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Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 20

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Quelle: ots

K1068 Gemarkung Herrenberg: Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang
Am Sonntagmorgen gegen 06:45 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße 1068 zwischen Herrenberg-Kuppingen und Nufringen ein Verkehrsunfall, bei dem eine männliche Person tödlich verletzt wurde. Der 29 Jahre alte Fahrer eines VW Touareg befuhr die Strecke Zeugenaussagen zufolge mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und kam alleinbeteiligt in einer abschüssigen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Nachdem er etwa 100 Meter im Grünstreifen fuhr, überschlug sich der Pkw mehrfach, wobei der nicht angegurtete Fahrzeuglenker aus seinem VW geschleudert wurde und noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlag. Der Pkw kam im angrenzenden Flurstück zum Stehen. An ihm entstand ein Totalschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro. Der entstandene Flurschaden kann noch nicht abschließend beziffert werden. Die Fahrbahn musste für die Dauer der Rettungs- und Bergemaßnahmen, der Unfallaufnahme sowie der anschließenden Reinigungsarbeiten für insgesamt fünf Stunden vollständig gesperrt werden. Zu nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen kam es nicht. Neben den vier Streifenfahrzeugen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg war auch ein Polizeihubschrauber sowie der Rettungsdienst mit zwei Fahrzeugen eingesetzt. Die Fahrbahn wurde von einer Spezialfirma gereinigt. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg.

B295 Weil der Stadt: Alkoholisiert Unfall verursacht und zu Fuß geflüchtet
In der Nacht zum Samstag meldeten gegen 01:30 Uhr mehrere Anrufer über Notruf einen Verkehrsunfall, der sich am Kreisverkehr B295 / Grabenstraße ereignet habe. Der 25-jährige Fahrer eines Nissan fuhr in den Kreisverkehr von Renningen kommend ein und verlor hierbei die Kontrolle über sein Fahrzeug. Daraufhin fuhr er auf die Mittelinsel auf und kam letztlich an einem Baum zum Stehen. Anschließend entfernte sich der Fahrer samt seinen beiden Mitfahrern zu Fuß von der Unfallstelle. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnte der 25-Jährige durch Beamte des Polizeireviers Leonberg angetroffen und Alkoholeinfluss bei diesem festgestellt werden. Der Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Nissan war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 15.000 Euro. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Das Polizeirevier Leonberg war mit drei Streifen im Einsatz. Außerdem waren ein Rettungswagen und die Feuerwehr vor Ort.

Herrenberg: Unfall im Bereich der Autobahnanschlussstelle Herrenberg
Schwere Verletzungen erlitt ein 72 Jahre alter Rollerfahrer, der am Freitag kurz nach 10.00 Uhr auf der Bundesstraße 296 im Bereich der Autobahnanschlussstelle Herrenberg in einen Unfall verwickelt wurde. Der Rollerfahrer war auf der B 296 in Fahrtrichtung Tübingen unterwegs, als ein 60 Jahre alter Mercedes-Fahrer, der von der Autobahn abgefahren war, auf die B 296 wechseln wollte. Vermutlich übersah er den Rollerfahrer hierbei und es kam zu einem seitlichen Zusammenstoß, in dessen Folge der 72-Jährige stürzte. Er musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Honda Roller war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtsachschaden wurde auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Weil im Schönbuch: Polizeieinsatz wegen Bedrohung mit Messer
Wegen einer Bedrohung mit einem Butterflymesser rückten am Donnerstag gegen 19.30 Uhr mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Böblingen in die Schulstraße in Weil im Schönbuch aus. Ein 20 Jahre alter Tatverdächtiger hatte dort seine 16-jährige Ex-Freundin und einen weiteren 20 Jahre alten Mann unter Vorhalt eines Messer bedroht. Als die Polizei vor Ort eintraf, hatte der 20-Jährig das Messer bereits weggeworfen, anschließend ließ er sich vor den Beamtinnen und Beamten auf die Knie fallen. Diese nahmen ihn vorläufig fest, wobei er leicht verletzt wurde. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass es sich bei dem Butterflymesser um eine Art Attrappe handelt. Die Klinge ist durch ein abgerundetes Metallteil ersetzt. Der 20-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Bedrohung rechnen.

A81 Leonberg: Unfall führt zu rund zehn Kilometern Rückstau
Ein Rückstau von etwa zehn Kilometern entstand am Donnerstagnachmittag auf der Bundesautobahn 8 im Bereich des Autobahndreiecks Leonberg nachdem es gegen 17.20 Uhr auf der Überleitung von der BAB 8 auf die BAB 81 in Fahrtrichtung Heilbronn zu einem Unfall gekommen war. Ein Sprinter und ein Fiat, die hintereinander unterwegs waren, mussten verkehrsbeding stark abbremsen. Ein von hinten herannahender 30 Jahre alter Mann, der ebenfalls einen Sprinter lenkte, konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten, fuhr auf und schob die beiden Fahrzeuge ineinander. Ein weiterer 56-jähriger Toyota-Fahrer bemerkte die verunfallten Fahrzeuge vor sich vermutlich zu spät und fuhr ebenfalls auf. Der 56-Jährige und der 30 Jahre alte Mann wurden leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. Der Sprinter des 30-Jährigen und der Toyota waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme musste die Überleitung für etwa 90 Minuten vollständig gesperrt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 18.500 Euro.

