Quelle: ots

Gärtringen: Verkehrsunfall mit verletztem Fahrradfahrer
Zu einem Verkehrsunfall mit einem leicht verletzten Fahrradfahrer kam es am Samstagnachmittag gegen 16:10 Uhr auf der K1067 zwischen Gärtringen und Deckenpfronn. An dem dortigen Kreisverkehr übersah die 55-jährige Fahrerin eines VW Golf aufgrund der tiefstehenden Sonne den 31-jährigen Fahrradfahrer, welcher den Kreisverkehr befuhr. Der Fahrradfahrer kam hierdurch zu Fall, verletzte sich leicht und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Insgesamt entstand bei dem Verkehrsunfall ein Sachschaden in Höhe von etwa 700 Euro.

Sindelfingen: Brandalarm in einer Firma
Eine Selbstentzündung im Altpapierdepot eines Unternehmens löste am Freitagmorgen gegen 8.00 Uhr einen größeren Feuerwehreinsatz in der Leonberger Straße in Sindelfingen aus. Aufgrund des Brandalarms rückte die Feuerwehr Sindelfingen mit fünf Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften aus und löschte den kleinen Brandherd. Durch die schnelle Reaktion der Mitarbeiter und der Einsatzkräfte kam es nach jetzigen Kenntnissen zu keinen Schäden.

Steinenbronn: Fahrzeugscheiben vereist – Unfall
Vermutlich weil ein Autofahrer am Freitagmorgen durch zugefrorene Autoscheiben nicht genug sah, verursachte er einen Unfall, der sich gegen 7.30 Uhr in der Kringstraße in Steinenbronn ereignete. Als der 61-Jährige in sein Auto stieg, hatte er vermutlich darauf verzichtet, die Scheiben zu enteisen und fuhr trotz starker Sichtbehinderung los. In der Folge streifte er einen am rechten Fahrbahnrand abgestellten VW. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 6.500 Euro. Beim Eintreffen der Polizei waren die Scheiben des Ford immer noch vereist.

Leonberg-Eltingen: Feuerwehreinsatz wegen Dehnfugenbrand
Im Zuge von Schweißarbeiten auf dem Dach eines Wohn- und Geschäftshauses in der Leonberger Straße in Eltingen, entstand am Donnerstag gegen 12.00 Uhr ein Dehnfugenbrand. Die anwesenden Arbeiter griffen sogleich zu einem bereitgestellten Feuerlöscher und versuchten die Flammen zu ersticken. Die Freiwillige Feuerwehr Leonberg befand sich mit neun Fahrzeugen und 31 Wehrleuten vor Ort. Da in zwei Praxen im Obergeschoss Rauchentwicklungen festzustellen waren, räumte die Feuerwehr die oberste Etage des Gebäudes. Hiervon waren rund 20 Personen betroffen. Die Leonberger Straße musste darüber hinaus kurzzeitig gesperrt werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr führten die Löscharbeiten fort. Gegen 13.20 Uhr konnte das Gebäude wieder betreten werden. Nach derzeitiger Erkenntnisse wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf einen fünfstelligen Betrag belaufen.

