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BAB 8/81 Leonberg: -Zeugenaufruf- Unbekannter Fahrzeuglenker verursacht Verkehrsunfall und entfernt sich unerlaubt von der Unfallstelle
Etwa 25.000 Euro Sachschaden sind bei einem Verkehrsunfall am Freitagnachmittag gegen 14:05 Uhr auf der BAB 8/81, Fahrtrichtung Karlsruhe, Gemarkung Leonberg entstanden.
Zuvor befanden sich ein Lkw mit Anhänger und dahinter ein Sattelzug auf dem dritten von vier Fahrstreifen. Der Fahrer eines weißen Kleinwagens, vermutlich ein Toyota Yaris, wechselte dann vom vierten Fahrstreifen nach rechts auf den dritten Fahrstreifen über, ohne den nachfolgenden Verkehr zu beachten. Hierbei scherte dieser so knapp vor dem Lkw ein, dass der 55-jährige Fahrer des Fahrzeugs eine Bremsung einleiten musste, um einen Zusammenstoß mit dem Pkw zu vermeiden. Der nachfolgenden 48-jährige Kraftfahrer des Sattelzugs erkannte die Situation nicht rechtzeitig. Trotz eingeleiteter Bremsung und dem Versuch, nach links auszuweichen, fuhr er auf das Fahrzeuggespann auf. Hierbei war der Aufprall des Sattelzugs so heftig, dass die Zugmaschine nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste. Es wurde niemand verletzt.
Während der Unfallaufnahme, Bergung der beteiligten Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn durch die zuständige Autobahnmeisterei waren die zwei linken der vier Fahrstreifen gesperrt. In dieser Zeit staute sich der Verkehr zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Degerloch und Leonberg-Ost auf einer Länge von bis zu 13 Kilometern.
Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt nach dem Unfallgeschehen ohne anzuhalten fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern.
Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang und dem flüchtigen Fahrzeug machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg unter 0711/6869230 zu melden.

Böblingen: Frontalzusammenstoß auf Höhe Hallenbad
Am Freitagabend gegen 19.45 Uhr befuhr ein 83-Jähriger mit seinem Peugeot die Schönaicher Straße von der Stadtmitte kommend in Richtung Schönaich. Vermutlich aufgrund einer medizinischen Ursache kam er auf Höhe des Hallenbads nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem Renault einer 56-Jährigen. Der 83-Jährige wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Die 56-Jährige wurde leicht verletzt und kam ebenso in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf ca. 35.000 Euro. Die Schönaicher Straße musste zur Unfallaufnahme für ca. eine Stunde gesperrt werden. Vor Ort befanden sich zeitweise fünf Streifenfahrzeuge des Polizeireviers Böblingen, eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg sowie zwei Rettungswägen und ein Notarztwagen. Die Feuerwehr aus Böblingen war zudem mit 7 Fahrzeugen und 22 Mann im Einsatz.

BAB 8 81 Sindelfingen: verlorene Ladung im „Stuttgarter Kreuz“
Verlorene Metallteile, die im Bereich des Autobahnkreuzes Stuttgart lagen, beschädigten am Freitag gegen 06.45 Uhr den Mercedes eines 27 Jahre alten Mannes. Dieser kam aus Richtung München und wollte von der BAB 8 auf die BAB 81 in Fahrtrichtung Singen wechseln. Im Kurvenbereich bemerkte er Metallteile auf beiden vorhandenen Fahrspuren. Der 27-Jährige versuchte zu bremsen und auszuweichen, konnte jedoch ein Überfahren der Teile nicht mehr verhindern. Es entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro. In etwa 150 Metern Entfernung konnte er beobachten wie ein bislang unbekannter Mann bei offener Ladefläche an seinem gelben Springer hantierte. Ob dieser mit den verlorenen Metallteilen in Verbindung steht, ist derzeit noch nicht geklärt. Weitere Zeugen oder Geschädigte werden gebeten sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg, Tel. 0711 6869-0, zu melden.

