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Erfolgreiche Kommunikationsübung: Verwaltungsstab ist einsatzfähig

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Kreis Esslingen.| Der Verwaltungsstab im Landratsamt Esslingen ist für den Ernstfall gerüstet. Bei einer Alarmierungs- und Einrichtungsübung am neuen Standort in Plochingen war der Stab binnen kurzer Zeit einsatzfähig. „Die Übung war erfolgreich“, sagt die Erste Landesbeamtin Dr. Marion Leuze-Mohr.

Mit dem Abriss und Neubau des Landratsamts am Standort in Esslingen gibt es auch für den Verwaltungsstab im Landratsamt, der im Krisen- und Katastrophenfall einberufen wird, Neuerungen. Der Stabsraum, der bisher im inzwischen abgebrochenen Bestandsgebäude in den Pulverwiesen in Esslingen untergebracht war, ist nun am Standort in Plochingen eingerichtet worden.

Mit einer Alarmierungs- und Einrichtungsübung ist kürzlich geprobt worden, ob der Stabsraum funktioniert und die Mitglieder des Verwaltungsstabs im Ernstfall erreichbar und einsatzbereit sind. Dazu hat die Integrierte Leitstelle Esslingen (ILSE) die Stabsmitglieder alarmiert und zu einem Einsatz in den Stabsraum nach Plochingen beordert. Schon wenige Minuten nach der Alarmierung waren einige Mitglieder des „Koordinierungsstabs Kommunikation“ im Einsatz, um die organisatorischen und technischen Voraussetzungen für eine zügige und reibungslose Arbeitsaufnahme des gesamten Verwaltungsstabs zu schaffen. Kurze Zeit später waren nach einer zweiten Alarmierung auch die Mitglieder aus den weiteren Verwaltungsstabsbereichen nahezu vollzählig. Um den Übungseffekt möglichst breit zu streuen, wurden alle Verwaltungsstabsbereichsleitungen und ihre Stellvertretungen alarmiert. Insgesamt nahmen etwas mehr als 40 Personen an der Übung teil.

„Aus jedem Verwaltungsbereich des Stabs waren Mitglieder vor Ort, wir wären also im Ernstfall voll einsatzfähig gewesen und hätten innerhalb kürzester Zeit mit dem Krisenmanagement beginnen können. Damit ist die Übung ein voller Erfolg. Auf unsere Stabsmitglieder ist Verlass“, sagt die Erste Landesbeamtin Dr. Marion Leuze-Mohr, der die Leitung des Verwaltungsstabs obliegt. „Wir waren gespannt, ob die Alarmierung reibungslos funktioniert, das hat über die Einsatzleitstelle dann auch prima geklappt“, sagt Guido Kenner, der als Kreisbrandmeister im Krisenfall das Bindeglied zwischen dem Verwaltungs- und dem Führungsstab ist und im Ernstfall den Führungsstab, bestehend aus der Feuerwehr sowie den Rettungsdiensten, zu leiten hat.

Landrat Heinz Eininger machte sich vor Ort ein Bild von der Übung in Plochingen. Der Landrat dankte den Mitarbeitern für Ihren Einsatz, für den sie sich trotz des vorweihnachtlichen Trubels Zeit genommen haben. „Es ist wichtig, dass wir solche Einsätze regelmäßig proben und uns damit fithalten für den Ernstfall.“ Im Zuge der Prävention hat das Landratsamt vor wenigen Wochen auch in einer Online-Veranstaltung Bürgermeister und Mitarbeitende von Städten und Gemeinden im Landkreis über aktuelle Entwicklungen im Katastrophenschutz, Aufbau und Organisation des Katastrophen- und Zivilschutzes sowie über die Aufgaben der Kommunen im Ernstfall informiert.


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