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Donnerstag, 30. Mai , 2024

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Deutsche Post und ver.di einigen sich nach extrem schwierigen Verhandlungen

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Spürbare Lohnsteigerungen für die Beschäftigten erreicht

Für rund 160.000 Tarifbeschäftigte wurde eine Einigung über eine nachhaltige und deutliche Lohnerhöhung erzielt und damit langwierige Streiks vermieden.

  • Mitarbeiter:innen und Auszubildende erhalten Sonderzahlung zum Inflationsausgleich von insgesamt 3.000 Euro über 15 Monate
  • Zusätzlich werden monatliche Grundentgelte der Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Studierenden ab dem 01.04.2024 um 340 Euro erhöht
  • Einigung bringt den Beschäftigten nachhaltig bis zu 20,3 Prozent Gehaltsverbesserungen
  • Laufzeit von 24 Monaten schafft Planungssicherheit für Beschäftigte und Unternehmen

Bonn.| Die Deutsche Post und die Gewerkschaft ver.di haben in der vierten Runde der aktuellen Tarifverhandlungen für rund 160.000 Tarifbeschäftigte in Deutschland am Verhandlungstisch eine Einigung über eine nachhaltige und deutliche Lohnerhöhung erzielt und damit langwierige Streiks vermieden. Trotz der rückläufigen Gewinnentwicklung im deutschen Brief- und Paketgeschäft und der schwierigen regulatorischen Rahmenbedingungen ist das Unternehmen damit bereit, in den kommenden Jahren erhebliche Gehaltssteigerungen und einen zusätzlichen Inflationsausgleich für die Beschäftigten bereitzustellen. Die Einigung sieht eine Einmalzahlung von 1.020 Euro netto im April und monatlich von 180 Euro netto von Mai 2023 bis März 2024 vor. Den Beschäftigten kommt damit insgesamt eine steuerfreie Sonderzahlung zum Inflationsausgleich in Höhe von insgesamt 3.000 Euro zugute. Zusätzlich werden die monatlichen Grundentgelte der Tarifbeschäftigten über alle Entgeltgruppen ab dem 1. April 2024 um 340 Euro erhöht. Die Tariferhöhung bedeutet über alle Einkommensgruppen hinweg eine durchschnittliche Erhöhung von 11,5 Prozent mit Steigerungen der monatlichen Einstiegsgehälter in den unteren Einkommensgruppen von in der Spitze mehr als 20 (Paketsortierer:in) bzw. 18 (Zusteller:in) Prozent.

Für die Auszubildenden und Studierenden erhöht sich die Vergütung ebenfalls ab dem 01.04.2024 um 340 Euro pro Monat. Auch über die sogenannte Postzulage für Beamtinnen und Beamte, die zum 31.12.2022 ausgelaufen war, wurde eine Einigung erreicht. Diese Zulage wird bis zum 31.12.2024 fortgeschrieben.

Der neue Tarifvertrag soll eine Laufzeit bis zum 31.12.2024 haben.

“Wir sind im Interesse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch unserer Kunden über unsere finanzielle Schmerzgrenze hinaus gegangen. Wichtig ist, dass wir längere Streiks zu Lasten unserer Kunden und des Unternehmens vermeiden konnten. Obwohl auch unser Unternehmen hohe Preissteigerungen verkraften muss, aber aufgrund der geltenden Preisregulierung selbst kaum Spielraum für Preiserhöhungen hat, schaffen wir mit diesem Abschluss und dem zusätzlichen Inflationsausgleich eine deutliche Gehaltssteigerung für alle Tarifbeschäftigten”, erläutert Thomas Ogilvie, Konzernvorstand Personal und Arbeitsdirektor der Deutschen Post AG.


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