Kandidatinnen und Kandidaten gesucht

Böblingen.| Ende November wird in Böblingen ein neuer Jugendgemeinderat gewählt. Bis zum 17. Oktober 2021 dürfen sich engagierte und interessierte junge Menschen melden, die sich vor Ort für die Belange der Jugendlichen einbringen wollen. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.

„Die Voraussetzungen, um Jugendgemeinderat zu werden, sind denkbar einfach“, so Frank Kienzler, Leiter des städtischen Jugendreferats. „Alle Böblinger Jugendlichen, die in der Zeit vom 22. November bis 01. Dezember 2021 mindestens 14 und noch keine 19 Jahre alt sind, können für einen der 17 Sitze kandidieren und dürfen in der Wahlwoche ihre Stimmen abgeben.“

Der Stadtjugendreferent wirbt gemeinsam mit den amtierenden Jugendgemeinderäten/-innen dafür, dass sich in den nächsten Wochen wieder viele Kandidaten/-innen finden, damit das Jugendgremium auch künftig aus einer engagierten und kreativen Mischung Jugendlicher bestehen wird.

Informationen auf vielen Kanälen verfügbar

Um Jugendliche über Kandidatur und Wahl zu informieren, werden die scheidenden Jugendgemeinderäte, unterstützt durch das Jugendreferat, vor allem an den Schulen unterwegs sein; auch bzw. vor allem, um das persönliche Gespräch zu suchen. Parallel werden die rund 2.200 Wahlberechtigten mit einem Infoflyer angeschrieben, mit dem sie sich ganz unkompliziert als Kandidatin bzw. Kandidat bewerben können. Daneben werden Schulen, Vereine, Jugendverbände und Jugendorganisationen informiert und um Unterstützung bei der Kandidatenakquise gebeten.

„Die Wahlvorbereitungen laufen damit auf Hochtouren“, berichtet Frank Kienzler, der zugleich auch Wahlleiter ist. Er sieht das Wahlverfahren selbst als wichtigen Teil politischer Bildung: „Jugendgemeinderäte sind ein sehr gutes Beispiel, wie sich in einem demokratisch geführten Land die Meinungsbildung aktiv mitgestalten lässt.“

Persönliches Engagement ist gefragt

Neben drei öffentlichen Sitzungen im Jahr gibt es rund alle zwei Wochen Arbeitstreffen, in denen an aktuellen Themen und Projekten gearbeitet wird. „Der Zeitaufwand ist gut mit anderen Tätigkeiten zu vereinbaren“, so Kienzler. „Die Schule geht natürlich immer vor.“ Zudem gibt es in den Ferien keine Sitzungen.

Die Wahl läuft ausschließlich online

Die Möglichkeit, online über mehrere Tage hinweg zu wählen, wird der flexiblen Lebenswelt der Jugendlichen gerecht. So haben die Jugendlichen die Möglichkeit, wann immer sie in der Wahlwoche die Zeit dazu finden, ihr Votum via PC, Tablet oder Smartphone abzugeben.

Weitere Infos zum Jugendgemeinderat und den Infoflyer zur Kandidatur gibt es im Internet auf der neu designten Seite www.jugendgemeinderat-bb.de und auf den Social Media-Kanälen des Jugendparlaments.