Cornelius Theus holt auf Lanzarote die Quali für die Ironman-WM auf Hawaii

Ludwigsburg.| Der SVL-Triathlet Cornelius Theus ist mit einem klaren Ziel nach Lanzarote geflogen: die Qualifikation für die WM im Oktober auf Hawaii holen. Am Samstag hat der 29-jährige Mediziner abgeliefert: Nach einem top Rennen wurde er Zweiter in seiner Altersklasse.

„Das Rennen lief ziemlich super“, sagt der SVL-Triathlet Cornelius Theus am Tag nach dem Ironman auf Lanzarote. Ziemlich super – das ist ein klein wenig untertrieben. Cornelius ist am Samstag in seiner Altersklasse (25 bis 30 Jahre) auf Platz zwei gelandet, nach 9:39 Stunden Höllenqualen. &bdqu o;Ich bin zwölfter Nicht-Profi.“ Das Rennen sei „so hart wie gedacht“ gewesen. Das Schwimmen „lief super, ich war ganz vorne und kam kontrolliert unter den ersten fünf aus dem Wasser“. Lanzarote gelte nicht umsonst als der härteste Ironman während der Saison: 2500 Höhenmeter auf der Radstrecke, teilweise extrem starker Wind mit bis zu 50 Stundenkilometern. Und schließlich „ein brutaler Marathon in der Hitze“, mit nochmal 300 Höhenmetern.

Cornelius sagt: „Hat alles gut geklappt, ich hatte wenig Einbrüche, ich freue mich auf den Oktober auf Hawaii, meine aller erste WM.“ Nun, so der Arzt, der aus Berlin stammt und seit gut zwei Jahren in Ludwigsburg im Klinikum arbeitet, hoffe er noch, dass die Corona-Einreisebestimmungen für die USA ein bisschen gelockert werden. Die Insel Hawaii wolle er dann nach der Ironman-WM auch ein bisschen mit der Familie genießen.

Auf Hawaii ist Cornelius nicht der einzige SVL-Starter. Fabian Knobelspies ist längst qualifiziert – und freut sich: zwei Starter aus Ludwigsburg, „super cool“, sagt Fabian, der einen Platz unter den Top fünf in seiner Altersklasse anpeilt. Cornelius sagt mit Blick auf Hawaii, „ich will ein solides Rennen in der Hitze machen. Wenn ich meine Leistung abrufen kann, wird’s hoffentlich für weit vorne reichen.“ Heute habe er richtig schwere Beine, so der SVL-Athlet am Sonntagabend während eines Telefongesprächs mit dem SVL – kurz bevor er in den Flieger zurück nach Deutschland steigt. „Ich kann mich kaum bewegen, aber alles ist gut.“