Renningen: Betrüger gibt vor für Gehörlose zu sammeln
Am Mittwoch wurde ein 71 Jahre alter Mann in einem Drogeriemarkt in der Benzstraße in Renningen Opfer eines Betrügers. Gegen 15.30 Uhr befand sich der Mann in dem Geschäft, als er von dem unbekannten Täter angesprochen wurde. Dieser gab vor im Auftrag des Drogeriemarkts Spenden für gehörlose Menschen zu sammeln. Der 71-Jährige wollte die Aktion mit fünf Euro unterstützen, hatte jedoch lediglich einen 50 Euro-Schein zur Hand. Hierauf teilte der Betrüger mit, er könne den Geldschein an der Kasse wechseln und machte sich damit davon. Der Senior konnte ihn noch ein Stück weit verfolgen, verlor ihn letztlich aber in der Benzstraße in Richtung der Maybach- und Industriestraße aus den Augen. Der Täter dürfte etwa 190 cm groß und circa 25 Jahre alt sein. Er hat eine kräftige Statur, dunkles Haar und trug einen Bart. Der Polizeiposten Renningen, Tel. 07159 8045-0, sucht Zeugen und auch weitere Geschädigte.

Herrenberg: Fahrradfahrer begeht Unfallflucht
Ein 83 Jahre alter Mann wurde am Mittwoch gegen 17.30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Herrenberg in einen Unfall verwickelt und leicht verletzt. Ein noch unbekannter Fahrradfahrer stieß aus bislang unbekannter Ursache gegen den Senior, der infolgedessen zu Boden stürzte. Trotz, dass der Fußgänger den Radfahrer aufforderte seine Personalien mitzuteilen, ergriff dieser schließlich die Flucht. Der Radfahrer soll etwa 16 bis 18 Jahre alt sein und war mit einem gelben Fahrrad mit gelben Reifen unterwegs. Er soll in Begleitung einer etwa 40 Jahre alten Frau, die einen roten Rucksack dabei hatte, gewesen sein. Zeugen, die Hinweise geben könne oder den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07032 2708-0 mit dem Polizeirevier Herrenberg in Verbindung zu setzen.

Herrenberg: Streit wegen Pfandbon eskaliert
Am späten Mittwochabend eskalierte vor einem Supermarkt in der Straße „Schießtäle“ in Herrenberg ein Streit zwischen zwei Männern. Zeugenangaben zufolge kam es gegen 22:00 Uhr zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 31 Jahre alten Mitarbeiter des Supermarktes und einem 40 Jahre alten Mann. Der Grund soll eine Meinungsverschiedenheit bezüglich eines Pfandbons gewesen sein. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 40-Jährige den 31-Jährigen gewürgt haben. Beim Eintreffen der alarmierten Polizei war der 40-Jährige bereits geflüchtet, konnte aber kurz darauf unweit des Ereignisortes festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Der alkoholisierte Tatverdächtige wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen, während derer er einen Polizeibeamten beleidigte, auf freien Fuß entlassen. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

Weil der Stadt – Merklingen: 32-jähriger E-Scooter-Fahrer muss zur Blutentnahme
Ein 32 Jahre alter Mann war am Mittwoch gegen 16:40 Uhr mit seinem E-Scooter in Merklingen auf einem Feldweg neben der Hauptstraße in Richtung Weil der Stadt unterwegs, als er kurz vor dem Ortsausgang Beamten des Polizeireviers Leonberg auffiel, da sein Roller kein Versicherungskennzeichen hatte. Bei einer anschließenden Kontrolle konnten die Polizeibeamten feststellen, dass zwar eine Versicherung für den elektrobetriebenen Roller abgeschlossen wurde, diese jedoch erst ab Donnerstag gültig ist. Somit machte sich der 32-Jährige wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz strafbar. Letztlich musste sich der Scooter-Fahrer auch einer Blutentnahme unterziehen, nachdem sich der Verdacht auf eine Beeinflussung mit Betäubungsmitteln ergab, welcher durch einen positiven Drogenvortest erhärtet worden war. Die Weiterfahrt mit dem E-Scooter wurde dem 32-Jährigen untersagt.

Aidlingen: 52-Jähriger gerät auf Gegenfahrbahn
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein 52 Jahre alter Audi-Fahrer am Mittwoch nach links auf die Gegenfahrbahn, als er gegen 16:30 Uhr auf der Kreisstraße 1063 von Dätzingen in Richtung Aidlingen unterwegs war. Hierbei kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden 62 Jahre alten Motorradfahrer. Der Audi touchierte den Außenspiegel des Motorrades sowie den Arm des 62-Jährigen. Dieser kam hierbei nicht zum Sturz, wurde jedoch leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 800 Euro.

Leonberg-Eltingen: Rollerfahrer stürzt und wird verletzt
Ein 72 Jahre alter Rollerlenker fuhr am Dienstag gegen 15:30 Uhr auf der Brennerstraße in Eltingen und wollte nach rechts in die Poststraße abbiegen. Hierbei stürzte er aus bislang unbekannter Ursache und wurde verletzt. Ersthelfer fanden den Senior bewusstlos auf. Als der hinzugerufene Rettungsdienst eintraf, erlangte der Mann sein Bewusstsein wieder. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Am Roller entstand Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich unter Tel. 07152 605-0 mit dem Polizeirevier Leonberg in Verbindung zu setzen.

