{"id":158033,"date":"2025-09-08T10:31:18","date_gmt":"2025-09-08T09:31:18","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2025\/09\/08\/bosch-praegt-neue-fahrzeugwelt-mit-intelligenten-hard-und-software-loesungen\/"},"modified":"2025-09-08T10:31:18","modified_gmt":"2025-09-08T09:31:18","slug":"bosch-praegt-neue-fahrzeugwelt-mit-intelligenten-hard-und-software-loesungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2025\/09\/08\/bosch-praegt-neue-fahrzeugwelt-mit-intelligenten-hard-und-software-loesungen\/","title":{"rendered":"Bosch pr\u00e4gt neue Fahrzeugwelt mit intelligenten Hard- und Software-L\u00f6sungen"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Softwaregetriebene Mobilit\u00e4t wird Wachstumstreiber f\u00fcr das Mobility-Gesch\u00e4ft von Bosch<\/strong><\/h4>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Bosch-Vorsitzender Stefan Hartung: \u201eBosch will auch im Zeitalter der Software Driven Mobility die Branche ma\u00dfgeblich mitpr\u00e4gen.\u201c<\/li>\n<li>Auf Erfolgskurs: Mit By-Wire-L\u00f6sungen erwartet Bosch bis 2032 ein kumuliertes Umsatzvolumen von mehr als sieben Milliarden Euro.<\/li>\n<li>Bosch-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Markus Heyn: \u201eSoftwaregetriebene Fahrzeuge sind nutzerzentriert und lernen per Software-Update st\u00e4ndig hinzu.\u201c<\/li>\n<li>Zukunftsf\u00e4hig: Bosch investiert bis 2028 weiteren dreistelligen Millionenbetrag in Steuerungs-Software Vehicle Motion Management.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">M\u00dcNCHEN.| Der Name Bosch steht in der Autoindustrie auch f\u00fcr Software. Das zeigt das Technologieunternehmen eindrucksvoll bei der diesj\u00e4hrigen IAA Mobility in M\u00fcnchen. Mehr noch: Bosch liefert aus einer Hand auch die Hardware, die auf die M\u00f6glichkeiten der Software zugeschnitten ist \u2013 und hat damit weltweit ein starkes Alleinstellungsmerkmal. \u201eBosch kann beides: Software und Hardware. Ohne anspruchsvolle Hardware bewegt sich selbst das kl\u00fcgste Auto keinen einzigen Millimeter\u201c, sagte Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, anl\u00e4sslich der Messe. \u201eUnser Anspruch ist es, auch im Zeitalter der Software Driven Mobility mit ma\u00dfgeschneiderten und intelligenten L\u00f6sungen die Branche ma\u00dfgeblich mitzupr\u00e4gen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eBosch kann beides: Software und Hardware. Ohne anspruchsvolle Hardware bewegt sich selbst das kl\u00fcgste Auto keinen einzigen Millimeter. Unser Anspruch ist es, auch im Zeitalter der Software Driven Mobility mit ma\u00dfgeschneiderten und intelligenten L\u00f6sungen die Branche ma\u00dfgeblich mitzupr\u00e4gen.\u201c Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erste Erfolge zeichnen sich ab: Bosch fasst in der softwaregetriebenen Welt Fu\u00df. Ein Beispiel sind By-Wire-Systeme von Bosch f\u00fcr Bremse und Lenkung, die als Schl\u00fcsseltechnologie f\u00fcr softwaredefinierte Fahrzeuge und das automatisierte Fahren gelten. Eine Software \u00fcbernimmt hierbei die Kontrolle, eine mechanische Verbindung ist nicht mehr n\u00f6tig. F\u00fcr Bosch ist das ein wichtiges Gesch\u00e4ftsfeld. Mit Brake-by-Wire und Steer-by-Wire erwartet das Unternehmen bis 2032 ein kumuliertes Umsatzvolumen von mehr als sieben Milliarden Euro. Die Marktdynamik dieser Schl\u00fcsseltechnologie wird sich in den 2030er Jahren immer weiter beschleunigen. Die By-Wire-Technologie zeigt insgesamt, wo die Reise im Fahrzeugbau hingeht: \u201eDas Design der Hardware richtet sich in Zukunft nach den Anforderungen der Software\u201c, erkl\u00e4rte Dr. Markus Heyn, Bosch-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Vorsitzender des Gesch\u00e4ftssektors Mobility.