{"id":151552,"date":"2023-11-24T17:15:52","date_gmt":"2023-11-24T16:15:52","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2023\/11\/24\/ww-gruppe-setzt-das-wachstum-im-neugeschaeft-fort\/"},"modified":"2023-11-24T17:15:52","modified_gmt":"2023-11-24T16:15:52","slug":"ww-gruppe-setzt-das-wachstum-im-neugeschaeft-fort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2023\/11\/24\/ww-gruppe-setzt-das-wachstum-im-neugeschaeft-fort\/","title":{"rendered":"W&#038;W-Gruppe setzt das Wachstum im Neugesch\u00e4ft fort"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Gute bis sehr gute Zuw\u00e4chse in nahezu allen Sparten.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">W\u00fcstenrot weiterhin auf Rekordkurs<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">starkes Neugesch\u00e4ft auch bei Personen- und Sachversicherungen der W\u00fcrttembergischen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Au\u00dfergew\u00f6hnlich hohe Schadenaufwendungen im dritten Quartal belasten, wie bekanntgegeben, das IFRS-Konzernergebnis<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">HGB-Ergebnis stabil.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Jahres\u00fcberschuss erreicht nach neun Monaten 101 Millionen Euro.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Unternehmen best\u00e4tigt HGB-Ergebnisziel f\u00fcr 2023 und strebt Dividendenkontinuit\u00e4t an.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">W&amp;W-Vorstandsvorsitzender J\u00fcrgen A. Junker: \u201eDie W&amp;W-Gruppe hat im bisherigen Jahresverlauf bewiesen, dass sie auch in einem schwierigen Umfeld erfolgreich arbeiten und sich einmal mehr deutlich weiterentwickeln kann. Das zeigen Zuw\u00e4chse im Neugesch\u00e4ft von teilweise mehr als 30 Prozent.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die W\u00fcstenrot &amp; W\u00fcrttembergische-Gruppe (W&amp;W) hat im dritten Quartal, wie in den ersten neun Monaten dieses Jahres, weiteres Wachstum im Neugesch\u00e4ft erzielt. Dabei konnte der Vorsorgekonzern in nahezu allen Bereichen gute Zuw\u00e4chse, teilweise deutlich \u00fcber dem Marktdurchschnitt, erreichen. Die nach IFRS ausgewiesenen Ertr\u00e4ge der W&amp;W-Gruppe waren vor allem im dritten Quartal durch eine H\u00e4ufung von Elementarsch\u00e4den infolge von Unwettern und durch inflationsbedingt deutlich h\u00f6here Kosten f\u00fcr die Regulierung von Kfz-Sch\u00e4den beeinflusst. Der Konzern-Jahres\u00fcberschuss lag nach neun Monaten bei 101,1 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 179,7 Millionen Euro). Das Unternehmen hat deshalb, wie bereits am 25. Oktober bekanntgegeben, seine IFRS-Ergebniserwartung f\u00fcr das Gesamtjahr 2023 mit Bezug auf den W&amp;W-Konzern angepasst. F\u00fcr den Einzelabschluss der W&amp;W AG nach HGB wurde die Erwartung eines Jahres\u00fcberschusses von rund 120 Millionen Euro best\u00e4tigt. Zugleich strebt das Unternehmen Dividendenkontinuit\u00e4t an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">J\u00fcrgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&amp;W AG: \u201eDie W&amp;W-Gruppe ist im operativen Gesch\u00e4ft unver\u00e4ndert gut, teilweise sehr gut unterwegs \u2013 der eingetr\u00fcbten Konjunktur und der erheblichen Verunsicherung und Belastung vieler Verbraucherinnen und Verbraucher aufgrund der weltweiten Krisen, der Inflation, stark steigender Lebenshaltungskosten und unklarer politischer Vorgaben zum Trotz. Die W&amp;W-Gruppe hat in den ersten neun Monaten des Jahres bewiesen, dass sie auch in einem schwierigen Umfeld erfolgreich arbeiten und sich einmal mehr deutlich weiterentwickeln kann. Das zeigen Zuw\u00e4chse im Neugesch\u00e4ft von mehr als 30 Prozent in einzelnen Sparten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Resilienz und Wetterfestigkeit, die wir uns in den vergangenen Jahren erarbeitet haben, tragen dazu bei, unsere strategischen Ziele mit Nachdruck weiterverfolgen zu k\u00f6nnen. Wir werden weiterhin in die gezielte Digitalisierung zum Nutzen der Kundinnen und Kunden, in innovative Produkt- und Serviceangebote sowie in die Steigerung unserer Effizienz investieren und dadurch unsere Position in den M\u00e4rkten ausbauen. Zugleich ist es uns wichtig, Dividendenkontinuit\u00e4t zu wahren und damit weiterhin verl\u00e4sslich f\u00fcr unsere Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4re zu sein.