{"id":156189,"date":"2025-05-25T12:34:02","date_gmt":"2025-05-25T11:34:02","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2025\/05\/25\/deutschland-checkt-sein-netz-einladung-zur-aktiven-teilnahme\/"},"modified":"2025-05-25T12:34:02","modified_gmt":"2025-05-25T11:34:02","slug":"deutschland-checkt-sein-netz-einladung-zur-aktiven-teilnahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2025\/05\/25\/deutschland-checkt-sein-netz-einladung-zur-aktiven-teilnahme\/","title":{"rendered":"Deutschland checkt sein Netz\u201c \u2013 Einladung zur aktiven Teilnahme"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Das Innen- und Digitalisierungsministerium Baden-W\u00fcrttemberg begleitet vom 26. Mai bis zum 1. Juni 2025 die bundesweite Mobilfunk-Messwoche. Die Initiative von Bund, L\u00e4ndern und Kommunen soll die Mobilfunknetzqualit\u00e4t aus Nutzersicht sichtbar machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besonders in l\u00e4ndlichen oder topografisch anspruchsvollen Gebieten bietet die Mobilfunk-Messwoche die M\u00f6glichkeit, den Status quo zu erfassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEine zuverl\u00e4ssige Netzabdeckung ist unerl\u00e4sslich \u2013 sie ist entscheidend f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung, die Sicherheit und Lebensqualit\u00e4t der Menschen und der Unternehmen. Die erste bundesweite Mobilfunk-Messwoche bietet allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern die M\u00f6glichkeit, die Netzverf\u00fcgbarkeit aus der Nutzerperspektive in ihrer Region sichtbar zu machen. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Mobilfunkversorgung weiter zu verbessern \u2013 deutschlandweit und in Baden-W\u00fcrttemberg. Alle sind dazu eingeladen, vom 26. Mai bis zum 1. Juni 2025 aktiv ihre Netzqualit\u00e4t zu messen und so wertvolle, praxisnahe Daten zu liefern. Diese Informationen helfen uns, regionale Versorgungsdefizite fr\u00fchzeitig zu erkennen und gezielt Ma\u00dfnahmen zur Optimierung der fl\u00e4chendeckenden Mobilfunkversorgung zu ergreifen. Jeder Beitrag st\u00e4rkt den gemeinsamen Weg zu einer modernen, leistungsf\u00e4higen und nachhaltigen Telekommunikationslandschaft\u201c, so der Stv. Ministerpr\u00e4sident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Baden-W\u00fcrttemberg checkt sein Netz<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend der bundesweiten Mobilfunk-Messwoche k\u00f6nnen alle Handybesitzer mit ihrem Smartphone und der App der Extern: Bundesnetzagentur (\u00d6ffnet in neuem Fenster) zur Breitbandmessung die Mobilfunkversorgung in ihrer Umgebung erfassen \u2013 egal ob in der Stadt oder im l\u00e4ndlichen Raum. Die App ist kostenlos f\u00fcr Android und iOS in den App-Stores verf\u00fcgbar. Nach dem Download kann die Messung sofort gestartet werden, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Hintergrund wird in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden die Netzqualit\u00e4t und der dazugeh\u00f6rige Standort per GPS erfasst. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto pr\u00e4ziser wird das Bild der Mobilfunkversorgung im Land.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die so erhobenen Daten liefern wertvolle Erkenntnisse \u00fcber das Nutzererlebnis, die zu einer Qualit\u00e4tssteigerung der Mobilfunkversorgung beitragen. Die Daten flie\u00dfen anonymisiert in die Funklochkarte des Gigabitgrundbuchs ein. Diese offiziellen Versorgungsmeldungen sollen dann dazu beitragen, den Diskurs sachlich auszugestalten und bei regionalen Auff\u00e4lligkeiten fundierte professionelle Messungen zu initiieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Mobilfunk-Messwoche wird ein wichtiges Vorhaben der neuen Bundesregierung umgesetzt: K\u00fcnftig soll die Netzqualit\u00e4t verst\u00e4rkt anhand des tats\u00e4chlichen Nutzererlebnisses beurteilt werden. Genau das macht die Mobilfunk-Messwoche sichtbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle Informationen zur Mobilfunk-Messwoche, zur App und zum Mitmachen sind unter Extern: www.check-dein-netz.de (\u00d6ffnet in neuem Fenster) zu finden.