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Weissach: Audi A4 gestohlen
In der Nacht zum Freitag haben unbekannte Täter in der Grabenstraße in Weissach einen schwarzen Audi A4 Avant, Baujahr 2017, mit Leonberger Kennzeichen gestohlen. Das Auto war am Fahrbahnrand vor einem Wohnhaus abgestellt. Personen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Rutesheim, Tel. 07152 99910-0, zu melden.

Böblingen: Katalysator demontiert und gestohlen
Am Mittwoch zwischen 06.40 Uhr und 17.40 Uhr suchten noch unbekannte Täter den Park-and-Ride-Parkplatz der S-Bahnhaltestelle „Goldberg“ in der Leibnizstraße in Böblingen heim. Sie machten sich an einen VW heran und demontierten anschließend den Katalysator des Fahrzeugs. Hierzu dürften sie den PKW aufgebockt haben und trennten den Kat dann ab. Der Fahrerin des Wagens bemerkte zunächst die ungewöhnliche Lautstärte ihres VW. Bei der Überprüfung in der Werkstatt wurde der Schaden entdeckt. Dieser beläuft sich auf rund 1.500 Euro. Das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, und weitere Geschädigte sich zu melden.

A8 Sindelfinger Wald: Gemeinsame Kontrolle von Polizei und Zoll zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität auf der A 8 – 31-Jähriger in Haft
Beamte der Verkehrspolizeiinspektion und der Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg richteten zusammen mit Beamten des Hauptzollamts Stuttgart am Mittwochnachmittag eine Kontrollstelle auf der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald an der Autobahn 8 in Richtung München ein. Dabei stand hauptsächlich die grenzüberschreitende Kriminalität im Fokus und zwischen 13:00 und 18:00 Uhr wurden 50 Fahrzeuge, 94 Personen und rund 200 Identitäts- und Fahrzeugdokumente überprüft. Drei der überprüften Dokumente, ein Personalausweis und zwei Führerscheine, waren augenscheinlich falsch.
Für einen 31-jährigen Tunesier, der sich mit einem gefälschten polnischen Personalausweis eine zweite Identität verschafft hatte, endete die Fahrt nach der Kontrolle in der Untersuchungshaft. Wie die Ermittlungen ergaben, war ein von ihm gestellter Asylantrag in der Schweiz abgelehnt worden. Um nunmehr ein Aufenthaltsrecht in Deutschland vorzutäuschen, wies er sich bei der Kontrolle mit dem gefälschten Dokument aus, das von Zollbeamten jedoch als solches erkannt wurde. Der wohnsitzlose 31-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter beim Amtsgericht Böblingen vorgeführt, der den beantragten Haftbefehl wegen unerlaubter Einreise, unerlaubtem Aufenthalt und Urkundenfälschung in Vollzug setzte und ihn in eine Justizvollzugsanstalt einwies.
Für fünf weitere Autofahrer endete ihre Fahrt an der Kontrollstelle. Einer zeigte einen mutmaßlich gefälschten Führerschein vor, zwei hatten gar keine Fahrerlaubnis und zwei weitere hatten sich unter Drogeneinfluss ans Steuer gesetzt.
Im Rahmen der ganzheitlichen Kontrolle fielen den Einsatzkräften auch etliche Verkehrsverstöße auf. So hatten drei Fahrer ihre Transporter bis zu 40% überladen. An drei weiteren Autos stellten sie gravierende Mängel an der Bremsanlage fest, die anschießend auch von einem Sachverständigen bestätigt wurden.

Aidlingen: Dogstation gesprengt – Polizei sucht Zeugen
Ein bislang unbekannter Täter hat am Mittwoch gegen 19:15 Uhr einen Automaten für Hundekotbeutel beim Wanderparkplatz „Venusberg“ südlich von Aidlingen-Lehenweiler gesprengt. Für die Sprengung, bei der der Automat vollständig zerstört wurde, sind vermutlich sogenannte „Polenböller“ mit einer erheblichen Sprengwirkung zum Einsatz gekommen. Anwohner aus Lehenweiler hatten gegen 19:15 Uhr einen Detonationshall gehört, diesem Umstand aber keine besondere Bedeutung beigemessen und die Polizei nicht verständigt.
Der dortige Bereich wird häufig zum Gassigehen genutzt. Zeugen, denen zur fraglichen Zeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Maichingen, Tel. 07031 204050, zu melden.

