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Urteil des Oberverwaltungsgerichts bestätigt Einstufung der AfD als “Verdachtsfall“

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Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 22

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Quelle: ots

A8/A81 Gemarkung Leonberg: Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und zwei leicht verletzten Personen
Am Samstag (03.06.2023) um 11:51 Uhr befuhr der 44-jährige Lenker eines Seat MII die zweispurige Überleitung der BAB 8 von München kommend auf die BAB 81 in Fahrtrichtung Heilbronn. Verkehrsbedingt musste der Fahrer sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen. Die nachfolgende 20-jährige Lenkerin eines VW Golf erkannte die Situation und kam hinter dem Seat zum Stehen. Als der nachfolgende 23-jährige Ford Puma-Lenker die vor ihm stehenden Fahrzeuge wahrnahm, bremste er sein Fahrzeug stark ab und machte Ausweichbewegungen nach links und nach rechts. Hierdurch kollidierte der Ford linksseitig mit der dortigen Mittelleitplanke. Anschließend fuhr er auf den VW Golf auf, der wiederum auf den Seat geschoben wurde. Bei dem Unfall wurden die 25-jährige Beifahrerin des Ford Puma und die 58-jährige Beifahrerin des VW Golf leicht verletzt. Sie begaben sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Der entstandene Gesamtschaden beträgt circa 26.000 Euro.

Schönaich: Alkoholisiert in den Gegenverkehr geraten
Am Samstag gegen 19:30 Uhr fuhr ein 32-jähriger Mercedesfahrer die Landstraße 1185 von Waldenbuch in Richtung Schönaich. Auf Höhe der oberen Rauhmühle geriet er aus Unachtsamkeit auf die Gegenfahrbahn, auf welcher ihm ein mit fünf Personen besetzter Audi entgegenkam. Der 46-jährige Lenker des Audi konnte durch ein Ausweichmanöver eine Frontalkollision verhindern, es kam aber zur seitlichen Kollision der Fahrzeuge. Im weiteren Verlauf fuhr der Mercedesfahrer gegen einen Baum und der Audifahrer kam auf der Grünfläche neben der Fahrbahn zum Stehen. Durch den Verkehrsunfall wurden die beiden Fahrzeugführer und ein 6-jähriger Insasse im Audi leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand insgesamt ein Schaden von ca. 50.000 Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte beim Mercedesfahrer der Verdacht einer Betäubungsmittel- und Alkoholbeeinflussung festgestellt werden, weshalb er sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Der Führerschein wurde sichergestellt. Die Landstraße musste für ca. eine Stunde gesperrt werden, zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam es aber nicht. Am Unfallort waren Kräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr sowie zwei Streifen des Polizeireviers Böblingen eingesetzt.

Sindelfingen: Fahrzeug gerät in Parkhaus in der Tilsiter Straße in Brand
Mutmaßlich infolge eines technischen Defekts geriet am Freitag (02.06.2023) gegen 13:30 Uhr ein VW Polo in Brand, der im Parkhaus eines Einkaufszentrums in der Tilsiter Straße in Sindelfingen abgestellt war. Der auf dem Parkdeck 1 geparkte VW stand bei Eintreffen der Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Sindelfingen in Vollbrand. Die Polizeibeamten versuchten, den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit Feuerlöschern unter Kontrolle zu halten und ein Übergreifen auf andere Fahrzeuge zu verhindern. Die Freiwillige Feuerwehr Sindelfingen rückte mit sechs Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften aus und löschte das Feuer. Der ausgebrannte Pkw musste abgeschleppt werden, der Sachschaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro. Verletzt wurde niemand, neben dem VW waren keine anderen Fahrzeuge betroffen.

