{"id":155960,"date":"2025-04-28T17:01:17","date_gmt":"2025-04-28T16:01:17","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/?p=155960"},"modified":"2025-04-28T17:21:43","modified_gmt":"2025-04-28T16:21:43","slug":"stuttgart-und-region-starten-in-das-wasserstoff-zeitalter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2025\/04\/28\/stuttgart-und-region-starten-in-das-wasserstoff-zeitalter\/","title":{"rendered":"Stuttgart und Region starten in das Wasserstoff-Zeitalter"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Spatenstich der Stadtwerke Stuttgart f\u00fcr den Green Hydrogen Hub am Stuttgarter Hafen \u2013 150 G\u00e4ste mit Prominenz aus Politik und Wirtschaft<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stuttgart.| Es geht los mit dem Bau der ersten gro\u00dfen Erzeugungsanlage f\u00fcr gr\u00fcnen Wasserstoff im Stuttgarter Hafen: Die Stadtwerke Stuttgart (SWS) haben die Umsetzung des Projektes Green Hydrogen Hub Stuttgart (GH<sub>2<\/sub>S) am Montag (28. April) mit einem symbolischen Spatenstich eingel\u00e4utet. \u201eMit diesem Wasserstoffprojekt f\u00fcr die Region Stuttgart realisieren wir einen weiteren wichtigen Baustein f\u00fcr eine effiziente CO<sub>2<\/sub>-freie Energieversorgung zum Erreichen der Stuttgarter Klimaziele\u201c, sagt Peter Drausnigg, Technischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Stadtwerke Stuttgart. Beim Empfang am Standort des Hubs Am Mittelkai 25 haben Baden-W\u00fcrttembergs Umweltministerin Thekla Walker, Rainer Wieland, Vorsitzender des Verbands Region Stuttgart, und Dr. Frank Nopper, Oberb\u00fcrgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, die Relevanz des wegweisende Wasserstoffprojekts gew\u00fcrdigt. Sie hoben vor rund 150\u00a0geladenen G\u00e4sten in ihren Reden die gro\u00dfe Bedeutung des Projekts f\u00fcr die Wirtschaft der gesamten Region und dar\u00fcber hinaus hervor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Gesamtprojekt besteht aus drei Komponenten: der Erzeugung und Logistik mit dem Green Hydrogen Hub Stuttgart (GH<sub>2<\/sub>S), der Verteilung \u00fcber die H2 GeNeSiS-Pipeline sowie den Anwendungen mit HydroPulse Stuttgart (HyPulseST). Das Investitionsvolumen des Projekts betr\u00e4gt in der aktuellen Ausbaustufe rund 50 Millionen Euro, davon werden rund 16,6 Millionen Euro durch F\u00f6rdermittel finanziert. Der Verband Region Stuttgart f\u00f6rdert die Teilprojekte Green Hydrogen Hub und HyPulseST mit rund zehn Millionen Euro. Der Bau der H2 GeNeSiS-Pipeline wird unterst\u00fctzt durch die Europ\u00e4ische Union mit rund 4,9 Millionen Euro sowie durch das Land Baden-W\u00fcrttemberg mit rund 1,7 Millionen Euro. \u201eMit dem Wasserstoffprojekt beginnt f\u00fcr die Stadtwerke ein neues Kapitel in der Energieversorgung. Daf\u00fcr gilt ein besonderer Dank unseren Partnern f\u00fcr die finanzielle F\u00f6rderung und ihre Unterst\u00fctzung\u201c, betont Peter Drausnigg. Das Wasserstoffprojekt soll bis Dezember 2026 fertiggestellt sein und in Betrieb gehen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Gr\u00fcner Wasserstoff vielf\u00e4ltig einsetzbar<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die SWS beginnen am Stuttgarter Hafen mit dem Bau der Erzeugungsanlage und Logistikkomponenten. Aus \u00fcbersch\u00fcssigem Wind- und Solarstrom wird dort hochreiner gr\u00fcner Wasserstoff hergestellt. Er dient vor allem der Industrie, insbesondere bei der Fahrzeugentwicklung, als Kraftstoff f\u00fcr Brennstoffzellen-Busse, -Lastkraftwagen oder -Schiffe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Stadtwerke Stuttgart machen den Stuttgarter Hafen zum Ort der Technologiewende. Mit dem Green Hydrogen Hub wird Stuttgart zum Vorzeigestandort f\u00fcr gr\u00fcnen Wasserstoff. Der Stuttgarter Hafen wird zum Knotenpunkt f\u00fcr Produktion und Logistik in dieser Innovationstechnologie unter anderem mit einer Wasserstoff-Pipeline im Neckartal von Stuttgart-Gaisburg bis Esslingen\u201c, sagt Oberb\u00fcrgermeister Dr. Frank Nopper. \u201eMit der Nutzung von gr\u00fcnem Wasserstoff f\u00fcr die Sektoren Mobilit\u00e4t, Industrie und Energieversorgung wird der Wirtschaftsstandort Stuttgart gest\u00e4rkt und wettbewerbsf\u00e4hig gemacht. Dies