Foto: Klinikum Stuttgart / Kirchherr
  • Zwei Höhenretter der Feuerwehr Stuttgart seilten sich als Nikolaus verkleidet vom Olgahospital des Klinikums Stuttgart ab
  • Rund 100 Geschenke an Kindergartenkinder und kleine Patientinnen und Patienten übergeben
  • Gemeinsame Aktion des Klinikum Stuttgart und der Feuerwehr Stuttgart
  • Einsatzkräfte übergeben 3.650 Euro an die Olgäle-Stiftung

Stuttgart.| Am Nikolaustag waren mehrere Höhenretter der Feuerwehr Stuttgart als Nikolaus im Einsatz. Aus rund 27 Metern Höhe seilten sich zwei als Nikolaus verkleidete Höhenspezialisten am Olgahospital des Klinikums Stuttgart, Deutschlands größtem Kinderkrankenhaus, ab. Vom Fenster aus beobachteten viele Kinderaugen den Abseilvorgang. Im Anschluss übergaben die Höhenretter rund hundert kleine Geschenke an die Kinder. Die strahlenden Kinderaugen bestätigten, dass es sich bei der Aktion um einen vollen Erfolg handelte.

Durch eine Kooperation des Klinikum Stuttgarts und der Feuerwehr Stuttgart mit Unterstützung der Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. wurde diese Aktion im Rahmen eines Übungstages der Höhenretter ermöglicht. Die Nikolauskostüme wurden freundlicherweise durch das Schauspielhaus Stuttgart zur Verfügung gestellt. Die weihnachtlichen Präsente wurden durch Geldspenden der Feuerwehr sowie die seit rund 20 Jahren jährlich stattfindenden Schokoladenspenden der Rübezahl Schokoladen GmbH an die Olgäle-Stiftung ermöglicht.

Einsatzkräfte der Feuerwehr spenden im Rahmen vom „Movember“ 3.650 Euro
Der „Movember“ stammt aus Australien und setzt sich aus „Moustache“ (englisch für Schnurrbart) und „November“ zusammen. Bei der Aktion lassen sich Männer im November einen Schnurbart wachsen, um auf Vorsorgeuntersuchungen und Erkrankungen aufmerksam zu machen, sowie Spenden zu sammeln. Initiiert durch die 1. Wachabteilung der Feuer- und Rettungswache 5 ließen sich auch zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr Stuttgart einen Schnurbart wachsen und spendeten Geld. Insgesamt kamen 3.650 Euro zusammen, welche im Rahmen der Nikolausaktion der Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. übergeben wurden.

Erkrankungen können oftmals besser bekämpft werden, wenn sie frühzeitig erkannt werden, weitere Informationen zu empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen können beim Hausarzt oder der Krankenkasse erfragt werden. Die Kassenärztliche Bundes- vereinigung hat eine Übersicht zu Früherkennungsuntersuchungen auf ihrer Homepage zusammengestellt: www.kbv.de/html/3503.php

Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Stuttgart
Die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Stuttgart ist spezialisiert auf die Rettung aus Höhen und Tiefen. Die rund 50 Einsätze im Jahr reichen von medizinischen Transporthilfen in unwegsamem Gelände, bis hin zu komplexen Personenrettung von Baukränen oder Einsätze zur technischen Hilfeleistung. Auch im häuslichen Umfeld kommen die Höhenretter zum Einsatz. So sind ihre Fähigkeiten immer wieder gefragt, wenn der Transport von schwergewichtigen Patienten durch den Treppenraum oder über die Drehleiter nicht möglich ist. Gerade bei Einsätzen mit verletzten oder erkrankten Personen kommt den Höhenrettern zugute, dass jeder von ihnen auch im Rettungsdienst aktiv ist und somit auch eine medizinische Versorgung während der Rettung gewährleisten kann. Die Höhenretter sind an der Feuer- und Rettungswache 5 auf den Fildern stationiert und rund um die Uhr einsatzbereit.