{"id":153917,"date":"2024-08-30T10:04:26","date_gmt":"2024-08-30T09:04:26","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2024\/08\/30\/ww-gruppe-trotz-hoher-schadenbelastungen-auf-kurs\/"},"modified":"2024-08-30T10:04:26","modified_gmt":"2024-08-30T09:04:26","slug":"ww-gruppe-trotz-hoher-schadenbelastungen-auf-kurs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2024\/08\/30\/ww-gruppe-trotz-hoher-schadenbelastungen-auf-kurs\/","title":{"rendered":"W&#038;W-Gruppe trotz hoher Schadenbelastungen auf Kurs"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Ungeachtet des schwierigen Marktumfelds erreicht der Vorsorgekonzern Neugesch\u00e4fts-Zuw\u00e4chse bei Baukrediten sowie in der Schaden-\/Unfallversicherung.<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Normalisierung der Nachfrage im Bausparen.<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Ertragslage nach IFRS-Rechnungslegung im ersten Halbjahr, wie bereits bekannt gegeben, durch massive Elementarsch\u00e4den belastet.<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>HGB-Ergebnis der W&amp;W AG entwickelt sich stabil nach Plan.<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Verwaltungskosten trotz erheblicher Projektaufwendungen weiterhin im Griff.<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>W&amp;W-Vorstandsvorsitzender J\u00fcrgen A. Junker: \u201eAuch in einem volatilen und schwierigen Marktumfeld mit erheblichen Belastungen bleibt die W&amp;W-Gruppe operativ auf Kurs und zeigt ihre Widerstandsf\u00e4higkeit.\u201c<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die W\u00fcstenrot &amp; W\u00fcrttembergische-Gruppe (W&amp;W) hat im ersten Halbjahr 2024 ihr Wachstum in wichtigen Bereichen fortgesetzt und wesentliche Bestandsgr\u00f6\u00dfen nochmals ausgebaut. So erreichte im Segment Wohnen das Kreditneugesch\u00e4ft trotz der aktuellen Verwerfungen an den Immobilienm\u00e4rkten mit einem Plus von 18,4 Prozent einen h\u00f6heren Zuwachs als die Branche insgesamt. Erfreulich verlief auch das Neu- und Ersatzgesch\u00e4ft bei der Schaden-\/Unfallversicherung. Das Bauspargesch\u00e4ft zeigte nach den zinsbedingt erheblichen Zuw\u00e4chsen in den beiden Vorjahren eine Normalisierung. Wie bereits am 25. Juli 2024 bekanntgegeben, war die Ertragsentwicklung des Konzerns nach IFRS-Rechnungslegung in den ersten sechs Monaten 2024 von massiven Schadenbelastungen durch zahlreiche Unwetter, vor allem durch den Sturm \u201eOrinoco\u201c im Juni, beeintr\u00e4chtigt. Das IFRS-Konzernergebnis belief sich im Halbjahr auf -14 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2023: 181\u00a0Millionen Euro). In der Folge hat der Konzern, wie ebenfalls bereits mitgeteilt, die Ergebniserwartung f\u00fcr das Gesamtjahr 2024 angepasst. Das Ergebnis der W&amp;W AG nach Rechnungslegung HGB entwickelte sich im ersten Halbjahr dagegen stabil nach Plan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">J\u00fcrgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&amp;W AG: \u201eTrotz der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und des volatilen Marktumfelds bleibt die W&amp;W-Gruppe operativ auf Kurs. Neben guten Zuw\u00e4chsen im Neugesch\u00e4ft, teilweise \u00fcber Marktniveau, agieren wir unver\u00e4ndert kostenbewusst, was die stabilen Verwaltungsaufwendungen zeigen. Die im zweiten Quartal eingetretenen erheblichen Elementarsch\u00e4den in unserem Kerngebiet sind Ereignisse, die wir aufgrund unserer in den vergangenen Jahren aufgebauten bilanziellen St\u00e4rke und Widerstandsf\u00e4higkeit gut verkraften k\u00f6nnen. Ebenso wichtig ist jedoch, dass wir unseren Kundinnen und Kunden so schnell und unb\u00fcrokratisch wie m\u00f6glich helfen, die zum Teil auch pers\u00f6nlichen Belastungen infolge der Naturkatastrophen zu meistern.