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Renningen: Kollision im Begegnungsverkehr ohne Verletzte
Am Samstagabend um 21:06 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in Renningen. Ein 34-jähriger Mercedes-Lenker fuhr auf der Bahnhofstraße in Richtung Alte Bahnhofstraße und überfuhr, vermutlich aufgrund von alkoholischer Beeinflussung sowie nicht angepasster Geschwindigkeit, eine Verkehrsinsel. Beim Überfahren der Verkehrsinsel kam der Mercedes in Seitenlage und rutschte auf der Fahrerseite in die Gegenfahrbahn. Ein in entgegengesetzter Richtung fahrender 31-jähriger Mercedes-Lenker konnte trotz eingeleiteter Vollbremsung den Unfall mit dem auf der Seite liegenden Mercedes nicht verhindern. Ein bei dem Unfallverursacher durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,56 Promille. Beide Fahrzeugführer blieben unverletzt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 10.000 Euro.

Leonberg: Drei Leichtverletzte nach Kollision im Kreuzungsbereich
Die 18-jährige Fahrerin eines Pkw Audi befuhr am Freitagnachmittag gegen 16.10 Uhr die Marienstraße in Richtung Römerstraße und missachtete beim Einbiegen in die Römerstraße die durch Verkehrszeichen geregelte Vorfahrt eines dort in Richtung Eltinger Straße fahrenden Linienbusses. Bei der Kollision wurden die Fahrerin des Audi, sowie der 63-jährige Busfahrer und eine 69-jährige Mitfahrerin leicht verletzt. Es entstand Gesamtschaden in Höhe von 11.000 Euro. Der Pkw Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Römerstraße war während der Unfallaufnahme bis gegen 17.45 Uhr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es nicht.

Böblingen: Fahrzeug kracht in Lagerhalle
In der Nacht zum Samstag erhielt die Polizei eine Meldung über ein verunfalltes Fahrzeug in der Wolf-Hirth-Straße in Böblingen. Den Ermittlungen zufolge befuhr ein 22-Jähriger mit einem Audi S5 die Wolf-Hirth-Straße aus Richtung Dornierstraße und kam hierbei von der Fahrbahn ab. Im weiteren Verlauf überfuhr dieser einen Verteilerkasten der Telekom und kollidierte anschließend mit einer Lagerhalle eines ansässigen Baustoffhändlers. Da an der Unfallörtlichkeit lediglich das Fahrzeug vorgefunden werden konnte, wurden unverzüglich Fahndungsmaßnahmen zu der fahrzeuglenkenden Person eingeleitet, welche zum Aufgreifen des alkoholisierten 22-Jährigen führten. Durch die Kollision wurde die Lagerhallenwand beschädigt, die Gebäudestatik wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird derzeit auf circa 90.000 Euro geschätzt. Neben einem Fahrzeug und 3 Wehrleuten der Feuerwehr Böblingen waren für die Unfallaufnahme sowie Fahndungsmaßnahmen sechs Streifenfahrzeuge des Polizeipräsidiums Ludwigsburg an der Unfallörtlichkeit eingesetzt.

Holzgerlingen: Feuerwehreinsatz
Insgesamt 36 Einsatzkräfte und fünf Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Holzgerlingen befanden sich am Donnerstag gegen 19.10 Uhr in der Schlossstraße in Holzgerlingen. Im Kamin eines Wohnhauses war es zu einer Verpuffung gekommen. Ein offenes Feuer war glücklicherweise nicht entstanden und auch kein Sachschaden.

Böblingen: Skoda gestohlen – Polizei sucht Zeugen
Unbekannte Täter haben im Zeitraum von Mittwoch 17:00 Uhr bis Freitag 10:40 Uhr in der Hornberger Straße einen Skoda Citigo, Sondermodell „Monte Carlo“ mit Böblinger Kennzeichen im Wert von etwa 9.000 Euro gestohlen. Das rote Fahrzeug mit schwarzem Dach war auf einem Parkplatz zwischen den Gebäude 13 und 15 verschlossen abgestellt gewesen. Personen, die im fraglichen Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen in dortigen Bereich gemacht haben oder Hinweise zum Verbleib des gestohlenen Autos geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 2500, zu melden.

