{"id":145008,"date":"2022-02-09T17:27:02","date_gmt":"2022-02-09T16:27:02","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2022\/02\/09\/bosch-steigert-umsatz-und-ergebnis-prognosen-uebertroffen\/"},"modified":"2022-02-09T17:27:02","modified_gmt":"2022-02-09T16:27:02","slug":"bosch-steigert-umsatz-und-ergebnis-prognosen-uebertroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2022\/02\/09\/bosch-steigert-umsatz-und-ergebnis-prognosen-uebertroffen\/","title":{"rendered":"Bosch steigert Umsatz und Ergebnis \u2013 Prognosen \u00fcbertroffen"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: justify;\"><strong>Klimaschutz sorgt f\u00fcr Wachstum<\/strong><\/h5>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Umsatz 2021 \u00fcbersteigt mit 78,8 Milliarden Euro Vorkrisenniveau \/ Ergebnis steigt auf 3,2 Milliarden Euro.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Bosch-Chef Hartung: \u201eKlimaschutz treibt unser Gesch\u00e4ft mit voran \u2013 wir sind in einer starken Position.\u201c<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Bosch-Finanzchef Forschner: \u201eWir investieren in Zukunftsfelder und bleiben auf Kurs \u2013 unsere breite Aufstellung zahlt sich aus.\u201c<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Bosch-Personalchefin Albrecht: \u201eDie Transformation bietet Chancen, Besch\u00e4ftigung neu zu denken \u2013 im Einklang mit sozialer Verantwortung.\u201c<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Bosch-Mobility-Chef Heyn: \u201eWir bauen unsere Position im Markt f\u00fcr Automobilsoftware aus \u2013 mit zweistelligen Wachstumsraten.\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stuttgart.| Die Bosch-Gruppe steigerte im Gesch\u00e4ftsjahr 2021 Umsatz und Ergebnis deutlich. Die Gesamterl\u00f6se stiegen nach vorl\u00e4ufigen Zahlen1 um 10 Prozent auf 78,8 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt legte der Umsatz des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens um 11 Prozent zu. Das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) stieg um mehr als die H\u00e4lfte und erreichte 3,2 Milliarden Euro. Die operative EBIT-Rendite betr\u00e4gt damit voraussichtlich rund 4 Prozent gegen\u00fcber 2,8 Prozent im Vorjahr. \u201eUnser Gesch\u00e4ft hat sich 2021 deutlich besser entwickelt als erwartet\u201c, sagte Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Robert Bosch GmbH, anl\u00e4sslich der Ver\u00f6ffentlichung der vorl\u00e4ufigen Gesch\u00e4ftszahlen. \u201eWir konnten unsere Prognosen \u00fcbertreffen \u2013 trotz vieler Herausforderungen wie Kostenbelastungen durch Lieferengp\u00e4sse oder Preissteigerungen bei Rohstoffen.\u201c Der Gesch\u00e4ftserfolg sei ma\u00dfgeblich auch vom \u201eZusammenhalt in Zeiten des Abstands\u201c gepr\u00e4gt worden. \u201eIch danke unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern f\u00fcr ihren Einsatz und unseren Kunden, Lieferanten sowie Gesch\u00e4ftspartnern f\u00fcr ihr Vertrauen\u201c, erkl\u00e4rte Hartung. Er wolle mit dem weltweiten Bosch-Team \u201eTechnik f\u00fcrs Leben\u201c weiter entwickeln und damit auf aktuelle Herausforderungen antworten. \u201eBosch ist technologischer Vorreiter in vielen Gebieten \u2013 das soll auch in Zukunft so bleiben.\u201c Daf\u00fcr investiert das Unternehmen weiterhin hohe Summen in wichtige Zukunftsfelder, darunter allein in diesem Jahr insgesamt rund eine Milliarde Euro in die Mikroelektronik und Elektromobilit\u00e4t. Zugleich setzt Bosch verst\u00e4rkt auf Partnerschaften wie etwa die j\u00fcngst mit Volkswagen verk\u00fcndete Kooperation im Bereich automatisiertes Fahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus den Bestrebungen vieler L\u00e4nder hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft erwartet der Bosch-Chef k\u00fcnftig ebenfalls wichtige Wachstumsimpulse: \u201eDer Klimaschutz treibt unser Gesch\u00e4ft mit voran \u2013 von der Mobilit\u00e4t \u00fcber die Industrieautomation bis hin zur Geb\u00e4ude- und Haushaltstechnik\u201c, betonte Hartung. \u201eVernetzung und k\u00fcnstliche Intelligenz sorgen dabei f\u00fcr steigende Energieeffizienz.