Herrenberg: Elfjährige bei Verkehrsunfall verletzt
Eine elf Jahre alte Fahrradfahrerin wurde am Dienstag leicht verletzt, als sie gegen 17:35 Uhr an der Kreuzung Mohnstraße und Conrad-Weiser-Straße in Herrenberg in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Die Elfjährige war auf der Mohnstraße in Richtung der Kreuzung unterwegs und übersah mutmaßlich einen von rechts auf der Conrad-Weiser-Straße fahrenden 67 Jahre alten Opel-Fahrer. Es kam zur Kollision, bei welcher das Mädchen stürzte. Es wurde mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An dem Opel entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 2.000 Euro.

Leonberg-Eltingen: „Cold case“ aufgeklärt – Kriminalpolizei ermittelt mutmaßlichen Tatverdächtigen einer Vergewaltigung aus dem Jahr 2013
Das kriminaltechnische Mittel der DNA-Analyse und akribische Ermittlungsarbeit haben die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg in einem fast neun Jahre alten, bis dato ungeklärten Vergewaltigungsfall in Leonberg – Eltingen zu einem heute 42 Jahre alten Tatverdächtigen geführt, der am 06.05.2022 festgenommen wurde.
Am Morgen des 16.06.2013 soll eine damals 50 Jahre alte Frau von dem Tatverdächtigen aus dessen PKW heraus angesprochen worden sein. Er soll ihr angeboten haben, sie zu ihrer Arbeitsstelle mitzunehmen. Anstatt zur Arbeitsstelle soll er mit der 50-Jährigen jedoch auf einen Feldweg nahe der Gerbersheimer Straße in Eltingen gefahren sein und die Frau dort vergewaltigt haben. Die 50-Jährige konnte schließlich flüchten. Bei den anschließend durchgeführten kriminalpolizeilichen Spurensicherungsmaßnahmen konnten Spuren des zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Täters gesichert werden.
Sexualdelikte unterliegen innerhalb der Verjährungsfrist auch nach einem vorläufigen Abschluss der Ermittlungen regelmäßigen Überprüfungen. Bei einer solchen Überprüfung wurde die damals an dem Opfer gesicherte DNA-Spur mit einer im Rahmen eines anderen Ermittlungsverfahrens im Jahr 2021 bei dem 42-Jährigen erhobenen DNA-Probe im Kriminaltechnischen Institut des Landeskriminalamts Baden-Württemberg verglichen. Das Untersuchungsergebnis erhärtete nunmehr den Tatverdacht gegen den heute 42-Jährigen und die Ermittlungen in diesem Fall wurden neu aufgenommen. Hierbei konnte dem Tatverdächtigen schließlich auch das damalige Tatfahrzeug zugeordnet werden.
In Anbetracht der neu gewonnenen Erkenntnisse wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart Ende April durch das Amtsgericht Stuttgart ein Haftbefehl erlassen.
Nachdem der 42-Jährige Anfang Mai von Kräften der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg an seiner Wohnanschrift angetroffen und vorläufig festgenommen worden war, wurde er noch am selben Tag einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug und der Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
„Dieser Fall zeigt wieder einmal, dass die beharrliche und sorgfältige Arbeit der Ermittlerinnen und Ermittler im Zusammenspiel mit den modernen kriminaltechnischen Methoden auch noch Jahre später zur Klärung von Straftaten führen können“, freut sich auch Kriminaldirektorin Silke Kübler, die Leiterin der Kriminalpolizeidirektion Böblingen.

Böblingen: Vorfall zwischen Kindern und Erwachsenen in der Rudolf-Diesel-Straße – Zeugen gesucht
Am Montag gegen 16.40 Uhr soll es im Bereich eines Firmengeländes in der Rudolf-Diesel-Straße in Böblingen zu einem Vorfall zwischen drei 13-Jährigen und einem noch unbekannten Erwachsenen gekommen sein. Die drei Jungs hielten sich nach derzeitiger Ermittlungen auf dem Gelände eines Busunternehmens auf, als der Erwachsene hinzugeeilt sei und diese wohl unsanft vertrieben habe. Das Aufeinandertreffen der Personen sei von zwei Insassen eines weißen VW Transporter beobachtet worden. Der Erwachsene wurde als zwischen 45 und 55 Jahre alt, etwa 170 bis 175 cm groß und dünn beschrieben. Er hatte eine Brille auf, seine grauen Haare waren zur Seite gekämmt. Er trug ein gelb-orangenfarbenes Poloshirt und eine Jeans. Das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, bittet Zeugen und insbesondere den Erwachsenen selbst sowie die Insassen des VW sich zu melden.