Böblingen: 16-Jähriger nach versuchtem Totschlag in Untersuchungshaft
Ein 16 Jahre alter Jugendlicher befindet sich in Untersuchungshaft, nachdem er verdächtig ist, am Freitag, den 25. Mai 2023 einem Gleichaltrigen mit einem Messer in den Rücken gestochen zu haben. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge hatten sich die beiden Jugendlichen gegen 22.50 Uhr mit weiteren Bekannten in der Parkanlage “Baumoval” in der Schönbuchstraße in Böblingen getroffen. Aus bislang ungeklärten Gründen gerieten die beiden in Streit, welcher schließlich eskalierte. Der 16 Jahre alte Geschädigte wurde mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr. Der 16-jährige Tatverdächtige wurde im weiteren Verlauf vorläufig festgenommen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der deutsche Staatsangehörige am Freitag, den 02. Juni 2023 einem Haftrichter am Amtsgericht Böblingen vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung und wies den Jugendlichen in eine Justizvollzugsanstalt ein. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat wurden von der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übernommen und dauern derzeit noch an.

Rutesheim: 72 Jahre alter Mann leistet Widerstand bei Festnahme
Polizeibeamte des Polizeipostens Rutesheim bekamen es am Mittwochmittag (31.05.2023) im Bereich des Busbahnhofs in der Leonberger Straße in Rutesheim mit einem polizeibekannten, renitenten 72-jährigen Mann zu tun. Gegen den Senior, der etwa ein Jahr lang untergetaucht war, bestanden bereits Haftbefehle u. a. wegen Körperverletzungen und Sachbeschädigung, die von der Staatsanwaltschaft Stuttgart in der Vergangenheit beim zuständigen Amtsgericht beantragt und in der Folge erlassen worden waren. Am vergangenen Wochenende und am Mittwochvormittag war der aus Griechenland stammende Mann wieder wegen Beleidigungen und auch Bedrohung in Rutesheim aufgefallen. Im Zuge der aktuellen Ermittlungen trafen die Polizisten vom Polizeiposten Rutesheim am Busbahnhof auf den gesuchten 72-Jährigen. Als die Beamten ihm mündlich die bestehenden Haftbefehle eröffneten und ihn vorläufig festnehmen wollten, setzte er sich zur Wehr. Hieraus entstand ein Gerangel. Als die Beamten den Senior zu Boden brachten und er sich dort weiter wehrte, erlitt er leichte Verletzungen. Nachdem ihm Handschließen angelegt werden konnten, wurde er zunächst zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde er in eine Justizvollzuganstalt eingeliefert. Der 72-Jährige wird sich nun auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

Sindelfingen-Darmsheim: 19-jähriger Auszubildender bei Arbeitsunfall schwer verletzt
Am Donnerstagmorgen (01.06.2023) ereignete sich in der Straße “Am Buchental” in Darmsheim in einem Neubau ein folgenschwerer Arbeitsunfall. Gegen 10.30 Uhr war ein 19 Jahre alter Malter-Azubi auf einem etwa zwei Meter hohen Rollgerüst mit Arbeiten beschäftigt. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte der junge Mann im Zuge dessen von dem fachgerecht gesicherten Gerüst und erlitt schwere Verletzungen. Der 19-Jährige wurde mittels Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Derzeit gibt es keine Hinweise auf ein Verschulen Dritter. Die Berufsgenossenschaft Bau wurde informiert. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Leonberg: Frontalzusammenstoß auf der L1187 bei Leonberg
Insgesamt vier verletzte Personen sowie rund 35.000 Euro Sachschaden sind das Resultat eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstag (01.06.2023) gegen 15:15 Uhr auf der Landesstraße 1187 bei Leonberg ereignet hat. Ein 51-Jähriger war dort mit seinem VW aus Richtung Glemseck kommend in Fahrtrichtung Leonberg unterwegs und geriet aus noch unbekannter Ursache in einer leichten Rechtskurve nach links auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte der VW frontal mit dem entgegenkommenden Toyota einer 55-jährigen Autofahrerin. Der VW-Fahrer, die Toyota-Lenkerin sowie der 82-jährige Beifahrer und die 80-jährige Mitfahrerin im Toyota wurden bei dem Unfall teilweise schwer verletzt und vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die beiden unfallbeteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Da eine größere Menge an Betriebsflüssigkeiten aus den Fahrzeugen austrat, kam eine Kehrmaschine zur Reinigung der Fahrbahn zum Einsatz. Die L1187 musste zur Unfallaufnahme zwischen der Autobahnanschlussstelle Leonberg-Ost und dem Glemseck ab etwa 15:30 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt werden.