\u201c So konnte Bosch 2021 den Absatz mit vernetzbaren Elektrowerkzeugen, Hausger\u00e4ten und Heizungen um die H\u00e4lfte steigern \u2013 auf mehr als sechs Millionen Einheiten gegen\u00fcber vier Millionen im Vorjahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bosch forciert Klimaschutz \u2013 Wachstum mit Elektrifizierung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bosch bekennt sich zu den Zielen der EU mit ihrem Green Deal und setzt heute bereits in seinen Unternehmensbereichen Klimaschutzvorgaben weitreichend um: Bosch ist seit Fr\u00fchjahr 2020 mit seinen weltweit 400 Standorten klimaneutral und arbeitet daran, bis 2030 die CO2-Emissionen entlang der Lieferkette um 15 Prozent zu senken \u2013 vom Einkauf bis zur Produktnutzung. Ein zunehmender Teil des Gesch\u00e4fts entstehe laut Bosch-Chef bereits aus der Elektrifizierung. \u201eMit der Elektromobilit\u00e4t erzielen wir einen Milliarden-Umsatz, auch bei W\u00e4rmepumpen f\u00fcrs Haus wachsen wir zweistellig \u2013 und in der Industrietechnik halten elektrische Antriebe Einzug\u201c, sagte Hartung und sieht damit das Unternehmen in einer starken Position. \u201eBosch setzt Klimaschutz in Wachstum um.\u201c Das Unternehmen zeige beispielhaft, wie die Transformation zur klimaneutralen Wirtschaft \u00f6kologisch und \u00f6konomisch gelingen k\u00f6nne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nachhaltige Mobilit\u00e4t \u2013 Wachstum aus Automobil- und Industrietechnik<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in der Elektromobilit\u00e4t erschlie\u00dft sich Bosch weiteres Wachstumspotenzial: Seit Ende 2021 fertigt das Unternehmen Leistungshalbleiter aus Siliziumkarbid (SiC), die in Elektrofahrzeugen die Reichweite um bis zu sechs Prozent vergr\u00f6\u00dfern k\u00f6nnen. Allein in den n\u00e4chsten drei Jahren soll laut Marktforschern von Yole der gesamte SiC-Markt jedes Jahr im Schnitt um 30 Prozent auf mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar wachsen. Zur Industrialisierung der station\u00e4ren Brennstoffzelle (Solid Oxide Fuel Cell, SOFC) informierte sich erst k\u00fcrzlich der Bundesminister f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz, Dr. Robert Habeck, am deutschen Standort Bamberg. Mit seiner SOFC-Technik liefert Bosch einen Beitrag zur Energiewende und erschlie\u00dft sich weiteres Gesch\u00e4ft. Bis 2024 investiert Bosch in die SOFC-Technologie mehr als 400 Millionen Euro, weitere 600 Millionen Euro investiert das Unternehmen im selben Zeitraum in die mobile Brennstoffzelle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in das Ausr\u00fcstungsgesch\u00e4ft f\u00fcr die Batterieproduktion ist das Unternehmen eingestiegen. Ein Gesch\u00e4ft mit Potenzial: Der weltweite Batteriemarkt w\u00e4chst nach Angaben des Unternehmens j\u00e4hrlich um bis zu 25 Prozent. Mit Volkswagen pr\u00fcft das Unternehmen, gemeinsam die Fertigungsprozesse von Batteriezellen zu industrialisieren. \u201eUnser gemeinsames Ziel ist ein europ\u00e4ischer Anbieter als Kosten- und Technologief\u00fchrer bei der Industrialisierung der Batterietechnologie\u201c, sagte Hartung. Experten sehen in den gemeinsamen Pl\u00e4nen einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur klimaneutralen Mobilit\u00e4t und der Serienproduktion nachhaltiger Batterien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Softwaredominierte Mobilit\u00e4t \u2013 zweistelliges Wachstum im Milliardenmarkt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wachstum will Bosch auch in der Software-Entwicklung f\u00fcr Fahrzeuge erzielen und seine Position ausbauen. Bereits heute liefert der Unternehmensbereich Mobility Solutions j\u00e4hrlich mehr als 200 Millionen Steuerger\u00e4te mit eigener Software f\u00fcr Fahrzeuge weltweit. Der Markt f\u00fcr Automobilsoftware soll nach eigenen Angaben bis 2030 ein Volumen von rund 200 Milliarden Euro erreichen. \u201eBosch wird in diesem Markt mit zweistelligen Raten wachsen\u201c, sagte Dr. Markus Heyn, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und neuer Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solution der Robert Bosch GmbH. \u201eDabei werden wir nicht zuletzt von der Entwicklung des Autos zum Internetknoten profitieren.