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StartSportBietigheim trotzt dem Überzahlspiel von Lübeck-Schwartau

Bietigheim trotzt dem Überzahlspiel von Lübeck-Schwartau

SportBietigheim trotzt dem Überzahlspiel von Lübeck-Schwartau

von Bernhard Gaus

Die Bietigheimer Handballer arbeiten beim vorletzten Auftritt in der EgeTrans Arena erfolgreich an ihrer Heimbilanz und gewinnen am Sonntag gegen den VfL Lübeck-Schwartau dank der besseren Leistung in der zweiten Hälfte verdient mit 35:32 (16:16) Toren.

Für die Bietigheimer Ballwerfer hält das Saisonfinale in der 2. Liga noch einen echten Kraftakt bereit – zwei Englische Wochen und 5 Spiele in 15 Tagen. Die Bilanz nach drei Durchgängen: 5:1 Punkte. „Heute nehme ich viel Positives mit, die Jungs haben alles gegeben“, freut sich Iker Romero über den Erfolg gegen den Tabellenzehnten. „Die Müdigkeit war schon zu spüren nach den vielen Spielen in kurzer Zeit“, so der Coach der SG BBM. Den Spanier hat nur die Schlussphase ein wenig geärgert. Bietigheim führte fünf Minuten vor dem Ende bereits mit 33:27 Toren, die Ostsee-Handballer kamen jedoch noch einmal bis auf 33:31 heran.

„Die Mannschaft hat alles gegeben“, sagt auch Michael Roth zum Auftritt seiner Jungs. „Mit dem Personal, mit dem wir angereist sind, haben wir Bietigheim mehr als nur geärgert“, so der VfL-Coach. Lübeck-Schwartau musste fünf Stammspieler ersetzen, am taktischen Konzept änderte das wenig. Vom ersten Angriff an suchte Lübeck-Schwartau sein Glück durch den zusätzlichen Feldspieler in der Überzahl – und das klappte zumindest vor der Pause bestens. „Die Mannschaft fühlt sich wohl im 7 gegen 6“, sagt Roth, „Wir spielen es auf den Punkt“. Lübeck-Schwartau hält die Partie vor der Pause völlig offen. Nur kurz gelingt der SG BBM eine Zwei-Tore-Führung durch die Treffer von Jonathan Fischer (9:7) und Paco Barthe (10:8). Doch nur das Empty Goal-Tor von Nikola Vlahovic zum 16:16 praktisch mit dem Pausenpfiff verhindert einen Bietigheimer Rückstand beim Seitenwechsel.

„Ein großer Faktor in der Abwehr war heute das Spiel 7 gegen 6, das ist immer schwer zu verteidigen, wir hatten nicht viel Zeit, uns darauf vorzubereiten“, sagt Iker Romero. „Nach der Pause hat das aber besser gepasst.“ Sein Team zieht vor den 1745 Zuschauern in der EgeTrans Arena nach dem Wechsel das Tempo nochmals an. Bietigheim kann seine Angriffsqualität beständig hochhalten, auch wenn mit Dominik Claus und Tim Dahlhaus erneut beide rechten Rückraumspieler passen mussten. Aber mit Marco Rentschler oder dem starken Nikola Vlahovic gelang es, diese Lücke besser zu schließen als noch im letzten Spiel. „Wir werfen wieder über 30 Tore“; sagt Sven Weßeling, „im Angriff haben wir es das ganze Spiel über super gemacht.“ In der Verteidigung kommen jetzt auch die Paraden von Konstantin Poltrum gegen die Würfe des VfL, das schnelle Passspiel der Gäste verliert an Präzision.

Und dennoch kommt nach dem Treffer von Juan de la Peña zur 32:25-Führung in den letzten sieben Minuten noch Spannung auf. Lübeck-Schwartau geht früh in die offene Manndeckung und provoziert die Schwaben, die zudem die letzten fünf Minuten in numerischer Unterzahl spielen mussten, zu Fehlern. Zwei Minuten vor dem Ende fällt das 33:31 durch Schwartaus Janik Schrader.

Nur gut, dass einige bei der SG BBM in dieser Phase den Kopf oben behalten. Sven Weßeling und Kapitän Paco Barthe treffen zum 35:31, dazwischen kommt eine Parade von Konstantin Poltrum. „Das hätten wir am Ende besser spielen müssen“, sagt Iker Romero.

SG BBM Bietigheim: Poltrum, Lehmann; Vlahovic (5), Öhler, Schäfer (8/4), de la Peña (3), M. Urban, Barthe (5), Asmuth (2), Weßeling (8/5), M. Rentschler (1), Pfeifer, Boschen (1), Fischer (2).

VfL Lübeck-Schwartau: Voncina, Conrad; Ritterbach (1), Gonschor (1), Mizumachi (5), Hansen (3/2), Skorupa (3), Waschul, Schult (4), Versteijnen (8/1), Schrader (2), Kretschmer (4), Hagen, Bruhn (1).

Spielverlauf: 7:7 (14.), 10:8 (18.), 12:13 (26.), 16:16 (30.), 20:18 (34.), 27:22 (43.), 32:25 (53.), 33:31 (59.), 35:32 (60.).
Zeitstrafen: Fischer (5.), Barthe (6.), Boschen (36., 46.), Weßeling (56.), Asmuth (57.), Pfeifer (59.) – Kretschmer (9.), Waschul (26.), Mizumachi (32.), Versteijnen (35.), Skorupa (46.), Hansen (49.),
Bankstrafe (54.)
Schiedsrichter: Katharina Heinz-Hebisch / Sonja Lenhardt (DHB Bundesligakader) Zuschauer: 1745 (EgeTrans Arena, Bietigheim)


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