Mötzingen: Auseinandersetzung auf offener Straße
Wegen Körperverletzung und Nötigung wird sich ein 42 Jahre alter Mercedes-Fahrer verantworten müssen, der am Donnerstagmorgen in der Öschelbronner Straße in Mötzingen zunächst mit einem Busfahrer in Streit geriet und anschließend einen Zeugen genötigt haben soll. Der Streit zwischen dem Mercedes-Fahrer und dem 45-jährigen Busfahrer entstand vermutlich aufgrund einer vorausgegangenen Verkehrssituation. Der 42-Jährige bremste den Busfahrer hierauf aus, stieg aus seinem PKW und stellte den 45-Jährigen über dessen offenes Fenster zur Rede. Im Zuge dieses Disputs habe der Mercedes-Fahrer den Busfahrer geschlagen. Anschließend wollte er mit seinem PKW davonfahren. Dies versuchte ein 35-jähriger Zeuge zu verhindern und blockierte mit seinem PKW den Weg des Mercedes-Lenkers. Anschließend begab er sich dann zu Fuß in Richtung des 42-Jährigen. Zunächst versuchte dieser über den Gehweg weiterzufahren. Doch stellte sich der Zeuge ihm nun auch selbst in den Weg. Hierauf spielte der Mercedes-Fahrer mehrfach mit Gas und Kupplung, vermutlich um den 35-Jährigen dazu zu bewegen, den Weg frei zu machen. Zwischenzeitlich hatte der Busfahrer die Polizei alarmiert, die vor Ort die Ermittlungen gegen den 42-Jährigen aufnahm.

A8 Leonberg: Vollsperrung nach Unfall, Beteiligter leicht verletzt
Am Mittwoch kam es gegen 20:00 Uhr auf der Bundesautobahn 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg-Ost zu einem Verkehrsunfall. Ein 23-Jähriger Fiat-Fahrer kam beim Befahren des linken Fahrstreifens vermutlich auf Grund einer kurzen Ablenkung von seiner Spur ab. Beim ruckartigen Korrigieren seiner Fahrlinie geriet der Fiat ins Schleudern. Dabei kollidierte er mit einem VW, dessen 76 Jahre alter Fahrer dadurch leicht verletzt wurde. Der 76-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und sein nicht mehr fahrbereites Auto musste abgeschleppt werden. Da es im Motorraum des VW zu einer Rauchentwicklung kam, wurde die Freiwillige Feuerwehr Leonberg mit elf Wehrkräften hinzugezogen. Für die Dauer der Reinigungsarbeiten der Autobahnmeisterei Herrenberg blieb die gesamte Fahrbahn für etwa 30 Minuten gesperrt. Der Rückstau betrug circa 10 km.

Aidlingen: 75-Jähriger ohne Fahrerlaubnis verursacht mehrere Verkehrsunfälle
Am Mittwoch verursachte ein 75-Jähriger auf der Kreisstraße 1066 im Bereich Aidlingen mehrere Verkehrsunfälle. Einem Verkehrsteilnehmer war gegen 14:00 Uhr ein Mercedes aufgefallen, der zunächst auf der Widdumstraße in Darmsheim unterwegs war. Der Mercedes sei ausnehmend langsam unterwegs gewesen, immer wieder auf die Gegenfahrbahn gekommen und beim Abbiegen über einen Bordstein gefahren. Auf der K 1066 kurz vor der Einmündung Aidlinger Straße kam der Mercedes erneut auf die Gegenfahrbahn und streifte dabei den Außenspiegel eines Fiat, der von einem 53-Jährigen gelenkt wurde. Kurz darauf stieß der Mercedes mit dem entgegenkommenden VW eines ebenfalls 75-Jährigen zusammen. Der Mercedes-Fahrer setzte daraufhin seine Fahrt erneut in Richtung Aidlingen fort. In der Folge überfuhr er eine Verkehrsinsel in der Böblinger Straße in Aidlingen und beschädigte dabei ein Verkehrszeichen. Im direkten Anschluss geriet der Mercedes erneut mehrfach auf die Gegenfahrbahn und touchierte einen weiteren entgegenkommenden Fiat. Der Mercedes-Lenker fuhr daraufhin weiter in Richtung Deufringen und konnte schließlich durch eine Streifenwagenbesatzung in der Hauptstraße im Bereich der Einmündung Furtholzstraße zum Anhalten bewegt werden. Da der 75-jährige Mercedes-Fahrer einen gesundheitlich bedenklichen Eindruck machte, wurde ein Rettungswagen hinzugezogen, der ihn in ein Krankenhaus brachte. Vermutlich war ein medizinisches Problem die Ursache für die Fahrweise. Im Rahmen der Ermittlungen wurde festgestellt, dass der 75-Jährige aufgrund einer Fahrerlaubnissperre nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Der VW und der Mercedes waren durch die Unfälle nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 12.000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Aidlingen war mit drei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften vor Ort. Die Hauptstraße musste gereinigt werden. Die Furtholzstraße war rund eine Stunde gesperrt. Der Mercedes-Fahrer muss nun mit einer Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung, Unfallflucht und Fahren ohne Fahrerlaubnis rechnen.