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Junker f\u00fcgte hinzu: \u201eWie bei anderen Versicherern belasten weiterhin die hohe Schadeninflation und stark steigende Preise der Kfz-Werkst\u00e4tten das Ergebnis. In der Spitze werden mittlerweile mehr als 200 Euro pro Stunde in Rechnung gestellt. Auch die ver\u00e4nderte Zeichnungspolitik der R\u00fcckversicherer mit stark steigenden Selbstbehalten bei gleichzeitig h\u00f6heren Pr\u00e4mien macht sich bemerkbar.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Entwicklung der Gesch\u00e4ftsfelder in den ersten sechs Monaten 2024<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gesch\u00e4ftsfeld Wohnen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gesch\u00e4ftsfeld Wohnen erreichte das Kreditneugesch\u00e4ft (einschlie\u00dflich Vermittlungen ins Fremdbuch) im ersten Halbjahr 2024 einen Zuwachs gegen\u00fcber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 18,4 Prozent auf 2,17\u00a0Milliarden Euro (erstes Halbjahr 2023: 1,83\u00a0Milliarden Euro). Damit schnitt W\u00fcstenrot besser ab als die Branche insgesamt (+15 Prozent). Gesunkene Immobilienpreise bei Bestandsimmobilien und h\u00f6here Realeinkommen f\u00fchrten unter anderem zu der Nachfragebelebung. Der Bestand an Baudarlehen zum 30. Juni 2024 nahm gegen\u00fcber Ende 2023 um 2,7 Prozent auf 27,43\u00a0Milliarden Euro zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Bauspar-Neugesch\u00e4ft (brutto) der W\u00fcstenrot Bausparkasse lag nach den Rekordwerten der beiden Vorjahre wie erwartet mit 5,65 Milliarden Euro deutlich unter dem Vorjahresniveau von 10,83\u00a0Milliarden Euro. Das Neugesch\u00e4ft mit Bauspardarlehen stieg im ersten Halbjahr 2024 um 38,2 Prozent auf 492,5 Millionen Euro an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gesch\u00e4ftsfeld Versichern<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der W\u00fcrttembergischen Lebensversicherung lag das Neugesch\u00e4ft nach Beitragssumme von Januar bis Juni 2024 mit 1,59 Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahreswert (-1,3 Prozent), wobei die betriebliche Altersvorsorge weiter zulegte. Erfreulich war auch der Jahresneubeitrag der W\u00fcrttembergischen Krankenversicherung, der um fast ein Drittel im Periodenvergleich wuchs.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Schaden-\/Unfallversicherung stiegen die gebuchten Bruttobeitr\u00e4ge um 7,7 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro (Vorjahreswert: 1,69 Milliarden Euro). Alle drei Sparten Privat-, Kfz- und Firmenkunden erreichten Zuw\u00e4chse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das versicherungstechnische Ergebnis war neben den erheblichen Aufwendungen f\u00fcr die Naturkatastrophen im Berichtszeitraum unver\u00e4ndert durch h\u00f6here Kosten pro Schadensfall, die nur teilweise inflationsbedingt sind, gekennzeichnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausblick auf das Gesamtjahr 2024<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die W&amp;W-Gruppe best\u00e4tigt die bereits am 25. Juli 2024 in einer Ad-hoc-Mitteilung kommunizierte angepasste Erwartung, dass der Konzern im Gesamtjahr 2024 einen Jahres\u00fcberschuss nach IFRS deutlich unter dem Vorjahreswert von 141\u00a0Millionen Euro ausweisen wird. Der HGB-\u00dcberschuss der W&amp;W AG wird dagegen auf Planniveau erwartet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Voraussetzung ist, dass es zu keinen Verwerfungen an den Kapital- und Finanzm\u00e4rkten, keinen konjunkturellen Einbr\u00fcchen und zu keinen weiteren unvorhersehbaren gro\u00dfen Schadensereignissen kommt.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ungeachtet des schwierigen Marktumfelds erreicht der Vorsorgekonzern Neugesch\u00e4fts-Zuw\u00e4chse bei Baukrediten sowie in der Schaden-\/Unfallversicherung. Normalisierung der Nachfrage im Bausparen. Ertragslage nach IFRS-Rechnungslegung im ersten Halbjahr, wie bereits bekannt gegeben, durch massive Elementarsch\u00e4den belastet. 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