{"id":140017,"date":"2020-09-28T17:55:37","date_gmt":"2020-09-28T16:55:37","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2020\/09\/28\/bensheim-wieder-spitze-dortmund-siegt-international\/"},"modified":"2020-09-28T17:56:04","modified_gmt":"2020-09-28T16:56:04","slug":"bensheim-wieder-spitze-dortmund-siegt-international","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2020\/09\/28\/bensheim-wieder-spitze-dortmund-siegt-international\/","title":{"rendered":"Bensheim wieder Spitze, Dortmund siegt international"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Unter der Woche hatten sich die an diesem Wochenende in der Champions League geforderten Meisterschaftsanw\u00e4rter aus Bietigheim und Dortmund schadlos gehalten, in der Handball Bundesliga Frauen bleiben sie aber derzeit in der Verfolgerrolle. International konnte vor allem der BVB mit dem Sieg in Koprivnica f\u00fcr Furore sorgen. Die nationale Spitze eroberten sich die Flames der HSG Bensheim\/Auerbach mit einem 23:20 gegen Leverkusen zur\u00fcck. Der Th\u00fcringer HC schob sich mit dem 33:22 gegen Buchholz dank der besseren Tordifferenz an Bietigheim vorbei, das nach dem Remis im direkten Vergleich ebenfalls 7:1 Punkte hat. Dortmund liegt mit 6:0 Punkten als vierter noch ungeschlagener Club in Lauerstellung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oldenburg glich mit dem Sieg in Bad Wildungen unterdessen ebenso sein Punktekonto auf 4:4 aus, wie Halle-Neustadt mit dem deutlichen 29:15 gegen die Kurpfalz B\u00e4ren. Noch deutlicher war der Sieg der HSG Blomberg-Lippe im einzigen Sonntagsspiel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>HSG Blomberg-Lippe &#8211; 1. FSV Mainz 05<\/strong> 45 : 25 (26:11)<br \/>\nFranziska Fischer hatte die G\u00e4ste aus Mainz zun\u00e4chst zweifach in F\u00fchrung geworfen, doch die Ausgleichstreffer der HSG Blomberg-Lippe fielen jeweils umgehend. Vor 300 Zuschauern in der Sporthalle Ulmenallee ging die Mannschaft von Steffen Birkner in der Folge ein enormes Tempo, die Treffer fielen im Minutentakt. Beim 10:7 war die Zweistelligkeit bereits nach gut acht Minuten erreicht und Mainz bekam zusehends Probleme.<br \/>\nNach einer Viertelstunde stand ein 16:8 auf der Anzeigetafel, kurz darauf lagen beim 19:9 erstmals zehn Treffer zwischen den beiden Teams und erst in den letzten Minuten des ersten Abschnitts rutschte Blomberg unter den Schnitt von einem Tor pro Minute &#8211; beim 26:11 war zur Pause die Frage nach dem Sieger dennoch l\u00e4ngst beantwortet. Blomberg lie\u00df die Z\u00fcgel aber auch nach dem Seitenwechsel nicht schleifen und legte am Ende beim 45:25 zwanzig Treffer zwischen sich und die G\u00e4ste.<br \/>\nBlombergs Trainer Steffen Birkner zeigte sich zufrieden: &#8220;Wir sind heute \u00fcber den gesamten Spielverlauf hohes Tempo gegangen, hatten im Positionsangriff viel Dampf und waren im Abwehrbereich sehr strukturiert.&#8221; Sein Gegen\u00fcber Florian Bauer erkannte den verdienten Sieg der Blombergerinnen an und richtete den Blick nach vorne: &#8220;Wir haben heute ein sehr sch\u00f6nes Beispiel f\u00fcr Tempohandball und druckvolles Angriffsspiel gesehen. Unser Augenmerk liegt jetzt auf dem Oktober.