{"id":135527,"date":"2019-07-09T17:00:48","date_gmt":"2019-07-09T16:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/?p=135527"},"modified":"2019-07-09T17:00:48","modified_gmt":"2019-07-09T16:00:48","slug":"oeffentlichkeitskampagne-sauberes-stuttgart-startet-mit-aktionstag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/stuttgart\/2019\/07\/09\/oeffentlichkeitskampagne-sauberes-stuttgart-startet-mit-aktionstag\/","title":{"rendered":"\u00d6ffentlichkeitskampagne Sauberes Stuttgart startet mit Aktionstag"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>OB Kuhn: \u201eStuttgart zu wertvoll, um es zu verm\u00fcllen\u201c<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>BM Th\u00fcrnau: \u201eEin neues Niveau bei der Stadtreinigung erreicht\u201c<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stuttgart.| In Stuttgart wird zu viel M\u00fcll achtlos weggeworfen. Um bei den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern f\u00fcr mehr Eigenverantwortung im Umgang mit M\u00fcll zu werben, hat die Stadt jetzt die \u00d6ffentlichkeitskampagne \u201eStuttgart macht\u2019s rein \u2013 Weniger M\u00fcll. Mehr Stuttgart.\u201c gestartet. Oberb\u00fcrgermeister Fritz Kuhn und Technikb\u00fcrgermeister Dirk Th\u00fcrnau haben die Kampagne zusammen mit Dr. Thomas He\u00df, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Stuttgart AWS, am Dienstag, 9. Juli, bei einem ganzt\u00e4gigen Aktionstag auf dem Schlossplatz vorgestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">OB Kuhn sagte: \u201eUnter den Abf\u00e4llen leidet das Erscheinungsbild unserer Stadt und das Sicherheitsgef\u00fchl der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Stuttgart ist aber viel zu wertvoll, um es achtlos zu verm\u00fcllen. Deshalb haben wir vor zwei Jahren entschieden, dass wir eine einschneidende Ver\u00e4nderung brauchen.\u201c Gemeinsam mit dem Gemeinderat habe man beschlossen, bis 2022 \u00fcber 45 Millionen Euro zus\u00e4tzlich f\u00fcr mehr Personal, weitere M\u00fclleimer und neue Fahrzeuge zu investieren, so der OB. Kuhn weiter: \u201eUnser Ziel ist es aber nicht, immer mehr achtlos weggeworfenen M\u00fcll zu beseitigen. Wir k\u00f6nnen als Stadt nicht alleine f\u00fcr Sauberkeit sorgen.\u201c Der OB betonte, man wolle eine Bewusstseins\u00e4nderung bei den Menschen erreichen. Kuhn: \u201eDie \u00d6ffentlichkeitskampagne \u201aStuttgart macht\u2019s rein \u2013 Weniger M\u00fcll. Mehr Stuttgart.\u2018 soll uns dabei helfen, Stuttgart gemeinsam dauerhaft sauber zu machen, indem sie die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger f\u00fcr das Thema Verm\u00fcllung sensibilisiert.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">B\u00fcrgermeister Th\u00fcrnau betonte: \u201eMit dem Konzept \u201eSauberes Stuttgart\u201c erreichen wir bei der Stadtreinigung ein neues Niveau: Die bisherigen Reinigungsleistungen werden um ein Drittel erh\u00f6ht. Die Power von zus\u00e4tzlichen 106 Mitarbeitern und<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">45 Fahrzeugen allein bei der AWS ist jetzt auf der Stra\u00dfe und das Gesamtpaket entfaltet bald seine volle Wirkung. Wir gehen als Stadt voran, setzen aber auch auf ein Umdenken bei den Verursachern. Was wir jetzt brauchen, sind B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, die mitmachen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Aktionstag erlebten die Besucherinnen und Besucher von 11 bis 17 Uhr ein buntes Programm f\u00fcr alle Altersklassen. Schwabenrapper MC Bruddaal gab unter anderem seinen Hit \u201eDu bisch mei Number One\u201c zum Besten, und die Trommelshow Stahl-Fatal bewies eindrucksvoll, dass sich M\u00fclleimer auch hervorragend f\u00fcr eine musikalische Nutzung eignen. Sportlich wurde es bei der \u201eM\u00fcll-Kick-Challenge\u201c: Hier war es das Ziel, M\u00fcll auf m\u00f6glichst artistische Weise in einen daf\u00fcr vorgesehenen Beh\u00e4lter zu bef\u00f6rdern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Staunen unter Besuchern sorgte ein 36 Kubikmeter gro\u00dfer Kubus, der die gesammelte M\u00fcllmenge von nur zwei Werktagen in der Innenstadt zeigte. Hier wurde deutlich, welche Massen an M\u00fcll die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWS t\u00e4glich aufsammeln. Die verschiedenen Formen der Verm\u00fcllung im \u00f6ffentlichen Raum veranschaulichten mehrere Meter gro\u00dfe aufblasbare Figuren in Form einer Zigarettenkippe, von Verpackungsm\u00fcll, von Scherben und einem Wildpinkler.