A81 Böblingen: Unfall nach Fehler beim Fahrstreifenwechsel – mögliche Geschädigte gesucht
Ein 54-jähriger Pkw-Lenker war mit seinem BMW am Dienstagmorgen gegen 09:15 auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Ehningen und Böblingen-Hulb unterwegs und befuhr den rechten Fahrstreifen der Durchgangsfahrbahn. Als der Verkehr vor ihm ins Stocken geriet, wollte er nach rechts ausweichen und stieß dabei seitlich mit dem Mercedes eines 27-Jährigen zusammen, der dort auf der Verteilerfahrbahn in Richtung der Anschlussstelle Böblingen-Hulb fuhr. Im weiteren Verlauf fuhr der 54-Jährige dann noch leicht von hinten auf den Mercedes auf. Bei dem Unfall entstand an dem BMW ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro, der Schaden an dem Mercedes beläuft sich auf circa 10.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zur Unfallaufnahme musste die Verteilerfahrbahn gesperrt werden, zu einer Beeinträchtigung des Verkehrs kam es dadurch jedoch nicht. Im Zuge der Aufnahme des Sachverhalts durch eine Streifenwagenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg wurden an dem BMW im Bereich des vorderen linken Kotflügels Beschädigungen festgestellt, die nicht mit dem Unfallhergang in Einklang zu bringen sind. Zum aktuellen Stand der Ermittlungen wird davon ausgegangen, dass es dort noch zu einem weiteren Kontakt mit einem bislang unbekannten Fahrzeug gekommen war, das vermutlich den rechten Fahrstreifen der Durchgangsfahrbahn befuhr. Zeugen des Vorfalls und insbesondere mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter Tel. 0711 6869-0 bei der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg zu melden.

Böblingen: Unbekannte versucht Senior zu berauben – Zeugen gesucht
Bereits am Samstag gegen 11.00 Uhr ereignete sich in der Friedrich-List-Straße in Böblingen ein versuchter Raub auf einen Senior. Der Mann saß in einem Fahrzeug, das auf dem Parkplatz eines Hotels abgestellt war, und wollte ausparken. Plötzlich trat eine noch unbekannte Frau an die Fahrertür, öffnete sie und umarmte den 81-Jährigen. Während dieses Ablenkungsmanövers öffnete sie seine Armbanduhr, was der Mann jedoch bemerkte. Er konnte sie greifen und wieder in seinen Besitz bringen, rutschte hierbei jedoch von der Bremse, so dass der PKW rückwärts rollte. Während des Gerangels zwischen dem Senior und der Täterin fiel dieser aus dem PKW. Sein Bein wurde überrollt und eingeklemmt. Der Wagen stieß dann gegen eine Mauer. Die Täterin machte sich zwischenzeitlich aus dem Staub. Passanten kamen dem Senior, der leicht verletzt wurden, schließlich zur Hilfe und befreiten ihn. Am PKW entstand ein Sachschaden von etwa 3.500 Euro. Die Täterin wurde als klein und dick beschrieben. Sie hat schwarzes Haar und war ungepflegt. Möglicherweise steht die Tat in Zusammenhang mit einem hellen VW älteren Baujahrs, der mit drei ebenfalls unbekannten Personen besetzt war und in der Nähe zum Tatort gesehen wurde. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0800 1100225, sucht Zeugen, die den Raub und insbesondere den VW in Böblingen und auch Umgebung beobachtet haben.

Sindelfingen: Alkoholisierter 31-jähriger beschädigt Eingangsbereich des Polizeireviers
Ein sichtlich stark alkoholisierter 31-Jähriger begab sich am Samstagmorgen gegen 04:30 Uhr zum Polizeirevier in Sindelfingen. Die Aufforderungen der diensthabenden Beamten, er solle am Folgetag nüchtern das Polizeirevier aufsuchen, um sein Anliegen vorzutragen, erzürnte ihn mutmaßlich so sehr, dass er gegen die Eingangstüre der Dienststelle sowie den Briefkasten schlug. Hierdurch beschädigte er sowohl einen Teil der Türe als auch den Briefkasten derart, dass ein Sachschaden von rund 3.000 Euro entstand. Den Termin am Folgetag nahm er nicht wahr, er muss jedoch nun mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung rechnen.

