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Jettingen-Oberjettingen: Wohnungsbrand
Ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro entstand bei einem Wohnungsbrand am Donnerstag gegen 10.25 Uhr in einem Mehrfamilienhaus im Zollernweg in Oberjettingen. Mutmaßlich aufgrund eines technischen Defekts entzündete sich eine Mehrfachsteckdose im Wohnzimmer der betreffenden Wohnung im zweiten Obergeschoss. Der Bewohner versuchten wohl noch erste Löschmaßnahmen einzuleiten, rettete sich dann jedoch auf den Balkon. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten ihn von dort befreien. Insgesamt befanden sich 22 Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Jettingen und Nagold mit insgesamt vier Fahrzeugen, darunter eine Drehleiter, vor Ort. Gegen 12.00 Uhr war der Einsatz beendet. Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Weitere Gebäudeteile wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Grafenau-Döffingen: illegale entsorgtes Altöl ausgelaufen
Wegen unerlaubtem Umgang mit Abfällen ermittelt der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg derzeit gegen einen noch unbekannten Täter, der zwei fünf-Liter Kanister gefüllt mit Altöl im Bereich eines asphaltierten Feldwegs parallel der Dätzinger Straße in Döffingen entsorgte. Ein Passant entdeckte die Straftat am Mittwoch gegen 15.40 Uhr und alarmierte die Polizei. Da einer der Kanister beschädigt war, war bereits Flüssigkeit auf den Weg, der linksseitig der Schwippe in Richtung Dätzingen verläuft, und die angrenzende Grünfläche ausgelaufen. Die Freiwillige Feuerwehr Grafenau befand sich mit sechs Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen vor Ort. Auch das Dezernat für Umwelt und Klima des Landratsamts Böblingen wurde vor Ort miteingebunden. Das Öl wurde soweit möglich abgebunden und die Kanister fachgerecht entsorgt. Darüber hinaus mussten mehrere Kubikmeter Erdreich abgetragen werden. Zeugen, die Hinweise geben können, wer die Kanister entsorgt hat, werden gebeten sich unter Tel. 07031 13-2500 bei der Polizei zu melden.

A8 Trucker-Safety-Day: Landespolizei, Bundespolizei und Zoll kontrollieren gemeinsam an der A8
Im Rahmen ihrer Sicherheitskooperation und eingebettet in die europaweite Trucker-Safety-Week hat die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg zusammen mit der Bundespolizeiinspektion Stuttgart, dem Hauptzollamt Stuttgart und Mitarbeitenden des Referats Strahlenschutz beim Umweltministerium Baden-Württemberg am Mittwoch seinen in diesem Jahr vierten Trucker-Safety-Day auf der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald an der A8 durchgeführt. Insgesamt 55 Einsatzkräfte waren daran beteiligt.
Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Lkw ist im vergangenen Jahr zwar zurückgegangen, befindet sich aber nach wie vor auf hohem Niveau. Knapp ein Viertel der 330 Verkehrstoten kam bei Lkw-Unfällen, vornehmlich Auffahrunfällen, ums Leben. Deren Ursachen sind zumeist in zu geringem Sicherheitsabstand und/oder nicht angepasster Geschwindigkeit zu suchen. Darüber hinaus kann sich der Kosten- und Termindruck im Transportgewerbe auf die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrerinnen und Fahrer, die Beladung der Fahrzeuge und auch auf deren Wartung und Pflege auswirken. So legten die gemischten Kontrollteams zwischen 09:00 und 15:00 Uhr ein besonderes Augenmerk auf Fahrzeuge des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs. Neben der ganzheitlichen Überprüfung der Fahrzeuge auf deren verkehrssicheren Zustand sowie die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten wurden auch die mitgeführten Dokumente und Ausweise im Hinblick auf Fälschungsmerkmale konsequent überprüft und in den polizeilichen Datensystemen abgeglichen. Daneben wurden die Fahrerinnen und Fahrer von geschulten Beamtinnen und Beamten auf eventuelle Beeinflussung durch Alkohol-, Drogen- oder Medikamente überprüft.
Mit zwei Messsystemen führten die Einsatzkräfte Abstands- bzw. Geschwindigkeitsmessungen auf der A 8 durch und setzten zur Überprüfung der Einhaltung des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes mit DashCams ausgerüstete Streifenwagen sowie ein Video-Fahrzeug ein.
Die zulässigen Gewichte und Achslasten wurden an der Kontrollstelle an einer eigens dafür eingerichteten Wiegestraße überprüft.
Bei 12 Verkehrsteilnehmern, darunter acht Fahrern von Transportern der „Sprinter-Klasse“ ergab sich der Verdacht auf Drogeneinfluss, 13 Fahrerinnen und Fahrer hatten ihre Fahrzeuge mitunter gravierend überladen und zehn weitere hatten gegen die Lenk- und Ruhezeiten verstoßen. Bei sieben Lkw hatten Veränderungen der lichttechnischen Anlage zum Erlöschen der Betriebserlaubnis geführt. Zwei Fahrer von Gefahrguttransporten führten die notwendigen Beförderungspapiere nicht mit. Einer von ihnen beförderte radioaktives Material.
Bei den Abstands- und Geschwindigkeitsmessungen stellten die Einsatzkräfte 134 Geschwindigkeitsverstöße, davon 28 begangen von Lkw-Fahrer fest. 108 Fahrerinnen und Fahrer hielten den erforderlichen Sicherheitsabstand nicht ein.
Bei den ganzheitlichen Kontrollen wurden darüber hinaus neben mehreren Handy- und Gurtverstößen und Mängelberichten für nicht vorschriftsmäßige Fahrzeuge auch drei Fälle von illegaler Einreise und ein Verstoß gegen das Waffengesetz entdeckt.