&#8221;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">HSG Blomberg-Lippe:<br \/>\nMichalczik (9\/2), Rajes (8), Franz (7\/2), Kynast (6), Agwunedu (5), R\u00fcffieux (4), van Wingerden (3), Reiche (2\/1), Jongenelen (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. FSV Mainz 05:<br \/>\nFischer (8\/5), Adeberg (5\/1), Dorsz (4), Burkholder (3), Gro\u00dfheim (1), Michailidis (1), Gangel (1), Hampel (1), Klobucar (1) Samstagsspiele<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Samstagsspiele:<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">HSG Bensheim-Auerbach &#8211; TSV Bayer 04 Leverkusen 23 : 20 (13:9)<br \/>\nVor den erlaubten 250 Zuschauern gingen die Flames der HSG Bensheim\/Auerbach mit dem Selbstvertrauen von drei Siegen an den Start, Bayer Leverkusen reiste auch mit wei\u00dfer Weste an &#8211; aufgrund von Verlegungen allerdings erst mit einem Sieg aus einem Spiel. Beim 3:2 konnten die Gastgeberinnen erstmals in F\u00fchrung gehen, Leverkusen k\u00e4mpfte bis zum 7:6 nach einer Viertelstunde erfolgreich um den Anschluss.<br \/>\nBeim 12:7 war der Abstand dann allerdings auf f\u00fcnf Treffer angewachsen. &#8220;Bensheim war gut auf uns vorbereitet und hat verdient gewonnen. In der ersten Halbzeit stand nicht die Mannschaft auf dem Feld, die ich eigentlich kenne. Es wurde ohne Herz gespielt und die Verantwortung weitergegeben&#8221;, so die erste Analyse von Leverkusens Trainerin Renate Wolf, die aufgrund einer Roten Karte mit Spielmacherin Mareike Thomaier auch noch eine wichtige Alternative verlor.<br \/>\nNach dem 13:9 zur Pause setzten sich die Flames beim 16:10 erstmals auf sechs Tore ab, Leverkusen schien mit einer Dreier-Serie aber zur\u00fcck in die Partie zu finden. Bis zum 19:17 hielt die Hoffnung an, doch die G\u00e4ste machten zu viele Fehler. Die Gastgeberinnen hielten so Kurs auf die n\u00e4chsten Punkte: &#8220;23:20 h\u00f6rt sich am Ende knapper an, als es sich f\u00fcr mich anf\u00fchlt&#8221;, so Wolf abschlie\u00dfend.<br \/>\n&#8220;Wir haben heute gerackert und geackert und eine richtig gute erste Halbzeit gespielt und b\u00e4renstark in der Abwehr gestanden. In der 2. Halbzeit haben wir viel mehr Fehler gemacht. Leverkusen hat die Geschenke nicht angenommen und selbst ganz viele Fehler gemacht. Nichtsdestotrotz haben wir heute nur 20 Tore bekommen.&#8221;, so Bensheims Trainer Heike Ahlgrimm, die sich neben dem vierten Sieg mit den Flames auch \u00fcber die Tabellenf\u00fchrung freuen durfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">HSG Bensheim-Auerbach:<br \/>\nFriedberger (6\/4), Ivancok (6), Hurst (3), K\u00fchlborn (2), Soffel (2), van Gulik (1), Kockel (1), Niewiadomska (1\/1), Heider (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bayer 04 Leverkusen:<br \/>\nJurgutyte (5), Huber (4\/3), Zschocke (4), Souza (2), Keita (2), Einarsdottir (1), Bruggeman (1), Holste (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Th\u00fcringer HC &#8211; HL Buchholz 08-Rosengarten<\/strong> 33 : 22 (19:11)<br \/>\nDer Th\u00fcringer HC bleibt ungeschlagen und mischt in der Spitzengruppe der Handball Bundesliga mit. Der siebenmalige Deutsche Meister setzte sich am Samstag erwartet souver\u00e4n mit 33:22 (19:11) gegen die HL Buchholz 08-Rosengarten durch. Mit drei Siegen und einem Unentschieden aus vier Spielen ist der THC hinter Spitzenreiter HSG Bensheim\/Auerbach Zweiter &#8211; punktgleich mit der SG BBM Bietigheim.<br \/>\nDie THC-Handballerinnen setzten sich in der Anfangsphase gleich klar ab. Nach 16 Minuten f\u00fchrten die Gastgeberinnen mit 12:6, dennoch legten sie zu diesem Zeitpunkt aufgrund einiger Nachl\u00e4ssigkeiten in der Deckung die Gr\u00fcne Karte auf den Zeitnehmertisch. Dass sich diese nicht auswirkten, lag auch an der erneut gl\u00e4nzenden Marie Skurtveit Davidsen zwischen den Pfosten.