ist auch ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t. Die im Stuttgarter Hafen zuk\u00fcnftig m\u00f6gliche Jahresproduktion von 1.200 Tonnen gr\u00fcnem Wasserstoff entspricht vier Millionen Liter Diesel und bedeutet eine j\u00e4hrliche Einsparung von 15.000 Tonnen CO<sub>2<\/sub>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Drei Elektrolyseure werden im Hub am Stuttgarter Hafen ab Ende 2026 in Betrieb gehen und j\u00e4hrlich bis zu 1.000 Tonnen hochreinen Wasserstoff aus \u00d6kostrom erzeugen. Der gr\u00fcne Wasserstoff wird \u00fcber Trailer oder \u00fcber die unterirdische H2 GeNeSiS-Pipeline zu Abnehmern transportiert. Der Pipelineverlauf wird von Stuttgart-Ost \u00fcber Stuttgart-Hedelfingen und den Hub bis zur Gemarkungsgrenze Esslingen geplant. Unter anderem werden daran Wasserstofftankstellen angeschlossen. Dieses Projekt markiert einen weiteren Meilenstein f\u00fcr eine effiziente CO<sub>2<\/sub>-freie Energieversorgung mit Strahlkraft \u00fcber Baden-W\u00fcrttemberg hinaus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWasserstoff spielt f\u00fcr die Energiewende eine Schl\u00fcsselrolle\u201c, sagt Baden-W\u00fcrttembergs Umweltministerin Thekla Walker. Er stehe f\u00fcr Klimaschutz genauso wie f\u00fcr eine sichere Energieversorgung. \u201eAls f\u00fchrender Industriestandort muss Baden-W\u00fcrttemberg bei dieser Technologie von Anfang an dabei sein. Der Green Hydrogen Hub setzt hier ein starkes Statement: Wir gestalten die Transformation mit, wir halten die Region wettbewerbsf\u00e4hig. Das hat Vorzeigecharakter und ist ein bedeutender Schritt f\u00fcr den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Baden-W\u00fcrttemberg.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMit unserer Wasserstoffstrategie wirken wir als Region an der Transformation der Wirtschaft und des Standortes mit und verbessern die Standortattraktivit\u00e4t und die Fachkr\u00e4ftegewinnung vor Ort\u201c, so Rainer Wieland, Vorsitzender des Verbands Region Stuttgart. \u201eProjekte wie dieses sollen die wirtschaftliche Umsetzung in der Realit\u00e4t erproben, den Markt vorbereiten und die gesellschaftliche Akzeptanz f\u00fcr Wasserstoff als Energietr\u00e4ger in der Bev\u00f6lkerung verbessern. Nur wenn Wasserstoff verf\u00fcgbar ist, kann es gelingen, ihn als echte Alternative zu etablieren.\u201c<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Meilenstein auf dem Weg in die gr\u00fcne Zukunft<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wasserstoffprojekt gilt als weiterer Meilenstein auf dem Weg in die gr\u00fcne Zukunft der Landeshauptstadt: Es beinhaltet eine wirtschaftlich tragf\u00e4hige Wasserstoffproduktion inklusive Transportinfrastruktur im Neckartal. Ausgangspunkt des SWS-Projekts GH<sub>2<\/sub>S ist das von der EU und dem Ministerium f\u00fcr Umwelt und Klima des Landes Baden-W\u00fcrttemberg gef\u00f6rderte Gemeinschaftsprojekt H2 GeNeSiS. An diesem Projekt arbeiten neben den SWS die Wirtschaftsf\u00f6rderung Region Stuttgart GmbH (WRS), die Stadtwerke Esslingen am Neckar GmbH &amp; Co. KG, das Steinbeis-Innovationszentrum Energieeffiziente und emissionsfreie Technologien (SIEET) und das Zentrum f\u00fcr Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung BW (ZSW) mit. Weitere Information unter <a href=\"http:\/\/www.stadtwerke-stuttgart.de\/partner-der-energiewende\/h2g\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-saferedirecturl=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=http:\/\/www.stadtwerke-stuttgart.de\/partner-der-energiewende\/h2g\/&amp;source=gmail&amp;ust=1745921491998000&amp;usg=AOvVaw2ctHknDcGBAaPNb6i72o6l\">www.stadtwerke-stuttgart.de\/partner-der-energiewende\/h2g\/<\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spatenstich der Stadtwerke Stuttgart f\u00fcr den Green Hydrogen Hub am Stuttgarter Hafen \u2013 150 G\u00e4ste mit Prominenz aus Politik und Wirtschaft Stuttgart.| Es geht los mit dem Bau der ersten gro\u00dfen Erzeugungsanlage f\u00fcr gr\u00fcnen Wasserstoff im Stuttgarter Hafen: Die Stadtwerke Stuttgart (SWS) haben die Umsetzung des Projektes Green Hydrogen Hub Stuttgart (GH2S) am Montag (28. 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