A81 Sindelfingen: Mercedes-Fahrer fährt an gesperrter Unfallstelle vorbei
Am Mittwoch kam es gegen 00:05 Uhr im Bereich des Autobahnkreuzes Stuttgart auf der Überleitung von der Bundesautobahn 81 aus Richtung Singen in Richtung der BAB 8 Fahrtrichtung Karlsruhe zu einem Unfall. Beim Befahren der Überleitung verlor eine 23 Jahre alte Mercedes-Fahrerin, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, die Kontrolle auf der von Regen benetzten Fahrbahn und prallte in die Schutzplanke am rechten Fahrbahnrand. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt etwa 5.000 Euro. Die verletzte Fahrerin wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Im Zuge der Unfallaufnahme musste die Überleitung in Fahrtrichtung Karlsruhe mit einem Streifenwagen vollständig gesperrt werden. Die Unfallstelle befand sich auf Höhe der Gabelung in Richtung Karlsruhe bzw. München. Ein 61 Jahre alter Mercedes-Lenker fuhr nun zunächst an der Unfallstelle vorbei in Richtung München. Der Mann bremste dann jedoch ab, fuhr über die Sperrfläche auf die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe und passierte zunächst den Streifenwagen. Anschließend blieb er hinter dem verunfallten Mercedes stehen. Die Beamten, die den Unfall aufnahmen, führten im weiteren Verlauf eine Kontrolle des Mannes durch und stellten Atemalkoholgeruch sowie weitere Hinweise auf eine Alkoholbeeinflussung fest. Ein Atemalkoholtest verlief positiv, so dass sich der Mann einer Blutentnahme unterziehen musste. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Mercedes wurde letztlich ebenfalls abgeschleppt. Der Mann muss mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.

Weil im Schönbuch: Erfolgreiche Erste Hilfe durch Polizeibeamte
Als erfolgreiche Ersthelfer haben sich zwei Beamte des Polizeireviers Böblingen zusammen mit einem Passanten in Weil im Schönbuch erwiesen. Am Dienstag gegen 16:55 Uhr hatten sich Anrufer bei der Integrierten Leitstelle Böblingen gemeldet und von einem Mann berichtet, der im Bereich eines Spielplatzes an der Straße „In der Röte“ während einer Unterhaltung plötzlich über Atemnot geklagt hatte und umgekippt war. Wenige Minuten später traf die Streifenwagenbesatzung dort ein. Die Polizisten stellten bei dem 39-Jährigen Atemstillstand fest, übernahmen von einem Ersthelfer die Erste-Hilfe-Maßnahmen und führten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und eines Notarztes die Herz-Lungen-Wiederbelebung durch. Letztlich setzte die Atmung des Mannes wieder ein, er konnte stabilisiert und in ein Krankenhaus gebracht werden. Während der Rettungsmaßnahmen kamen Angehörige des 39-Jährigen hinzu, die in der Folge von Notfallseelsorgern betreut wurden.