Leonberg: Polizeieinsatz am Bahnhof
Eine 14 Jahre alte Jugendliche löste am Mittwochabend einen Einsatz am Bahnhof Leonberg aus, an dem neben dem Polizeirevier Leonberg und der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg auch die Freiwillige Feuerwehr Leonberg sowie der Rettungsdienst beteiligt waren. Vermutlich unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation stehend, hatte sie sich in das achte Stockwerk eines Parkhauses begeben und anschließend das Dach des Aufzuganbaus erklommen. Beamte des Polizeireviers Leonberg, die nach dem Mädchen fahndeten, konnten sie dort gegen 21.15 Uhr feststellen. Den Polizisten gelang es, mit der 14-Jährigen, die drohte vom Dach herunter zu springen, ins Gespräch zu kommen. Zeitgleich wurden die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst samt Notarzt hinzugezogen. Die Bahnhofstraße musste in beide Richtungen gesperrt werden. Auch der Oberbürgermeister befand sich vor Ort. Speziell geschulte Beamte der Kriminalpolizei wurden ebenfalls alarmiert. Eine Polizistin des Polizeireviers konnten zwischenzeitlich eine gute Verbindung zu der Jugendlichen aufbauen. Unterstützt durch einen Kriminalbeamten konnte sie sie letztlich überzeugen, vom Dach herunterzusteigen. Das Mädchen wurde anschließend in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Herrenberg: Betrunkener belästigt Passanten und leistet Widerstand
Mit einem aggressiven 40-Jährigen hatten es am Mittwochabend gegen 19:30 Uhr die Beamten des Polizeireviers Herrenberg zu tun. Der offensichtlich betrunkene und vermutlich unter Drogen stehende Mann, hatte zunächst eine Autofahrerin in der Hildrizhauser Straße beleidigt und belästigte daraufhin weitere bislang unbekannte Passanten am Marktplatz. Der 40-Jährige konnte schließlich durch die Beamten in der Tübinger Straße festgestellt werden. Hier legte er sich unvermittelt auf die Straße und begann auch die Beamten zu beleidigen. Da sich der Mann auch durch Zureden nicht dazu bewegen ließ, die Fahrbahn zu verlassen und sich bereits ein Rückstau in beide Richtungen gebildet hatte, wurde er schließlich in Gewahrsam genommen. Auch auf der Polizeidienststelle beleidigte der 40-Jährige fortwährend die eingesetzten Beamten und sogar einen hinzugerufenen Arzt. Zeugen und mögliche Geschädigte, die ebenfalls durch den Mann belästigt wurden, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Herrenberg unter Tel. 07032 27080 in Verbindung zu setzen.

Leonberg-Höfingen: Erneut illegal Bäume gefällt
Zum wiederholten Mal haben ein oder mehrere unbekannte Täter illegal Bäume gefällt und erheblichen Sachschaden angerichtet. Diesmal in der Nacht zum Mittwoch zwischen 17:30 und 07:00 Uhr im Höfinger Wald westlich von Leonberg-Höfingen. Am Waldweg „Leonberger Allee“ sägten sie unter Verwendung einer Motorsäge neun große Bäume (sieben Buchen und zwei Eichen) im Wert von etwa 5.000 Euro um. Einer der Bäume stürzte dabei auf einen Bauwagen, der als Aufenthaltsraum für Waldarbeiter diente. Der hier entstandene Sachschaden beläuft sich ebenfalls auf rund 5.000 Euro. Personen, die Verlauf des Abends oder in der Nacht zum Mittwoch verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leonberg, Tel. 07152 605-0, zu melden.

Mötzingen: Buttersäure im Rathaus-Vorraum
Mit einer kleinen Glasampulle hat ein bislang unbekannter Täter am Dienstagabend zwischen 18:30 und 22:30 Uhr durch einen Türspalt eine stinkende Flüssigkeit in den Vorraum des Mötzinger Rathauses eingebracht. Bei der Flüssigkeit dürfte es sich um Buttersäure handeln. An diesem Abend fand eine Gemeinderatssitzung statt, die jedoch nicht im Rathaus, sondern in der Turnhalle abgehalten wurde. Zur Motivation des unbekannten Täters gibt es derzeit noch keine Erkenntnisse. Sachdienliche Hinweise nimmt der Polizeiposten Gäu, Tel. 07032 95491-0, entgegen.

Waldenbuch: Fahrradgeschäft ausgeräumt
In der Nacht zum Mittwoch schlugen noch unbekannte Täter in der Liebenaustraße in Waldenbuch zu und räumten ein Fahrradgeschäft aus. Die Einbrecher versuchten wohl zunächst über die Eingangstür des Mehrfamilienhauses, das sich im selben Gebäude befindet, in das Fahrradgeschäft zu gelangen. Diesen Versuch brachen sich jedoch ab und machten sich dann an einem Rolltor zu schaffen. Sie manipulierten den Schließmechanismus des Tores und konnten so bis zur Eingangstür des Fahrradgeschäfts vordringen. Diese Tür hebelten sie letztlich auf. Aus dem Verkaufsraum stahlen die Unbekannten dann einen dreistelligen Bargeldbetrag, der sich in einer Kasse befunden hatte, sowie mehrere Fahrräder und E-Bikes in einem sechsstelligen Gesamtwert. Da es sich um mehr als 20 Zweiräder handelt, die die Einbrecher mitgehen ließen, dürften sie den Abtransport mittels eines größeren Fahrzeugs bewerkstelligt haben. Der entstandene Sachschaden wurde auf einen dreistelligen Betrag beziffert. Mutmaßlich waren dieselben Täter in der gleichen Nacht auch in Grafenau-Döffingen in der Gutenbergstraße unterwegs. Dort versuchten sie gegen 04.30 Uhr eine Garage aufzuhebeln, die ebenfalls zu einem Fahrradgeschäft gehört. Die Täter lösten vermutlich einen Einbruchsalarm aus und flüchteten in der Folge. Die alarmierte Polizei umstellte das Gebäude und führte Fahndungsmaßnahmen durch. Tatverdächtige konnten jedoch nicht festgestellt werden. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0800/1100225, hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, sich zu melden.

