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Leonberg-Höfingen: Einparkversuch unter Alkoholeinwirkung hat hohen Sachschaden zur Folge
Am Samstagmittag gegen 13.30 Uhr fuhr die 75-jährige Lenkerin eines Mercedes-Benz auf den Parkplatz des Lidl-Markts in der Ditzinger Straße. Beim Vorwärtseinfahren in eine Parklücke kollidierte sie mit einem rechts daneben ordnungsgemäß geparkten VW. Anschließend überfuhr sie die Parkplatzbegrenzung, kollidierte mit dem dort gepflanzten Baum und einem in der Parklücke gegenüber geparkten BMW. Ein Holzpfeiler, welcher den Baum vom Parkplatz abgrenzt, löste sich durch den Aufprall und schleuderte gegen einen geparkten Seat, welcher neben dem BMW stand. Während der Unfallaufnahme konnte bei der Unfallverursacherin Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Nach einem Alkoholtest, welcher ein positives Ergebnis ergab, wurde bei der Mercedes-Benz-Fahrerin in einem Krankenhaus eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Der Mercedes-Benz und der daneben geparkte VW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. An den beteiligten Fahrzeugen und dem Baum entstand Gesamtschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro.

Sindelfingen: Brand im Einkaufszentrum Breuningerland
Am Samstagabend gegen 20.00 Uhr sorgte ein technischer Defekt an einem Wäschetrockner für ein Großaufgebot der Feuerwehr Sindelfingen im dortigen Breuningerland. Demnach erweckte starker Rauchgeruch die Aufmerksamkeit der anwesenden Sicherheitsmitarbeiter, welche umgehend die Integrierte Leitstelle des Landkreises Böblingen verständigten. Durch Kräfte der Feuerwehr Sindelfingen, welche mit sieben Fahrzeugen und 30 Wehrleuten ausrückte, konnte der in einem Lager abgestellte Wäschetrockner eines ansässigen Friseursalons als Brandherd ausgemacht und gelöscht werden. Über eine mögliche Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden, da gegebenenfalls die im angrenzenden Lagerraum eines Bekleidungsgeschäfts verwahrten Textilien ebenfalls durch die Rauchentwicklung in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ebenfalls eingesetzt waren zwei Streifen des Polizeireviers Sindelfingen.

B 295 Renningen – Weil der Stadt: Schwerer Verkehrsunfall
Sechs verletzte Personen, zwei beschädigte Fahrzeuge und ein Gesamtschaden von 40.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagnachmittag gegen 17.15 Uhr auf der Bundesstraße 295 (B 295) zwischen Renningen und Weil der Stadt ereignet hat. Eine 68-Jährige befuhr mit ihrem Seat Leon einen Feldweg rechterhand von Renningen kommend und wollte von diesem auf die Bundesstraße einbiegen. Zu diesem Zeitpunkt befuhr ein 36-jähriger Lenker eines Mercedes Benz die B 295 von Renningen nach Weil der Stadt. Aufgrund bislang ungeklärter Ursache übersah die Unfallverursacherin diesen und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Hierbei wurden der Mercedesfahrer, seine 36-jährige Mitfahrerin und die drei im Fahrzeug befindlichen Kinder im Alter von drei bis acht Jahren verletzt. Die Seat-Lenkerin wurde durch die Kollision in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Sie wurde aufgrund der Schwere der Verletzungen durch einen Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus geflogen. Die Insassen des anderen Fahrzeugs wurden durch Rettungskräfte ebenfalls in ein Krankenhaus verbracht. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und der Reinigungsmaßnahmen musste die B 295 zwischen den Abzweigen der Kreisstraße 1015 und der Kreisstraße 1007 (Ihinger Hof) gesperrt werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. An der Unfallstelle waren neben vier Streifenbesatzungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, sieben Rettungs-, drei Notarztfahrzeuge, ein Krankentransportwagen, ein Rettungshubschrauber sowie fünf Fahrzeuge der Feuerwehr Renningen eingesetzt. Die Fahrbahnreinigung übernahm eine Kehrmaschine.