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Strategische Weichen habe Bosch daf\u00fcr bereits gestellt, so Heyn. Das Angebot an anwendungsunabh\u00e4ngiger Fahrzeugsoftware b\u00fcndelt Bosch zur Jahresmitte in seiner Tochtergesellschaft ETAS. Deren Ziel ist es, \u00fcbergreifend einsetzbare Fahrzeug-Basissoftware, Middleware, Cloud-Services und Entwicklungswerkzeuge anzubieten. Im neuen Gesch\u00e4ftsbereich Cross-Domain Computing Solutions entsteht anwendungsspezifische Fahrzeugsoftware mit spezieller Hardware zum Beispiel f\u00fcr Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren. In diesem Bereich hat der Zulieferer mit der Software-Tochter von Volkswagen, Cariad, Ende Januar 2022 eine umfassende Zusammenarbeit vereinbart. \u201eWir haben das Ziel, das teil- und hochautomatisierte Fahren f\u00fcr jedermann schneller zu realisieren\u201c, erkl\u00e4rte Heyn. \u201eWir wollen Standards f\u00fcr den Markt setzen, die auch anderen Autoherstellern zugutekommen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Industrieller Arbeitsplatzwandel \u2013 eine Milliarde Euro f\u00fcr Weiterbildung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Weg in eine klimaneutrale Wirtschaft ist eine Zukunftsaufgabe, die Bosch auch als Arbeitgeber mitgestalten will. \u201eBosch sieht in der Transformation vieler Branchen eine Chance, Besch\u00e4ftigung neu zu denken\u201c, sagte Filiz Albrecht, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin und Arbeitsdirektorin der Robert Bosch GmbH. Um Menschen von einer Arbeit in die andere zu begleiten, sei es als Arbeitgeber zunehmend wichtiger, \u201ePerspektiven f\u00fcr neue Besch\u00e4ftigung auch au\u00dferhalb des eigenen Unternehmens sichtbar zu machen\u201c. In Deutschland bringt Bosch deshalb seine breite Erfahrung in die branchen\u00fcbergreifende \u201eAllianz der Chancen\u201c ein. \u201eWir setzen auf eine sozialvertr\u00e4gliche Gestaltung des Wandels\u201c, betonte die Personalchefin. Dazu verfolge das Unternehmen auch neue Ans\u00e4tze in der Mitarbeitervermittlung und Qualifizierung. Zudem investiert Bosch konsequent in die Weiterbildung der Belegschaft \u2013 mehr als eine Milliarde Euro in den vergangenen f\u00fcnf Jahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch mit hybriden Zusammenarbeitsmodellen treibt das Unternehmen den Wandel der Arbeitswelt voran. \u201eMit unserer \u201eSmart Work\u201c-Initiative entwickeln wir das Wechselspiel von mobilem Arbeiten und der T\u00e4tigkeit am Standort konsequent weiter \u2013 die Teams bestimmen selbst die flexible Gestaltung von Arbeitszeit und Arbeitsort mit ihren F\u00fchrungskr\u00e4ften\u201c, erl\u00e4uterte Albrecht. Selbstbestimmtes Arbeiten ist insbesondere auch f\u00fcr Software-Entwickler wichtig. Der Bedarf an diesen Fachkr\u00e4ften ist laut der Personalchefin gro\u00df: \u201eAllein im Gesch\u00e4ftsbereich Cross-Domain Computing Solutions bieten wir in Deutschland derzeit mehr als 1 000 offene Stellen f\u00fcr Software-Experten.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gesch\u00e4ftsverlauf 2021 \u2013 alle Unternehmensbereiche steigerten Umsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bosch-Gruppe steigerte ihren Gesamtumsatz gegen\u00fcber dem Vorjahr nicht nur, sondern lag damit auch \u00fcber dem Vorkrisenniveau von 2019. \u201eDie breite Aufstellung des Unternehmens \u00fcber unterschiedliche Branchen und Regionen zahlte sich erneut aus\u201c, sagte Dr. Markus Forschner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Finanzchef der Robert Bosch GmbH. \u201eAlle Unternehmensbereiche haben trotz weltweiter Lieferengp\u00e4sse ihre Erl\u00f6se gesteigert.