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Entwicklung des Neugesch\u00e4fts in den ersten neun Monaten 2023<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gesch\u00e4ftsfeld Versicherung erreichte die Schaden-\/Unfallversicherung von Januar bis September 2023 einen Zuwachs im Neugesch\u00e4ft (Jahresbestandsbeitrag, Neu- und Ersatzgesch\u00e4ft) von 24,6 Prozent auf 349,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 280,6 Millionen Euro). Dabei verzeichneten das Kfz- und das Firmenkundengesch\u00e4ft Zuwachsraten von jeweils mehr als 30 Prozent. In der Sparte wirkten sich die H\u00e4ufung unwetterbedingter Elementar- und Gro\u00dfsch\u00e4den ebenso wie h\u00f6here Kosten pro Kfz-Schaden aus, nicht zuletzt infolge inflationsbedingter Preiserh\u00f6hungen bei den Werkst\u00e4tten. In der Lebensversicherung stieg die Beitragssumme des Neugesch\u00e4fts auf 2,44 Milliarden Euro, ein Plus von 2,8 Prozent zu den ersten neun Monaten des Jahres 2022 (2,38 Milliarden Euro). Motor dieser Entwicklung war die betriebliche Altersvorsorge mit einem Wachstum von fast 18 Prozent, die gerade im dritten Quartal an Dynamik gewonnen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gesch\u00e4ftsfeld Wohnen verzeichnete W\u00fcstenrot in den ersten drei Quartalen 2023 einen Zuwachs des Brutto-Bausparneugesch\u00e4fts um 3,1 Prozent auf 14,25 Milliarden Euro (Vorjahrszeitraum: 13,83 Milliarden Euro). Damit bewegt sich das Wachstum von W\u00fcstenrot weiterhin oberhalb des Marktniveaus. Das Kreditneugesch\u00e4ft (einschlie\u00dflich Vermittlungen ins Fremdbuch) nahm erwartungsgem\u00e4\u00df deutlich auf 2,89 Milliarden Euro ab (Vorjahreszeitraum: 5,28 Milliarden Euro). Es ist unver\u00e4ndert stark von den Folgen des erh\u00f6hten Zinsniveaus und den schwierigen Rahmenbedingungen in Deutschland f\u00fcr Neubauten, Modernisierungen und Immobilienerwerbe gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausblick<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Unternehmen best\u00e4tigt seine angepassten Erwartungen an das Gesamtjahr 2023, die es am 25. Oktober 2023 bekanntgegeben hat. Bei einem weiterhin positiven Neugesch\u00e4ft geht es von einem IFRS-Jahres\u00fcberschuss im Konzern von 130 bis 160 Millionen Euro aus. An der Prognose f\u00fcr das HGB-Ergebnis nach Steuern der W&amp;W AG von rund 120 Millionen Euro f\u00fcr 2023 h\u00e4lt das Unternehmen fest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr 2024 rechnet die W&amp;W-Gruppe trotz der inflationsbedingten Steigerung der Schadenaufwendungen sowie einem voraussichtlich weiterhin schwachen Immobilienmarkt mit einer Steigerung des Konzern\u00fcberschusses gegen\u00fcber 2023. Der Wert wird jedoch unterhalb des mittelfristig angepeilten Zielkorridors von 220 bis 250 Millionen Euro liegen. Im Einzelabschluss wird f\u00fcr 2024 ein HGB-Ergebnis von rund 130 Millionen Euro angestrebt. Die W&amp;W-Gruppe rechnet weiterhin mit Dividendenkontinuit\u00e4t sowie einer positiven Neugesch\u00e4ftsentwicklung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Voraussetzung f\u00fcr das Eintreffen dieser Prognosen ist, dass es zu keinen Verwerfungen an den Kapital- und Finanzm\u00e4rkten, zu sonstigen unvorhersehbaren Ereignissen und auch nicht zu weiteren Belastungen f\u00fcr die Verbraucherinnen und Verbraucher kommt.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gute bis sehr gute Zuw\u00e4chse in nahezu allen Sparten. W\u00fcstenrot weiterhin auf Rekordkurs starkes Neugesch\u00e4ft auch bei Personen- und Sachversicherungen der W\u00fcrttembergischen. Au\u00dfergew\u00f6hnlich hohe Schadenaufwendungen im dritten Quartal belasten, wie bekanntgegeben, das IFRS-Konzernergebnis HGB-Ergebnis stabil. Jahres\u00fcberschuss erreicht nach neun Monaten 101 Millionen Euro. 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