Herrenberg: Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten
Vier leicht verletzte Personen und einen Sachschaden in Höhe von insgesamt 18.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall am Freitag in Nufringen. Eine 37 Jahre alte Frau war mit ihrem Mercedes gegen 17:30 Uhr auf der Herrenberger Straße unterwegs und missachtete dabei an der Einmündung zur Kreisstraße 1068 die Vorfahrt eines in Richtung Kuppingen fahrenden VW. Durch den Zusammenstoß zogen sich sowohl die Unfallverursacherin und ihr 7 Jahre alter Sohn, als auch der 38 Jahre alte VW-Fahrer sowie dessen 35 Jahre alter Beifahrer leichte Verletzungen zu. Alle Beteiligten wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Kreisstraße 1068 war zur Unfallaufnahme kurzzeitig voll gesperrt werden.

Grafenau: Frontalzusammenstoß nach Überholvorgang
Am Freitag gegen 21:30 Uhr kam es auf der Landstraße 1182 zwischen Sindelfingen-Darmsheim und Grafenau zu einem Verkehrsunfall mit drei Verletzten. Ein 20-Jähriger fuhr mit seinem BMW von Darmsheim kommend in Richtung Grafenau und scherte in Höhe Kapellenberg zum Überholvorgang aus. Hierbei übersah er den entgegenkommenden VW Polo eines 62-Jährigen, weshalb es zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Der Lenker des VW wurde in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Während der 20-Jährige und sein 21-jähriger Beifahrer mit leichten Verletzungen davonkamen, wurde der 62-Jährige schwer verletzt. Alle Beteiligten mussten in umliegende Krankenhäuser verbracht werden. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und anschließenden Bergung musste die Strecke für drei Stunden voll gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet. Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und zwölf Wehrleuten, der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen und zwei Notärzten vor Ort. Vom Polizeirevier Sindelfingen waren drei Streifenwagen an der Unfallörtlichkeit eingesetzt. Die Unfallaufnahme wurde von einer Streife der Verkehrspolizeiinspektion übernommen.

Landkreis Böblingen: Falsche Microsoft-Mitarbeiter am Werk
Seit einigen Tagen registriert die Polizei im Landkreis Böblingen wieder verstärkte Aktivitäten von falschen Microsoft-Mitarbeitern. Mittels der Legende, dass ihr Computer bedroht oder mit einem Virus infiziert sei, erlangen sie bei den Opfern Fernzugriff auf das Gerät. Die Täter können dadurch Daten ausspionieren und mit diesen dann Käufe oder Abbuchungen im Namen des Opfers tätigen. Eine weitere Masche der Betrüger ist, dass sie den Opfern anbieten, die angeblichen Viren auf dem Computer zu beseitigen. Als Gegenleistung müssten die Kontaktierten jedoch Gutscheine für Online-Dienste erwerben und die Codes dieser Gutscheine den angeblichen Microsoft-Mitarbeiter übermitteln. So auch im Fall einer 69-Jährigen aus Herrenberg, die sich unmittelbar nach dem Anruf zu einem Discounter begab, um Gutscheinkarten in Höhe eines dreistelligen Betrages zu kaufen. Eine aufmerksame Kassiererin fragte die Dame, wofür sie die Gutscheine benötigen würde. Die 69-Jährige erzählte daraufhin vom Anruf der angeblichen Microsoft-Mitarbeiter, woraufhin die Kassiererin ihr erklärte, sie wäre Opfer einer Betrugsmasche geworden und ihr riet Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Die Polizei rät im Falle eines solchen Anrufs wachsam zu sein und nicht auf die Forderungen einzugehen. Installieren Sie keine Fremdsoftware und beenden Sie das Gespräch. Erstatten Sie im Schadensfall Anzeige bei der Polizei und lassen Sie Ihre betroffenen Kreditkarten und das Online-Banking sofort sperren. Kam es zu einem Fernzugriff auf Ihren Computer, lassen Sie ihn auf Schadsoftware überprü-fen. Auch die Firma Microsoft warnt auf ihrer Internetseite vor den Betrügern, die im Namen ihres Unternehmens weltweit anrufen.

