{"id":146093,"date":"2022-05-20T14:08:43","date_gmt":"2022-05-20T13:08:43","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/?p=146093"},"modified":"2022-05-20T14:08:43","modified_gmt":"2022-05-20T13:08:43","slug":"sanierung-des-opernhauses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2022\/05\/20\/sanierung-des-opernhauses\/","title":{"rendered":"Sanierung des Opernhauses"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Fahrplan fu\u0308r Kosten und Projektumsetzung weiter aktuell<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Interimsstandort wird konkret<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stuttgart.| Mit Verwunderung hat die Landeshauptstadt Stuttgart Medienberichte zur Kenntnis genommen, in denen sogenannte \u201eExperten\u201c oder \u201eInsider\u201c Mutma\u00dfungen u\u0308ber Kostensteigerungen bei der Sanierung des Opernhauses sowie u\u0308ber Verzo\u0308gerungen bei der Fertigstellung des Interimsstandortes anstellen. OB Nopper erkla\u0308rte hierzu: \u201eUns liegt keine neue Kostenberechnung vor und dem Land Baden-Wu\u0308rttemberg als Tra\u0308ger der Wu\u0308rttembergischen Staatstheater nach unserer Kenntnis auch nicht. Deswegen sind die in den Berichten angeku\u0308ndigten Kostensteigerungen in Ho\u0308he von 500 Millionen Euro reine Spekulation.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits beim Grundsatzbeschluss des Stuttgarter Gemeinderates im Juli 2021 war klar, dass die Geba\u0308ude des Interimsstandorts nahe den Wagenhallen baulich zum Jahreswechsel 2027 \/ 2028 fertig werden sollen. Voraussichtlich ab Ende 2027 sollen die vorbereitenden Ma\u00dfnahmen fu\u0308r den Opernbetrieb erfolgen. Fu\u0308r die Verwaltung ist der Zeitplan \u201esportlich, aber durchaus realistisch\u201c, so Hochbauamtsleiter Peter Holzer. \u201eDeshalb ist es fu\u0308r uns sehr wichtig, dass mit dem nun erfolgten Vorprojektbeschluss die konkrete Umsetzung auf den Weg gebracht ist.\u201c Die Verwaltung arbeitet aktuell an der Vorbereitung eines Planungswettbewerbs fu\u0308r den Interimsstandort. Der Wettbewerb soll noch dieses Jahr starten. Fu\u0308r die Planung sind dann zwei Jahre vorgesehen. Aktuell laufen die Planungen fu\u0308r die sta\u0308dtebauliche Erschlie\u00dfung der Maker City, also des Gebiets rund um die Wagenhallen, in dem der Neubau des Interims errichtet werden soll. Erste Geba\u0308udeteile des IBA-Projekts Maker City sollen im Ausstellungsjahr 2027 der O\u0308ffentlichkeit pra\u0308sentiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als reine Bauzeit der Interimsspielsta\u0308tte sind nochmals drei Jahre veranschlagt. Daru\u0308ber hinaus bereitet der Landesbetrieb Vermo\u0308gen und Bau Baden-Wu\u0308rttemberg aktuell den Planungswettbewerb fu\u0308r die Sanierung des Opernhauses am Eckensee vor. Au\u00dferdem laufen bei Vermo\u0308gen und Bau die Vorbereitungen fu\u0308r die Vergaben der Planungsleistungen fu\u0308r die dauerhafte Auslagerung der Dekorationswerksta\u0308tten an die Zuckerfabrik in Bad Cannstatt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im gemeinsamen Lenkungskreis \u201eSanierung\/Erweiterung WST\u201c von Land und Stadt sollen die Fragen der ku\u0308nftigen Eigentumsverha\u0308ltnisse, der Bauherrenschaft, der Finanzierung und Planung bis zur Entscheidung der jeweiligen Gremien koordiniert und abgestimmt werden. Bis zur Gru\u0308ndung und Arbeitsfa\u0308higkeit der geplanten Projektgesellschaft werden die aktuellen Themen in regelma\u0308\u00dfigen Arbeitstreffen zwischen Land und Stadt besprochen. Alle Beteiligten haben gro\u0308\u00dftes Interesse daran, die einzelnen Teilprojekte zu\u0308gig zu entwickeln: Das Land verantwortet den Bereich \u201eOberer Schlossgarten\u201c und den Bau der Dekorationswerksta\u0308tten im Bereich \u201eZuckerfabrik\u201c, die Stadt ku\u0308mmert sich um den Bereich C1 Interimsstandort Staatstheater und Maker City.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Finanzielle Grundlage ist die Grobkostenscha\u0308tzung auf Basis einer raumscharfen Studie aus dem Jahr 2019. Stadt und Land beobachten die dynamische Baupreisentwicklung der vergangenen zwei Jahre. Detailliertere Kostenscha\u0308tzungen ko\u0308nnen erst auf der Grundlage einer belastbaren Planung der Bauma\u00dfnahmen erstellt werden.<\/p>\n<p>Das \u201eGro\u00dfe Haus\u201c heute als \u201eOpernhaus\u201c bezeichnet, wurde vom Mu\u0308nchner Architekten Max Littmann entworfen und im Jahr 1912 fertiggestellt und ist eines der wenigen unzersto\u0308rt erhaltenen Kulturdenkmale in Stuttgart\u2010Mitte. Die letzte Sanierung des denkmalgeschu\u0308tzten Geba\u0308udes liegt u\u0308ber 35 Jahre zuru\u0308ck, lediglich der Innenraum wurde nach historischem Vorbild wiederhergestellt und der Bo\u0308hm\u2010Pavillon errichtet. Die Bu\u0308hnentechnik stammt aus den 1980er Jahren und ist entsprechend veraltet und reparaturanfa\u0308llig. Die Arbeitsbedingungen entsprechen weder heutigen Vorschriften noch Standards. Ma\u0308ngel des Brandschutzes, der technischen Ausstattung und der beengten ra\u0308umlichen Verha\u0308ltnisse machten eine grundsa\u0308tzliche Entscheidung zu einer Sanierung erforderlich. Der Geba\u0308udekomplex, der aus Opernhaus, Verwaltungs\u2010 und Kulissengeba\u0308ude besteht, bedarf dringend der Sanierung, Modernisierung und Erweiterung. Dabei ist es das Ziel, den Komplex besser in den sta\u0308dtischen Kontext und den o\u0308ffentlichen Raum zu integrieren und einzubinden.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fahrplan fu\u0308r Kosten und Projektumsetzung weiter aktuell Interimsstandort wird konkret Stuttgart.| Mit Verwunderung hat die Landeshauptstadt Stuttgart Medienberichte zur Kenntnis genommen, in denen sogenannte \u201eExperten\u201c oder \u201eInsider\u201c Mutma\u00dfungen u\u0308ber Kostensteigerungen bei der Sanierung des Opernhauses sowie u\u0308ber Verzo\u0308gerungen bei der Fertigstellung des Interimsstandortes anstellen. 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