Ludwigsburg/Böblingen: Neue Welle von Anrufstraftaten in der Region
Die Landkreise Ludwigsburg und Böblingen werden aktuell von einer neuen Welle sogenannter Anrufstraftaten erfasst. Rund 100 solcher Anrufe registrierte das Polizeipräsidiums Ludwigsburg allein am Dienstag. Vor allem falsche Polizeibeamte sind es, die versuchen, von ihren Opfern Geld und Wertgegenstände zu ergaunern. Die dreisten Betrüger geben sich als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen aus und nutzen dabei häufig real existierende Namen und Dienststellenbezeichnungen, um ihre Geschichte noch glaubwürdiger zu machen. In oft mehreren Telefonaten wenden sie sich in überzeugender Art und Weise an zumeist lebensältere Menschen, schildern die Festnahme von Einbrechern und warnen, dass ein Einbruch in die Wohnung oder das Haus des oder der Angerufenen unmittelbar bevorstehe. In allen Fällen fordern die Täter ihre Opfer auf, Wertgegenstände und Bargeld zum eigenen Schutz an einen beauftragten Kollegen zu übergeben. Durch geschickte Gesprächsführung und den Hinweis auf angeblich kriminelle Bankmitarbeiter gelingt es den Tätern sogar, ihre Opfer dazu überreden, ihr gesamtes Barvermögen und den Inhalt von Bankschließfächern nach Hause zu holen, den angeblichen Polizeibeamten zu übergeben oder an einem vereinbarten Ort abzulegen.
Viele der Angerufenen erkennen die kriminellen Maschen und legen auf. Trotzdem gelingt es den Tätern immer wieder, Menschen so unter Druck zu setzen, dass sie ihren Anweisungen folgen. So auch am Dienstag eine ältere Frau aus Leonberg. Bei ihr hatte sich zunächst eine Frau gemeldet, die sich als Bekannte ausgab und für einen Notartermin dringend eine größere Menge Bargeld brauchte. Nachdem die Unbekannte Informationen zu den finanziellen Verhältnissen bekommen hatte, wollte sie sich später wieder melden. Stattdessen rief jedoch ein angeblicher Mitarbeiter des Landeskriminalamts an und brachte die Frau mit der Einbrechermasche dazu, Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro zu übergeben. Erst als sie bei der echten Polizei nachfragte, wann sie ihren Schmuck zurückerhalten könne, wurde der Betrug entdeckt.

Grafenau/Döffingen: Hochwertiges Fahrzeug gestohlen
Unbekannte Täter entwendeten im Zeitraum von Montag, 19:00 Uhr bis Dienstag, 08:00 Uhr, einen weißen Audi A5 im Wert von etwa 55.000 Euro. Das Fahrzeug war in einem Wohngebiet in Döffingen in der Hofeinfahrt der Besitzerin geparkt und mit Keyless-Go System ausgestattet. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Fahrzeug führte bislang nicht zum Auffinden. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg unter Tel. 0800 1100225 in Verbindung zu setzen.

BAB 8 Leonberg: Verkehrsunfallflucht mit 10.000 Euro Sachschaden
Ein Sachschaden von rund 10.000 Euro ist das Ergebnis einer Verkehrsunfallflucht, die sich am Dienstag gegen 06:30 Uhr auf der BAB 8 von Karlsruhe kommend in Richtung München ereignete. Zwischen der Anschlussstelle Leonberg-West und dem Autobahndreieck Leonberg war ein 27-Jähriger mit einem Lkw samt Anhänger auf dem linken der beiden Verflechtungsstreifen unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt stockte der Verkehr auf dem rechten Verflechtungsstreifen, woraufhin ein noch unbekannter Autofahrer auf die linke Spur gewechselt und nicht auf den 27-jährigen Lkw-Fahrer geachtet haben soll. Im Zuge des Fahrstreifenwechsels musste der Gespann-Fahrer nach links auf die Durchgangsfahrbahn der BAB 8 ausweichen, um einen Zusammenstoß mit dem Unbekannten zu vermeiden. Dort erkannte er allerdings eine 50-jährige Citroen-Lenkerin, die die rechte Spur der Durchgangsfahrbahn befuhr. Als er daraufhin auf seine Spur zurückgelenkt hatte, geriet sein Fahrzeuggespann ins Schlingern und berührte den Citroen. Hierdurch wurden beide Fahrzeuge beschädigt. Der Citroen war in der Folge nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der unbekannte Autofahrer, der vermutlich am Steuer eines schwarzen BMW saß, fuhr nach dem Fahrstreifenwechsel davon und kümmerte sich nicht um das Unfallgeschehen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unbekannten geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg, Tel. 0711 6869-0, in Verbindung zu setzen.