<br \/>\nIn der Offensive gl\u00e4nzte Emma Ekenman-Fenris, auch dank ihrer 11\/3-Treffer baute der Favorit den Vorsprung kontinuierlich aus. Nach einem 19:11 zur Pause hie\u00df es am Ende 33:22. &#8220;Besonders danken will ich auch meinem Bruder Helfried, dass er mich so hervorragend vertritt und mir viel Arbeit abnimmt, solange ich krank bin&#8221;, freute sich Herbert M\u00fcller \u00fcber den Kantersieg. &#8220;Wir haben zu viele Chancen vergeben, aber solche Spiele wie gegen den Th\u00fcringer HC bringen uns weiter&#8221;, so sein Gegen\u00fcber Dubravko Prelcec.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Th\u00fcringer HC:<br \/>\nEkenman-Fernis (11\/3), Scheffknecht (4\/1), Neidhart (4), Jerabkova (3), Jakubisov\u00e1 (2), R\u00fchl (2), Ferreira Lopes (2), Gro\u00dfmann (2), Iskit (2), K\u00fcndig (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">HL Buchholz-Rosengarten:<br \/>\nSchulz (4), Kadenbach (4\/1), K\u00fcc\u00fckyildiz (4\/1), Herbst (3), Cronstedt (3), Hauf (2), Berndt (1), Luschnat (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>HSG Bad Wildungen Vipers &#8211; VfL Oldenburg<\/strong> 30 : 31 (16:20)<br \/>\nEine hart umk\u00e4mpfte Partie sahen die Zuschauer in Bad Wildungen, die heimischen Vipers legten dabei zun\u00e4chst vor. Aus einem 3:5-R\u00fcckstand machte der VfL Oldenburg beim 7:6 die erste F\u00fchrung und \u00fcber 14:9 und 18:12 schienen sich die Fronten zu kl\u00e4ren. Doch bis zur Pause k\u00e4mpften sich die Gastgeberinnen wieder auf 20:16 heran.<br \/>\nIm zweiten Abschnitt hielt Bad Wildungen den Druck aufrecht, doch der VfL Oldenburg schien die richtigen Antworten zu finden. Bis zum 30:25 schienen die G\u00e4ste auf sicherem Kurs in Richtung der beiden Ausw\u00e4rtspunkte, doch die Vipers kamen noch einmal auf. &#8220;Wir hatten mit der 4:2-Abwehr von Bad Wildungen etwas Probleme&#8221;, gestand VfL-Coach Niels B\u00f6tel. Wir hatten zwar freie W\u00fcrfe, konnten die aber nicht nutzen.&#8221;<br \/>\nDen Vipers gelang in der letzten Minute der Anschlusstreffer, doch der VfL Oldenburg behauptete in der Folge den Ballbesitz und sicherte so den 31:30-Erfolg. &#8220;Das Spiel haben wir verdient gewonnen&#8221;, freute sich Niels B\u00f6tel nach dem Schlusspfiff \u00fcber die zwei erk\u00e4mpften Z\u00e4hler. &#8220;Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht und nehmen uns, auf die 60 Minuten gesehen, die wichtigen zwei Punkte mit.&#8221;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bad Wildungen Vipers:<br \/>\nStruijs (12\/6), Ingenpa\u00df (6), Scheib (5), Schnack (3), Spielvogel (2), Platen (1), Smits (1\/1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">VfL Oldenburg:<br \/>\nPichlmeier (9), Carstensen (6\/4), Behrend (4), Knippert (4), Steffen (3), Martens (2), Fragge (2), Reinemann (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>SV Union Halle-Neustadt &#8211; Kurpfalz B\u00e4ren<\/strong> 29 : 15 (18:7)<br \/>\nDie Handballerinnen des SV Union Halle-Neustadt haben ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Der Bundesliga-Aufsteiger setzte sich am Samstagabend deutlich mit 29:15 (18:7) gegen die Kurpfalz B\u00e4ren aus Ketsch durch. Damit blieb Union auch im zweiten Heimspiel siegreich und sammelte wichtige Z\u00e4hler im Kampf um den Klassenverbleib. Beste Union-Werferin war Swantje Heimburg mit sieben Toren.<br \/>\nHalle hat damit nach vier Spieltagen bereits fast so viele Siege auf dem Konto wie beim ersten Bundesliga-Abenteuer. In der Saison 2018\/19 war man mit nur drei Erfolgen direkt wieder abgestiegen. Gegen Ketsch entschied die Mannschaft von Trainer Jan-Henning Himborn das Spiel praktisch in der Anfangsphase, als man auf 10:3 davonzog (13. Minute). Auch nach dem Seitenwechsel hielt Union das Tempo hoch und lie\u00df bei den G\u00e4sten nie Hoffnung aufkeimen.