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Sommerzeit ist Hautkrebszeit

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AOK rät zur Vorsorge und weitet digitalen Haut-Check aus.

Stuttgart.| Sommer, Sonne, Sonnenschein – für viele Menschen sind die Sommermonate die Zeit für Freude und Entspannung. Doch birgt sie für die Gesundheit auch Gefahren. Die AOK warnt deshalb vor einem erhöhten Risiko in dieser Zeit an Hautkrebs zu erkranken und rät zur Vorsorge. Mit dem digitalen Haut-Check verspricht sich die Gesundheitskasse eine deutlich schnellere Versorgung bei Hautproblemen. Rund 60 Hautärzte im Land nehmen teil, davon sieben in Stuttgart.

In Stuttgart ist die Zahl der AOK-Versicherten mit der Diagnose Hautkrebs leicht zurückgegangen. Im Jahr 2018 zählte die Gesundheitskasse 536 Fälle, seitdem nahm die Anzahl der an Hautkrebs erkrankten Stuttgarter auf 480 Fälle im Jahr 2021 ab. Der AOK Stuttgart-Böblingen zufolge steigt die Anzahl der Neuerkrankungen mit zunehmendem Alter, besonders betroffen ist die Altersgruppe der 80-84-Jährigen. „Die Haut vergisst nicht. Deshalb bleibt eine frühzeitige Erkennung wichtig“, betont David Mahier, Leiter für Präventionsleistungen bei der AOK Stuttgart-Böblingen. „Zur Sicherstellung einer schnelleren Versorgung bei Hautproblemen ist es demnach nur folgerichtig, dass die AOK Baden-Württemberg das digitale Angebot im Bereich der Dermatologie ausweitet. Denn damit haben die AOK-Versicherten nun die Möglichkeit, aus rund 60 teilnehmenden Hautärztinnen und Hautärzte in ganz Baden-Württemberg frei zu wählen, davon sieben in Stuttgart“, so Mahier weiter. Die Dermatologie arbeitet zum großen Teil mit Blickdiagnosen und eignet sich wie kaum ein anderes medizinisches Fachgebiet für die terminunabhängige Übermittlung von Bildern und schriftlichen Angaben zur Erkrankung.

Mit diesem digitalen AOK-Angebot können Menschen mit einem Hautproblem eine Anfrage bei einer Dermatologin oder einem Dermatologen ihrer Wahl stellen: Dazu laden sie drei Fotos der betroffenen Hautstelle online hoch und beantworten mithilfe eines Chatassistenten Fragen zu den Symptomen. Innerhalb von maximal 48 Stunden erhalten die Betroffenen anschließend eine schriftliche Diagnose und eine konkrete Handlungsempfehlung. „Fast 90 Prozent aller Anfragen können auf diesem Weg komplett digital bearbeitet und abgeschlossen werden. Für weiterführende medizinische Diagnostik, wie eine Biopsie oder eine dermatoskopische Untersuchung, kann die betroffene Person in der Regel die Praxis der ausgewählten Ärztin bzw. des Arztes aufsuchen. Einen Termin erhalten die Patientinnen und Patienten in diesen Fällen üblicherweise in wenigen Tagen“, erklärt der AOK-Präventionsexperte.

Damit es erst gar nicht soweit kommt, rät die AOK Stuttgart-Böblingen zur Vorsorge. „Vorsorge ist bekanntlich die beste Medizin. Das Hauptrisiko ist die Summe der Sonnenbrände, vor allem im Kindesalter. Deshalb empfiehlt sich im Hochsommer, die direkte Sonne in der Mittagszeit zu vermeiden und stattdessen den Schatten aufzusuchen. Wenn man sich im Freien aufhält, sollte man immer eine Kopfbedeckung tragen, um den Kopf und das Gesicht vor der Sonne zu schützen, sowie Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen – das gilt gerade bei Kindern und bei Säuglingen“, erklärt David Mahier abschließend.


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