Renningen: Zwei zerkratze Autos auf Schulparkplatz
Nachdem noch unbekannte Täter am Montag zwischen 06.15 Uhr und 15.00 Uhr in der Jahnstraße in Renningen zwei Fahrzeuge zerkratzten, sucht der Polizeiposten Renningen, Tel. 07159 8045-0, nun nach Zeugen. Die Unbekannten beschädigten einen Ford und einen Fiat, die auf dem Parkplatz eines Gymnasiums standen. Die Täter zerkratzten jeweils die Fahrerseite. Es entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro.

Leonberg-Eltingen: BMW beschädigt
Mutmaßlich mit einem Stein beschädigte ein bislang unbekannter Täter zwischen Samstag 10.00 Uhr und Sonntag 18.00 Uhr einen BMW in der Wiesensteiger Straße in Eltingen. Der BMW war auf einem Parkplatz abgestellt, als ein Unbekannter das Fahrzeug an mehreren Stellen zerkratze und einen Sachschaden von etwa 1.500 Euro hinterließ. Das Polizeirevier Leonberg hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und ist für Zeugenhinweise unter Tel. 07152 605-0 erreichbar.

Herrenberg: 53-Jährige leicht verletzt und 25.000 Euro Sachschaden nach Unfall
Eine leicht verletzte Frau und 25.000 Euro Sachschaden forderte ein Unfall, der sich am Montag gegen 22.45 Uhr auf der Bundesstraße 296 in Herrenberg ereignete. Ein 47-jähriger BMW-Fahrer befuhr die B 296 von Herrenberg kommend und wollte nach links in die Schönbuchstraße nach Mönchberg abbiegen. Dabei übersah er eine vorfahrtsberechtigte 53-jährige Suzuki-Lenkerin, die von Tübingen in Richtung Herrenberg unterwegs war. Die Frau musste durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Sindelfingen/Magstadt: Fahrzeugbrand nach Schweißarbeiten
In einem Magstadter Kfz-Reparaturbetrieb kam es am Montag gegen 11:30 Uhr zu einem Fahrzeugbrand mit glimpflichem Ausgang. Ein Kfz-Mechaniker führte Schweißarbeiten am Schweller eines Kundenfahrzeugs aus, wobei das Fahrzeug dann im Bereich der Rücksitzbank Feuer fing. Er konnte das Feuer selbstständig mit einem Pulverlöscher ersticken. Die vorsorglich verständigte Feuerwehr zog das Fahrzeug aus der Werkstatt und kontrollierte es mittels Wärmebildkamera auf vorhandene Glutnester, konnte aber Entwarnung geben. Der Sachschaden wurde auf etwa 2.000 Euro geschätzt.

Weil der Stadt: Unbekannter entblößt sich vor 11-Jähriger – Kriminalpolizei sucht Zeugen
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg sucht Zeugen zu einem Vorfall, der sich vergangene Woche am Dienstag zwischen 15:10 Uhr und 15:30 Uhr in der Bahnhofstraße in Weil der Stadt zugetragen hatte. Dem bisherigen Ermittlungsstand nach entblößte sich am Bahnhof ein etwa 40 bis 50 Jahre alter Mann vor einer 11-Jährigen. Das Mädchen sei dabei auf einer Bank bei der Bushaltestelle gesessen.
Der Unbekannte wurde wie folgt beschrieben: Etwa 40 bis 50 Jahre alt, grau-braune bis graue und kurze Haare (etwa drei bis vier Zentimeter lang), schlanke Figur, stoppeliger Bart, sprach vermutlich kein Deutsch, blaue Hose, hellblaue ärmellose Jacke oder Weste, weißes Langarmhemd.
Die Kriminalpolizei nimmt Zeugenhinweise unter der zentralen Rufnummer 0800 1100225 entgegen.