<br \/>\n&#8220;Die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir wettbewerbsf\u00e4hig sind. Die Mannschaft ist in Takt und hat heute wieder stark aufgespielt. Ich bin sehr zuversichtlich mit Blick auf die n\u00e4chsten Spiele&#8221;, so Union-Coach Jan-Henning Himborn. Swantje Heimburg f\u00fcgte an: &#8220;Alles das was wir uns als Mannschaft vorgenommen haben, haben wir umgesetzt.&#8221;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">SV Union Halle-Neustadt:<br \/>\nHeimburg (7), Mikkelsen (5), Gruber (4), Gudelj (2), Funke (2\/1), Boonkamp (2\/1), Woller (2), Lepschi (1), Redder (1), Nowak (1), Winkler (1), Mazzucco (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurpfalz B\u00e4ren:<br \/>\nReuthal (4\/3), Feiniler (3), Fackel (3), Fabritz (2), Brand (1), Engelhardt (1), Hinzmann (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u><strong>Mittwochsspiele:<\/strong><\/u><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Neckarsulmer Sport-Union &#8211; SG BBM Bietigheim<\/strong> 17:24 (10:15)<br \/>\nNach der Niederlage in der EHF Champions League bei Metz ist die SG BBM Bietigheim in der Liga nach dem 24:17 im Derby in Neckarsulm in der Liga weiterhin ungeschlagen. An alter Wirkungsst\u00e4tte erhielt Nele Reimer einen besonderen Empfang, Gastgeschenke hatten sie und ihre neue Mannschaft aber nicht mitgebracht &#8211; schnell hie\u00df es 7:3.<br \/>\nNach einer Auszeit stabilisierte sich Neckarsulm. Bis zum 15:10 zur Pause blieb der Abstand halbwegs konstant, die G\u00e4ste hielten das Heft aber weiter fest in der Hand. Als Neckarsulm nach dem 17:11 noch einmal auf 18:16 herankam, wackelte der Favorit noch einmal kurz &#8211; nach einer Auszeit von Markus Gaugisch waren die Bietigheimerinnen dann aber wieder auf Kurs.<br \/>\nNeckarsulm m\u00fchte sich, aber die Bietigheimer Deckung stand gut und dahinter trumpfte Emily Sando mit gleich 17 Paraden auf. Nach dem 18:16 war sp\u00e4testens mit dem 21:17 von Antje Lauenroth, die mit sieben Treffern auch beste Sch\u00fctzin der Partie war, die Vorentscheidung gefallen &#8211; zumal den Gastgeberinnen bis zum 24:17-Endstand auch kein weiterer Treffer mehr gelingen sollte.<br \/>\n&#8220;Wir wollten weiter eine Stabilit\u00e4t in unser Spiel bringen, das haben wir heute teilweise erreicht&#8221;, so Markus Gaugisch, der anf\u00fcgte: &#8220;Mit der Konstanz bin ich dennoch nicht zufrieden. Wir haben zwei verdiente Ausw\u00e4rtspunkte geholt.&#8221; F\u00fcr den Coach der SG BBM und die Bietigheimerinnen ging es am Samstag in der Champions League gegen Kristiansand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neckarsulmer SU:<br \/>\nKooij (4), Hendrikse (4), Moser (3\/1), Knippenborg (1), Rode (1), Espinola Perez (1), Kretzschmar (1), Wick (1\/1), Senvald (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">SG BBM Bietigheim:<br \/>\nLauenroth (7), Maidhof (5\/1), Schulze (3), Naidzinavicius (2), \u00d8stergaard Jensen (2), Reimer (2), Braun (2), J\u00f8rgensen (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Borussia Dortmund &#8211; Buxtehuder SV<\/strong> 36:19 (24:9)<br \/>\nNach dem knappen 26:28-Niederlage gegen die TuS Metzingen reiste der Buxtehuder SV in der Hoffnung auf eine ausgeglichene Partie zum Spitzenteam nach Dortmund. Die Borussia sorgte dort allerdings schnell f\u00fcr klare Verh\u00e4ltnisse, nach einer Viertelstunde stand ein 12:4 auf der Anzeigetafel und BSV-Coach Dirk Leun beantragte bereits die zweite Auszeit.<br \/>\nKurz stabilisierten sich die G\u00e4ste, doch nach dem 16:9 drehten die Schwarz-Gelben noch einmal auf: Eine Achter-Serie lie\u00df den Abstand bis zur Pause auf 24:9 anwachsen &#8211; die Frage nach dem Gewinner war bereits zum Seitenwechsel gekl\u00e4rt. &#8220;Wir haben uns sportlich in der ersten Halbzeit selbst gekillt. Wir haben uns nicht an den Matchplan gehalten&#8221;, haderte Leun nach Spielende insbesondere mit den Gegentoren aus dem Umschaltspiel.