Sindelfingen: Tuning-Kontrollen an der Autobahn
Die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg führte am Mittwoch zwischen 13:00 und 16:00 Uhr auf der Tank- und Rastanlage „Sindelfinger Wald“ an der A 8 eine Kontrollaktion durch, an der sich auch Beamte der Polizeipräsidien Stuttgart, Pforzheim und Konstanz beteiligten. Dabei richteten die Einsatzkräfte ein besonderes Augenmerk auf technische Veränderungen an Pkw und Fahrzeugen des gewerblichen Güterverkehrs. Motorradfahrer und Streifenwagenbesatzungen nahmen im fließenden Verkehr entsprechende Fahrzeuge auf und führten sie den Kolleginnen und Kollegen an der Kontrollstelle zu. Die Beanstandungsquote war hoch: Von 32 kontrollierten Pkw waren 15 nicht vorschriftsmäßig. In 13 Fällen hatten technische Veränderungen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis geführt und in vier der Fälle waren die damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen derart gravierend, dass die Autos an Ort und Stelle aus dem Verkehr gezogen wurden und abgeschleppt werden mussten.
Bei der Kontrolle von acht Lkw stellten die Einsatzkräfte sechs Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten fest. An zwei weiteren Fahrzeugen hatten Veränderungen an der Beleuchtungseinrichtung zum Erlöschen der Betriebserlaubnis geführt. Zwei Fahrer hatten ihre Lkw überladen und ein weiterer seine Ladung nicht ausreichend gesichert. Im Zusammenhang mit der Kontrolle der insgesamt 40 Fahrzeuge leitete die Polizei 44 Ordnungswidrigkeiten-Verfahren ein.

Sindelfingen: 58-Jähriger während Polizeikontrolle in Unfall verwickelt
Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wird sich ein 58 Jahre alter Mann verantworten müssen, der am Dienstag gegen 22.40 Uhr in der Max-Eyth-Straße in Sindelfingen vermutlich unter Alkohol stehend in einen Unfall verwickelt war. Der Ford-Lenker befuhr zunächst die Max-Eyth-Straße, in der Beamte des Polizeireviers Sindelfingen gerade eine Verkehrskontrolle durchführten. Der 58-Jährige hielt, mutmaßlich nachdem er die Beamten erkannt hatte, mitten auf der Straße an und schaltete das Licht des Ford aus. Die Beamten gingen hierauf auf den PKW zu. Dies veranlasste den 58-Jährigen wohl rückwärts davon fahren zu wollen. Hierbei geriet der PKW zu weit nach rechts und stieß gegen einen am Straßenrand abgestellten Fiat. Im Anschluss parkte der 58-Jährige den Ford vorwärts am Fahrbahnrand ab und die Polizisten konnten ihn einer Kontrolle unterziehen. Sie stellten Atemalkoholgeruch bei dem Ford-Lenker fest. Ein Atemalkoholtest verlief positiv, so dass sich der Mann einer Blutentnahme unterziehen musste. Sein Führschein wurde beschlagnahmt. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf etwa 3.500 Euro belaufen.

Schockanrufe: Falsche Krankenhausmitarbeiter derzeit verstärkt aktiv
Das Polizeipräsidium Ludwigsburg registriert in in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen derzeit verstärkte Aktivitäten von Telefonbetrügern, die sich als Mitarbeitende von Kliniken ausgeben. Ihre Opfer konfrontieren sie dabei mit der Nachricht, dass ein Verwandter in lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus gebracht wurde. Letzte Hoffnung bestehe in einem teuren Medikament, für das der oder die Angerufene aufkommen soll. Damit verbunden ist zumeist eine Forderung im fünfstelligen Bereich.
Die Polizei warnt eindringlich davor, auf solche Forderungen einzugehen. Es kommt natürlich vor, dass Angehörige im Falle eines Notfalls von Krankenhausmitarbeitenden telefonisch informiert werden. Solche Anrufe sind aber niemals mit Forderungen nach Bargeld verbunden, das dann von angeblichen Mitarbeitenden abgeholt werden soll.
Fragen Sie den Anrufer nach dem Namen des angeblich erkrankten Angehörigen
Rufen sie im Zweifel das genannte Krankenhaus unter einer Rufnummer an, die sie selbst ermittelt haben.
Kommen Sie keinen Forderungen nach und informieren sie stattdessen die Polizei.