Herrenberg: Betrüger als angeblicher Microsoft-Mitarbeiter erfolgreich
Ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter betrog am Mittwoch einen Mann aus Herrenberg. Der 64-Jährige erhielt gegen 15:40 Uhr einen Anruf eines Unbekannten, der vorgab, sich im Auftrag des Microsoft-Unternehmens zu melden. Dieser gab an, dass er an dem PC vorhandene Bedrohungen bereinigen müsse. Daraufhin ermöglichte der 64-Jährige dem Unbekannten einen Fernzugriff auf seinen Computer und öffnete Zugänge zu Wertpapierkonten und einem Onlineversandhändler. Nach Beendigung des Gespräches erkannte er, dass er Opfer einer Betrugsmasche geworden war. Trotz sofortiger Sperrung der betreffenden Zugänge und Konten stellte der 64-Jährige fest, dass der Unbekannte über einen Onlineversandhändler einen Kauf in Höhe einer niedrigen dreistelligen Summe getätigt hatte.
Die Polizei rät im Falle eines solchen Anrufs wachsam zu sein und nicht auf die Forderungen einzugehen. Installieren Sie keine Fremdsoftware und beenden Sie das Gespräch. Erstatten Sie im Schadensfall Anzeige bei der Polizei und lassen Sie Ihre betroffenen Kreditkarten, das Online-Banking und andere Zugänge sofort sperren. Kam es zu einem Fernzugriff auf Ihren Computer, lassen Sie ihn auf Schadsoftware überprüfen. Auch die Firma Microsoft warnt auf ihrer Internetseite vor den Betrügern, die im Namen ihres Unternehmens weltweit anrufen.

Leonberg-Eltingen: 69-Jähriger mit Messer verletzt – 24-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Im Zuge einer familiären Auseinandersetzung hat ein 24-Jähriger aus Leonberg-Eltingen am Dienstag gegen 13:45 Uhr auf seinen 69-jährigen Vater mit einem Messer eingestochen und ihn schwer verletzt. Nach der Tat wählte er selbst den Notruf und wartete auf das Eintreffen von Notarzt und Polizei. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Der Rettungsdienst brachte den 69-Jährigen nach einer Erstversorgung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und Spezialisten der Spurensicherung untersuchten noch am Dienstag den Tatort. Der 24-Jährige deutsche Staatsangehörige wurde heute einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Kriminalbeamte brachten den Tatverdächtigen anschließend in eine Justizvollzugsanstalt. Der 24-Jährige macht bisher keine Angaben zur Sache. Die Ermittlungen dauern an.

Sindelfingen: Geschwindigkeitsmessungen führen zu zwei Fahrverboten
Am Mittwochvormittag führten Beamte des Polizeireviers Sindelfingen auf der Landesstraße 1183 zwischen Sindelfingen und Sindelfingen-Darmsheim rund eine Stunde lang Geschwindigkeitsmessungen durch. Auf dieser Strecke gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Neun PKW-Lenker waren über 21 km/h zu schnell unterwegs- Auf sie kommt ein Bußgeld und Punkte zu. Die Bußgelder dürften sich auf 70 bis 600 Euro belaufen. Hinzu kommen je ein bis zwei Punkte. Zwei dieser Fahrer müssen darüber hinaus mit einem Fahrverbot rechnen. Ein 28-jähriger Audi-Fahrer fuhr mehr als doppelt so schnell. Ein 54-jähriger Ford-Lenker überschritt die Höchstgeschwindigkeit um rund 45 km/h.