A8 Rutesheim: Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Stuttgart nach LKW-Unfall
Die A8 Karlsruhe-Stuttgart war nach einem Lkw-Unfall kurz nach der Anschlussstelle Rutesheim in Richtung Stuttgart gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle ausgeleitet und staute sich (Stand 07:15 Uhr) auf etwa zehn Kilometern. In der Gegenfahrtrichtung war der linke Fahrstreifen nicht befahrbar. Hier staute sich der Verkehr auf sechs Kilometern. Den polizeilichen Ermittlungen zufolge war der 54-jährige Fahrer eines mit tiefgekühlten Lebensmitteln beladenen Sattelzuges gegen 04:50 Uhr aus noch ungeklärter Ursache auf dem rechten Fahrstreifen ins Schlingern geraten, dann nach links von der Fahrbahn abgekommen und in die Mittelleitplanken geprallt. Die Sattelzugmaschine durchbrach die Leitplanken, der Auflieger kippte um und liegt quer auf der Fahrbahn. Der verletzte 54-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Folgemeldung 17.00 Uhr: Nach dem Verkehrsunfall ist die Autobahn seit 12:50 Uhr wieder in beiden Richtungen uneingeschränkt befahrbar. Zuvor hatte sich der Verkehr in Richtung Stuttgart auf bis zu 15 Kilometern und in der Gegenrichtung auf etwa sechs Kilometern gestaut.
Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten musste die Richtungsfahrbahn Stuttgart voll gesperrt werden. Auf der Fahrbahn in Richtung Karlsruhe war der linke Fahrstreifen betroffen. Die Polizei, die Autobahnmeisterei Ludwigsburg und die Straßenmeisterei Leonberg leiteten den Verkehr in Richtung Stuttgart an der Anschlussstelle Rutesheim aus und richteten eine Umleitungsstrecke ein. Ab 08:00 Uhr konnten die zwischen der Unfallstelle und der Ausleitung festsitzenden Verkehrsteilnehmer ausgeleitet werden.
Für die Bergungsarbeiten wurde ein Abschleppunternehmen mit einem Mobilkran beauftragt und dabei durch Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks Leonberg mit einem Radlader unterstützt. Die Ladung des Aufliegers wurde zunächst in drei Container verladen und zwischengelagert. Um 12:30 Uhr waren die Bergungs- und Aufräumarbeiten abgeschlossen und um 12:50 Uhr war die Autobahn wieder in beiden Richtungen frei. Im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall hatte das Polizeipräsidium Ludwigsburg sieben Streifenbesatzungen und zwei Motorradfahrer im Einsatz. Die Feuerwehren aus Leonberg und Rutesheim waren mit 35 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen, das Technische Hilfswerk mit fünf Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften am Unfallort.