Leonberg-Eltingen: 24-Jähriger stiehlt Audi
Wegen Diebstahls von PKW, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter Drogeneinfluss ermittelt das Polizeirevier Leonberg seit Mittwochnachmittag gegen einen 24 Jahre alten Mann. Der Tatverdächtige hatte nach derzeitigen Ermittlungen gegen 15.15 Uhr beobachtet wie vor einem Leonberger Autohaus im Stadtteil Eltingen Gebrauchtwagen angeliefert und abgeladen wurden. Während dessen blieb in einem Audi A 6 der Zündschlüssel stecken. Anschließend war der PKW kurz unbeaufsichtigt. Dies nutzte der 24-Jährige wohl aus und stahl das Auto. Anschließend fuhr er damit an seine Wohnanschrift im nördlichen Teil von Leonberg. Eine Nachbarin bemerkte den 24-Jährigen, der bei laufendem Motor in dem ihr unbekannten Audi ohne Kennzeichen saß, und alarmierte die Polizei. Während die eingetroffenen Polizisten den Tatverdächtigen einer Kontrolle unterzogen, ging die Meldung des Autohauses ein, dass dort wenige Minuten zuvor ein Audi gestohlen worden war. Ein Mitarbeiter konnte einen Tatverdächtigen beschreiben. Die Beschreibung passte auf den 24-Jährigen, der hierauf vorläufig festgenommen wurde. Im Lauf der ersten polizeilichen Maßnahmen gab er an, keine Fahrerlaubnis zu besitzen und Marihuana konsumiert zu haben. Ein Vortest bestätigte dies und der 24-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Im weiteren Verlauf wurde er auf freien Fuß gesetzt. Der Audi wurde Mitarbeitern des Autohauses übergeben. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Böblingen: Angeblicher Microsoft-Mitarbeiter erbeutet fast 1.700 Euro
Einem Betrüger ist es gelungen, von einem 62-Jährigen in Böblingen fast 1.700 Euro zu erbeuten. Der bislang unbekannte Telefonanrufer hatte sich am Freitag letzte Woche das erste Mal bei dem Mann gemeldet und sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgegeben. In einem Zeitraum von sechs Tagen konnte er sich das Vertrauen des 62-Jährigen erschleichen und ihn letztlich dazu bringen, den „Team Viewer“ zur angeblichen Bereinigung von Schadsoftware auf seinem Computer zu installieren und insgesamt 1.700 Euro zu überweisen.

Sindelfingen/BAB 81/BAB 8: 44-Jährige fährt Schlangenlinien auf der Autobahn
Nachdem eine 44-jährige VW-Lenkerin am Mittwoch gegen 19:30 Uhr einem anderen Verkehrsteilnehmer bereits auf der Bundesautobahn 81 (BAB81) in Fahrtrichtung Stuttgart aufgrund ihrer Fahrweise aufgefallen war, konnten Polizeibeamte das Fahrzeug kurz darauf im Zuge der Fahndung auf der Bundesautobahn 8 (BAB8) antreffen. Die Frau soll im Bereich Ludwigsburg Schlangenlinien gefahren sein und auch eine Betonleitwand gestreift haben. Die Streife der Verkehrspolizeiinspektion beobachtete die beschriebene Fahrweise ebenfalls und hielt das Fahrzeug auf der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald an. Bei der anschließenden Kontrolle bestätigte ein Atemalkoholtest den Verdacht einer starken Alkoholisierung der 44-Jährigen. Am Fahrzeug fanden sich auch entsprechende Unfallspuren. Die Frau musste sich einer Blutentnahme unterziehen und die Beamten stellten den Führerschein sicher.

Rutesheim: Love Scamming – Betrüger ergaunert 70.000 EuroÜber mehrere Monate hinweg hat ein Betrüger das Vertrauen einer Frau aus Rutesheim erschlichen und von ihr knapp 70.000 Euro ergaunert. Den „Romance Love Scammer“ lernte sie im Mai vergangenen Jahres über eine Internet-Plattform kennen. Er gab sich als Marinesoldat aus, berichtete von einem größeren Vermögen in den USA und gaukelte ihr eine unbeschwerte gemeinsame Zukunft vor. Unter dem Vorwand, mit finanzieller Unterstützung an sein Vermögen zu kommen, schaffte er es schließlich, sie zu mehreren Überweisungen auf verschiedene europäische Konten zu überreden zu kommen. Erst nachdem der vereinbarte persönliche Kontakt mehrmals mit unterschiedlichen Ausreden verschoben worden war, erkannte die Frau den Betrug und meldete sich bei der Polizei.
Tipp: Umfangreiche Informationen und Verhaltenshinweise rund um das Thema Scamming finden Sie im Internet unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/

Böblingen: Unbekannter bewirft LKW mit Schnee – Windschutzscheibe geht zu Bruch
Das Polizeirevier Böblingen ermittelt gegen einen unbekannten Täter, der am Montag gegen 16.15 Uhr von einer Bücke aus eine größere Masse Schnee auf einen LKW warf. Der LKW war auf der Bundesstraße 464 von Sindelfingen in Richtung Böblingen unterwegs. Die Brücke befindet sich auf Höhe der Straße „Im Rübenländer“ in Dagersheim. Der 51 Jahre alter Fahrer des LKW konnte eine Person auf der Brücke erkennen. Es dürfte sich um einen Jugendlichen mit schwarzer Jacke gehandelt haben. Dieser sei nach dem Abwurf in Richtung Dagersheim geflüchtet. Am LKW entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 07031 13-2500.