Schönaich: Festnahme nach versuchtem Betrug
Am Dienstag gegen 10:40 Uhr wurde ein 23-jähriger Fußgänger in der Bahnhofstraße in Schönaich von einem 55-jährigen Mann aus einem Audi angesprochen, welcher angab, ihm drei Uhren einer bekannten Luxusmarke verkaufen zu wollen. Von den dreien würde er ihm zwei schenken, er müsse lediglich eine für 150 Euro kaufen. Nachdem der Fußgänger vehement zu verstehen gab, nichts kaufen zu wollen, fuhr der PKW-Lenker weiter. Der 23-Jährige verständigte daraufhin die Polizei. Im Rahmen der Fahndung konnte der Audi festgestellt und kontrolliert werden. Hierbei fanden die Beamten mehrere augenscheinlich billig produzierte Uhren. Die Verpackungen sollten offensichtlich einen hochwertigen Eindruck erwecken. Zudem konnten Werbebroschüren sowie weiteres Verpackungsmaterial, welches mit einem Label versehen war, das der Luxusmarke ähnelt, festgestellt werden. Die weiteren Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der Tatverdächtige die Uhren für einen geringen Betrag im Ausland erworben hatte. Dementsprechende Kaufbelege konnten bei ihm aufgefunden werden. Die Beweismittel wurden beschlagnahmt. Der 55-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zu weiteren Maßnahmen auf das Polizeirevier nach Böblingen gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nachdem der Tatverdächtige, der keinen Wohnsitz in Deutschland hat, eine Sicherheitsleistung in Höhe eines dreistelligen Betrags hinterlegt hatte, wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Zeugen und mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim Polizeiposten Schönaich, Tel 07031 67700-0, zu melden.

Sindelfingen: 42-Jähriger unter Alkoholeinfluss unterwegs
Am Dienstag gegen 22:25 Uhr war ein 42 Jahre alter VW-Lenker in Sindelfingen mutmaßlich unter Alkoholeinfluss unterwegs. Mehrere aufmerksame Zeugen beobachteten seine auffällige Fahrweise und alarmierten die Polizei. Nachdem der Lenker in der Neckarstraße in einer Fahrzeugkolonne fahrend festgestellt werden konnte, wurde er einer Kontrolle unterzogen. Bei dieser stellten die Beamten des Polizeireviers Sindelfingen Alkoholgeruch fest. Nachdem er keinen Atemalkoholtest durchführen wollte, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Aufgrund der starken Ausfallerscheinungen, die sich in undeutlicher Sprache sowie unsicherem Gang äußerten, sowie frischer Unfallschäden an seinem PKW beschlagnahmten die Beamten den Führerschein des 42-Jährigen. Der VW musste abgeschleppt werden. Der Mann wurde im weiteren Verlauf in Gewahrsam genommen und führte nachträglich doch einen Atemalkoholtest durch, der positiv verlief. Bezüglich der Unfallschäden dauern die Ermittlungen noch an. Zeugen, die hierzu Hinweise geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031 697-0, in Verbindung zu setzen.

Magstadt: Brand in der Ihinger Straße
Nach Zeugen sucht der Polizeiposten Maichingen, Tel. 07031 20405-0, nachdem am Dienstag gegen 14:50 Uhr in der Ihinger Straße in Magstadt ein Feuer entdeckt wurde. Kunststoffstandfüße für Baustellenzäune, welche sich in einem Gittercontainer befanden, waren aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Die Freiwillige Feuerwehr Magstadt rückte mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften aus. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Brandstiftung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Leonberg: 20-Jähriger flüchtet vor Polizisten
Als Polizeibeamte der Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg einen 20-Jährigen am Mittwoch gegen 00:45 Uhr in der Straße „Schweizermühle“ in Leonberg kontrollieren wollten, flüchtete der junge Mann zu Fuß. Den Polizisten war der 20-Jährige auf dem Gehweg gegenüber einem Discounter aufgefallen und als sie den Streifenwagen wendeten, rannte der Mann sofort los. Einer der Beamten nahm die Verfolgung zu Fuß auf. Die Flucht ging zunächst über den Fußweg einer Grünanlage in Richtung der Silcherstraße und das angrenzende Wohngebiet. Der 20-Jährige konnte letztlich gestellt werden, als er sich hinter einem Fahrzeug in einem Carport in der Hölderlinstraße zusammenkauerte und dort offensichtlich verstecken wollte. Nachdem er den Anweisungen der Polizisten keine Folge leistete, wurde er zu Boden gebracht und mit Handschließen geschlossen. Auch bei der anschließenden Durchsuchung seiner Person verhielt er sich unkooperativ. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er vor Ort entlassen. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