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas Design der Hardware richtet sich in Zukunft nach den Anforderungen der Software.\u201c<br \/>\nDr. Markus Heyn, Bosch-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Vorsitzender des Gesch\u00e4ftssektors Mobility<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mit Bosch wird das Auto zum pers\u00f6nlichen Assistenten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der softwaregetriebenen Mobilit\u00e4t entwickelt sich das Gesch\u00e4ft von Bosch Mobility weiter \u2013 von Hardware mit eingebetteter Software \u00fcber Services bis hin zu komplett unabh\u00e4ngiger Software, die Hersteller und Partner dann in ihre \u00d6kosysteme integrieren. \u201eOb getrennt oder miteinander verbunden, standardisiert, integriert oder entkoppelt \u2013 wir k\u00f6nnen alles genau so anbieten, wie der Kunde es sich w\u00fcnscht\u201c, erg\u00e4nzte Hartung. Das macht sich bemerkbar: Trotz einer global stagnierenden Fahrzeugproduktion, schwacher Nachfrage und Verz\u00f6gerungen bei der Elektromobilit\u00e4t und dem automatisierten Fahren, wird Bosch Mobility im laufenden Jahr leicht wachsen. Das Umsatz-Plus bel\u00e4uft sich voraussichtlich auf etwas weniger als zwei Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bislang war ein Fahrzeug nie so neu wie im Moment seiner Auslieferung. \u201eIn Zukunft aber wird es per Software-Update fortlaufend aktualisiert und mittels k\u00fcnstlicher Intelligenz st\u00e4ndig hinzulernen\u201c, erl\u00e4uterte Heyn. \u201eDie neue Mobilit\u00e4t ist vor allem eine nutzerzentrierte Mobilit\u00e4t\u201c, so Heyn weiter. Und die sieht etwa so aus: Die Bosch-Software Vehicle Motion Management koordiniert alle Fahrzeugbewegungen, indem sie Bremse, Lenkung, Antrieb und Fahrwerk zentral ansteuert. Die einzelnen Systeme lassen sich dadurch besser aufeinander abstimmen \u2013 und somit auch auf die W\u00fcnsche des Fahrers einstellen. Heute ein besonders sanftes Fahrgef\u00fchl? Morgen etwas agiler? Und \u00fcbermorgen bitte immer ruckfrei anhalten? Alles kein Problem \u2013 auf Knopfdruck f\u00fchlt sich das Auto an wie ein anderes. \u00dcbrigens: Das Vehicle Motion Management von Bosch ist von der Hardware entkoppelt, weshalb es sich problemlos in verschiedenen Fahrzeug-Architekturen einsetzen l\u00e4sst. Und das passiert auch schon.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bosch-Software ist bereits breit im Einsatz: Mehr als zwei Dutzend Hersteller in Europa, China und Japan setzen auf die L\u00f6sung. In den kommenden drei Jahren investiert Bosch einen dreistelligen Millionenbetrag in Vehicle Motion Management und baut somit quer \u00fcber alle Dom\u00e4nen hinweg sein modulares Software- und Funktionsportfolio weiter aus. In Kombination mit By-Wire-L\u00f6sungen funktioniert Vehicle Motion Management von Bosch noch besser, weil die Software die jeweiligen Brems- und Lenkungs-Aktuatoren losgel\u00f6st von den Aktionen des Fahrers steuern kann \u2013 f\u00fcr mehr Sicherheit, besseren Komfort oder h\u00f6here Fahrdynamik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Smarte Software