Steinenbronn: Motorrad zweimal umgeworfen – 2.500 Euro Sachschaden
Etwa 2.500 Euro Sachschaden ist das Ergebnis zweier Sachbeschädigungen am Montag zwischen 12:30 Uhr und 16:00 Uhr in Steinenbronn. In dieser Zeit warf ein bislang unbekannter Täter ein Motorrad der Marke Honda mit Böblinger Kennzeichen (BB) im Zollernweg zweimal um und beschädigte so das Fahrzeug auf der linken Seite. Das erste Mal soll es zwischen 12:30 Uhr und 13:00 Uhr und das zweite Mal gegen 16:00 Uhr vorgekommen sein. Das Polizeirevier Böblingen bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 07031 13 2500.

Ehningen: 77-Jährige stellt Fahrer eines Sattelzugs nach Unfallflucht
Ohne zu zögern nahm eine 77 Jahre alte Frau am Montag gegen 12.00 Uhr die Verfolgung eines Sattelzuglenkers auf, der kurz zuvor in der Rheinstaße in Ehnignen in einen Unfall verwickelt war. Ein lauter Knall hatte die Seniorin veranlasst aus dem Fenster ihres Hauses zu sehen, wobei sie feststellen musste, dass ein Sattelzug beim Abbiegen ihren Grundstückszaun beschädigt hatte. Da der Fahrer des Sattelzugs nicht anhielt, sondern in Richtung Gärtringen weiterfuhr, rannte die Frau zu ihrem PKW und nahm die Verfolgung auf. Auf der Kreisstraße 1077 konnte sie die Aufmerksamkeit des 28 Jahre alten Fahrers erregen, indem sie den Sattelzug hupend und mit eingeschaltetem Warnblinklicht überholte. Die Frau konfrontierte den Fahrer mit ihren Beobachtungen und forderte ihn auf, ihr zurück zur Unfallörtlichkeit zu folgen. Nachdem beide wieder in der Rheinstraße angekommen waren, verständigte die 77-Jährige die Polizei. Die Beamten des Polizeireviers Böblingen stellten vor Ort fest, dass der Gabelstapler, mit dem der Sattelzug beladen war, beim Abbiegen den Zaun demoliert hatte. Der Zaun brach auseinander und Teile wurden gegen einen geparkten Subaru geschleudert. Der entstandene Gesamtsachschaden wurde auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Im Zuge der Unfallaufnahme stellten die Polizisten Hinweise auf eine Drogenbeeinflussung bei dem 28-Jährigen fest. Da ein Drogenvortest nicht möglich war, musste sich der Mann einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Schönaich: 37 Jahre alter Kunde geht Personal an
Für einen Polizeieinsatz sorgte ein 37 Jahre alter Kunde eines Discounters am Montag gegen 09.30 Uhr in der Waldstraße in Schönaich. Zunächst wurde der 37 Jahre alte Kunde einer 42-jährigen Kassieren gegenüber verbal ausfällig. Die eingeschaltete Filialleiterin wollten den aggressiven Kunden hierauf des Einkaufsmarktes verweisen. Dieser schubste die 47 Jahre alte Frau hierauf mehrfach. Ein Kunde griff ein, indem er seinen Einkaufswagen zwischen den Mann und die Filialleiterin brachte, worauf der 37-Jährige den Markt verließ. Die Filialleiterin folgte ihm, um zu sehen wohin der Mann ging und alarmierte gleichzeitig die Polizei. In dem Moment kam der 37-Jährige zurück in Richtung der Markteingangstür und reckte bedrohlich eine Fahrradkette, die er in der Hand hielt, in die Höhe. Hierauf zog sich die 47-Jährige in den Markt zurück. Anhand der Personenbeschreibung konnten Polizeibeamte den Tatverdächtigen im Zuge von Fahndungsmaßnahmen unweit des Tatorts feststellen. Der Mann, der alkoholisiert war, muss nun mit einer Anzeige wegen versuchter Körperverletzung rechnen.