A8 Sindelfingen: geplatzter Reifen sorgt für Unfall mit fünf beteiligten Lkw
Am Dienstagmorgen gegen 04:30 Uhr befuhr ein 42-jähriger Sattelzuglenker die Bundesautobahn 8 aus Richtung Autobahndreieck Leonberg kommend in Fahrtrichtung Stuttgart, als plötzlich ein Reifen an einer der Achsen des Sattelaufliegers platze. Der Lkw-Fahrer verließ daraufhin die Autobahn an der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald. Insgesamt fünf weitere Sattelzuglenker fuhren in der Folge über die Teile des geplatzten Reifens, die sich über die gesamte Fahrbahnbreite verteilt hatten. Dabei wurden alle fünf Sattelzüge beschädigt, zwei davon so stark, dass sie zunächst nicht mehr fahrbereit waren. Aus einer der Zugmaschinen traten circa 100 Liter Kraftstoff aus, der durch die Freiwillige Feuerwehr Sindelfingen gebunden und durch die Autobahnmeisterei Herrenberg entsorgt werden mussten. Das Leck am Tank konnte in der Folge durch Feuerwehr und einen hinzugezogenen Abschleppdienst provisorisch verschlossen werden, so dass die Zugmaschine die Fahrt zur nächsten Werkstatt fortsetzen konnte. Zur Abholung des zugehörigen Sattelaufliegers musste durch die Spedition eine Ersatzzugmaschine zur Unfallörtlichkeit entsandt werden. Der zweite nicht mehr fahrbereite Sattelzug musste abgeschleppt werden. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf insgesamt etwa 40.000 Euro. Die beiden rechten der insgesamt vier Richtungsfahrstreifen sowie der Beschleunigungsstreifen der Rastanlage Sindelfinger Wald mussten zur Unfallaufnahme, zur Reinigung der Fahrbahn sowie zum Abschleppen der Lastzüge vorübergehend gesperrt werden, wodurch sich ein Rückstau von etwa drei Kilometern Länge bildete. Die Freiwillige Feuerwehr Sindelfingen war mit fünf Fahrzeugen und 30 Wehrleuten im Einsatz. Der 42-jährige Sattelzuglenker, an dessen Fahrzeug der Reifen geplatzt war, hatte seine Fahrt nach kurzer Unterbrechung fortgesetzt, ohne sich um den Unfall und die entstandenen Sachschäden zu kümmern. Er konnte im Rahmen der Fahndung durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg festgestellt und angehalten werden. Gegen den Mann läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Renningen: 25-Jähriger ohne Fahrschein beißt Kontrolleur
Ein 25-Jähriger war am Montag gegen 13:00 Uhr mit der S-Bahn von Böblingen in Richtung Renningen unterwegs, ohne im Besitz eines gültigen Fahrtickets zu sein. Dieser Umstand fiel einer 36 Jahre alten Fahrkartenkontrolleurin und ihrem 34-jährigen Kollegen auf, weshalb der 25-Jährige am Bahnhof Renningen-Süd aufgefordert wurde, die Bahn zu verlassen. Auf dem Bahnsteig verweigerte er die Angabe seiner Personalien. Die Kontrollierenden teilten dem jungen Mann mit, dass die Polizei hinzugezogen werden müssen. Hiernach versuchte der 25-Jährige zu flüchten, konnte jedoch von dem 34-Jährigen am T-Shirt festgehalten werden. Der Tatverdächtige packte in der Folge den Kontrolleur am Arm und riss ihn mit sich ins Gleisbett. Dort versuchte der 25-Jährige den 34-Jährigen mit einem Stein zu schlagen und biss ihn in Oberarm und Finger. Die 36-Jährige eilte ihrem Kollegen zur Hilfe und wurde hierbei von dem Tatverdächtigen beleidigt und bedroht. Beide Männer erlitten leichte Verletzungen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt gegen den 25-Jährigen wegen versuchter räuberischer Erpressung. Zeugen, die den Vorfall beobachteten und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 0800 1100225 an die Kriminalpolizei zu wenden.

Böblingen: Kriminalpolizei sucht Zeugen nach Raub am Goldberg
Wegen Raubes ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg seit Montagabend gegen mehrere noch unbekannten Täter, die gegen 19:15 Uhr einen Mann im Bereich der Vaihinger Straße und dem Silberweg in Böblingen überfielen und ausraubten. Der 59-jährige Mann war zunächst zu Fuß auf einem Feldweg von der S-Bahn-Haltestelle „Goldberg“ in Richtung einer Kletterhalle unterwegs, als er zufällig auf zwei ihm flüchtig bekannte Jugendliche traf. Nach kurzem Gespräch mit diesen, liefen sie gemeinsam zurück in Richtung der Haltestelle. Hierbei näherten sich drei weitere Jugendliche von hinten an und beleidigten den 59-Jährigen zunächst. Im weiteren Verlauf gingen dann alle Jugendlichen gemeinschaftlich auf den Mann los und schlugen ihn mit Fäusten. Auch auf dem Boden liegend wurde der Mann von der Gruppe mit Füssen getreten, er erlitt hierdurch leichte Verletzungen. Die unbekannten Täter forderten von dem Mann Geld und dessen EC-Karte. Dieser Aufforderung kam der 59-jährige nach und er händigte einen zweistelligen Bargeldbetrag sowie seine EC-Karte aus. Daraufhin ließen die Täter von dem 59-Jährigen ab und er konnte nach Hause flüchten. Nachdem er sich anschließend zur Behandlung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus begeben hatte, zeigte er den Vorfall im Krankenhaus bei einer dort befindlichen Polizeistreife an. Bei den Tätern solle es sich um insgesamt fünf Jugendlichen im geschätzten Alter zwischen 15 bis 18 Jahren handeln. Weiter ist bislang nur bekannt, das einer der unbekannten Täter zirka 165 cm groß gewesen sein soll und kurze schwarze Haare hat. Er soll auffällig dick sein. Zeugen zu dem Vorfall melden sich unter der Tel. 0800 1100225.