Sindelfingen: 32-Jähriger in psychischem Ausnahmezustand greift Mitarbeiterin des Jugendamts an
Ein 32 Jahre alter Mann griff am Donnerstagnachmittag in Sindelfingen eine Mitarbeiterin des Jugendamts an. Der Mann befand sich vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand. Gegen 14.15 Uhr wollte die Mitarbeiterin einen Termin mit dem 32-Jährigen wahrnehmen, als dieser sie noch auf der Straße im Sindelfinger Osten angriff und rücklings auf die Motorhaube eines PKW drückte. Ein Zeuge kam ihr zur Hilfe, so dass der Tatverdächtige von ihr abließ. Die Frau erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei wurde anschließend alarmiert und rückte mit mehreren Streifenwagenbesatzungen aus. Die eingetroffenen Beamten stellten aufgrund des Verhaltens schnell fest, dass sich der Mann offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand und vermutlich auch alkoholisiert war. Als er flüchten wollte, wurde er durch einen Beamten festgehalten. Im Anschluss formte er mit den Schlüsseln eines Schlüsselbunds und seinen Fingern eine Schlagwaffe. Hierauf sollten ihm Handschließen angelegte werden. Doch er sperrte sich gegen die Maßnahme und trat um sich. Er versuchte die Polizisten mit dem Schlagwerkzeug zu schlagen und bespuckte sie. Seitens der Polizei kam ein Schlagstock zum Einsatz. Im weiteren Verlauf konnte dem 32-Jährigen der Schlüsselbund abgenommen und er zu Boden gebracht werden. Nun gelang es, ihm auch die Handschließen anzulegen. Nachdem er sich beruhigt hatte, sollte der Tatverdächtige zum Streifenwagen gebracht werden. Auf dem Weg dorthin geriet er erneut außer Rand und Band, so dass er wieder zu Boden gebracht werden musste. Schließlich konnte er jedoch in eine psychiatrische Einrichtung gebracht werden. Der 32-Jährige sowie zwei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Der Mann muss nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

Waldenbuch: 25-Jähriger leistet vehement Widerstand gegen Polizei
Äußerst aggressiv reagierte ein 25 Jahre alter Mann am Donnerstagabend in Waldenbuch auf eine polizeiliche Kontrolle. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Böblingen entdeckte gegen 21.20 Uhr auf einem etwas abgelegenen, unbeleuchteten Parkplatz in der Straße „Im Aichgrund“ einen VW mit laufendem Motor. Im Fahrzeug saßen ein 27-jähriger Fahrer und ein 25 Jahre alter Beifahrer, die einer Kontrolle unterzogen werden sollten. Als der Beifahrer das Fenster herunterließ, konnten die Polizisten Marihuana-Geruch wahrnehmen. Nachdem die beiden Männer kontrolliert und durchsucht worden waren, sollte die Durchsuchung des PKW erfolgen. Dies führte dazu, dass sich der 25 Jahre alte Tatverdächtige den Beamten verbal und körperlich entgegenstellte. Nachdem er versuchte hatte, einen Gegenstand aus dem VW herauszuholen, wurde er unter massiver Gegenwehr zu Boden gebracht. Der 25-Jährige forderte darüber hinaus den Fahrer auf, alle Freunde anzurufen, um ihm beizustehen. Der 27 Jahre alte Mann telefonierte und schrie die Beamten zwar an, griff jedoch nicht aktiv ein. Letztlich gelang es den Polizisten dem 25-Jährigen, der auch auf den Einsatz des Pfeffersprays keine Reaktion zeigte und sich weiterhin heftig wehrte, Handschließen und Fußfessel anzulegen. Der Tatverdächtige erlitt leichte Verletzungen. Im weiteren Verlauf trafen weitere Polizeibeamten ein, da zudem nicht auszuschließen war, dass der 27-Jährige Freunde kontaktiert hatte, die nun vor Ort eintreffen würden. Ein PKW-Lenker fand sich tatsächlich ein. Dieser kam den Aufforderungen der Polizei jedoch nach. Die Durchsuchung des PKW förderte schließlich eine kleinere Menge einer Marihuana-Kräutermischung zu Tage. Das Betäubungsmittel, das dem 25-Jährigen gehören soll, wurde beschlagnahmt. Aufgrund seiner Aggressivität wurde der vorläufig Festgenommene nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Böblingen gebracht und Laufe der Nacht entlassen. Der 25 Jahre alte Mann wurde auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

Altdorf: Feuerwehreinsatz
Die Freiwilligen Feuerwehren Altdorf und Hildrizhausen waren am Donnerstag gegen 10.10 Uhr in der Uhlandstraße in Altdorf eingesetzt, nachdem es zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus gekommen war. Alle Bewohner, die sich zu Hause befanden, mussten ihre Wohnungen zunächst verlassen. Das Haus wurde anschließend überprüft. Ursächlich für die Rauchentwicklung war vermutlich ein technischer Defekt in der Heizungsanlage. Ein offenes Feuer war nicht entstanden. Das Mehrfamilienhaus wurde belüftet und die Bewohner konnten anschließend wieder zurückkehren. Die Feuerwehren befanden sich mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften vor Ort.