\u201c Der gr\u00f6\u00dfte und umsatzst\u00e4rkste Unternehmensbereich Mobility Solutions legte deutlich zu, auch wenn das Umfeld im vierten Quartal das Gesch\u00e4ft ausbremste. Der Umsatz stieg um 7,5 Prozent auf 45,4 Milliarden Euro, ungeachtet der Halbleiterverknappung, die sich besonders stark auf den Automobilsektor auswirkte. Das ist ein wechselkursbereinigtes Plus von 7,9 Prozent. Der Unternehmensbereich Industrial Technology profitierte vor allem von der Erholung des Maschinenbaus und erwirtschaftete einen Umsatz von 6,1 Milliarden Euro. Der Anstieg lag nominal als auch wechselkursbereinigt bei 20 Prozent. Die Erl\u00f6se erreichten damit wieder ihr Vorkrisenniveau, so der Finanzchef. Im Unternehmensbereich Consumer Goods waren die Produkte rund um Haus und Garten erneut stark gefragt. Der Umsatz lag mit 21 Milliarden Euro deutlich \u00fcber Vorkrisenniveau. Der Anstieg von 13 Prozent ist wechselkursbereinigt ein Plus von 15 Prozent. Im Unternehmensbereich Energy and Building Technology legten die Erl\u00f6se um 11 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro zu; wechselkursbereinigt ist das ein Wachstum von 12 Prozent. Forschner sagte: \u201eDas Gesch\u00e4ft profitierte von der hohen Nachfrage nach klimafreundlicher Heizungstechnik, so dass der Unternehmensbereich sein Vorkrisenniveau sogar \u00fcbertraf.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gesch\u00e4ftsverlauf 2021 \u2013 regional durchg\u00e4ngiges Umsatzwachstum<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAuch in der regionalen Betrachtung verzeichnete Bosch ein durchg\u00e4ngiges Umsatzwachstum\u201c, berichtete der Finanzchef. In Europa stieg der Umsatz um 9,3 Prozent auf 41,5 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt ist es ein Plus von 10 Prozent. In Nordamerika lagen die Erl\u00f6se bei 11,5 Milliarden Euro. Der Anstieg von 6,5 Prozent betr\u00e4gt wechselkursbereinigt 10 Prozent. In S\u00fcdamerika legte der Umsatz um 32 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zu, wechselkursbereinigt um 41 Prozent. \u201eDas ist eine sehr positive Entwicklung, zumal die Region im Vorjahr besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen war\u201c, erl\u00e4uterte Forschner. In Asien-Pazifik verzeichneten die Erl\u00f6se einen Zuwachs um 12 Prozent auf 24,4 Milliarden Euro, wechselkursbereinigt um 11 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mitarbeiterentwicklung 2021 \u2013 leichter Anstieg weltweit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Stichtag 31.12.2021 besch\u00e4ftige das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen weltweit rund 401 300 Menschen. Der Zuwachs von etwa 6 700 Mitarbeitenden erfolgte im Wesentlichen in Asien-Pazifik und Europa. Die Mitarbeiterzahl in Deutschland blieb stabil mit etwa 131 400 Besch\u00e4ftigten. Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die Mitarbeiterzahl um knapp 4 Prozent auf 76 300 gestiegen. Die Anzahl von Software-Entwicklern lag weltweit bei mehr als 38 000 \u2013 das ist ein Plus von etwa 4 000 gegen\u00fcber dem Vorjahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausblick 2022 \u2013 Unsicherheiten belasten Weltwirtschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bosch stellt sich auf ein Wachstum der Weltwirtschaft f\u00fcr 2022 von 4 bis 4,5 Prozent ein gegen\u00fcber etwa 5,5 Prozent in 2021. Trotz beeindruckender Impffortschritte in vielen L\u00e4ndern erwartet das Unternehmen auch 2022 hohe Belastungen f\u00fcr das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben durch Covid-19. Auch werden die anhaltenden Lieferengp\u00e4sse sowie steigenden Preise f\u00fcr Rohstoffe, Vorprodukte und Transport die weltweite Wirtschaft stark beeinflussen und sich auf das Gesch\u00e4ft vieler Branchen auswirken, allen voran der Automobilindustrie. Der markante Anstieg der Inflation in vielen Sektoren und Regionen tr\u00fcbt zudem den Ausblick. Sofern es nicht zu weiteren St\u00f6rungen des Umfelds kommt, erwartet die Bosch-Gruppe f\u00fcr 2022 eine Umsatzsteigerung. Die operative EBIT-Rendite soll sich zumindest auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen ist Forschner zuversichtlich: \u201eBosch hat eine starke finanzielle Basis, um in wichtige Zukunftsfelder zu investieren und seinen Kurs fortzusetzen.\u201c Ziel bleibe es, in den f\u00fcr Bosch wichtigen Branchen und Regionen st\u00e4rker als der Markt zu wachsen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klimaschutz sorgt f\u00fcr Wachstum Umsatz 2021 \u00fcbersteigt mit 78,8 Milliarden Euro Vorkrisenniveau \/ Ergebnis steigt auf 3,2 Milliarden Euro. 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