{"id":147749,"date":"2022-11-11T17:06:43","date_gmt":"2022-11-11T16:06:43","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2022\/11\/11\/ww-gruppe-setzt-erfolgreichen-kurs-im-operativen-geschaeft-fort\/"},"modified":"2022-11-11T17:06:43","modified_gmt":"2022-11-11T16:06:43","slug":"ww-gruppe-setzt-erfolgreichen-kurs-im-operativen-geschaeft-fort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2022\/11\/11\/ww-gruppe-setzt-erfolgreichen-kurs-im-operativen-geschaeft-fort\/","title":{"rendered":"W&#038;W-Gruppe setzt erfolgreichen Kurs im operativen Gesch\u00e4ft fort"},"content":{"rendered":"<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>Gutes Konzernergebnis nach neun Monaten 2022 in H\u00f6he von 160,2 Millionen Euro trotz hoher Marktvolatilit\u00e4t und negativer bilanzieller Bewertungseffekte durch IFRS.<\/strong><\/li>\n<li><strong>St\u00e4rkster Wert im Bauspar-Neugesch\u00e4ft in der Unternehmensgeschichte \u2013 W\u00fcstenrot entwickelt sich deutlich besser als der Markt.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Weiterhin steigendes Neugesch\u00e4ft und h\u00f6here Beitr\u00e4ge in der Schaden-\/Unfallversicherung.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Bewertungseffekte nach IFRS-Rechnungslegung infolge der Turbulenzen an den Finanz- und Kapitalm\u00e4rkten belasten bilanzielles Ergebnis.<\/strong><\/li>\n<li><strong>W&amp;W-Vorstandsvorsitzender J\u00fcrgen A. Junker: \u201eKundenn\u00e4he, Innovationskraft, bilanzielle Widerstandsf\u00e4higkeit und Kostendisziplin sind St\u00e4rken, die die W&amp;W-Gruppe trotz des krisenbehafteten Marktumfelds weiterhin erfolgreich agieren lassen. Unsere Gruppe ist wetterfest.\u201c<br \/>\n<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die W\u00fcstenrot &amp; W\u00fcrttembergische-Gruppe (W&amp;W) hat in den ersten neun Monaten 2022 trotz des widrigen und hochvolatilen Marktumfelds das operative Gesch\u00e4ft weiter ausgebaut und zus\u00e4tzliche Marktanteile gewonnen. Sehr positiv entwickelte sich vor allem das Bauspargesch\u00e4ft. So erreichte die W\u00fcstenrot Bausparkasse das beste Brutto-Neugesch\u00e4ft f\u00fcr einen Neun-Monats-Zeitraum in ihrer Unternehmensgeschichte. Auch die Schaden-\/Unfallversicherung der W\u00fcrttembergischen Versicherung verzeichnete deutliche Beitragssteigerungen. Die W&amp;W-Gruppe w\u00e4chst dabei mit hoher Kostendisziplin: Der Anstieg der Verwaltungsaufwendungen im Konzern lag mit nur 2,0 Prozent deutlich unter der Inflationsrate in Deutschland. Dem unver\u00e4ndert erfolgreichen operativen Gesch\u00e4ftsverlauf standen bilanzwirksame Belastungen durch die Bewertung von Kapitalanlagen als Folge der Zinswende und des Krieges gegen die Ukraine gegen\u00fcber. Diese Faktoren f\u00fchrten an den Aktienm\u00e4rkten zu deutlichen Kursr\u00fcckg\u00e4ngen. Die Bewertung und damit die Abbildung von Marktschwankungen ist nach IFRS-Rechnungslegung zwingend vorgeschrieben. Sie spiegelt jedoch nicht den Erfolg der operativen T\u00e4tigkeit wider. Der Konzern\u00fcberschuss erreichte von Januar bis September dieses Jahres 160,2 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum 2021: 236,9 Millionen Euro). F\u00fcr das Gesamtjahr 2022 h\u00e4lt das Unternehmen das bisherige Prognoseniveau f\u00fcr erreichbar, verweist aber auf hohe Unsicherheiten an den Kapital- und Finanzm\u00e4rkten sowie auf Risiken durch den einsetzenden konjunkturellen Abschwung in Deutschland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>J\u00fcrgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&amp;W AG: <\/strong>\u201eDas wirtschaftliche Umfeld ist f\u00fcr alle Unternehmen schwierig. Es ist gut, dass wir bei