Böblingen: Auseinandersetzung in der Nachbarschaft
Am Montagabend rückten mehrere Streifenwagenbesatzungen gegen 21.10 Uhr in die Belchenstraße aus, nachdem Zeugen eine Auseinandersetzung zwischen zwei Nachbarsfamilien gemeldet hatten. Mutmaßlich dürften bereits bestehende Streitigkeiten zu einem erneuten Disput zwischen einem 38 und einem 43 Jahre alten Mann geführt haben. Der 38-Jährige habe den 43 Jahre alten Mann im Zuge dessen beleidigt, ins Gesicht geschlagen und auch getreten. Der 43-Jährige habe sich gewehrt und seinen Kontrahenten ebenfalls geschlagen. Der 14-jährige Sohn des 43-Jährigen wollte diesem vermutlich zur Hilfe eilen und soll dem 38-Jährigen mit einer Holzlatte auf den Rücken geschlagen haben. Der 38-Jährige wiederum soll hierauf den Jugendlichen getreten haben. Gemeinsam mit seiner zwölfjährigen Schwester versuchten der 14-Jährige und auch die 41 Jahre alte Frau des 38-Jährigen die Beteiligten voneinander zu trennen. Letztlich soll sich daraus jedoch zwischen den Geschwistern und der 41-Jährigen eine handgreifliche Auseinandersetzung ergeben haben. Im Zuge der körperlichen Auseinandersetzungen gingen im Vorgarten mehrere Blumentöpfe zu Bruch. Die eingetroffenen Polizeibeamtinnen und – beamten trennten die beiden Parteien zunächst und führten erste Ermittlungen vor Ort durch. Der 43 Jahre alte Mann, der blutende Verletzungen erlitten hatte, musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Zwölf- wie auch der 14-Jährige und auch der 38 Jahre alte Mann und seine Ehefrau erlitten leichte Verletzungen. Die Ermittlungen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Herrenberg: Drei Tatverdächtige nach mutmaßlichem Bandendiebstahl in Untersuchungshaft
Auf Druckerpatronen hatten es drei Tatverdächtige abgesehen, als sie am Donnerstag, 12.05.2022, gegen 18:00 Uhr einen Supermarkt in der Straße „Schießtäle“ in Herrenberg aufsuchten. Zwei Männer im Alter von 32 Jahren sollen arbeitsteilig vorgegangen sein, als sie mehrere Druckerpatronen aus dem Regal genommen und unter ihrer Kleidung versteckt haben sollen. Einer der beiden soll daraufhin Lebensmittel an der Kasse bezahlt haben, während der andere die Kasse passiert haben soll, ohne die Druckerpatronen zu bezahlen. Der Vorgang wurde jedoch vom Ladendetektiv beobachtet, der in der Folge die beiden Männer ansprach und bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich verständigten Polizei festhielt. Die Polizeibeamten konnten während der Sachverhaltsabklärung einen PKW feststellen, der unweit des Supermarktes geparkt war. Hinter dem Steuer saß ein 34-Jähriger, der mutmaßlich auf die Rückkehr seiner beiden Komplizen wartete. Im PKW konnten weitere originalverpackte Druckerpatronen sowie Rasierklingen im Gesamtwert von mehreren hundert Euro festgestellt werden, die vermutlich aus weiteren Diebstählen stammen dürften. Alle drei Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am 13.05.2022 einem Haftrichter beim Amtsgericht Böblingen vorgeführt. Dieser erließ gegen die drei Georgier, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, einen Haftbefehl wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls, setzte diesen in Vollzug und wies sie in eine Justizvollzugsanstalt ein. Die Ermittlungen hinsichtlich weiterer Delikte dauern an.

Grafenau: Dachstuhlbrand von Einfamilienhaus
Im Schwalbenweg, Grafenau-Döffingen, kam es am heutigen Abend gegen 18.00 Uhr zu einem Dachstuhlbrand eines Einfamilienhauses. Der Brand hatte ein Ausmaß von etwa sechs Quadratmetern. Aufgrund der entstandenen Hitze des Brandes wurde auch die Garage eines Nebengebäudes in Teilen beschädigt. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich die Hauseigentümer noch in ihrem Haus befunden, da diese den Bandausbruch nicht bemerkt hatten. Diese konnten ohne Verletzungen aus dem Gebäude evakuiert werden. Die Brandursache ist bislang unbekannt. Der Sachschaden kann momentan noch nicht beziffert werden. Die Ermittlungen des Polizeiposten Maichingen hierzu dauern an. Neben Polizei und Rettungsdienst waren die Feuerwehren Grafenau und Magstadt vor Ort.

Holzgerlingen: Nach Trunkenheitsfahrt mit einem Fahrrad Widerstand geleistet
Die Aufmerksamkeit einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Böblingen lenkte ein 42-jähriger Fahrradfahrer am Samstagabend gegen 21:45 Uhr in der Feldbergstraße in Holzgerlingen auf sich. Der Radfahrer fuhr in der Feldbergstraße vom Gehweg auf die Fahrbahn und stürzte hierbei zu Boden. Die Beamten, die den Sturz wahrnahmen, wollte sich um den Radfahrer kümmern, da auch bereits ein eigener Aufstehversuch des 42-Jährigen scheiterte. Die hinzugeeilten Polizisten stellten unterdessen einen deutlichen Alkoholgeruch beim Radfahrer fest. Dieser verhielt sich den Beamten gegenüber direkt unkooperativ und versuchte die Beamten mit dem Handy zu filmen. Zudem verweigerte er die Herausgabe seiner Personalien und wollte sich durch eine Flucht der Kontrolle zu entziehen. Nachdem die Beamten den Radfahrer am Weglaufen hinderten, riss er sich los. Er wurde in Folge dessen zu Boden gebracht und ihm wurden Handschließen angelegt. Um zum Polizeirevier zu fahren, wurde er in den Streifenwagen gesetzt. Hiergegen leistete der 42-Jährige Widerstand und schrie lauthals herum. Auf der Dienststelle musste sich der 42-Jährige einer Blutentnahme unterziehen, gegen diese Maßnahme widersetzte er sich ebenfalls. Bis zum nächsten Morgen musste er die Nacht in den Gewahrsamseinrichtungen des Polizeireviers Böblingen verbringen.

