{"id":155198,"date":"2025-02-10T17:28:47","date_gmt":"2025-02-10T16:28:47","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/?p=155198"},"modified":"2025-02-10T17:28:47","modified_gmt":"2025-02-10T16:28:47","slug":"starke-anziehung-in-kompakter-form-das-prinzip-der-magnetstaebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2025\/02\/10\/starke-anziehung-in-kompakter-form-das-prinzip-der-magnetstaebe\/","title":{"rendered":"Starke Anziehung in kompakter Form: Das Prinzip der Magnetst\u00e4be"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Gesch\u00e4ftliche Empfehlung<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die anziehende Wirkung zweier Magnete ist heute selbstverst\u00e4ndlich, war aber rund 600 v. Chr., als sie Thales von Milet in Griechenland erstmals entdeckte, nicht weniger als eine mindestens mystische, wenn nicht gar fast schon magische Entdeckung. Seither hat sich wenig \u00fcberraschend viel getan: Heute geh\u00f6ren Magneten und Magnetst\u00e4be zum festen Bestandteil in der Industrie, Produktion, dem Maschinenbau, der Wissenschaft und allen anderen Feldern unserer Zivilisation. Am grundlegenden Prinzip hat sich aber nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>So funktionieren Magnetst\u00e4be<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Form von Magnetst\u00e4ben erschlie\u00dft sich bereits aus ihrer Bezeichnung, auch der Aufbau ist weitgehend identisch: Ein Rohr, typischerweise aus rostfreiem Stahl, umgibt den inneren Kern, wo sich dann der tats\u00e4chliche Magnet befindet. Weil dessen Magnetfeld die Stahlh\u00fclle problemlos durchdringt, kann der eigentliche Magnet unmittelbar mit seiner direkten Umgebung interagieren. Herausnehmbar ist er aus der H\u00fclle nicht, obgleich diese stets m\u00f6glichst d\u00fcnn konzipiert ist &#8211; damit das Magnetfeld nicht zu stark abgeschw\u00e4cht wird. Unterschiede zeigen sich bei Magnetst\u00e4ben in ihrer Gr\u00f6\u00dfe, die nat\u00fcrlich frei anpassbar ist &#8211; weshalb es Magnetst\u00e4be auch in verschiedenen L\u00e4ngen, Breiten und Durchmessern gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So ein wahlweise <a href=\"http:\/\/www.genoma.de\/magnete\/magnetkerne\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">runder oder eckiger Stabmagnet<\/a>\u00a0kann wahlweise einzeln oder in einem Verband genutzt werden, wobei Magnetstabgruppen deutlich h\u00e4ufiger in der Industrie anzutreffen sind. Da mehrere Stabmagnete einen Magnetrost bilden, sind diese in der Lage zum Beispiel lose Materialien aus Werkstoffen oder magnetische Bestandteile aus Fl\u00fcssigkeiten zu l\u00f6sen. Die sp\u00e4tere Verwendung bestimmt zugleich, wie diese Magnetst\u00e4be exakt konzipiert sind. Die Ummantelung, beispielsweise aus Stahl, sch\u00fctzt allen voran vor Korrosion sowie gegen\u00fcber starken mechanischen Einwirkungen. Ist beides nicht erforderlich, k\u00f6nnen solche St\u00e4be auch als Vollmagneten konzipiert sein.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Anwendungsfelder von Magnetst\u00e4ben<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kleine, mitunter sch\u00f6n verzierte Magneten m\u00f6gen am heimischen K\u00fchlschrank wichtige Erinnerungen oder Fotos halten, die tats\u00e4chlichen Nutzungsm\u00f6glichkeiten von Magnetismus sind aber nat\u00fcrlich weitaus vielf\u00e4ltiger und gravierender &#8211; und das nicht nur in der Industrie, wo man sie zwangsl\u00e4ufig vermuten w\u00fcrde. Schon seit einigen Jahren werden Magnetst\u00e4be beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Medizin\/Magnetstaebe-erloesten-Patientin-von-Qualen-bei-Hohlkreuz-222985.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">im menschlichen R\u00fccken eingesetzt<\/a>, um Patienten von schmerzhaften R\u00fcckenleiden oder Hohlkreuzen zu befreien. Auch in der Natur ist Magnetismus unverzichtbar: Um beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.weltderphysik.de\/thema\/hinter-den-dingen\/wie-finden-zugvoegel-den-weg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zugv\u00f6geln<\/a>\u00a0den Weg zu weisen, da diese einen eingebauten &#8220;Magnetsinn&#8221; besitzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Schifffahrt ist der Magnet bereits seit dem Jahr 1220 n. Chr. ein fester Bestandteil in Form des Kompasses, der zum damaligen Zeitpunkt erstmals von den Arabern genutzt wurde. Heute funktionieren viele Prozesse in der Industrie, Produktion und dem Handwerk gar nicht mehr ohne Magneten. In gemischtem Abfall k\u00f6nnen Magnetst\u00e4be bei der Trennung zum sp\u00e4teren Recycling n\u00fctzlich sein, in der Kunststoffverarbeitung ziehen sie Restmetalle aus den urspr\u00fcnglichen Werkstoffen. Magnetische Halterungen sorgen daf\u00fcr, dass am Arbeitsplatz die Sicherheit der Arbeitenden gew\u00e4hrleistet ist, w\u00e4hrend gro\u00dfe Magnete zugleich als Hebemechanismus eingesetzt werden k\u00f6nnen. \u00dcberall da, wo sich keine Klemmen oder anderweitige Befestigungen anbringen lassen, sorgen Magneten zudem f\u00fcr eine zuverl\u00e4ssige Befestigung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Welcher Magnet f\u00fcr was geeignet ist, h\u00e4ngt auch von seinem Material ab: Ferritmagnete werden dort pr\u00e4feriert, wo eine hohe Temperaturbest\u00e4ndigkeit erforderlich ist. Die haben Neodym-Eisen-Bor-Magnete nicht, daf\u00fcr aber eine deutlich h\u00f6here Magnetkraft.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gesch\u00e4ftliche Empfehlung Die anziehende Wirkung zweier Magnete ist heute selbstverst\u00e4ndlich, war aber rund 600 v. Chr., als sie Thales von Milet in Griechenland erstmals entdeckte, nicht weniger als eine mindestens mystische, wenn nicht gar fast schon magische Entdeckung. 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