Renningen: Unfall mit zwei schwer verletzten Autofahrerinnen
Ein Unfall mit zwei schwer verletzten Autofahrerinnen ereignete sich am Donnerstag (01.06.2023) gegen 12.25 Uhr auf der Kreisstraße 1060 zwischen Rutesheim und Renningen. Eine 59 Jahre alte Toyota-Fahrerin, die in Richtung Renningen fuhr, kam aus bislang noch unbekannter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn ab. Dort war zu diesem Zeitpunkt eine 58-jährige Audi-Lenkerin unterwegs, die noch bremste und versuchte durch Ausweichen einen Zusammenstoß zu verhindern. Letztlich stießen die beiden Fahrzeuge doch zusammen. Die 59 Jahre alte Frau im Toyota musste von der Feuerwehr befreit werden. Beide Frauen wurden im weiteren Verlauf in Krankenhäuser gebracht. Der Toyota und der Mercedes waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme war die K 1060 bis gegen 15.15 Uhr vollgesperrt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf rund 45.000 Euro belaufen. Die Freiwilligen Feuerwehren Leonberg, Rutesheim und Renningen befanden sich mit zehn Fahrzeugen 50 Einsatzkräfte vor Ort.

A81 Rottenburg am Neckar: Porsche brennt nach Unfall vollständig aus
Eine leicht verletzte Person und ein Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am frühen Donnerstagmorgen (01.06.2023) auf der Bundesautobahn 81 bei Rottenburg am Neckar ereignete. Ein 41 Jahre alter Porsche-Lenker war gegen 03.15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Rottenburg und Herrenberg unterwegs, als er mutmaßlich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Pkw wurde in der Folge über eine Strecke von etwa 700 Metern über die Fahrbahn geschleudert, kollidierte mehrfach mit den Schutzplanken, eher er in den angrenzenden Grünstreifen geriet, sich überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam. Kurz darauf fing der Motorraum des Hybridfahrzeugs Feuer. Der 41-jährige Fahrer konnte den Porsche selbstständig verlassen, eher der Pkw vollständig ausbrannte. Er wurde mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Für die Löschmaßnahmen rückten die Freiwilligen Feuerwehren Rottenburg und Herrenberg mit neun Fahrzeugen und 33 Einsatzkräften aus. Der Polizeihubschrauber befand sich ebenfalls kurzzeitig im Einsatz, da zunächst nicht klar war, wie viele Personen im Fahrzeug saßen. Um auszuschließen, dass Personen aus dem Pkw geschleudert wurden, suchte dieser die Umgebung ab. Für die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen musste die Fahrbahn zeitweise mehrmals komplett gesperrt werden und konnte erst gegen 10.45 Uhr wieder vollständig frei gegeben werden.

Leonberg: Feuerwehreinsatz in der Straße “Schlosshof”
Die freiwillige Feuerwehr Leonberg rückte am Mittwoch (31.05.2023) gegen 12:30 Uhr mit fünf Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften in die Straße “Schlosshof” nach Leonberg aus, da eine Rauchentwicklung in einem städtischen Gebäude gemeldet wurde. Vor Ort stellte sich heraus, dass es in einem Lichtschacht im Keller des Gebäudes aus bislang unbekannter Ursache zu einem kleinen Brand kam, was die Rauchentwicklung verursachte. Der entstandene Rauch zog anschließend über ein Lüftungsrohr in das Gebäude, weshalb vorsorglich alle Personen im Gebäude evakuiert wurden. Nach zirka einer Stunde konnte das Gebäude wieder betreten werden, es entstand kein Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen dauern an.

Holzgerlingen: 82-jähriger Pedelec-Fahrer bei Unfall schwer verletzt
Zu einem Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Pedelec-Fahrer kam es am Mittwoch (31.05.2023) gegen 15:00 Uhr in der Tübinger Straße in Holzgerlingen. Ein 23-jähriger Pkw-Lenker befuhr die Tübinger Straße aus Richtung Holzgerlingen-Buch kommend. Hier überholte er einen 82-jährigen Pedelec-Lenker, der mit seinem Zweirad am rechten Fahrbahnrand fuhr. Mutmaßlich streifte der Pkw-Lenker beim Überholmanöver den Zweiradfahrer, woraufhin dieser stürzte und schwere Verletzungen erlitt. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, es entstand ein Sachschaden von etwa 100 Euro.