Böblingen: Polizei ermittelt wegen illegalem Autorennen
Zu einem illegalen Autorennen kam es am Sonntagabend gegen 21:00 Uhr im Bereich der Flugfeld-Allee in Böblingen. Ein Zeuge konnte zwei hochmotorisierte Fahrzeuge feststellen, die sich nebeneinander in der Flugfeld-Allee mit augenscheinlich deutlich überhöhter Geschwindigkeit ein Rennen lieferten. Die beiden Fahrer bremsten ihre Fahrzeuge kurz vor einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage ab und beschleunigten im Nachgang wieder deutlich. Die alarmierte Polizei konnte die beiden verantwortlichen 28- und 25-jährigen Fahrer auf einem Parkplatz eines nahegelegenen Indoor-Freizeitparks feststellen. Diese zeigten sich, inmitten einer Personengruppe von weiteren zehn Personen, gegenüber den Beamten uneinsichtig und unkooperativ. Sie müssen nun mit einer Anzeige wegen verbotenem Kraftfahrzeugrennen rechnen. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Holzgerlingen: Verkehrsunfall durch Falschfahrer auf der Bundesstraße 464
Zu einem Verkehrsunfall mit einem Falschfahrer kam es am Sonntag gegen 17:05 Uhr auf der Bundesstraße 464 bei Holzgerlingen, zwischen den beiden Anschlussstellen Holzgerlingen-Nord und Holzgerlingen/Altdorf. Kurz vor der Unfallstelle teilt sich, baulich getrennt mittels einer Betonabsperrung, die B 464 in zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung. Ein 61-jähriger Mitsubishi-Lenker befuhr die B 464 und wechselte aus bislang unbekannter Ursache am Fahrbahnteiler auf die Fahrbahn in entgegengesetzter Fahrtrichtung. Nachdem die ersten entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer dem Falschfahrer noch ausweichen konnte, kollidierte er im weiteren Verlauf frontal mit einem entgegenkommenden Skoda eines 71-Jährigen. Hierbei wurden der 71-jährige Fahrer sowie seine beiden Mitfahrer, eine 44-jährige Beifahrerin und eine weitere zehnjährige Insassin, leicht verletzt. Die 44-Jährige kam durch einen hinzugerufenen Rettungswagen in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von rund 23.000 Euro. Während der Unfallaufnahme wurde für rund zwei Stunden die B 464 auf Höhe der Anschlussstelle Holzgerlingen-Nord vollgesperrt. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz und landete im Bereich der Unfallstelle. Der 61-jährige Mitsubishi-Lenker, der vermutlich unter Medikamenteneinfluss stand, musste sich im Anschluss in einem Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen. Zudem wurde sein Führerschein durch die Polizei beschlagnahmt. Das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, sucht weitere Zeugen zu dem Unfall sowie Verkehrsteilnehmer, die durch den Falschfahrer gefährdet wurden.

Sindelfingen-Maichingen: 76 Jahre alter Fahrradfahrer bei Unfall tödlich verletzt – Zeugenaufruf
Am Samstag gegen 15.45 Uhr entdeckten Passanten auf dem Radweg, der parallel der Rudolf-Harbig-Straße in Maichingen verläuft, einen gestürzten Radfahrer. Der 76-jährige Mann, der keinen Fahrradhelm trug, hatte schwere Verletzungen erlitten und musste von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Im Laufe des Sonntagvormittags verstarb er im Krankenhaus. Bislang konnte der Unfallhergang nicht geklärt werden. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg, Tel. 0711 6869-0, bittet Zeugen, die Hinweise zu diesem Unfall geben können, sich dringend zu melden.

Herrenberg: Polizei sucht in Unfall verwickelten Pedelec-Fahrer
Das Polizeirevier Herrenberg, Tel. 07032 2708-0, sucht einen Pedelec-Fahrer, der am Samstagvormittag in der Nagolder Straße in Herrenberg in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Eine 35 Jahre alte Peugeot-Fahrerin war gegen 11:20 Uhr stadtauswärts in der Nagolder Straße unterwegs und fuhr auf dem linken der beiden Fahrstreifen. Kurz nach der Einmündung zur Straße „Schäferlinde“ querte ein bislang unbekannter Pedelec-Fahrer vom rechten Gehweg kommend die Fahrbahn und übersah hierbei mutmaßlich die Peugeot-Fahrerin, sodass es zur Kollision kam. In einem kurzen Gespräch zwischen dem Pedelec-Fahrer und der Peugeot-Lenkerin gab dieser an, nicht verletzt worden zu sein. Während die 35-Jährige dabei war, aus ihrem Fahrzeug auszusteigen, verließ der Unbekannte die Unfallstelle, ohne sich um den Sachschaden an dem PKW in Höhe von rund 1.000 Euro zu kümmern. Der Pedelec-Fahrer soll zwischen 70 und 75 Jahre alt gewesen sein. Er trug eine Brille und hat graues Haar sowie einen Schnurrbart. Er war mit einer knielangen Hose und einer beigen, ärmellosen Weste bekleidet. Mutmaßlich übersah der Mann die Peugeot-Fahrerin, da ihm die Sicht durch einen von der rechten Fahrspur aus in die Straße „Schäferlinde“ abbiegenden Transporter erschwert war.

Weil der Stadt: Verbranntes Essen sorgt für Feuerwehreinsatz
Die Freiwillige Feuerwehr Weil der Stadt rückte am Sonntagabend mit sechs Fahrzeugen und 35 Wehrkräften in die Max-Caspar-Straße in Weil der Stadt aus, nachdem gegen 19:50 Uhr der Betrieb eines akustischen Rauchmelders und Rauchgeruch gemeldet worden waren. Vor Ort stellte sich heraus, dass angebranntes Essen zu einer Rauchentwicklung geführt hatte, sodass wiederum der Brandmelder ausgelöst hatte. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte die Bewohnerin das brennende Essen bereits selbst im Spülbecken gelöscht. Sie wurde aufgrund einer leichten Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Ob ein Sachschaden entstand, ist bislang nicht bekannt.