A81 Herrenberg: Verkehrsunfall und Vollsperrung
Am Dienstag gegen 10:25 Uhr kam es auf der Bundesautobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Herrenberg und Rottenburg zu einem Unfall mit Personenschaden. Der 27-jährige Fahrer eines Opel war in Richtung Singen unterwegs. Dabei soll ihn ein Unbekannter beim Überholen geschnitten und zu einer Notbremsung veranlasst haben. In der Folge geriet der Opel ins Schlingern und prallte in die linken Schutzplanken. Der Fahrer wurde hierbei leicht verletzt. Ein Trümmerfeld erstreckte sich über beide Fahrstreifen und den Seitenstreifen. Aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe musste die Fahrbahn durch Mitarbeitende der Autobahnmeisterei gereinigt werden. Zwischen 10:50 Uhr und 11:35 Uhr war die Autobahn Richtung Singen vollgesperrt. Der daraus resultierende Stau erstreckte sich bis auf 10 km zwischen den Anschlussstellen Ehningen und Rottenburg. Die Freiwillige Feuerwehr Herrenberg war mit drei Fahrzeugen und elf Wehrkräften im Einsatz. Rettungswagen und Notarzt waren ebenfalls vor Ort. Gegen 13:40 Uhr war die Autobahnmeisterei schlussendlich fertig mit den Aufräumarbeiten und die Richtungsfahrbahn wieder frei befahrbar.

Herrenberg: 84-Jähriger bei Unfall schwer verletzt
Am Montag gegen 12:00 Uhr kam es im Kreuzungsbereich Horber Straße und Walther-Knoll-Straße in Herrenberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 84-jähriger Fußgänger schwer verletzt wurde. Ein 35-Jähriger befuhr mit einem Mercedes die Walther-Knoll-Straße in nördlicher Richtung und bog an der Kreuzung Horber Straße nach links in diese ein. Zu diesem Zeitpunkt überquerte der 84-Jährige die Horber Straße aus Richtung Bahnhof, auf dem wenige Meter hinter dem Kreuzungsbereich liegenden Radfahrer- und Fußgängerüberweg. Mutmaßlich übersah der 35-Jährige den Fußgänger und kollidierte mit diesem. Der 84-Jährige zog sich durch den anschließenden Sturz schwere Verletzungen zu und wurde durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Am Mercedes entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro.

A81 Herrenberg: Fahrzeugbrand, Betäubungsmittel und kein Führerschein
Am Montag gegen 18:00 Uhr hatte ein Mercedes auf der Autobahn A81, zwischen den Anschlussstellen Rottenburg und Herrenberg vermutlich einen technischen Defekt, wodurch es im Motorraum brannte. Ein Verkehrsteilnehmer alarmierte daraufhin die Polizei. Die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg stellten vor Ort fest, dass es sich bei dem Fahrer um einen 16 Jahre alten Jugendlichen handelt. Dieser war aufgrund seines Alters nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Da der Verdacht bestand, der 16-Jährige könnte unter Drogeneinfluss stehen, führte er einen Drogenvortest durch. Dieser verlief positiv, woraufhin er sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Der 16-Jährige wurde im Anschluss an ein Elternteil übergeben. Die Freiwillige Feuerwehr Herrenberg war mit drei Fahrzeugen und zehn Wehrkräften im Einsatz. Weiter war die Autobahnmeisterei Herrenberg mit zwei Fahrzeugen und drei Kräften eingesetzt. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

A8 Rutesheim: Unfall mit sieben Fahrzeugen
Sieben Fahrzeuge waren am Samstag kurz vor 10.00 Uhr an zwei Unfällen zwischen den Anschlussstellen Rutesheim und Leonberg-West in Fahrtrichtung Stuttgart beteiligt. Die Fahrzeuge befuhren hintereinander die linke Spur der Autobahn, als sich vermutlich aufgrund hohen Verkehrsaufkommens der Verkehr plötzlich staute. Ein Mitsubishi-Lenker fuhr in der Folge vermutlich aufgrund Unachtsamkeit auf einen zum Stehend gekommenen Ford Focus auf und schob diesen wiederum auf einen Ford S-Max. Hinter diesem Unfall hielten in der Folge ein Mitsubishi, ein Audi A4, ein BMW und ein VW an. Mutmaßlich bemerkte ein Audi A5-Fahrer dies zu spät, prallte in das Heck des VW und schob diesen auf den BMW und den Audi sowie den Mitsubishi. Insgesamt wurden vier Personen leicht verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. Bis auf den Ford S-Max und den Audi A4 mussten alle PKW abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschade von rund 77.000 Euro. Bis gegen 12.00 Uhr mussten zwei der drei Fahrstreifen gesperrt bleiben, so dass ein Rückstau von rund sechs Kilometern entstand.

