pyrotechnik im sogenannten Cityring der Stuttgarter Innenstadt mitzuf\u00fchren oder abzubrennen.<\/p>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\">OB Nopper: \u201eStadtverwaltung und Polizei wollen, dass alle Besucherinnen und Besucher der Stuttgarter Innenstadt eine friedliche und unbeschwerte Silvesternacht erleben. Deswegen haben wir nach den Erfahrungen der Vorjahre f\u00fcr den sogenannten Cityring der Stuttgarter Innenstadt ein uneingeschr\u00e4nktes Feuerwerksverbot verh\u00e4ngt. Wir haben damit f\u00fcr den Innenstadtbereich das nach dem geltenden Recht von Bund und Land maximal m\u00f6gliche Feuerwerksverbot ausgesprochen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nopper erneuerte in diesem Zusammenhang seine bereits in Vorjahren ge\u00e4u\u00dferte Forderung, dass auf Bundesebene \u00fcber eine teilweise Versch\u00e4rfung des Sprengstoffrechts durch ein Verkaufsverbot von extrem lauten und besonders gef\u00e4hrlichen Feuerwerksk\u00f6rpern intensiv nachgedacht werden m\u00fcsse, die im \u00dcbrigen in aller Regel gar keine visuelle Wirkung entfalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Betroffen vom Feuerwerksverbot ist der gesamte Bereich innerhalb des Cityrings. Hier besteht ein Mitf\u00fchr- und Abrennverbot f\u00fcr pyrotechnische Gegenst\u00e4nde, sodass alle Besucherinnen und Besucher derartige Gegenst\u00e4nde erst gar nicht mit in die Stuttgarter Innenstadt bringen d\u00fcrfen. Kontrolliert wird das Mitf\u00fchrverbot von der Polizei. W\u00e4re nur das Z\u00fcnden verboten, k\u00f6nnte erst eingeschritten werden, wenn es im Zweifel schon zu sp\u00e4t ist und die Raketen oder B\u00f6ller bereits Schaden angerichtet haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Alle klassischen Silvesterraketen und B\u00f6ller eingeschlossen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Verbot gilt f\u00fcr alle Feuerwerksk\u00f6rper, die \u00fcber Kinder- und Jugendfeuerwerk der Kategorie F1 hinausgehen. Gestattet sind somit beispielsweise Wunderkerzen, Knallerbsen, Brummkreisel oder Springteufel. Unter das Verbot fallen dagegen Feuerwerksk\u00f6rper der Kategorien F2, F3, F4 und alle klassischen Silvesterraketen und B\u00f6ller sowie Vulkane und Batteriefeuerwerk mitsamt noch explosiverer Pyrotechnik im Sinne des Sprengstoffgesetzes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Amt f\u00fcr \u00f6ffentliche Ordnung k\u00fcndigt an: Trotz Verbots mitgef\u00fchrte Feuerwerksk\u00f6rper werden beschlagnahmt und unbrauchbar gemacht. Au\u00dferdem drohen Platzverweise und Geldbu\u00dfen \u2013 je nach Schwere des Versto\u00dfes von 200 bis 5000 Euro.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verbotszone verl\u00e4uft wie im Vorjahr innerhalb des sogenannten Cityrings zwischen dem Arnulf-Klett-Platz vor dem Hauptbahnhof und der Paulinenstra\u00dfe (inklusive Rupert-Mayer-Platz) sowie zwischen Konrad-Adenauer- \/ Hauptst\u00e4tter Stra\u00dfe und der Theodor-Heuss- \/ Friedrichstra\u00dfe. Die Polizeiverordnung wurde im Amtsblatt der Landeshauptstadt Stuttgart in der Ausgabe vom 18. Dezember und auf der Webseite der Stadt unter <a href=\"http:\/\/www.stuttgart.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-saferedirecturl=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=http:\/\/www.stuttgart.de&amp;source=gmail&amp;ust=1766498491294000&amp;usg=AOvVaw1-Lp4d6ovKbGIbEEI2IlQZ\">www.stuttgart.de<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Verbotszone hinaus untersagen es bundesweite Regelungen grunds\u00e4tzlich, aus Gr\u00fcnden des L\u00e4rm- und Brandschutzes im direkten Umfeld von Krankenh\u00e4usern, Kirchen, Kinder- und Altenheimen sowie in unmittelbarer N\u00e4he besonders gef\u00e4hrdeter Geb\u00e4ude, wie zum Beispiel Fachwerkh\u00e4usern, Pyrotechnik zu z\u00fcnden. Zudem haben die Staatlichen Schl\u00f6sser und G\u00e4rten im Bereich der Grabkapelle auf dem W\u00fcrttemberg sowie rund um Schloss Solitude ein B\u00f6llerverbot an diesen gerade an Silvester \u00e4u\u00dferst beliebten Aussichtspunkten ausgesprochen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Verkauf von Feuerwerksk\u00f6rpern ist in diesem Jahr von Montag bis Mittwoch, 29. bis 31. Dezember, erlaubt. Raketen und B\u00f6ller ab Kategorie F2 d\u00fcrfen ausschlie\u00dflich an Vollj\u00e4hrige verkauft und \u2013 in den erlaubten Bereichen \u2013 auch nur von diesen gez\u00fcndet werden. Eine Abgabe an Jugendliche ist selbst mit elterlicher Vollmacht unzul\u00e4ssig. Wer nach Neujahr noch Feuerwerk abbrennt, riskiert unabh\u00e4ngig vom Standort ein Bu\u00dfgeld.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stuttgart.| Zum Jahreswechsel greift in der Stuttgarter Innenstadt wieder ein Feuerwerksverbot. 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