unserem vor mehreren Jahren gestarteten Aufbruch Richtung mehr Digitalisierung, Kundenn\u00e4he und Innovationskraft die bilanzielle Widerstandsf\u00e4higkeit und Kostendisziplin immer im Auge behalten haben. Diese St\u00e4rken lassen die W&amp;W-Gruppe trotz des krisenhaften Marktumfelds weiterhin erfolgreich agieren. Mit dem, was unser Konzern in den ersten neun Monaten erreicht hat, k\u00f6nnen wir mehr als zufrieden sein. Wir gewinnen unver\u00e4ndert neue Kundinnen und Kunden sowie Marktanteile und haben die Kosten trotz hoher Inflation, stark steigender Energiepreise sowie mehr Schadenregulierungen weiterhin im Griff. Dar\u00fcber hinaus treiben wir die digitale Transformation mit neuen Produkten und Angeboten voran. Auch f\u00fcr den weiteren Verlauf des Jahres 2022 sind wir im Grundsatz zuversichtlich, wobei wir die Entwicklungen an den Kapital- und Finanzm\u00e4rkten, die rezessiven Tendenzen in Deutschland und auch die weitere Schadenentwicklung sehr genau beobachten m\u00fcssen. In diesem Umfeld w\u00e4re es unseri\u00f6s, f\u00fcr das Jahr 2022 und dar\u00fcber hinaus weitere, exakte Zukunftsaussagen zu treffen. Wichtig ist: Unser Unternehmen ist wetterfest und auch in dieser schwierigen Phase stabil und zukunftsstark aufgestellt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Neugesch\u00e4ftsentwicklung der ersten neun Monate 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das <strong>Gesch\u00e4ftsfeld Versichern<\/strong> erreichte in der <strong>Schaden-\/Unfallversicherung<\/strong> f\u00fcr die ersten neun Monate 2022 gegen\u00fcber dem gleichen Vorjahreszeitraum einen Zuwachs der Bruttobeitr\u00e4ge um 6,8 Prozent auf 1,97 Milliarden Euro, vor allem bedingt durch ein lebhaftes Firmenkundengesch\u00e4ft (plus 19,1 Prozent). Auch die Bereiche Kraftfahrt und Privatkunden legten zu. Die Digitalmarke Adam Riese erzielte weiterhin erfreuliche Vertriebserfolge. Der Schadenverlauf war im Mehrjahresvergleich weiterhin sehr gut. Die Kosten-Aufwands-Relation (Combined Ratio) erreichte 84,4 Prozent nach 88,8 Prozent in den ersten neun Monaten 2021. Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass im Vorjahreszeitraum hohe Elementarsch\u00e4den durch die Sommer-Hochwasser in Deutschland angefallen waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der <strong>Personenversicherung<\/strong> nahmen die gebuchten Bruttobeitr\u00e4ge insgesamt auf 1,62\u00a0Milliarden Euro nach 1,89 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten 2021 ab. Der R\u00fcckgang ist wesentlich auf das aktive Zur\u00fcckfahren von Einmalbeitr\u00e4gen in der Lebensversicherung zur\u00fcckzuf\u00fchren, die im Vorjahreszeitraum noch stark ausgeweitet wurden. Die Krankenversicherung erreichte von Januar bis September einen Zuwachs der Bruttobeitr\u00e4ge um 4,7 Prozent auf 222,2\u00a0Millionen Euro.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im <strong>Gesch\u00e4ftsfeld Wohnen<\/strong> konnte <strong>W\u00fcstenrot<\/strong> in den ersten drei Quartalen dieses Jahres das Brutto-Neugesch\u00e4ft von 8,61 Milliarden Euro auf 13,83\u00a0Milliarden Euro erh\u00f6hen \u2013 ein Wachstum von 60,6 Prozent, das signifikant \u00fcber dem Marktniveau und auch \u00fcber der Steigerung zum Halbjahr (plus 40,3 Prozent) lag. Nachfragebelebend wirkte sich aus, dass das Bausparen angesichts des starken Anstiegs der Hypothekenzinsen als Zinssicherungsinstrument f\u00fcr Finanzierer sowie potenzielle Erwerber und Modernisierer an Bedeutung gewonnen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Neugesch\u00e4ft in der <strong>Baufinanzierung<\/strong> (inklusive der Vermittlungen ins Fremdbuch) zeigte ein Wachstum von 7,0 