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um m\u00f6glichst viele Stuttgarterinnen und Stuttgarter f\u00fcr das M\u00fcllproblem zu sensibilisieren, ist die \u00d6ffentlichkeitskampagne \u201eStuttgart macht\u2019s rein \u2013 Weniger M\u00fcll. Mehr Stuttgart.\u201c breit aufgestellt: Neben Werbung auf Gro\u00dffl\u00e4chenplakaten, City- Light-Postern im gesamten Stadtgebiet und Stadtbahn-Infoscreens sind auch Radio- und Kinospots geplant. Au\u00dferdem wird es gro\u00dfe Aufkleber auf M\u00fclleimern, Social- Media-Aktionen und eine eigene Homepage <a href=\"http:\/\/www.stuttgart-machts-rein.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.stuttgart-machts-rein.de<\/a> geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inhaltlich setzt die Kampagne, deren Ausschreibung die Agentur \u201eWerbung etc.\u201c gewonnen hatte, auf eine Mischung aus Information und Provokation. Im Zentrum stehen Plakate mit Headlines wie \u201eDreck Sack\u201c, \u201eSpitz Bube\u201c oder \u201eSchweine Hund\u201c. Andreas Scharf, Leiter der st\u00e4dtischen Abteilung f\u00fcr Kommunikation, sagte dazu: \u201eWas auf den ersten Blick wie eine Beleidigung wirkt, entpuppt sich beim Lesen des Kleingedruckten als eine einfache Gebrauchsanweisung f\u00fcr ein sauberes Stuttgart, zum Beispiel: \u201a<em>Der ganze <\/em><strong>Dreck <\/strong><em>geh\u00f6rt in den <\/em><strong>Sack<\/strong>\u2018.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u00d6ffentlichkeitskampagne \u201eStuttgart macht\u2019s rein \u2013 Weniger M\u00fcll. Mehr Stuttgart.\u201c ist ein Baustein des Konzepts \u201eSauberes Stuttgart\u201c. Mit dem Konzept nimmt die Stadtverwaltung den Kampf gegen die Verm\u00fcllung \u00f6ffentlicher Pl\u00e4tze und Parks auf. Die zunehmende Verm\u00fcllung, auch \u201eLittering\u201c genannt, ist kein Stuttgarter Ph\u00e4nomen. Vielmehr ist es europaweit zu beobachten. Experten sehen einen Grund in einer immer intensiveren Nutzung des \u00f6ffentlichen Raums. Das soziale Leben verlagert sich zunehmend nach drau\u00dfen, hinzu kommen l\u00e4ngere \u00d6ffnungszeiten von Handel und Gastronomie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Konzept \u201eSauberes Stuttgart\u201c besteht aus den vier S\u00e4ulen \u201everst\u00e4rkte Reinigung\u201c, \u201emehr M\u00fclleimer\u201c, \u201eKontrolle und Strafen\u201c sowie der \u201e\u00d6ffentlichkeitskampagne\u201c. F\u00fcr die Umsetzung dieses Ma\u00dfnahmenpakets hat der Gemeinderat der Landeshauptstadt bis zum Jahr 2022 Haushaltsmittel in H\u00f6he von 45,4 Millionen Euro beschlossen unter anderem f\u00fcr mehr Personal, mehr M\u00fclleimer, neue Fahrzeuge und mehr Kontrollen bei h\u00f6heren Bu\u00dfgeldern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die verst\u00e4rkten Kontrollen zeigen bereits erste Wirkung: 2019 wurden bislang 136 Bu\u00dfgeldverfahren wegen illegaler M\u00fcllentsorgung eingeleitet. Dies ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, wo insgesamt 155 Strafen verh\u00e4ngt wurden.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>OB Kuhn: \u201eStuttgart zu wertvoll, um es zu verm\u00fcllen\u201c BM Th\u00fcrnau: \u201eEin neues Niveau bei der Stadtreinigung erreicht\u201c Stuttgart.| In Stuttgart wird zu viel M\u00fcll achtlos weggeworfen. Um bei den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern f\u00fcr mehr Eigenverantwortung im Umgang mit M\u00fcll zu werben, hat die Stadt jetzt die \u00d6ffentlichkeitskampagne \u201eStuttgart macht\u2019s rein \u2013 Weniger M\u00fcll. 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