<br \/>\n&#8220;Die zweite Halbzeit war besser von der Abwehrleistung und einer guten Torwart-Leistung von Lea. Am Ende haben wir es verpasst ein besseres Ergebnis mitzunehmen&#8221;, blickte Leun auf den Spielverlauf des zweiten Abschnitts. Beim 29:19 war der Vorsprung der Dortmunderinnen auf zehn Tore geschrumpft, doch der Favorit legte auch zu Ende der zweiten H\u00e4lfte noch einmal eine Serie hin: Sieben unbeantwortete Treffer sorgten f\u00fcr den 36:19-Endstand. &#8220;Eine harte und bittere Erfahrung&#8221;, so Leun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Borussia Dortmund:<br \/>\nGutierrez Bermejo (8\/1), Vollebregt (7), Grijseels (7\/5), Abdulla (3\/1), Smits (3), Dulfer (2), Freriks (2), van Zijl (2), Bleckmann (1), Stockschl\u00e4der (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Buxtehuder SV:<br \/>\nFischer (3\/1), M\u00fcller-Korn (3), Heldmann (3), Antl (3), Lott (3), Golla (2), Schneider (1), D\u00f6lle (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>EHF Champions League<\/strong><br \/>\nAm 3. Spieltag der EHF Champions League verloren die Frauen der SG BBM Bietigheim am Abend nach einer starken Leistung mit 29:33 (14:15) gegen die Vipers Kristiansand und bleiben im Wettbewerb damit weiter sieglos. &#8220;Wir sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden, aber zufrieden mit der Art wie wir heute aufgetreten sind. Mein Team hat heute mit dem Mut und der Leidenschaft gespielt, die ich erwartet habe&#8221;, so Bietigheims Cheftrainer Markus Gaugisch nach der Niederlage gegen die ambitionierten Norwegerinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jubeln konnte hingegen Borussia Dortmund, das bei Podravka Vegeta Koprivnica mit 26:25 (15:14) doppelt punktete und sich in der Tabelle in die Top 6, die am Ende die Playoffs erreichen, arbeitete. &#8220;Das hat schon Nerven gekostet&#8221;, so BVB-Chefcoach Andr\u00e9 Fuhr gegen\u00fcber den Ruhrnachrichten und betonte: &#8220;Dass wir ein so k\u00f6rperliches Spiel am Ende der Englischen Woche so gewinnen, zeigt die Qualit\u00e4t unserer Mannschaft.&#8221;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bietigheim: Lauenroth (8), Maidhof (6\/2), Smits (5), \u00d8stergaard (3), Naidzinavicius (3), J\u00f8rgensen (3), Schulze (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dortmund: Grijseels (7\/1), Smits (5), Dulfer (3), Abdulla (3), Freriks (2), Rode (2), Bleckmann (2), Vollebregt (1), Stockschl\u00e4der (1)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-140018\" src=\"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/09\/Bildschirmfoto-2020-09-28-um-18.54.18.png\" alt=\"\" width=\"554\" height=\"506\" srcset=\"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/09\/Bildschirmfoto-2020-09-28-um-18.54.18.png 554w, https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/09\/Bildschirmfoto-2020-09-28-um-18.54.18-medium.png 300w, https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/09\/Bildschirmfoto-2020-09-28-um-18.54.18-459x420.png 459w\" sizes=\"auto, (max-width: 554px) 100vw, 554px\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter der Woche hatten sich die an diesem Wochenende in der Champions League geforderten Meisterschaftsanw\u00e4rter aus Bietigheim und Dortmund schadlos gehalten, in der Handball Bundesliga Frauen bleiben sie aber derzeit in der Verfolgerrolle. 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