A8 Sindelfingen: Fußgänger auf der Autobahn erfasst und getötet
Noch ungeklärt ist die Identität eines Fußgängers, der am Mittwochabend gegen 21.45 Uhr auf der A 8 zwischen der Anschlussstelle Leonberg-Ost und dem Autobahnkreuz Stuttgart von einem Pkw erfasst und getötet wurde. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge war der 28-jährige Fahrer eines VW auf dem zweiten der vier Fahrstreifen in Richtung Autobahnkreuz unterwegs, als der mit einer kurzen dunklen Hose und einem Kapuzenpulli bekleidete Fußgänger von rechts kommend die Fahrbahn überquerte. Er wurde durch den Aufprall auf den rechten Fahrstreifen geschleudert und verstarb am Unfallort. Für die Unfallermittlungen hat die Verkehrspolizeiinspektion auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart einen Sachverständigen hinzugezogen. Hinweise auf überhöhte Geschwindigkeit des Autofahrers haben sich nicht ergeben. Für die Dauer der Unfallaufnahme mussten drei der vier Fahrstreifen in Richtung München durch Mitarbeitende der Autobahnmeisterei bis gegen 01:00 Uhr gesperrt werden. Einsatzkräfte der Feuerwehr Leonberg unterstützten die Maßnahmen durch Ausleuchtung der Unfallstelle. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es dadurch nicht. Die polizeilichen Ermittlungen zur Identität des Fußgängers und zur Klärung der Frage, warum er die Autobahn überqueren wollte, dauern an.

Herrenberg: Fahrschülerin kollidiert mit Mauer und wird schwer verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz
Vermutlich aufgrund einer Fehlbedienung ihres Motorrads kollidierte eine 18-jährige Fahrschülerin am Mittwoch gegen 16:05 Uhr während ihrer ersten Fahrstunde mit einer Mauer und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Die junge Frau übte mit ihrem Fahrlehrer auf einem Betriebsgelände in Herrenberg, als das Motorrad mutmaßlich wegen einer Fehlbedienung zwischen Kupplung und Gashebel stark beschleunigte und sie die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.
Das Motorrad kollidierte mit einer Mauer und die 18-Jährige wurde durch die Wucht nach vorne über das Fahrzeug gegen einen Stein geschleudert. Trotz getragenem Helm zog sich die junge Frau schwere Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in ein Krankenhaus. Das Motorrad wurde bei dem Aufprall vollständig beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro.

Böblingen: Nächtliche Essenszubereitung löst Einsatz der Rettungskräfte aus
Die nächtliche Essenszubereitung eines Seniors führte am Donnerstag gegen 03:15 Uhr in der Goerdeler Straße in Böblingen zu einem größeren Einsatz des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei. Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte vor Ort.
Der Mann hatte sein Essen offensichtlich auf dem Herd vergessen, woraufhin die Lebensmittel im Topf verkohlten und der Rauchmelder auslöste. Die Feuerwehr Böblingen öffnete mit einem Türspreizer die Wohnungstür und traf im Wohnungsflur auf den Bewohner. Der Senior wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht.

Herrenberg-Kayh: Balkonbrand in der Rosengartenstraße
Vermutlich aufgrund eines Zigarettenstummels geriet am Dienstag gegen 14:15 Uhr ein auf einem Balkon befindliches Polster in der Rosengartenstraße in Herrenberg-Kayh in Brand. Das Feuer griff anschließend auf eine Markise und eine Holzverkleidung über. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. Die Feuerwehren Herrenberg und Herrenberg-Kayh, mit sechs Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften vor Ort, löschten die Flammen. Der Rettungsdienst kam mit einem Rettungs- und einem Notarztwagen, sowie Einsatzkräften eines Ortsverbandes, zur Einsatzstelle.