Leonberg: Alkoholisierter 23-Jähriger mit Schreckschusswaffe vor Krankenhaus angetroffen
Polizeibeamte des Polizeireviers Leonberg wurden am Dienstag gegen 03:20 Uhr zu einem Vorfall am Krankenhaus Leonberg hinzugezogen, nachdem ein offensichtlich alkoholisierter 23-Jähriger sich nicht an die Corona-Vorschriften halten wollte und des Gebäudes verwiesen werden musste. Im Gespräch mit dem jungen Mann stellte sich dann heraus, dass er den Mercedes eines Freundes gefahren hatte. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht einer erheblichen Alkoholisierung. Während den polizeilichen Maßnahmen fiel den Beamten auf, dass der 23-Jährige eine Schreckschusswaffe mit sich führte. Die Polizisten beschlagnahmten die Waffe und den Führerschein des Mannes. Er musste sich auch einer Blutentnahme unterziehen. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und dem illegalen Führen einer Schusswaffe verantworten.

BAB81/ Leonberg: Verkehrsunfall vor dem Engelbergtunnel
Als ein 22-jähriger Sattelzuglenker am Montag gegen 16:00 Uhr auf der Bundesautobahn 81 (BAB81) kurz vor dem Engelbergtunnel bei Leonberg in Fahrtrichtung Heilbronn den Fahrstreifen wechseln wollte, kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer 31-jährigen BMW-Lenkerin. Der 22-Jährige befuhr die Bundesautobahn 8 (BAB8) aus Richtung Karlsruhe und wechselte bei Leonberg auf die BAB81 in Richtung Heilbronn. Die 31-Jährige kam mit einem 6-jährigen Kind an Bord aus Richtung München und fuhr ebenfalls auf die Überleitung in Richtung Heilbronn. Bei der Fahrbahnzusammenführung kollidierten die beiden Fahrzeuge kurz vor dem Tunneleingang. Der BMW wurde nach dem Zusammenprall abgewiesen, schleuderte gegen eine Tunnelwand und blieb quer zur Fahrbahn zum Stehen. Der Rettungsdienst brachte die Frau und das Kind leicht verletzt in ein Krankenhaus. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf insgesamt etwa 18.000 Euro. Ein Abschleppunternehmen barg den nicht mehr fahrbereiten BMW. Zur Unfallaufnahme und Bergung musste die Fahrbahn kurzzeitig teilweise gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbei geleitet. Die Feuerwehr Leonberg war mit vier Fahrzeugen und etwa 20 Einsatzkräften vor Ort.
Nach dem Zusammenstoß sucht die Polizei noch Unfallzeugen, da die Beteiligten unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang machen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0711 6989-0, in Verbindung zu setzen.

Rutesheim: 67-Jährige meldet Verkehrsunfall zwei Tage später – Polizei sucht Geschädigten
Eine 67-jährige Opel-Lenkerin verursachte am Freitag gegen 08:45 Uhr einen Verkehrsunfall in Rutesheim und meldete diesen erst am Sonntag. Die Dame fuhr mit ihrem Fahrzeug im Bereich der Wasserbachstraße und Elsterweg und streifte auf Höhe der dortigen „Jugendtreffhütte“ ein geparktes Fahrzeug. Der Sachschaden am Opel wurde auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Leonberg sucht nun das beschädigte Fahrzeug und den geschädigten Halter, sowie Zeugen des Vorfalls. Diese können sich unter Tel. 07152 6050 beim Polizeirevier melden.

Böblingen: 49-Jährige nach Widerstand im Gewahrsam
Am Sonntag waren Polizeibeamte des Polizeireviers Böblingen wegen einer Streitigkeit zum Bahnhof in Böblingen gerufen worden. Gegen 20:20 Uhr verweigerte eine offensichtlich stark alkoholisierte 49-Jährige die Angabe ihrer Personalien. Aufgrund ihres Verhaltens und der Alkoholisierung wurde der Frau der Gewahrsam erklärt. Die Frau widersetzte sich sowohl an der Einsatzstelle, als auch beim Transport und später in der Gewahrsamseinrichtung den Maßnahmen der Polizisten. Dabei trat sie eine Beamtin beim Transport und verletzte sie leicht. In der Zelle beleidigte sie eine andere Beamtin. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht einer erheblichen Alkoholisierung.