A8 Sindelfinger Wald: Polizei kontrolliert Gefahrguttransporte – Positive Bilanz
Die Überwachung von Transporten gefährlicher Güter stand im Vordergrund der zweiten Kontrollaktion im Rahmen der Trucker-Safety-Week am Dienstag auf der Tank-und Rastanlage Sindelfinger Wald an der A8.
Die Mitarbeitenden der Verkehrspolizeiinspektion überprüfen bei Lkw-Kontrollen neben der Güterbeförderung auch die Arbeitszeiten der Fahrer, den technischen Zustand der Fahrzeuge, die Ladungssicherung sowie die Gewichte und Maße der Fahrzeuge. Bei Gefahrguttransporten müssen zusätzlich die Ausbildung der Fahrer (ADR-Karte), die Zulässigkeit und der Zustand der Verpackung oder der Transportbehältnisse, die besonderen Begleitpapiere, die Kennzeichnung der Fahrzeuge sowie deren zusätzlich mitzuführende Ausrüstung überprüft werden. Die häufigsten Beanstandungspunkte bei Gefahrgutkontrollen sind erfahrungsgemäß die Ladungssicherung, der Zustand der Verpackungen und mangelhafte bzw. fehlende Ausrüstungsgegenstände.
Nach sechs Stunden Kontrolle und 61 kontrollierten Fahrzeugen, davon 20 Gefahrguttransporte, zogen die Kontrollkräfte aber eine positive Bilanz. Nur in zwei Fällen waren die für den Gefahrguttransport erforderlichen Papiere nicht vollständig oder wurden nicht vollständig mitgeführt. Gravierende Mängel stellten die Polizeibemtinnen und Polizeibeamten dabei nicht fest. Die Kontrolle der übrigen Fahrzeuge führte dagegen zu 24 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen wegen verschiedener Verkehrsverstöße und Fahrzeugmängel. In vier Fällen musste den Fahrern die Weiterfahrt untersagt werden.

A8 Rutesheim: Von Sattelzug erfasst – junger Mann kommt schwer verletzt ins Krankenhaus
Am Dienstag gegen 05:50 Uhr kam es auf der Bundesautobahn 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe zwischen den Anschlussstellen Leonberg West und Rutesheim zu einem Verkehrsunfall. Ein unbekannter Lenker eines Sattelzugs wechselte nach einem Überholvorgang vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen und touchierte hierbei einen Mitsubishi. Dieser geriet ins Schleudern und prallte gegen die rechtsseitige Schutzplanke, wobei ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 7.500 Euro entstand. Der 20 Jahre alte Fahrer des Mitsubishi wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht und sein Auto abgeschleppt. Für die Reinigung der Fahrbahn durch die Autobahnmeisterei Ludwigsburg und zur Bergung des Fahrzeuges waren kurzzeitig der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, oder Hinweise zu dem unbekannten Sattelzugfahrer haben, sich unter der Tel. 0711 68690 zu melden.
Aufgrund des Unfalls bildete sich ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Leonberg West, wobei die Rettungsgasse nur mangelhaft gebildet wurde. Es wird darauf hingewiesen, dass das Nichtbilden einer Rettungsgasse bei stockendem Verkehr oder Stau zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von zumindest 200 Euro nach sich ziehen kann.

Sindelfingen: Raub im Parkhaus – Zeugenaufruf
Eine 25-Jährige wurde laut eigener Aussage am Dienstag gegen 04:50 Uhr in einem Sindelfinger Parkhaus in der Straße „Niederer Wasen“ Opfer eines Raubes. Ein bislang unbekannter Mann trat demnach an die 25-Jährige heran, als diese gerade am Kofferraum ihres Fahrzeugs hantiert habe. Daraufhin habe er ein Messer aus der Jacke gezogen und Bargeld gefordert. Die 25-Jährige habe dann einen zweistelligen Betrag übergeben. Der Unbekannte habe sie nun aufgefordert kurz in ihrem Fahrzeug zu warten und sei anschließend geflüchtet. Die Frau beschrieb den Mann als etwa 180 cm groß, etwa 45 Jahre alt, mit dunklen Haaren. Er habe braune Schuhe, eine schwarze lockere Hose, eventuell eine Jogginghose, eine blaue medizinische Maske und eine dunkelgraue Jacke getragen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0800 1100225, ermittelt wegen Raubes und bittet Zeugen, sich zu melden.

Böblingen: Kerze löst Zimmerbrand aus
Ein durch einen Windstoß aufgedrückter Fensterflügel hat am Sonntag gegen 12:50 Uhr eine brennende Kerze von der Fensterbank auf eine Couch geworfen und dadurch in der Hornberger Straße einen Zimmerbrand in einer Wohnung im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses ausgelöst. Die 73-Jährige Bewohnerin unternahm zunächst Löschversuche und rette sich dann aus der Wohnung. Sie sofort alarmierte Feuerwehr Böblingen hatte den mit starker Rauchentwicklung verbundenen Brand anschließend schnell gelöscht. Die 73-Jährige wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Wohnung ist bis auf das betroffene Zimmer weiter bewohnbar. Andere Wohnungen wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden.