Sindelfingen: Feuerwehreinsatz in der Neckarstraße
Die Freiwillige Feuerwehr Sindelfingen rückte am Mittwoch (31.05.2023) gegen 18.20 Uhr mit sechs Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften in die Neckarstraße aus, nachdem es auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses zu einem Brandausbruch gekommen war. Die derzeitigen Ermittlungen deuten darauf hin, dass eine Zigarette, die ein Bewohner kurz zuvor auf dem Balkon geraucht hatte, nicht vollständig gelöscht worden war. Mutmaßlich entzündete sich die Kippe erneut und setzte im weiteren Verlauf zwei Kartons und einen Sack Holzkohle in Brand. Da die Wohnung auf Klingeln und Klopfen nicht geöffnet wurde, war ein gewaltsames Eindringen notwendig. In der Wohnung befand sich glücklicherweise niemand. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Während der Einsatzmaßnahmen kam es zu Verkehrsbehinderungen in der Neckarstraße, so dass der Verkehr von der Polizei geregelt werden musste. Es entstand ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Die Wohnung ist weiterhin bewohnbar. Gegen 19.20 Uhr war der Einsatz vor Ort beendet.

Grafenau-Döffingen: Gebäudebrand
Zu einem gemeldeten Gebäudebrand rückten die Freiwilligen Feuerwehren aus Grafenau, Magstadt, Aidlingen und Böblingen am Dienstag (30.05.2023) gegen 13:55 Uhr mit insgesamt neun Fahrzeugen und 40 Wehrkräften in die Straße “Stegmühle” nach Döffingen aus. In einem Obergeschoss eines Wohngebäudes kam es aus bislang noch unbekannter Ursache zu einem Wohnungsbrand. Ein aufmerksamer Zeuge stellte beim Vorbeifahren die anfängliche Rauchentwicklung am Wohnhaus fest und setzte einen Notruf ab. Alarmierte Beamte des Polizeiposten Maichingen brachten einen Bewohner aus dem Wohnhaus. Wehrkräfte der Feuerwehr konnten zudem drei Katzen aus dem mittlerweile in Vollbrand stehendem Dachstuhl retten. Nachdem sich keine Personen mehr im Gebäude befanden, wurde das Feuer bekämpft und ein Teil der Dachziegel entfernt. Gegen 14:25 Uhr war das Feuer gelöscht. Zwei Wohnungen des Mehrparteienhauses sind nach derzeitigem Stand vorübergehend nicht mehr bewohnbar, zudem wurden zwei Fahrzeuge durch herabfallende Dachziegel beschädigt. Der Sachschaden wird auf mehrere 10.000 Euro geschätzt, verletzt wurde niemand. Mögliche Ursache des Brandes könnte nach ersten Ermittlungen ein technischer Defekt gewesen sein, die Ermittlungen dauern an.