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Mobilfunkversorgung im Land<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur werden mehr als 96 Prozent der Fl\u00e4che des Landes mit 4G (LTE) versorgt. Die Versorgung mit dem neusten Mobilfunkstandard 5G liegt bei \u00fcber 90 Prozent. \u201eInsbesondere ein Technologie- und Innovationsland wie Baden-W\u00fcrttemberg braucht eine leistungsf\u00e4hige digitale Infrastruktur. Das ist ein wichtiger Standortfaktor f\u00fcr die Unternehmen in unserem Land. \u201c, betont Minister Thomas Strobl.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um das Ziel einer fl\u00e4chendeckenden Mobilfunkversorgung in Baden-W\u00fcrttemberg zu erreichen, unterst\u00fctzt die Landesregierung den Mobilfunk- und 5G-Ausbau daher durch eine Vielzahl an weiteren Ma\u00dfnahmen. Dazu z\u00e4hlt die Anpassung der Landesbauordnung (LBO) auf Initiative des Runden Tisches Mobilfunk des Innen- und Digitalisierungsministeriums. Seit Juni 2023 gelten vereinfachte Genehmigungsverfahren f\u00fcr Mobilfunkanlagen. Erst im M\u00e4rz 2025 hat der Landtag die Einf\u00fchrung einer h\u00f6henunabh\u00e4ngigen Genehmigungsfiktion beschlossen. Dadurch soll der Mobilfunkausbau im Land einen weiteren Schub erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um die Mobilfunknetzbetreiber bei der Standortortsuche zu unterst\u00fctzen, stellt das Land eigene Liegenschaften und Fl\u00e4chen f\u00fcr den Mobilfunkausbau bereit. Dazu geh\u00f6rt mittlerweile auch das Dach des Innenministeriums. Zudem stellt das Kompetenzzentrum f\u00fcr Breitband und Mobilfunk im Innenministerium ein Tool zur Verf\u00fcgung, mit dem Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen Standorte melden k\u00f6nnen, die sie f\u00fcr den Mobilfunkausbau bereitstellen wollen. Seit dem Start des Meldetools Mitte 2022 hat das Kompetenzzentrum bereits \u00fcber 250 Standorte an die Mobilfunknetzbetreiber \u00fcbermittelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dar\u00fcber hinaus hat sich das Land Baden-W\u00fcrttemberg im Vorfeld der letzten Frequenzzuteilungsentscheidung f\u00fcr eine echte Fl\u00e4chenauflage eingesetzt. Diese wurde in die Pr\u00e4sidentenkammerentscheidung der Bundesnetzagentur vom M\u00e4rz 2025 aufgenommen: Jeder Zuteilungsinhaber muss ab dem 1. Januar 2030 bundesweit mindestens 99,5 Prozent der Fl\u00e4che mit einer \u00dcbertragungsrate von mindestens 50 Mbit\/s versorgen. Damit wird das Problem der \u201ewei\u00dfen\u201c und \u201egrauen Flecken\u201c ma\u00dfgeblich beseitigt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um die gesellschaftliche Akzeptanz f\u00fcr den Mobilfunk- und 5G-Ausbau zu steigern, hat das Innen- und Digitalisierungsministerium Baden-W\u00fcrttemberg eine landeseigene Informations- und Kommunikationsinitiative gestartet. Das Kompetenzzentrum f\u00fcr Breitband und Mobilfunk informiert durch die Bereitstellung verschiedener Angebote B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sachlich und neutral und unterst\u00fctzt Kommunen bei Fragen und Problemen rund um den Mobilfunk- und 5G-Ausbau. Aktuell werden verschiedene Mobilfunkworkshops f\u00fcr kommunal Verantwortliche durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Innen- und Digitalisierungsministerium Baden-W\u00fcrttemberg begleitet vom 26. Mai bis zum 1. Juni 2025 die bundesweite Mobilfunk-Messwoche. Die Initiative von Bund, L\u00e4ndern und Kommunen soll die Mobilfunknetzqualit\u00e4t aus Nutzersicht sichtbar machen. 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