Böblingen: Radfahrer attackiert Fußgänger
Ein bislang unbekannter Radfahrer soll am Freitag gegen 20:00 Uhr einen Fußgänger in der Böblinger Reußensteinstraße attackiert haben. Ein 50-Jähriger war im Bereich einer Bushaltestelle in Richtung Murkenbachschule unterwegs, als ihm ein Radfahrer auf dem Gehweg entgegen kam. Aufgrund einer Engstelle sei es nicht möglich gewesen auf dem Weg aneinander vorbeizukommen. Der Radfahrer habe dennoch nicht auf die Straße gewechselt und erst kurz vor dem 50-Jährigen abgebremst. Nach einem kurzen Wortwechsel sei der Unbekannte von seinem Rad gestiegen und habe versucht nach dem 50-Jährigen zu treten. Dieser habe zwar ausweichen können, sei aber zu Boden gestürzt. In der Folge habe der bislang Unbekannte mehrfach versucht, auf den am Boden Liegenden einzutreten. Erst als eine Passantin auf sich aufmerksam gemacht habe, sei der Radfahrer unerkannt geflohen. Der 50-Jährige wurde leicht verletzt. Er beschrieb den Tatverdächtigen als zwischen 25 und 30 Jahre alt, etwa 175 cm groß und von schlanker Statur. Bekleidet sei der Unbekannte mit dunklen Jeans, einer hellgrauen Jacke und weißen Turnschuhen gewesen. Zudem habe er einen weißen Fahrradhelm getragen. Das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, bittet Zeugen des Vorfalls und insbesondere die Passantin, die auf sich aufmerksam machte, sich zu melden.

Waldenbuch: Jugendlicher versprüht Pfefferspray
Am Freitag gegen 21:00 Uhr kam es im Bereich eines Spielplatzes in der Straße „Am Sonnenhang“ in Waldenbuch zu einer Auseinandersetzung eines 17-Jährigen mit einem 18-Jährigen. Die beiden hätten sich im Vorfeld mit anderen Personen getroffen und gemeinsam Zeit verbracht. Im Zuge eines Gesprächs, das sich vermutlich um eine junge Frau drehte, sei der 17-Jährige dann plötzlich aufgestanden. Er habe Pfefferspray auf den 18-Jährigen gesprüht und ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen. In der Folge habe sich zwischen den beiden ein Gerangel entwickelt, wobei der 18-Jährige auch Bargeld verloren habe, das der 17-Jährige möglicherweise an sich genommen hat. Der 18-Jährige habe sich daraufhin zum Wohnhaus seiner Freundin begeben. Beide jungen Männern erlitten leichte Verletzungen. Die Ermittlungen dauern an.

Aidlingen-Dachtel: Wohnungseinbruch
Mit brachialer Gewalt hat ein unbekannter Täter am Samstag zwischen 14:45 und 20:45 Uhr die Terrassentür eines Hauses in der Calwer Straße aufgehebelt und aus dem Haus mehrere Sammlermünzen entwendet. Der Wert des Diebesgutes steht derzeit noch nicht fest. Bei dem Einbruch richtete der Unbekannte rund 1.000 Euro Sachschaden an. Personen,, die im fraglichen Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Maichingen, Tel. 07031 204050, zu melden.

Gärtringen: Reifen zerstochen
Alle vier Reifen eines VW zerstach ein noch unbekannter Täter am Freitag zwischen 18.30 Uhr und 21.10 Uhr in der Hauptstraße in Gärtringen. Der VW war auf einem Parkplatz kurz nach der Kreuzung mit der Allmandstraße abgestellt. Der Sachschaden wurde auf 1.000 Euro beziffert. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07032 2708-0 beim Polizeirevier Herrenberg zu melden.