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StartLokalesStuttgartNeuer Radfahrstreifen zwischen Marienplatz und Silberburgstraße

Neuer Radfahrstreifen zwischen Marienplatz und Silberburgstraße

LokalesStuttgartNeuer Radfahrstreifen zwischen Marienplatz und Silberburgstraße

Radfahrstreifen und Ausbau der Hauptfußwegeverbindung VIII zwischen Marienplatz und Silberburgstraße fertiggestellt

Stuttgart.| Die Radinfrastruktur sowie der Ausbau der Hauptfußwegeverbindung in der Hohenstaufenstraße und Mörikestraße zwischen Marienplatz und Silberburgstraße ist fertiggestellt. Eine weitere sichere und leistungsfähige Verbindung für Radfahrer und Fußgänger steht damit zur Verfügung.

Zwischen Marienplatz und Silberburgstraße wurde in der Hohenstaufenstraße auf einer Länge von zirka 550 Meter ein 1,85 bis 2 Meter breiter Radfahrstreifen in bergauf führender Fahrtrichtung eingerichtet. Bergab wird die Fahrbahn gemeinsam von Radverkehr und anderen Fahrzeugen genutzt. Fahrradpiktogramme verdeutlichen dies optisch. Die zusätzlich aufgebrachten Parkplatzmarkierungen erleichtern die Orientierung und ordnen den Verkehrsraum.

In der Mörikestraße wurden die bestehenden Radfahrstreifen auf einer Länge von zirka 125 Meter auf eine Breite von 2,25 Meter zuzüglich Sicherheitstrennstreifen verbreitert. Durch die baulichen Veränderungen wird der Radverkehr auf der Hauptradroute 64 zwischen dem Marienplatz und der Silberburgstraße überschaubarer und sicherer geführt.

Auch für Fußgänger wird es sicherer. Der östliche Gehweg wurde wesentlich verbreitert und Baumbeete wurden geschaffen. Die Bäume werden im Nachgang zu den Straßenbauarbeiten gepflanzt. In diesem Abschnitt stehen jetzt Radabstellmöglichkeiten und Sitzgelegenheiten zur Verfügung. An der Willy-Reichert-Staffel gibt es nun einen zusätzlichen Fußgängerüberweg und an der Einmündung Arminstraße eine weitere Gehwegüberfahrt.

Die Baukosten belaufen sich insgesamt auf rund 3,25 Millionen Euro. Darin enthalten sind die Fahrbahnsanierung im Vollausbau, die grundhafte Erneuerung der Gehwege teilweise mit klimafreundlichem Sickerpflaster sowie der Ausbau der Bushaltestellen Mörikestraße in Betonbauweise. Während der etwa zweijährigen Bauzeit wurden zudem Maßnahmen der Leitungsträger berücksichtigt und umfangreich Hausanschlüsse erneuert.

Das Vorhaben wurde im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes Baden-Württemberg mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg gefördert.


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