A8 Leonberg: Unfallflucht auf der Autobahn
Ein 30 Jahre alter VW-Fahrer war in der Nacht zum Sonntag auf der Bundesautobahn 8 zwischen den Anschlussstellen Rutesheim und Leonberg-West auf dem mittleren der drei Fahrstreifen unterwegs, als er gegen 03:15 Uhr von einem bislang unbekannten Fahrzeuglenker von hinten gerammt wurde. Der VW des 30-Jährigen wurde durch den Aufprall nach rechts abgewiesen. Sowohl der Fahrer als auch seine 27 Jahre alte Beifahrerin wurden hierbei leicht verletzt. Der unbekannte Fahrzeuglenker, der mit einem Kleinbus mit Frankfurter Kennzeichen (F-) unterwegs gewesen sein soll, machte sich aus dem Staub, ohne sich um den Unfall zu kümmern. An dem VW entstand ein Totalschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0711 6869-0, zu melden.

Herrenberg: Schlägerei auf offener Straße
Am Sonntagabend kam es gegen 19:30 Uhr in der Zeppelinstraße in Herrenberg zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mindestens sieben Personen, bei welcher mehrere Personen leicht verletzt wurden. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge kam es zuvor auf der Bundesautobahn 81 zu einem Ereignis zwischen den Beteiligten. Ein 44-Jähriger war gemeinsam mit seiner 35-jährigen Ehefrau und zwei Kindern im Alter von 13 Jahren mit seinem Mercedes unterwegs und fuhr in Richtung Herrenberg. Zwei Fahrzeuge, ein BMW und ein VW, folgten ihm von der BAB 81 bis in die Zeppelinstraße in Herrenberg. Dort überholte eines der Fahrzeuge den 44-Jährigen und bremste ihn bis zum Stillstand aus. Daraufhin verließen drei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 23 und 50 Jahren die anderen Fahrzeuge und gingen auf den 44-Jährigen und dessen Familie, die ebenfalls den PKW verlassen hatten, zu. Im Folgenden kam es zu wechselseitigen Körperverletzungshandlungen. Hierbei soll eine Person, die sich in einem der Verfolgerfahrzeuge befunden hatte, ein Messer in der Hand gehabt haben. Zu Stichverletzungen kam es den bisherigen Erkenntnissen zufolge nicht. Der 44-Jährige soll aus dem Mercedes einen Schlagstock geholt und diesen zu seiner Verteidigung eingesetzt haben. Als bekannt wurde, dass die Polizei verständigt worden war, ließen die Beteiligten voneinander ab. Alle Insassen des Mercedes wurden leicht verletzt vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht, ebenso wie eine 28-jährige Kontrahentin. Während der polizeilichen Anzeigenaufnahme kamen zahlreiche Angehörige des 44-Jährigen in die Zeppelinstraße. Darunter befand sich ein 30-Jähriger, der mehrmals versuchte, zu den Kontrahenten zu gelangen und sich hierzu den eingesetzten Beamten auch körperlich widersetzte. Als er trotz mehrfacher Aufforderung, dies zu unterlassen, einen weiteren Versuch unternahm, zu den Widersachern zu gelangen, setzten die Polizeibeamten Pfefferspray gegen den 30-Jährigen ein. Er wurde anschließend von dem sich vor Ort befindlichen Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung sowie zu den Rollen der Beteiligten dauern noch an. Das Polizeirevier Herrenberg, Tel. 07032 2708-0,sucht Zeugen, die die Schlägerei beobachtet haben.

Sindelfingen: 76-jährige Seniorin legt sich mit dem Rettungsdienst und der Polizei an
Wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt das Polizeirevier Sindelfingen gegen eine 76 Jahre alte Frau, die am Samstag auf dem Parkplatz eines Discounters in der Mercedesstraße in Sindelfingen einen Unfall hatte und sich anschließend mit dem Rettungsdienst und der Polizei anlegte. Gegen 14.35 Uhr wurde die Polizei alarmiert, nachdem die Seniorin zunächst auf dem Parkplatz gestürzt und wohl auch das Bewusstsein verloren hatte. Vom Rettungsdienst wollte sie sich vor Ort nicht behandeln lassen, sondern versuchte sogar, trotz blutender Wunde, mit ihrem PKW davon zu fahren. Den Beamten begegnete die Seniorin, die sich in ihrem Fahrzeug eingeschlossen hatte, ebenfalls in aggressiver Weise. Sie versuchte erneut zu flüchten, wobei ein Beamter sich zur Seite retten musste, als sie auf ihn zufuhr. Nur ein quergestellter Streifenwagen konnte sie davon abhalten, mit ihrem PKW den Parkplatz zu verlassen. Da eine ärztliche Untersuchung unerlässlich war, konnte die 76-Jährige schlussendlich doch dazu bewegt werden, aus dem Fahrzeug auszusteigen. Der Frau, die alle anwesenden Einsatzkräfte fortlaufend beleidigte, wurden zum Transport in ein Krankenhaus Handschließend angelegt. Eine Streifenwagenbesatzung begleitete darüber hinaus die Fahrt des Rettungsdienstes in ein Krankenhaus.


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