• Bauarbeiten sind im Zeitplan
  • Umzug der SWE ist für Herbst 2022 geplant

Esslingen.| Für den neuen Unternehmenssitz der Stadtwerke Esslingen (SWE) in der Fritz-Müller- Straße wurde am 3. Mai der Grundstein gelegt.

Der Umzug der Stadtwerke Esslingen steht in Zusammenhang mit der Entwicklung der Neuen Weststadt. „Für Esslingen ist das eine große Zukunftschance, die wir konsequent nutzen. Das Areal der Stadtwerke und das angrenzende Schlachthof-Areal können damit neu entwickelt werden, hin zu einem urban geprägten, modernen und möglichst klimaneutralen Stadtquartier zum Wohnen, Lernen und Arbeiten“, so Oberbürgermeister und SWE-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Jürgen Zieger. Für den Neubau der Stadtwerke Esslingen im Gewerbegebiet Neckarwiesen in Oberesslingen sind ca. 17,5 Millionen Euro veranschlagt. „Wir investieren hier gleich mehrfach in die Zukunft, für die Stadt genauso wie für die SWE“, so Zieger weiter.

Neuer Standort in Oberesslingen
Das Gelände „Schwertmühle“ an der Fritz-Müller-Straße/Lilienthalstraße gehört den Stadtwerken Esslingen. Die technischen Einrichtungen, die dort früher für die Erdgasversorgung angesiedelt waren, wurden bereits voriges Jahr abgebaut. Die Bauarbeiten für den Neubau starteten Anfang dieses Jahres mit dem Aushub. Im März begannen die Rammarbeiten für die Tiefengründung. Dafür wurden Pfähle aus duktilem Guss bis zu 6,50 Meter in den Untergrund getrieben, bis sie auf einer stabilen Gesteinsschicht aufliegen. Die Pfähle werden mit Beton ausgegossen und tragen die Bodenplatten (Fundamentplatten) der künftigen Gebäude. Der offizielle Grundstein mit Zeitkapsel wurde in die Bodenplatte des künftigen Verwaltungsgebäudes gelegt.
Ein Video zur Grundsteinlegung gibt es bei ES-TV: www.es-tv.de

Moderne Gebäude entstehen
Auf dem Grundstück sind zwei L-förmige Gebäudeteile geplant. Der Eingang zum Kundencenter wird an der Fritz-Müller-Straße sein, ebenso wie die Zufahrt zum Parkhaus. Das Verwaltungsgebäude wird sich zum attraktiven Freibereich des Hainbachs mit Anschluss zum Neckar orientieren. „Wir sind ein moderner und attraktiver Arbeitgeber und können uns dann auch entsprechend präsentieren“, so SWE-Geschäftsführer Jörg Zou. Das Betriebsgebäude für die technischen Bereiche wird zusammen mit dem eingehausten Rohrlager den Rücken zur benachbarten Spedition nach Süd-Osten bilden. „Wir haben auf dem Gelände auch noch Reserveflächen, so dass wir für die Zukunft gut aufgestellt sind.“

Ausrichtung auf optimierte Betriebsabläufe
Den Neubau nutzen die SWE natürlich auch für Verbesserungen. „Die Energiewende stellt hohe Anforderungen an die Energieunternehmen: Moderne Abläufe in Verwaltung und Technik sind ein wichtiger Baustein, um ihnen gerecht zu werden“, so der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der SWE und Geschäftsführer der Netze BW, Dr. Christoph Müller. „Die Mitarbeiter/-innen sollen sich an ihrem künftigen Arbeitsplatz wohlfühlen und effizient arbeiten können“, so Betriebsratsvorsitzende Simone Michaelis.

In den nächsten Monaten wird nach und nach der Rohbau erstellt werden. Als Generalunternehmer fungiert die i+RB Industrie- & Gewerbebau GmbH in Zusammenarbeit mit a+r Architekten GmbH. Der Umzug ist für Herbst 2022 geplant.