Auch Anbindung durch Bus und Bahn und Angebote für den Radverkehr wichtig

Stuttgart.| Die Stuttgarter Innenstadt muss, nach den Worten von Oberbürgermeister Frank Nopper, auch nach der Corona-Pandemie vital und attraktiv bleiben. Hierzu gehöre auch eine gute Erreichbarkeit der City mit dem Automobil, so der OB am Donnerstag, 21. Oktober. Nopper wendet sich gegen eine Reduktion von Parkplätzen in Innenstadt-Parkhäusern, wie sie einzelne Gemeinderatsfraktionen ins Spiel gebracht hatten. Mit dem Antrag von Bündnis 90/Die GRÜNEN, „Die FrAKTION“, SPD und PULS befasst sich der Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik am Dienstag, 26. Oktober.

OB Nopper sagte: „Wenn wir auch in Zukunft eine florierende Innenstadt mit Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen haben wollen, können wir neben einer guten Anbindung an den ÖPNV und guten Angebote für den Fahrradverkehr auf die Parkmöglichkeiten in den Parkhäusern nicht verzichten. Wer das Automobil in dieser Form aus der Innenstadt verbannen will, schwächt die Stuttgarter Innenstadt und stärkt die Einkaufsstandorte im Umland.“

Für Nopper hat die Stuttgarter Innenstadt als Standort für Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen eine gute Perspektive. Schließlich gebe es positive Entwicklungen: wie die Umgestaltung und Aufwertung des Marktplatzes, das neue Areal Eichstraße und das Dorotheenquartier, die neue Calwer Passage sowie die Veränderungen in der Tübinger Straße. „Mit diesen Entwicklungen sind nicht nur neue, bisher am Standort nicht ansässige, Einzelhandelskonzepte, verbunden, sondern auch der Ausbau des gastronomischen Angebots und ein Zugewinn an Aufenthaltsqualität“, so OB Nopper abschließend.