Ehningen: Polizei ermittelt wegen Betrugs gegen Handwerksbetrieb
Der Polizeiposten Ehningen ermittelt derzeit wegen Betrugs gegen einen 43-Jährigen aus dem Rems-Murr-Kreis, der in den vergangenen Tagen zumindest in zwei Fällen versucht hat Verträge über überteuerte und unnötige Handwerksleistungen abzuschließen. Der 43-jährige Tatverdächtige und zwei weitere 45 und 47 Jahre alte Männer sprachen Bewohner der Goethe- und der Waagstraße an. In beiden Fällen gaben die vermeintlichen Handwerker an, reparaturbedürftige Mängel am Dach der betreffenden Häuser bemerkt zu haben. Im Zuge einer weiteren Nachschau stellten die Männer schließlich immer weitergehende Sanierungsbedarfe fest. Dies führte zu weiteren Kosten. Vermutlich um Druck aufzubauen, wurden die Hausbesitzer mit diversen Schreckensszenarien, wie durch herabstürzende Ziegel verletzte Kinder, konfrontiert. Beide Bewohner machte diese Vorgehensweise stutzig, so dass sie sich Rat bei einem ortsansässigen Dachdeckerbetrieb einholten. Dieser stellte zunächst Mängel im Bereich der Bauabsicherung fest. Darüber hinaus waren die angegebenen Reparaturkosten zu hoch bemessen und die genannten Schäden nur teilweise oder gar nicht vorhanden. Auch ein Fachberater der Handwerkerinnung wurde hinzugezogen. Die Polizei, Tel. 07034 27045-0, sucht nun weitere Zeugen oder Geschädigte, mit denen der 43-Jährige ähnliche Verträge abschließen wollte oder abgeschlossen hat.

Sindelfingen: Kriminalpolizei ermittelt nach Auseinandersetzung in der Schillerstraße
Wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg nach einer Auseinandersetzung zwischen drei Männern, die sich am Montag gegen 22:20 Uhr in einer Wohnung in der Schillerstraße in Sindelfingen zugetragen hat.
Nach den bisherigen Ermittlungen war ein 33-Jähriger in der von einem 55-Jährigen und einem 46-Jährigen genutzten Wohnung aufgetaucht, wo sich aus noch ungeklärter Ursache eine gewaltsame Auseinandersetzung entwickelte. Dabei soll auch ein Hammer im Spiel gewesen sein. Der 46-Jährige zog sich einen gebrochenen Arm zu und die beiden anderen trugen diverse leichte Verletzungen davon.
Der 33-Jährige flüchtete zunächst, wurde aber wenig später an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen. Er verbrachte die Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Böblingen, während seine Kontrahenten in einem Krankenhaus ärztlich versorgt wurden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen befinden sich alle Beteiligten mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

Herrenberg-Oberjesingen: Qualmende Waschmaschine löst größeren Einsatz der Rettungskräfte aus
Am Montag kam es gegen 14:30 Uhr zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr und des Rettungsdienstes in der Jagststraße in Oberjesingen. Ein Rauchmelder hatte im Haus ausgelöst, nachdem es vermutlich aufgrund eines technischen Defekts bei einer Waschmaschine im Keller zu einer Rauchentwicklung kam. Nach einem kurzen Löschversuch begaben sich die Bewohner ins Freie. Die Feuerwehr kam mit sieben Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften vor Ort, entfernte den Rauch und brachte das defekte Gerät ins Freie. Auch der Rettungsdienst war mit sieben Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften vor Ort. Am Gebäude entstand kein Schaden, die Waschmaschine hatte aufgrund ihres Alters keinen Wert mehr. Es wurde niemand verletzt.

Weil der Stadt: Nächtlicher Großeinsatz in der Hermann-Schütz-Straße – Sauna-Ofen geht in Flammen auf
Einen nächtlichen Großeinsatz der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei hatte ein entflammter Sauna-Ofen in der Hermann-Schütz-Straße in Weil der Stadt zur Folge.
Gegen 22:00 Uhr wollten Anwohner im Keller saunieren und schalteten hierfür den Ofen ein, der sich daraufhin entzündete. Eigene Löschversuche scheiterten und die Feuerwehr, die mit sieben Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften vor Ort kam, musste die Brandbekämpfung übernehmen.
Die 13 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes kümmerten sich um die fünf Bewohner, die die Nacht bei Verwandten verbringen mussten, da das Haus nach dem Brand vorerst nicht mehr bewohnbar war. Der Sachschaden wurde bei einer Ersteinschätzung mit etwa 40.000 bis 50.000 Euro beziffert. Es wurde niemand verletzt.