Ehningen: Widerstand und Beleidigungen bei Polizeieinsatz zur Auflösung einer Veranstaltung
Auf einem Wiesengrundstück nahe Ehningen hatten sich am Sonntagvormittag 50 bis 70 Personen getroffen. Die Polizei wurde auf dies Veranstaltung aufmerksam gemacht und Beamte des Polizeireviers Böblingen stellten daraufhin 11:45 Uhr fest, dass sich die Anwesenden nicht an den Mindestanstand hielten und auch keine Mund-Nasen-Bedeckungen trugen. Vom mutmaßlichen Veranstalter wurde das Treffen zunächst als gemeinsames Singen im Freien deklariert. Nach Hinweis auf die Corona-Verordnung sollte es eine Spontan-Versammlung und letztlich ein Gottesdienst sein. Beides war jedoch aufgrund der angetroffenen Situation nicht nachvollziehbar. Unterdessen verließen größere Personengruppen das Wiesengrundstück. Sie regierten auf Ansprache uneinsichtig und unkooperativ und entzogen sich einer Kontrolle durch die Polizisten. So konnten nur noch 15 Teilnehmende namentlich festgehalten werden. Ein 37-Jähriger leistete bei der Feststellung seiner Personalien Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte.

Ehningen: Nach Auffahrunfall Feuer gefangen
Eine Leichtverletzte und zwei nicht mehr fahrbereite Pkw sind die Bilanz eines Auffahrunfalls, der sich am Samstag gegen 10:15 Uhr auf der K 1077 am Ortsende von Ehningen in Richtung Gärtringen ereignete. Die 68-jährige Fahrerin eines BMW hatte stark abgebremst und ein nachfolgender 46-jährigiger Autofahrer fuhr mit seinem VW trotz Ausweichversuchs auf. Seine Beifahrerin zog sich dabei leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst an der Unfallstelle versorgt. Durch den Aufprall geriet der VW in Brand, konnte aber von den Beteiligten schnell gelöscht werden. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Sindelfingen: 20-Jähriger nach Durchsuchungsaktion in Untersuchungshaft
Polizeibeamte haben am Donnerstagmorgen in Sindelfingen die Wohnung eines 17-Jährigen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz durchsucht. Während der Maßnahmen wurde in dem betreffenden Wohnhaus auch ein Kellerraum unter die Lupe genommen. Dort fanden die Beamten eine größere Menge an Sprengstoff. Hierbei handelt es sich unter anderem um etwa drei Kilogramm Selbstlaborat, mehrere Feuerwerkskörper, weitere pyrotechnische Gegenstände und Chemikalien zur Herstellung von Selbstlaboraten. Da der Kellerraum mutmaßlich durch einen 20-Jährigen genutzt wird, wurde dieser sowie die Wohnung des 20-Jährigen in Sindelfingen aufgrund eines Durchsuchungsbeschlusses, durchsucht. Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchung konnten Kriminalbeamte des Polizeipräsidiums Ludwigsburg zusammen mit hinzugezogenen Delaborierern des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg ebenfalls diverse Feuerwerkskörper, vier Schreckschusswaffen samt Munition, eine Pistole und weitere pyrotechnische Gegenstände auffinden und beschlagnahmen. Im Nachgang haben die Spezialkräfte des LKA aus Sicherheitsgründen einen Teil der aufgefundenen Gegenstände in einem Steinbruch gesprengt. Der 20-Jährige wurde im Anschluss vorläufig festgenommen und am Freitag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart Haftbefehl wegen des Verdachts der Vorbereitung eines Explosionsverbrechens, setzte ihn in Vollzug und wies den deutschen Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt ein. Gegenwärtig sind die Beweggründe des 20-Jährigen noch völlig unklar. Diesbezüglich dauern die weiteren Ermittlungen sowie die kriminaltechnische Untersuchung der sichergestellten Gegenstände an.