Herrenberg: Nicht genehmigte Versammlung am „Bronntor“ – Teilnehmer verletzen Polizisten bei Widerstandshandlungen
Vorfälle im Zusammenhang mit einer nicht genehmigten Versammlung am Montag gegen 18:45 Uhr im Bereich „Bronntor“ in Herrenberg ziehen kriminalpolizeiliche Ermittlungen nach sich. Zunächst hatte ein Sicherheitsdienst eine Gruppe von etwa 15 Personen vor einem Einkaufszentrum in der Hirschgasse gemeldet, die Kerzen haltend politische Parolen singen würden. Dabei würden sie die geforderten Abstände zueinander nicht einhalten und auch keine Masken tragen. Nach Ansprache durch den Sicherheitsdienst begab sich die Gruppe in Richtung der Herrenberger Altstadt, wo sie kurz darauf von Polizeibeamten im Bereich „Bronntor“ angetroffen werden konnten.
Die Personen standen ohne Mund-Nasen-Bedeckung im Kreis, sangen Lieder und hielten selbst gemalte Plakate mit politischen Botschaften. Als die Beamten die Personalien der Teilnehmer feststellen wollten, gab sich eine 57-Jährige als Sprecherin der Gruppe aus. Aufgrund der Plakate und Kerzen war die Versammlung als nicht spontan zu werten, weswegen sie als Veranstalterin in Betracht kam. Sie erklärte in der Folge, dass die Versammlung nicht angemeldet worden war und zeigte ein Attest vor, welches sie vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befreien würde. Hierbei versuchte sie Arzt und Aussteller vor den Beamten zu verbergen. Als einer der Polizisten das Attest zur Kontrolle greifen wollte, riss sie dies und ihren Ausweis weg. Die Beamten setzen die weitere Kontrolle ihrer Person durch und brachten die 57-Jährige zum Streifenwagen, wobei sie mehrfach gegen das Bein eines der Beamten trat. Sie wehrte sich vehement gegen die polizeilichen Maßnahmen, versuchte sich loszureißen und schrie herum. In diesem Moment griffen weitere Teilnehmer der nicht genehmigten Versammlung ein und wollten die 57-Jährige befreien. Letztlich musste die Frau durch die Beamten zu Boden gebracht werden.
Das ganze Geschehen wurde von einer 47-Jährigen mit ihrem Smartphone gefilmt. Als die Polizisten das Gerät zu Beweiszwecken sicherstellten, kam es zu weiteren Widerstandshandlungen durch die 47-Jährige. Eine 62-Jährige verweigerte die Herausgabe ihres Ausweises, zwickte eine Beamtin in die Hand und verteilte heißes Kerzenwachs über einen Polizisten. Sie wurde in der Folge zur Identitätsfeststellung auf die Dienststelle gebracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen.
Insgesamt leiteten die Beamten gegen drei Personen Strafverfahren und gegen sieben Personen Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt.