Kreise Ludwigsburg und Böblingen: Einsatzbilanz zu 1. Mai-Wochenende
Das Polizeipräsidium Ludwigsburg schaut auf ein insgesamt ruhiges 1. Mai-Wochenende zurück.
Am Freitagnachmittag fand ab 16:30 Uhr ein angemeldeter Autokorso mit 82 Fahrzeugen und rund 160 Personen von Ludwigsburg-Eglosheim über Walheim nach Murr statt. Zwei Teilnehmende wurden auf Grund Verstößen gegen die Auflagen aus der Versammlung ausgeschlossen und zur Anzeige gebracht. Ansonsten verlief der Autokorso ohne besondere Vorkommnisse und war um 19:30 Uhr beendet.
Am Samstagmorgen versammelten sich etwa 70 Personen im Bereich des Marktplatzes in Vaihingen an der Enz. Sie hatten mitunter Campingtische und -stühle dabei, um mitgebrachte Speisen und Getränke zu konsumieren. Dabei wurden die erforderlichen Mindestabstände unterschritten und viele Teilnehmende trugen keine Mund-/Nasenbedeckungen. Nach polizeilicher Intervention löste sich die Gruppe auf.
Im Verlauf des Vormittags fanden sich vor den Amtsgerichten in Ludwigsburg, Böblingen und Besigheim Personen ein und stellten dort Plakate auf, legten Blumen ab und zündeten Grabkerzen „zum Gedenken an den Rechtsstaat“ an. In Ludwigburg ließen die Personen die mitgebrachten Gegenstände zurück und Polizeibeamte sammelten sie zur Verhinderung einer möglichen Brandgefahr ein.
Mehrere weitere angemeldete Versammlungen in den beiden Landkreisen verliefen ohne Störungen.
Insgesamt kontrollierten die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten von Freitag bis Sonntag 1.280 Personen und knapp 700 Fahrzeuge. Dabei stellten sie 185 Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Maskenverstöße, gefolgt von Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung und Ansammlungen im öffentlichen Raum.
In Bietigheim-Bissingen hatten sich am Samstagabend Zeugen zufolge etwa 30 Personen unter dem Dach einer Tankstelle versammelt. Polizeibeamte konnten vor Ort noch 10 Personen feststellen.
In Waldenbuch hatten sich am Samstagnachmittag an einer Grillstelle im Waldgebiet Betzenberg 14 Männer zum Grillen eingerichtet. Nachdem sie der Aufforderung zum Aufräumen nachgekommen waren, erhielten sie einen Platzverweis und wurden angezeigt.
Reichlich Abfall hinterließen etwa 15 Jugendliche, die sich an den Tischtennisplatten der Grundschule in Remseck-Hochberg getroffen hatten und dort Alkohol konsumierten. Bei Eintreffen der Polizei ergriffen sie die Flucht.

Renningen: Handfeste Auseinandersetzung um Einkaufswagen
Der Streit zweier Männer um einen Einkaufswagen endete am Montagvormittag gegen 10:30 Uhr auf dem Parkplatz eines Discounters in der Industriestraße in einer gegenseitigen Körperverletzung. Der 57-Jährige und der 47-Jährige zogen sich dabei leichte Verletzungen zu. Beide werden jetzt wegen Körperverletzung angezeigt.

Böblingen: Aggressiver Schwarzfahrer
In einem Zug der S-Bahn-Linie 1 nach Herrenberg wurde am Sonntag gegen 13:55 Uhr ein 22-Jähriger vom Kontrollpersonal überprüft. Er konnte keinen Fahrausweis vorzeigen, verweigerte die Angabe seiner Personalien und wurde sofort aggressiv. Die Kontrolleure baten daraufhin einen anwesenden Polizeibeamten in Zivil um Unterstützung bei der Personalienfeststellung. An der Haltestelle Goldberg riss sich der junge Mann aber los und flüchtete. Der Polizeibeamte nahm die Verfolgung auf, holte ihn ein und brachte ihn zu Boden, wo er ihn bis zum Eintreffen zweier Streifenwagenbesatzungen festhalten konnte. Der 22-Jährige verletzte ihn dabei leicht. Er wird sich jetzt wegen räuberischer Erpressung und Widerstand gegen Polizeibeamte verantworten.