Böblingen: Zugfahrgäste beleidigen Zugbegleiter und legen sich mit Polizei an
Mit drei unangenehmen Passagieren bekam es ein Zugbegleiter am Sonntagabend in einem ICE in Richtung Stuttgart zu tun. Die zwei 25 Jahre alten Männer und ihre 21-jährige Begleiterin, die sich in der 1. Klasse aufhielten, sollten vom dem 41 Jahre alten Zugbegleiter gegen 21.00 Uhr kontrolliert werden. Da sie keine Fahrscheine vorweisen konnte, dem 41-Jährigen ihre Personalien nicht mitteilen wollten, einer der Männer ihn stattdessen beleidigte und sie im Abteil herumrandalierten, wurde die Polizei verständigt. In Böblingen am Bahnhof mussten die drei Tatverdächtigen den Zug verlassen. Polizeiliche Kontrollmaßnahmen erschwerten die drei, indem sie mehrfach unwahre Angaben hinsichtlich ihrer Personalien machten. Die junge Frau schrie darüber hinaus herum. Um die Identitäten der Tatverdächtigen festzustellen, sollten sie zum Polizeirevier Böblingen gebracht werden. Während dieser Maßnahme bedrohte der 25-Jährige, der den Zugbegleiter auch beleidigt hatte, die anwesenden Polizeibeamten. Als die 21-jährige Frau zum Streifenwagen gebracht wurde, stemmte sie sich mit aller Kraft entgegen der Laufrichtung. Im Streifenwagen versuchte sie, die angelegten Handschließen los zu werden und sich aus dem Sicherheitsgurt herauszuwinden. Hierbei gelang es ihr, sich ihre Mund-Nase-Maske herunterzuziehen. Während eine Beamtin ihr diese wieder richtig aufsetzte, versuchte die 21-Jährige sie durch einen Biss in die Hand zu verletzten. Glücklicherweise gelang es ihr jedoch nicht. Die Tatverdächtige randalierten nun weiter im Streifenfahrzeug herum. Sie musste im weiteren Verlauf vor dem Streifenwagen zu Boden gebracht werden, wobei sie die Beamten beleidigte. Anschließend war der Transport zum Polizeirevier möglich. Dort konnten die Personalien der drei Personen, die allesamt alkoholisiert waren, zweifelsfrei festgestellt werden. Während dieser Maßnahmen beleidigte derselbe 25-Jährige die Polizisten nun auch. Die beiden Männer wurden im Anschluss auf freien Fuß entlassen. Auf beide kommt eine Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen sowie falscher Namensangabe zu. Außerdem muss der betreffende 25-Jährige auch mit einer Anzeige wegen Bedrohung und Beleidigung rechnen. Die 21 Jahre alte Frau musste den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers verbringen. Sie wird sich ebenfalls wegen Erschleichens von Leistungen und falscher Namensangabe sowie Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

Ehningen: Schwerer Motorradunfall auf Kreisstraße zwischen Mauren und Ehningen
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein 64-Jähriger Motorradfahrer am Sonntag gegen 12:30 Uhr auf der Kreisstraße K 1001 von Mauren in Richtung Ehningen nach links in den Straßengraben. Da sich in der Folge vermutlich das Vorderrad verkantete, überschlug sich das Motorrad und der 64-Jährige Fahrer wurde in den angrenzenden Einmündungsbereich eines Feldweges geschleudert. Hierdurch erlitt er so schwere Verletzungen, dass er durch einen Hubschrauber in eine Klinik verbracht werden musste.

Böblingen: Autoscheiben mit Stein eingeschlagen
Am Samstagabend gegen 18:10 Uhr warf ein bislang unbekannter Täter mit einem faustgroßen Stein die Scheibe der Beifahrerseite eines VW Passat ein. Das Fahrzeug war zum Tatzeitpunkt am Fahrbahnrand des Mönchwegs in Böblingen geparkt. Im Anschluss durchsuchte der Täter das Fahrzeug nach Wertgegenständen. Dabei wurde er durch einen Zeugen gestört und flüchtete in Richtung Innenstadt. Nach Angaben des Zeugen war der Täter ca.175 – 180 cm groß, schlank, hatte ungepflegte schulterlange Haare und war vermutlich betrunken. Der Mann trug dunkle Kleidung und hatte eine helle Stofftasche bei sich. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung, konnte ein Tatverdächtiger festgestellt werden auf den die Personenbeschreibung des Zeugen zutraf. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.
Am selben Abend in der Zeit zwischen 18:20 Uhr und 18:50 Uhr ereignete sich ein ähnlicher Vorfall im Parkhaus eines Möbelhauses in der Talstraße. Auch hier warf der unbekannte Täter mit einem Stein die Beifahrerscheibe eines im Erdgeschoss des Parkhauses geparkten VW Golf ein und entwendete eine Kette. An beiden Fahrzeugen entstand jeweils ein Sachschaden von circa 700 – 800 Euro. Ob ein Tatzusammenhang besteht ist bislang noch nicht bekannt. Sofern Zeugen Angaben zum Tatgeschehen machen können, werden sie gebeten sich mit dem Polizeirevier Böblingen, 07031 132500, in Verbindung zu setzen.