Sindelfingen: Auseinandersetzung eskaliert
Drei Männer im Alter von 41, 45 und 50 Jahren saßen am Montag gegen 20.20 Uhr auf den Treppen im Bereich des nordöstlichen Ein-/Ausgangs eines Einkaufszentrums in der Mercedesstraße in Sindelfingen. Die Männer, die sich teilweise flüchtig kennen, waren augenscheinlich alkoholisiert. Aus noch ungeklärten Gründen kam es zwischen dem 45- und dem 50-Jährigen zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Diese steigerte sich zunehmend und gipfelte darin, dass der 45-Jährige den sich erhebenden 50-Jährigen mutmaßlich mit dem Fuß in den Bauch trat. Nachdem der 50-Jährige daraufhin zu Boden gestürzt war, soll der Angreifer ihm noch mit dem Fuß gegen den Kopf getreten haben. Zudem leerte er offenbar noch den Inhalt einer Bierdose über den 50-Jährigen, der immer noch am Boden lag. Im Anschluss ließ der 45-Jährige vom Geschädigten ab und alarmierte die Polizei. Die hinzugezogenen Beamten trafen die drei Männer schließlich vor Ort an. Die Lage war zu diesem Zeitpunkt ruhig. Während der anschließenden Personalienerhebung wurde eruiert, dass der 50-Jährige im Zuge der Auseinandersetzung leichte Verletzungen erlitt. Die Hinzuziehung eines Rettungsdienstes wurde von ihm allerdings abgelehnt. Den drei Männern wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ein Platzverweis erteilt. Dem 45-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Gäufelden (Gültstein-Tailfingen Kreisstraße 1037): Schwerer Unfall an Feldwegkreuzung
Zwei Schwerverletzte forderte am Montagnachmittag gegen 16.00 Uhr eine Kollision auf der Kreisstraße 1037 zwischen Gültstein und Tailfingen. Hierbei befuhr die 54-jährige Fahrerin eines Pkw Mercedes-Benz die Strecke von Gültstein kommend in Richtung Tailfingen. Etwa auf halber Strecke kam von links aus einem dort gelegenen Feldweg ein Pkw Opel Meriva herangefahren. Der 87-jährige Opel-Fahrer missachtete im weiteren Verlauf die Vorfahrt des Durchgangsverkehrs auf der Kreisstraße und kollidierte schließlich beim Einfahren mit dem Mercedes-Benz der 54-Jährigen. Der Pkw der 54-Jährigen wurde durch die Wucht des Aufpralls von der Fahrbahn geschleudert und kam im angrenzenden Straßengraben zum Stehen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen wird auf 45.000.- Euro geschätzt. An der Unfallörtlichkeit befand sich neben zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Außerdem waren insgesamt vier Streifenbesatzungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg vor Ort. Die Kreisstraße musste zur Unfallaufnahme, Bergung und Räumung für etwa zwei Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Kreisstraße konnte schließlich gegen 18.15 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Nufringen: Kriminalpolizei ermittelt nach Brand – Zeugen gesucht
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt nach einem Brand in der Straße „Kuhsteige“ in Nufringen am Samstag gegen 17:15 Uhr. Ein 38-jähriger Tatverdächtiger soll an einer Hütte Feuer gelegt haben. Nachdem Zeugen die Tat beobachteten und die Polizei verständigten, wurde der Mann an seiner Wohnanschrift von Polizisten vorläufig festgenommen. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht einer erheblichen Alkoholisierung des 38-Jährigen. Bei dem Brand wurde niemand verletzt und der verursachte Sachschaden beläuft sich bislang auf etwa 500 Euro. Aufgrund seiner Alkoholisierung verbrachte der Tatverdächtige die Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Herrenberg. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Brandstiftung rechnen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern noch an. Weitere Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich unter der Rufnummer des zentralen Hinweistelefons 0800 1100225 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Holzgerlingen: Trio geht auf 19-Jährigen los
In einem nahezu leeren Bus der Linie 752 war ein 19-Jähriger am Sonntag gegen 20:00 Uhr von Holzgerlingen in Richtung Hildrizhausen unterwegs. Während der Busfahrt soll sich ein 16-Jähriger mit einer nicht korrekt angelegten Mund-Nasen-Bedeckung direkt neben dem 19-jährigen Fahrgast gesetzt haben. Zwei Begleiter des 16-Jährigen, ein 15- und 17-Jähriger, setzten sich ebenfalls gegenüber dem Fahrgast hin. Als der 19-Jährige daraufhin forderte, mehr Abstand zu halten und den Mund-Nasenschutz richtig anzulegen, soll der 16-Jährige ihm ins Gesicht gepustet haben. Diesbezüglich schob der 19-Jährige den 16-Jährigen beiseite. Im Anschluss kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf das Trio gemeinsam den 19-Jährigen geschlagen und getreten haben soll. Außerdem nahm der 16-Jährige den Geschädigten in den Würgegriff. Hier griff ein weiterer unbeteiligter Fahrgast ein und zog den 19-Jährigen zur Seite. Es folgten wohl noch weitere Tritte gegenüber dem 19-Jährigen. Dieser wurde leicht verletzt und obendrein wurde seine Brille beschädigt. Im Nachgang konnte ermittelt werden, dass das Trio den Bus am Rathaus in Hildrizhausen verlassen hatte. Hinzugezogene Polizeibeamte führten aufgrund des Vorfalls Fahndungsmaßnahmen durch. Die drei Tatverdächtigen konnten letztendlich in Hildrizhausen angetroffen werden. Die vorhandenen Personenbeschreibungen trafen zu. Sie müssen nun mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung rechnen.
Der unbeteiligte Fahrgast, der sich ebenfalls im Bus befand und dem 19-Jährigen zu Hilfe kam, wird dringend gebeten, sich mit dem Polizeiposten Holzgerlingen, Tel. 07031 416040, in Verbindung zu setzen.