Sindelfingen: Verbotenes Fahrzeugrennen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Mehrere Einsatzkräfte der Polizei waren am frühen Dienstagmorgen (30.05.2023) notwendig, um die Situation nach der Beendigung eines illegalen Fahrzeugrennens auf der Mahdentalstraße in Sindelfingen zu bewältigen. Ein Streifenwagen der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg verlies gegen 03:00 Uhr die Bundesautobahn 81 an der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost und bog auf die Mahdentalstraße ein. Dort konnte die Besatzung des Einsatzfahrzeugs beobachten, wie ein Porsche und ein BMW nebeneinander auf der Mahdentalstraße auf Höhe einer Bushaltestelle standen. Kurz darauf heulten die Motoren beider Fahrzeuge laut auf, die jeweiligen Fahrer beschleunigten mit Vollgas auf mindestens 100 Stundenkilometer und lieferten sich ein Rennen. Die Streifenwagenbesatzung nahm die Verfolgung auf und konnte die beiden Fahrzeuge schließlich stoppen. Gegen den 21-jährigen Fahrer des Porsche und den 20-jährigen BMW-Fahrer wird nun wegen der Durchführung eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Beide Fahrzeuge sowie Führerscheine und Mobiltelefone der jeweiligen Fahrer wurden beschlagnahmt. Im Zuge der Aufnahme des Sachverhalts kamen die Eltern des 20-Jährigen hinzu, die zuvor von ihrem Sohn verständigt worden waren. Der 56-jährige Vater sowie die 50-jährige Mutter störten fortwährend die Amtshandlungen, versuchten ihren Sohn von den Einsatzkräften abzuschirmen und behinderten die Anzeigenaufnahme. Nachdem die beiden einem ausgesprochenen Platzverweis nicht freiwillig Folge leisteten, wurden sie von den Einsatzkräften festgehalten und abgedrängt. Hiergegen setzte sich der 56-Jährige zur Wehr, indem er sich fortwährend wegdrehte und mit den Armen herumfuchtelte. Gegen ihn und die 50-jähirge Frau wurden Ermittlungen wegen Wiederstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

A8 Gemarkung Sindelfingen: Straßenverkehrsgefährdung – Zeugen gesucht
Am Sonntag gegen 11:30 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer der Polizei einen blauen Pkw Skoda Fabia mit Coburger (CO-) Kennzeichen, welcher auf der Bundesautobahn 8, Höhe der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald, in Fahrtrichtung Karlsruhe Schlangenlinien fährt. Hierbei sei der Anrufer gefährdet worden. Einen Verkehrsunfall konnte er nur durch eine Vollbremsung verhindern. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung nach dem Skoda konnte dieser schließlich durch eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg festgestellt und kontrolliert werden. Am Steuer saß eine 69-jährige Frau, bei der im Rahmen der Kontrolle der Verdacht einer Medikamentenbeeinflussung festgestellt werden konnte. Bei der Fahrzeuglenkerin wurde daraufhin eine Blutentnahme durchgeführt. Ihr Führerschein wurde sichergestellt. Da noch weitere, bislang unbekannte, Verkehrsteilnehmer gefährdet worden sind, werden diese und auch sonstige Zeugen gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg unter der Telefonnummer 0711/68690 oder per E-Mail unter [email protected] zu melden.

Gäufelden: Verkehrsunfall mit einem leichtverletzten Motorradfahrer
Am Pfingstsonntag gegen 13.45 Uhr befuhr ein 23-jähriger Lenker eines Suzuki Motorrades die Hauptstraße in Gäufelden, Ortsteil Tailfingen, in Richtung Öschelbronn. Zum selben Zeitpunkt bog ein 36-jähriger VW-Lenker von der Brunnenstraße nach links in die Hauptstraße in Richtung Ammerbuch ab. Hierbei missachtete er die Vorfahrt des Suzuki-Lenkers. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge, wodurch der Motorradfahrer stürzte, über die Fahrbahn schlitterte und unweit der Kollisionsstelle zum Liegen kam. Der Suzuki-Fahrer wurde durch den Unfall glücklicherweise nur leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 6000 Euro.

Böblingen/Sindelfingen: Nötigung im Straßenverkehr durch Autokorsos
Am Sonntag zwischen 21.00 Uhr und Mitternacht kam es mutmaßlich im Zusammenhang mit den Wahlergebnissen in der Türkei zu diversen Zusammenkünften und Autokorsos in den Stadtbereichen Böblingen und Sindelfingen. In der Hochphase versammelten sich auf dem Parkplatz eines Discounters in der Otto-Lilienthal-Straße in Böblingen etwa 230 Personen mit Fahrzeugen, die vereinzelt auch Pyrotechnik zündeten. Der Verkehr in der Flugfeld-Allee in Böblingen wurde mehrfach komplett zum Erliegen gebracht, wobei andere Verkehrsteilnehmer an der Weiterfahrt gehindert wurden. Das Polizeirevier Böblingen bittet Verkehrsteilnehmer, die in Zusammenhang mit den Vorfällen behindert oder gar gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 07031/132500 oder unter [email protected] zu melden.


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