Prozent auf 5,28 Milliarden Euro (neun Monate 2021: 4,94 Milliarden Euro) und lag damit \u00fcber der Marktentwicklung. Stimulierend wirkte sich insbesondere die gestiegene Nachfrage nach energetischen Sanierungen, getrieben durch die hohen Energiekosten, auf das Neugesch\u00e4ft aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausblick auf das Gesamtjahr 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die aktuellen Umfeldbedingungen f\u00fchren zu einer hohen Volatilit\u00e4t der Bewertungsergebnisse in der IFRS-Gewinn- und Verlustrechnung der W&amp;W-Gruppe. Diese h\u00e4lt dennoch an der bisherigen Prognose f\u00fcr den Konzern\u00fcberschuss fest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichwohl ist diese Prognose mit hohen Unsicherheiten behaftet, die insbesondere von den aktuellen Entwicklungen an den Kapital- und Finanzm\u00e4rkten sowie m\u00f6glichen konjunkturellen Einbr\u00fcchen herr\u00fchren. Unvorhersehbare, gro\u00dfe Schadenereignisse w\u00fcrden die Prognose negativ beeinflussen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gutes Konzernergebnis nach neun Monaten 2022 in H\u00f6he von 160,2 Millionen Euro trotz hoher Marktvolatilit\u00e4t und negativer bilanzieller Bewertungseffekte durch IFRS. St\u00e4rkster Wert im Bauspar-Neugesch\u00e4ft in der Unternehmensgeschichte \u2013 W\u00fcstenrot entwickelt sich deutlich besser als der Markt. Weiterhin steigendes Neugesch\u00e4ft und h\u00f6here Beitr\u00e4ge in der Schaden-\/Unfallversicherung. Bewertungseffekte nach IFRS-Rechnungslegung infolge der Turbulenzen an den Finanz- [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"_exactmetrics_skip_tracking":false,"_exactmetrics_sitenote_active":false,"_exactmetrics_sitenote_note":"","_exactmetrics_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[479],"tags":[14857,68,1442,18,19],"class_list":{"0":"post-147749","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-wirtschaft","7":"tag-die-webzeitung","8":"tag-online-zeitung","9":"tag-ww","10":"tag-wurttembergische","11":"tag-wustenrot"},"image_feature":null,"author_name":"Redaktion","pure_taxonomies":{"categories":[{"term_id":479,"name":"Wirtschaft","slug":"wirtschaft","term_group":0,"term_taxonomy_id":1941,"taxonomy":"category","description":"","parent":0,"count":282,"filter":"raw","image":""}],"tags":[{"term_id":14857,"name":"Die-Webzeitung","slug":"die-webzeitung","term_group":0,"term_taxonomy_id":14876,"taxonomy":"post_tag","description":"","parent":0,"count":3635,"filter":"raw","image":""},{"term_id":68,"name":"Online-Zeitung","slug":"online-zeitung","term_group":0,"term_taxonomy_id":69,"taxonomy":"post_tag","description":"","parent":0,"count":3605,"filter":"raw","image":""},{"term_id":1442,"name":"W&amp;W","slug":"ww","term_group":0,"term_taxonomy_id":1451,"taxonomy":"post_tag","description":"","parent":0,"count":79,"filter":"raw","image":""},{"term_id":18,"name":"W\u00fcrttembergische","slug":"wurttembergische","term_group":0,"term_taxonomy_id":18,"taxonomy":"post_tag","description":"","parent":0,"count":111,"filter":"raw","image":""},{"term_id":19,"name":"W\u00fcstenrot","slug":"wustenrot","term_group":0,"term_taxonomy_id":19,"taxonomy":"post_tag","description":"","parent":0,"count":171,"filter":"raw","image":""}]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/147749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=147749"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/147749\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=147749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=147749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=147749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}