Sindelfingen: Polizei beendet Kraftfahrzeugrennen
Einer Streifenwagenbesatzung fielen am Sonntag drei Pkw im Bereich einer Tankstelle in der Neckarstraße in Sindelfingen auf, als es im weiteren Verlauf auf der Calwer Straße gegen 01:55 Uhr zu einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen kam. Ein Mercedes, ein Porsche und ein weiteres Fahrzeug bewegten sich zunächst auf der Neckarstraße in einer Kolonne eng beieieinander und fuhren mit augenscheinlich leicht erhöhter Geschwindigkeit. Nachdem eines der Fahrzeuge noch bei roter Ampel die Kreuzung der Calwer Straße und der Fronäckerstraße überquerte, entschlossen sich die Beamten zu einer Kontrolle. Allerdings beschleunigten die drei Pkw genau in diesem Moment und erreichten auf der Calwer Straße in Fahrtrichtung Darmsheim und Dagersheim Geschwindigkeiten von mutmaßlich mindestens 150 km/h. An der Kreuzung der Calwer Straße und der Gottlieb-Daimler-Straße konnten die Beamten den Fahrer des Mercedes anhalten. Während die Polizisten den 21-jährigen Mercedes-Lenker einer Kontrolle unterzogen, bogen der Porsche mit Böblinger Kennzeichen (BB) und das andere Fahrzeug in Richtung Maichingen ab. Die Ermittlungen zu den anderen beiden Fahrzeuglenkern dauern noch an. Zeugen können sich unter Tel. 07031 697 0 beim Polizeirevier Sindelfingen melden.

Sindelfingen: Verkehrsunfall mit Personenschaden
Zwei leicht verletzte Personen und 10.000 Euro Schaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Sonntagabend, gegen 20:38 Uhr. Ein 42-jähriger Fahrer eines BWM befuhr die Landesstraße L 1188 von Sindelfingen kommend in Richtung Bundesautobahn. Ihm kam eine 32-jährigen Lenkerin eines BMW entgegen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der 42-Jährige auf die Gegenfahrbahn und streifte den ordnungsgemäß entgegenkommenden BMW. Der Pkw des 42-Jährigen geriet ins Schleudern und kam letztendlich im Straßengraben zum Stehen. Bei der Unfallaufnahme wurde alkoholische Beeinflussung beim 42-Jährigen festgestellt. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Sein Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen an der Unfallstelle. Das Polizeirevier Sindelfingen hatte zwei Streifenbesatzungen zur Unfallaufnahme eingesetzt.