Sindelfingen: versuchte schwere Brandstiftung – 64 Jahre alte Tatverdächtige in Untersuchungshaft
Wegen des Versuchs der schweren Brandstiftung und des Wohnungseinbruchsdiebstahls befindet sich eine 64 Jahre alte Frau seit Sonntag in einer Justizvollzugsanstalt. Die Frau soll sich am Samstagabend vermutlich über eine Kellertür Zugang zu einem Wohnhaus in der Sommerhofenstraße in Sindelfingen verschafft haben. Gegen 20.50 Uhr kehrten die Bewohner des Hauses zurück und fanden die 64-Jährige vor. Die alarmierte Polizei nahm die Tatverdächtige vorläufig fest. Die derzeitigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Frau einige Zimmer durchsucht und darüber hinaus mitgebrachten Kraftstoff auf den Böden ausgebracht haben soll. Im Fahrzeug der Frau, das sie vor dem Wohnhaus abgestellt hatte, entdeckten Polizeibeamte Wertgegenstände, wie einen Laptop. Diese Gegenstände stammen aus dem Besitz der Hausbewohner. Nach den derzeitigen Erkenntnissen gibt es keine Vorbeziehung zwischen der 64-Jährigen und den Bewohnern des Hauses. Mutmaßlich dürfte die Verdächtige während der Tat unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation gestanden haben. Sie wurde am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl gegen die 64 Jahre alte Deutsche, setzte diesen in Vollzug und wies sie in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Böblingen: nach Auffahrunfall Führerschein beschlagnahmt
Vermutlich weil er sich alkoholisiert hinter das Steuer seines Mercedes gesetzt hatte, war ein 48 Jahre alter Mann am Sonntag gegen 17.15 Uhr im Kreuzungsbereich der Herrenberger und der Calwer Straße in Böblingen in einen Unfall verwickelt. Der 48-Jährige fuhr vermutlich nahezu ungebremst einer 30 Jahre alten Audi-Lenkerin auf, die an der Kreuzung an einer roten Ampel stand. Es entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 12.000 Euro. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten bei dem Mercedes-Fahrer Atemalkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest verlief positiv, so dass sich der 48-Jährige einer Blutentnahme unterziehen musste. Sein Führerschein wurde darüber hinaus beschlagnahmt.

Renningen: Feuerwehreinsatz im Bereich Ihinger Hof
Am Sonntag rückte die Freiwillige Feuerwehr Renningen gegen 09.35 Uhr mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften in den Bereich Ihinger Hof auf, nachdem über einem Gartengrundstück eine Rauchwolke aufgestiegen war. Es stellte sich heraus, dass sich vermutlich ein Komposthaufen selbst entzündet hatte und der Brand auf nebenan gelagerte Kanthölzer übergesprungen war. Auch ein Rasenmäher und ein Häcksler wurde durch die Hitzeeinwirkung beschädigt. Der Gesamtsachschaden dürfe sich auf rund 1.500 Euro belaufen.

Leonberg: Unbekannte randalieren im Bereich der Sportanlage „Engelberg“
Am Sonntagmorgen, gegen 08.20 Uhr, alarmierte ein Passant die Polizei, nachdem ihm im Bereich der Sportanlage „Engelberg“ Sachbeschädigungen und hinterlassener Müll aufgefallen waren. Mutmaßlich feierten noch unbekannte Personen in der Nacht zum Sonntag auf der Freifläche unterhalb des Engelbergturms. Darauf deuteten hinterlassene Glasscherben, Becher, Dosen, weiterer Abfall und ein Fußballtor hin, das offensichtlich vom Sportgelände zur Freifläche getragen wurde. Darüber hinaus stellten die Beamten des Polizeireviers Leonberg fest, dass ein Mähroboter vom Sportgelände über den umgebenden Zaun auf den angrenzenden Parkplatz geworfen und hierbei massiv beschädigt wurde. Des Weiteren wurde ein Blumenkübel umgetreten und eine Hütte im Bereich des Turms aufgebrochen. Mutmaßlich stehen der hinterlassene Müll und die Sachbeschädigungen in Zusammenhang. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 6.700 Euro belaufen. Das Polizeirevier Leonberg, Tel. 07152 605-0, sucht Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, und bittet diese sich zu melden.