von Bosch macht den Unterschied<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Softwaregetrieben ist auch die ADAS-Produktfamilie von Bosch. Bei den intelligenten Fahrerassistenzsystemen haben Fahrzeughersteller die Wahl zwischen drei vorkonfigurierten Varianten, die sich schnell und markenspezifisch in Serie bringen lassen. Auch hier gilt: Hard- und Software gibt es integriert oder getrennt voneinander \u2013 je nach Kundenwunsch. Der ganzheitliche Ansatz zahlt sich bei beiden Varianten aus: Bosch versteht das Zusammenspiel zwischen Hard- und Software und kann daher individuell optimierte L\u00f6sungen anbieten, die sich nahtlos in bestehende Umgebungen einf\u00fcgen lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Moderne Fahrzeuge, die von der Software aus gedacht und entwickelt sind, haben immer weniger, daf\u00fcr leistungsst\u00e4rkere Fahrzeugrechner. F\u00fcr Bosch sind sie ein Wachstumstreiber: Das Gesch\u00e4ft mit Hochleistungscomputern w\u00e4chst aktuell jedes Jahr um mehr als f\u00fcnf Prozent. Zu den Bosch-Kunden z\u00e4hlen Autohersteller wie beispielsweise die BMW Group. Bosch bietet auch zentrale Fahrzeugrechner, die verschiedene Funktionen etwa aus Fahrerassistenz und Infotainment, auf nur einem Steuerger\u00e4t und einem sogenannten System-on-Chip (SoC) vereinen. Das spart Platz, Kosten und Energie. Diese Systeme sind modular aufgebaut und k\u00f6nnen Software unterschiedlicher Hersteller flexibel integrieren. In China liefert Bosch einen Hochleistungscomputer an SAIC-GM, um damit ein Cockpit mit k\u00fcnstlicher Intelligenz zu realisieren. Dank dieses KI-Cockpits kann der Fahrer auf ganz nat\u00fcrliche Weise mit seinem Auto sprechen und interagieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bosch ist mit seinem Wissen und Knowhow ein gefragter Partner<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die softwaregetriebene Zukunft ver\u00e4ndert die Autobranche fundamental. Bosch will die Chancen dieser neuen Welt nutzen \u2013 und ist hierf\u00fcr gut aufgestellt. Bei kaum einem anderen Unternehmen laufen das Wissen um Hard- und Software sowie die weltweite Pr\u00e4senz so nahtlos zusammen wie bei Bosch. Somit ist das Unternehmen ein flexibler und verl\u00e4sslicher Partner f\u00fcr die Entwicklung intelligenter und vernetzter Fahrzeuge. Denn vor allem dort, wo es um neue Gesch\u00e4ftsmodelle und skalierbare Softwaresysteme geht, sind strategische Partnerschaften entscheidend. Bosch arbeitet in China bereits heute mit WeRide und Horizon Robotics an der Entwicklung von Systemen f\u00fcr das assistierte und automatisierte Fahren. In Europa sind Bosch und die VW-Tochter Cariad strategische Partner in diesem Bereich. Bosch geht davon aus, dass in Zukunft solche Allianzen immer wichtiger werden und der Software-Anteil im Fahrzeug weiter steigt \u2013 und damit auch der Nutzen f\u00fcr die Autofahrer in Form einer noch sichereren und komfortableren Mobilit\u00e4t.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Softwaregetriebene Mobilit\u00e4t wird Wachstumstreiber f\u00fcr das Mobility-Gesch\u00e4ft von Bosch Bosch-Vorsitzender Stefan Hartung: \u201eBosch will auch im Zeitalter der Software Driven Mobility die Branche ma\u00dfgeblich mitpr\u00e4gen.\u201c Auf Erfolgskurs: Mit By-Wire-L\u00f6sungen erwartet Bosch bis 2032 ein kumuliertes Umsatzvolumen von mehr als sieben Milliarden Euro. 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