Sindelfingen: Gegen Auflieger geprallt und geflüchtet. Polizei sucht Zeugen
Wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ermittelt die Polizei in Sindelfingen gegen den 18-jährigen Fahrer eines BMW, der am Sonntag gegen 17:55 Uhr im Einmündungsbereich der Erika-Naumann-Straße in die Umberto-Nobile-Straße vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Wagen verloren hatte und auf einen geparkten Lkw-Auflieger geprallt war. Trotz eines angerichteten Sachschadens in Höhe von etwa 5.000 Euro machte er sich anschließend aus dem Staub. An der Unfallstelle blieb der Stoßfänger seines BMW zurück. Zeugen hatten den 18-Jährigen zuvor beobachtet, wie er mit zwei weiteren Autofahrern mit augenscheinlich stark überhöhter Geschwindigkeit im dortigen Industriegebiet unterwegs war. Dabei handelte es sich um einen weißen VW Golf, dessen Fahrer die abgerissene Stoßstange des BMW vom Unfallort holte, und eine Mercedes E-Klasse. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen konnte der 18-Jährige von der Polizei ermittelt werden. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können oder die durch die Fahrweise des Trios behindert oder gefährdet wurden, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031 697-0, zu melden.

BAB 81 Herrenberg: 23-Jährige verliert Kontrolle über Audi
Ein Sachschaden von etwa 18.000 Euro und ein nicht mehr fahrbereiter Audi sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Sonntag gegen 14.00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Herrenberg und Rottenburg ereignete. Eine 23 Jahre alte Audi-Fahrerin verlor, vermutlich da sie ihre Geschwindigkeit nicht an die Witterungsbedingungen angepasst hatte, auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über den PKW. Sie kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Mittelleitplanke. Ein Rad wurde komplett herausgerissen. Weitere Fahrzeugteile flogen auf die Gegenfahrbahn, so dass der Fiat eines 49-Jährigen beschädigt wurde. Der Audi musste abgeschleppt werden.

Weil der Stadt: 87-jährige VW-Fahrerin gefährdet andere Verkehrsteilnehmer – Polizei sucht Geschädigte
Eine 87-Jährige gefährdete am Samstag gegen 19:10 Uhr im Bereich der Ostelsheimer Steige bei Weil der Stadt mit ihrer Fahrweise andere Verkehrsteilnehmer.
Die Seniorin war mit einem VW T-Roc auf der Ostelsheimer Steige in Richtung des Kreisverkehrs Weil der Stadt unterwegs, als eine nachfolgende Zivilstreife des Polizeireviers Leonberg auf die Dame aufmerksam wurde, weil sie starke Schlangenlinien fuhr und zeitweise auf die Gegenfahrbahn geriet.
Am Kreisverkehr der Ostelsheimer Streige und Bundesstraße 295 (B295) bog sie entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in den Kreisverkehr ein und verließ diesen in Richtung Grabenstraße. Sie selbst und der Gegenverkehr mussten hierbei stark abbremsen und ausweichen.
Als die Zivilstreife die 87-Jährige anhalten wollte, reagierte sie nicht auf die Anhaltezeichen der Beamten, obwohl diese das Blaulicht eingeschaltet hatten und mehrmals hupten. Die Dame konnte erst aufgehalten werden, als sie an der Kreuzung der Pforzheimer Straße und Grabenstraße verkehrsbedingt anhielt und der Streifenwagen sich vor ihr quer stellte.
Bei der anschließenden Kontrolle beschlagnahmten die Polizisten auf Weisung der Staatsanwaltschaft den Führerschein der 87-Jährigen.
Das Polizeirevier Leonberg ermittelt wegen Straßenverkehrsgefährdung und bittet Verkehrsteilnehmer, die durch das Verhalten der 87-Jährigen gefährdet wurden, sich unter Tel. 07152 605 0 zu melden.

Weil der Stadt: Pkw-Frontscheibe beschädigt – Zeugen gesucht
Zwischen Freitag, 19:00 Uhr und Samstag, 09:30 Uhr wurde die Frontscheibe eines VW Passat in einer Tiefgarage im Schießrainweg in Weil der Stadt beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.000 Euro.
Unter Tel. 07152 605 0 nimmt das Polizeirevier Leonberg Hinweise entgegen.